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Umweltschutz im Alltag: Abfall vermeiden in Zeiten von Corona

Description: [Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] LITTERING Geschlossene Restaurants und Kantinen haben ei- nen Einfluss auf die entstehenden Abfallmengen. Die Menschen kaufen mehr Fertigprodukte im Super- markt oder Speisen zum Mitnehmen, wodurch die Menge an Plastikverpackungen signifikant ansteigt. Solche „to go“-Verpackungen landen vermehrt in der Landschaft statt im Mülleimer (sog. Littering). In der Umwelt braucht der Plastikmüll teilweise mehrere hundert Jahre, um abgebaut zu werden. Immerhin 91 Prozent der Deutschen ärgern sich darü- ber, dass viele Menschen sorglos mit der Natur umge- hen. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Studie „Natur- bewusstsein 2019“ des Bundesumweltministeriums. Tipps gegen Littering ■■ Eigenen Müll immer mitnehmen, ob im Park, Wald oder beim Wandern in der freien Natur. ■■ Melden Sie „Dreckecken“ der Kommune. In vielen Städten und Gemeinden ist dies telefonisch, online oder per Abfall-App sehr einfach möglich. ■■ Sprechen Sie Menschen freundlich an, die ihren Müll liegen lassen. Oft passiert dies aus Gedanken- losigkeit. ■■ Für sportliche Naturlieb- haber bietet sich der neue Trend „Plogging“ an. Da- bei handelt es sich um ein Kofferwort, gebildet aus den Bestandteilen „plocka“ (schwedisch aufheben; pflü- cken) und Jogging. Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz Kaiser-Friedrich-Str. 1, 55116 Mainz Telefon: 06131 16-0 Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz Kaiser-Friedrich-Str. 7, 55116 Mainz Telefon: 06131 6033 1917 Unsere Kooperationspartner ■■ Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ■■ Bund Umwelt- und Naturschutz (BUND) ■■ DWA, Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/ Saarland ■■ Bioland Rheinland-Pfalz/Saarland e. V. ■■ Handwerkskammern Rheinland-Pfalz ■■ Energieagentur Rheinland-Pfalz ■■ Gartenakademie Rheinland-Pfalz ■■ Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz ■■ Landesforsten Rheinland-Pfalz ■■ SGD Nord und SGD Süd ■■ Landesuntersuchungsamt Weitere Informationen unter: www.umweltschutz-im-alltag.rlp.de Impressum „Umweltschutz im Alltag“ ist eine Initiative des rhein- land-pfälzischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt für einen effizienten und nach- haltigen Umweltschutz. Redaktion: Milan Sell, Landesamt für Umwelt Fotos: LfU, Colourbox.de (Plogging), Leschnig/HdN © Landesamt für Umwelt (LfU); Oktober 2020 Umweltschutz im AllTAG ABfall vermeiden in Zeiten von Corona Mehr Müll durch Corona!?Plastikfrei EinkaufenAbfalltrennhilfe für Alle Die Coronavirus-Pandemie stellt auch die Abfallent- sorgung in Deutschland vor besondere Herausfor- derungen. Die Menschen halten sich länger als sonst zuhause auf, wodurch mehr Abfall entsteht – vor allem Plastikmüll.Der Handel hat sich mittlerweile in vielen Fällen sehr gut auf die Pandemie eingestellt. Mit eigenen Mehr- wegbehältern können lose Waren unter bestimmten Hygieneregeln mitgenommen werden (z. B. an der Frischetheke). Dies spart Verpackungsmüll.Für alle privaten Haushalte in Deutschland, in denen keine infizierten Personen oder begründete Verdachts- Abfall fälle von COVID-19 leben, gilt weiterhin uneinge- schränkt das Gebot der Abfalltrennung. Für sie ändert sich bei der gewohnten Abfallentsorgung nichts. Auch Besuche im Restaurant können nicht mehr in gewohnter Weise stattfinden, so dass häufiger Essen für unterwegs bestellt wird. Damit fallen mehr „to go“- Essensverpackungen an.Auch die meisten Unverpackt-Läden, die vollständig auf Verpackungsmüll verzichten, haben mittlerweile wieder geöffnet und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Müllreduktion.Doch auch schon vor Corona funktionierte die „rich- tige Abfalltrennung“ oft nicht. Immer wieder landeten Abfälle in den falschen Tonnen. Dies bestätigen die erhobenen Zahlen: So landen nach Angaben des Recyclingunternehmens „Der Grüne Punkt“ seit März 2020 etwa zehn Prozent mehr Ver- packungsabfälle in der gelben Tonne oder den gelben Säcken von Privathaushalten.■■ Mit der Einführung der landeswei­ ten Dachmarke „Müll nicht rum“ durch das Umwelt­ministerium im Jahr 2019 wurde eine Internetseite (www.muellnichtrum.rlp.de) einge- richtet, die alle Mehrweglösungen des Landes vereint. Mit wenigen Klicks ist es mög- lich, in den einzelnen Kommunen die Mehrwegan- gebote zu finden und dadurch Einwegverpackungen einzusparen. Ähnliche Zahlen bestätigen auch rheinland-pfälzische Kommunen. So meldeten beispielsweise die Städte Mainz und Trier bei den sogenannten Leichtver- packungsabfällen Zuwachsraten im niedrigen zweistel- ligen Bereich. Oftmals landet Müll auch immer wieder in der freien Natur. So wird in Zeiten von Corona z. B. im Wald immer mehr Müll an den Wegesrändern festgestellt. Landesforsten ruft für den 8. November 2020 unter dem Motto „Rein in den Wald, raus mit dem Müll“ dazu auf, im Pfälzerwald den Müll aus der vergangenen Wander- und Ausflugssaison einzusam- meln: www.hdn-pfalz.de/aktionen-projekte/dreck-weg-tag/ Jede/-r kann etwas tun! Helfen auch Sie mit, die gestiegenen Mengen zu reduzieren. Tipps für den Einkauf und für unterwegs ■■ Kaufen Sie loses Obst und Gemüse sowie weitere Produkte ohne Verpackung. ■■ Nutzen Sie Mehrwegsysteme, wie z. B. Joghurt in Gläsern, Getränke in Mehrweg-Glasflaschen sowie Mehrweggeschirr. ■■ Bei Einweggeschirr greifen Sie zu alternativen Pro- dukten, wie z. B. Teller aus Weizenkleie oder „ess- bare Schalen“. ■■ Nicht vermeidbare Verpackungsabfälle sollten Sie mit nach Hause nehmen und über den gelben Sack bzw. die gelbe Tonne entsorgen. Weitere Informationen finden Sie auf www.umweltschutz-im-alltag.rlp.de Das Landesamt für Umwelt hat daher zum besseren Verständnis über den richtigen Umgang mit Hausmüll eine entsprechende mehrsprachige Abfalltrennhilfe entwickelt. Damit können kostenlos und individualisierbar Poster – beispielsweise im A4-Format – mit den wichtigsten Hinwei- sen zur Abfalltrennung zusammengestellt wer- den (rechts das Beispiel für „Verpackungen“). Weitere Informationen hierzu finden Sie unter https://s.rlp.de/ trennhilfe Verpackungen Packaging

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Language: Deutsch

Time ranges: 2020-01-01 - 2020-12-31

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