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Grüne Stadt der Zukunft

Description: Die Website „Grüne Stadt der Zukunft“ ist ein praxisorientiertes Instrument zur Förderung der natürlichen Klimaanpassung in Städten. Ziel ist es, Maßnahmen zur Klimaanpassung dauerhaft in Planung und Verwaltung zu verankern und so widerstandsfähige, lebenswerte urbane Räume zu schaffen. Als zentrale Informations- und Transferplattform bündelt die Website wissenschaftliche Erkenntnisse, Erfahrungen aus Reallaboren und bewährte Praxisbeispiele. Die Inhalte wurden aus Forschungsergebnissen in enger Abstimmung mit den Zielgruppen entwickelt und in Steckbriefen, Checklisten, Leitfäden und weiteren Materialien praxisnah aufbereitet. Im Mittelpunkt steht die Anwendung naturbasierter Lösungen – wie Begrünung, Regenwassermanagement und klimaorientierte Freiraumgestaltung. Die Website zeigt Wege auf, wie Grünflächen, Dach- und Fassadenbegrünungen oder entsiegelte Flächen systematisch in die Stadtplanung integriert werden können. Sie liefert zudem Anregungen, wie Klimaanpassung in Planungsinstrumente wie Bebauungspläne, Wettbewerbe oder Konzepte der Stadtentwicklung einfließen kann. Damit bietet die Plattform ein leicht zugängliches, wissenschaftlich fundiertes Werkzeug, um urbane Wärmeinseln zu reduzieren, Regenwasser zu speichern und die Lebensqualität in wachsenden Städten zu erhöhen – ein zentraler Beitrag zur natürlichen Klimaanpassung und resilienten Stadtentwicklung. Zielgruppe Die Website richtet sich an Landschaftsarchitekt*innen, Planer*innen, Architekt*innen und politische Entscheidungsträger*innen, die sich in ihrem Berufsalltag mit urbaner Klimaanpassung und der Planung grüner klimaresilienter Stadtquartiere beschäftigen. Wissenschaftlicher Hintergrund Das Verbundprojekt „Grüne Stadt der Zukunft – klimaresiliente Quartiere in einer wachsenden Stadt“ (2018–2024) wurde im Rahmen der BMBF-Initiative „Zukunftsstadt“ gefördert. In Reallaboren in München wurden Klimafolgen, soziale Wahrnehmungen und planerische Handlungsspielräume untersucht. Eine Arbeitsgruppe der Ludwig-Maximilians-Universität München analysierte durch Befragungen und Messkampagnen die subjektive und objektive Hitzebelastung in unterschiedlichen Quartieren. Parallel führte die Technische Universität München in Kooperation mit der Landeshauptstadt München modellbasierte Klimasimulationen zu Vegetationswirkung, Durchlüftung und Lebenszyklusanalysen durch und prüfte, wie Klimaanpassung in formelle und informelle Planungsinstrumente integriert werden kann. Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung ergänzte die Arbeiten um sozioökonomische Analysen, entwickelte Zukunftsbilder für Quartiere und identifizierte Hemmnisse für Begrünungsmaßnahmen. In der zweiten Projektphase (2021–2024) wurden die Erkenntnisse in praxisorientierte Materialien wie Leitfäden, Checklisten und Steckbriefe überführt. Damit verbindet das Projekt inter- und transdisziplinäre Forschung mit praktischen Anwendungen.

Types:
Text(
    Editorial,
)

Tags: München ? Ökobilanz ? Bebauungsplan ? Regenwasser ? Stadtplanung ? Stadtquartier ? Sozioökonomische Analyse ? Natürlicher Klimaschutz ? Hitzebelastung ? Kommunale Klimaanpassung ? Grünfläche ? Klimamodell ? Leitfaden ? Lüftung ? Stadtentwicklung ? Stadt ? Befragung ? Klimafolgen ? Klimaanpassung ? Bauwerksbegrünung ? Regenwassermanagement ? Naturbasierte Lösung ? Transdisziplinarität ? Arbeit ? Urbaner Raum ? Reallabor ?

License: Alle Rechte vorbehalten

Language: Deutsch

Organisations

Time ranges: 2024-01-01 - 2024-12-31

Status

Quality score

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