Description: Abfälle aus der Stromproduktion in Atomkraftwerken Über Jahrzehnte hat Deutschland Strom durch Kernspaltung in Atomkraftwerken hergestellt. Bei dieser Art der Stromproduktion entstehen als Abfallprodukt verbrauchte Brennelemente – von denen für viele hunderttausende Jahre hochradioaktive Strahlung ausgeht. Sie ist gefährlich für Menschen und kann deren Erbgut schädigen. Neben den Abfällen aus der Stromproduktion in Atomkraftwerken sind auch die Abfälle in Form von bestrahlten Brennelementen aus Forschungsreaktoren und der Wiederaufarbeitung zu berücksichtigen. Aufbewahrung der Brennelemente Um zumindest einen Großteil der Strahlung zurückzuhalten, werden die verbrauchten Brennelemente in spezielle Behälter – meist vom Typ CASTOR – umgeladen. Zudem sichern die Behälter den Inhalt vor Einwirkungen von außen. Für diese Behälter wird ein Ort benötigt, an dem sie garantiert für die nächsten hunderttausend Jahre stehen können, ohne dass sich nachfolgende Generationen jemals um sie sorgen müssen. Solch ein Ort wurde während der jahrzehntelangen Atomstromproduktion nie gefunden. Insgesamt 1750 Castorbehälter Nach dem Reaktorunfall im Atomkraftwerk Fukushima beschloss der Deutsche Bundestag im Jahr 2011 aus der Atomstromproduktion auszusteigen. Als direkte Konsequenz entschied die Bundesregierung, alle deutschen Atomkraftwerke, die bis einschließlich 1980 in Betrieb gegangen waren, vom Netz zu nehmen. Die letzten AKWs gehen spätestens am 15. April 2023 vom Netz. Doch auch dann ist das Kapitel Atomstromproduktion noch nicht geschlossen: Zurück bleiben die rund 1750 Behälter mit hochradioaktiven Abfällen. Zum Thema Radioaktiver Abfall
Text { text_type: Editorial, }
Origin: /Bund/BASE/Endlagersuche
Tags: Genom ? Fukushima ? Brennelement ? Radioaktiver Abfall ? Forschungsreaktor ? Stromerzeugung ? Kernkraftwerk ? Kernspaltung ? Castor-Behälter ? Kerntechnischer Unfall ? Wiederaufarbeitung ? Strahlung ?
License: other-closed
Language: Deutsch
Time ranges: 2020-03-24 - 2020-03-24
Accessed 1 times.