Description: Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH Hermann-Mitsch-Straße 26 79108 Freiburg i. Br. Deponie Eichelbuck Verwertung von Deponieschwachgas in einer Mikrogasturbinenanlage - Abschlussbericht - Ingenieurbüro Roth & Partner GmbH Hans-Sachs-Straße 9 · 76133 Karlsruhe Telefon 0721 98453-0 · Fax 0721 98453-99 www.ib-roth.com · info@ib-roth.com Karlsruhe 02.04.2008 Deponie Eichelbuck Verwertung von Deponieschwachgas in einer Mikrogasturbinenanlage Abschlussbericht Inhaltsverzeichnis Seite 1Veranlassung3 2Mikrogasturbinen4 2.1Leistung und Wirkungsgrad der Mikrogasturbine5 3Bestandssituation Deponie Eichelbuck7 4Beschreibung der Mikrogasturbinenanlage auf der Deponie Eichel- buck9 4.1Veranlassung für die Installation einer Mikrogasturbinenanlage9 4.2Realisierung der Anlage9 4.3Durchführung des Probebetriebs12 5Ergebnisse des Probebetriebes13 6Rohgasüberwachung / Aktivkohlestandzeit15 7Abgasüberwachung16 8Zusammenfassung und Ausblick17 9Literatur18 6R142be01-ro -2- Deponie Eichelbuck Verwertung von Deponieschwachgas in einer Mikrogasturbinenanlage Abschlussbericht 1. Veranlassung Mit Beendigung der Ablagerung von organischen Stoffen bzw. Ablagerung von nur noch begrenzt organisch abbaubaren Stoffen auf Deponien geht die Deponiegasproduktion zurück. Zur Aufrechterhaltung einer dann für den Emissionsschutz ausreichenden Absaugung des dann noch entstehenden Deponiegases werden dann einerseits nur noch stark reduzierte Mengen und in ihrem Methanwert reduzierte Deponiegase abzusaugen sein. Eine Verwertung von Deponiegasmengen in Verbrennungsmotoren wird dann nur noch teilweise und mit fortschreitender Nachsorgephase der Deponie letztendlich dann nicht mehr durchführbar sein. Für diese Deponiegassituation werden dann umweltverträgliche Entsorgungsanlagen erforderlich, welche möglichst noch den Nebeneffekt einer Verwertung haben. Für die Verwertung von Deponiegas nach der Deponiestilllegung bzw. bei bereits in der Nachsorge befindlichen Deponien werden deshalb Techniken gesucht, welche zum einen auch kleine Gas- mengen und zum anderen Deponiegas mit Methangehalten unter 45 % verwerten können. Hierfür sind Mikrogasturbinen prinzipiell gut geeignet. Zwischenzeitlich wurden Mikrogasturbinen so weiterentwickelt, dass diese Gase (ggf. nach vorheri- ger Aufbereitung bzgl. Siloxan und Schwefelverbindungen) bis zu minimalen Methanwerten von 30 – 35 Vol.-% störungsfrei nutzen können. Damit könnte auch methanschwaches Deponiegas mit Methankonzentrationen zwischen 30 und 45 Vol.% emissionsarm, ressourcenschonend und umweltschonend verwertet werden. Mikrogasturbinen weisen des Weiteren ausgezeichnete Abgaswerte auf, mit denen auch die aktuel- len TA-Luftwerte gut eingehalten werden können. Aufgrund der Baugröße der Aggregate können bereits kleine Gasmengen (ab ca. 20 m³/h) in Mikro- gasturbinen verwertet werden. Damit ist auch ein stufenweiser an die noch vorhandene Deponie- gasproduktion angepasster Aus- und Rückbau der Anlage sehr gut möglich. Ein Einsatz von Mikrogasturbinen auf einer Deponie wurde bislang in größerem Maßstab nur in den USA durchgeführt. Mit vorliegendem Vorhaben sollte nun erstmals auf einer Deponie in Baden-Württemberg gezeigt werden, dass Mikrogasturbinen für die Verbrennung von Deponieschwachgasen geeignet und wirt- schaftlich einsetzbar sind. 6R142be01-ro -3-
Tags: Deponiegas ? Freiburg ? Karlsruhe ? Baden-Württemberg ? Methangehalt ? Schwefelverbindung ? Deponienachsorge ? Siloxane ? Nebenwirkung ? Stadtreinigung ? USA ? Nachsorge ? Deponie ? Emissionsdaten ? Gasturbine ? Abfallwirtschaft ? Technik ? Verbrennungsmotor ? Wirkungsgrad ? Rückbau ? Deponiestilllegung ? Abschlussbericht ? Gaserzeugung ?
Region: Baden-Württemberg Baden-Württemberg
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