Description: Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung Cyanwasserstoff, nicht stabilisiert.<br> Stoffart: Einzelinhaltsstoff.<br> Aggregatzustand: flüssig.<br> Stoffbeschaffenheit: flücht. Flüssigkeit o. Gas; brennbar, stabilisiert.<br> Farbe: farblos - blau. Es gelten folgende Umweltgefahren: Sonstige Umweltgefahren Text: Cyanwasserstoffe werden als Fumigantien verwendet. Große Cyanwasserstoff-Mengen entstehen ferner beim Abbrennen von Trockenbrennstoff oder von anderen organischen Materialien. Die Wasserlöslichkeit und Flüchtigkeit charakterisieren die Mobilität von Blausäure in Umweltstrukturen. Sie besitzt eine hohe Toxizität gegenüber Biosystemen. Eine Giftwirkung auf Fische und Wasserorganismen bereits in geringsten Konzentrationen vorhanden. Cyanwasserstoff ist bei pH 7,4 nur zu 1,6% dissoziiert und diffundiert daher leicht durch Zellmembranen. Toxisch wirksam ist stets das Cyanid-Ion CN-, welches zu bestimmten Schwermetallen eine hohe Komplexaffinität hat. Zitat: Schadstoffinformationen für die Anwendung der baufachlichen "Richtlinien für die Planung und Ausführung der Sicherung und Sanierung belasteter Böden" des BMBau für Liegenschaften des Bundes Sonstige Umweltgefahren Text: Forsetzung: meist eine Kombination verschiedener Stabilisatoren; Calciumchlorid; Schwefeldioxid; Arsentrichlorid, Zinntetrachlorid; Kieselgur; KORROSIONSEIGENSCHAFTEN, VERHALTEN GEGENÜBER ANDEREN WERKSTOFFEN: - Geringe oder keine Korrosionseigenschaften; - Wird von Aktivkohle nicht vollständig adsorbiert; - Wird von porösen Materialien adsorbiert und kann durch Desorption in geschlossenen Räumen gefährliche Giftkonzentrationen erreichen. SCHUTZMAßNAHMEN UND DEKONTAMINATION: - Bei der Behandlung mit Alkalien entsteht Cyankali. - Eine Oberflächenentgiftung ist i.d.R. nicht erforderlich. - Abwässer mit geringen Cyanidgehalten können oxidativ mittels Wasserstoffperoxid oder Ozon entgiftet werden. - Konz. Cyanidlösungen werden mit Chlor oder Natriumhypochlorit behandelt. Die benötigten Salzmengen können zu einer Aufsalzung der Abwässer führen. Zitat: Bestandsaufnahme von Rüstungsaltlastverdachtsstandorten in der Bundesrepublik Deutschland - Band 3: Kampfstofflexikon Sonstige Umweltgefahren Text: HYDROLYSEEIGENSCHAFTEN, HYDROLYSEPRODUKTE: - geringe Hydrolyse; langsame Hydrolyse schon bei Raumtemperatur über Formamid zu Ammoniumformiat; in wäßriger Lösung mehrstufige Hydrolyse zu Ameisensäure; - Alkalien und Säuren beschleunigen Hydrolyse; VERHALTEN IM WASSER; AQUATISCHE TOXIZITÄT: - sehr gefährlicher Wasserschadstoff; - Giftwirkung auf Fische und Plankton; - LC (niedere Wasserorganismen): >0,1 mg/ l; - AT Fische: 6,3-7,2 - Stehende Gewässer werden für mehrere Tage vergiftet. ABBAU: - Abbauprodukte: gelbe bis schwarzbraune Polymerisationsprodukte, Azulmin, Diaminomaleinsäuredinitril - Beginnende Gelb- oder Braunfärbung wasserfreier Blausäure ist Alarmzeichen, dass mit spontaner (evtl. explosionsartig!) Umsetzung zu rechnen ist. Größte Vorsicht bei Glasampullen. SONSTIGES: - Hohe Toxizität gegenüber Biosystemen; - Schädigung der lebenden Ressourcen: hoch toxisch; TOXIKOLOGIE: AT Bakterien: 9,0 GEFAHRENHINWEISE: Kemlerzahl: 663 GRENZ- UND RICHTWERTE, GESETZE: - Richtwert für Abwassereinleitung: 0,1 mg/ l ; - Störfallverordnung Mengenschwelle A: 10 kg ; - TA Luft: max. Immissionskonzentration 5 mg/ m3 bei Massenstrom 50 g/ h oder mehr ; STABILITÄT, LAGERUNG: - In reinem Zustand relativ stabil; instabil, wenn nicht sehr rein; - Wasserfreie Blausäure ist bei Luftabschluß einige Monate beständig ; wasserfrei nicht dauerhaft stabil, zersetzt sich allmählich, manchmal explosionsartig; - Stabilisatoren sind nur zeitlich begrenzt (einige Wochen) wirksam; - Adsorbate an Aktivkohle sind stabil; - Bei langer Lagerung entstehen explosive Polymere; - Gegenüber Oxidationsmitteln ist Blausäure unbeständig; - Stabilisatoren: schwefelige Säure; Kobalt- und Nickeloxalat; anorganische oder organische Säuren; Kaliumchlorid; Mineral- oder Oxalsäure; Salzsäure, Schwefelsäure; Kobaltsulfonate, reine Metalle (Silber, Kupfer, Kobalt, Nickel);
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name: "Cyanwasserstoff, nicht stabilisiert",
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"Blausäure",
"Cyanwasserstoff",
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Tags: Natriumhypochlorit ? Kaliumchlorid ? Ameisensäure ? Formamid ? Ozon ? Wasserstoffperoxid ? Calciumchlorid ? Aktivkohle ? Chlor ? Kobalt ? Nickel ? Silber ? TA Luft ? Kupfer ? Werkstoff ? Kieselgur ? Cyanwasserstoff ? Fisch ? Oxidationsmittel ? Salzsäure ? Schwefelsäure ? Schweflige Säure ? Abwassereinleitung ? Stillgewässer ? Schwermetall ? Deutschland ? Bakterien ? Adsorption ? Plankton ? Metall ? Organische Säure ? Immissionsdaten ? Schwefeldioxid ? Störfall-Verordnung ? Aquatische Toxizität ? Toxikologie ? Toxizität ? Umweltgefährdung ? Volatilität ? Gewässerorganismen ? Wassergefährdende Stoffe ? Desorption ? Bodenbelastung ? Chemische Verbindung ? Bodensanierung ? Hydrolyse ? Richtwert ?
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