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Wärmekonzept für Rheinland-Pfalz

Description: [Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] WÄRMEKONZEPT FÜR RHEINLAND-PFALZ Foto: Aton Lichttechnik GmbH IMPRESSUM Herausgeber:Ministerium für Umwelt, Energie Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz Fotos Titelseite:Energieagentur Rheinland-Pfalz, Energieatlas Rheinland-Pfalz, VG Konz: Merten Media, Dieter Gass, Axel Henke, colourbox, fotolia © Februar 2017 Module Seite 1. Energetische Quartiersentwicklung8 2. Nahwärmenetze und Wärmespeicher13 3. Bioenergie17 4. Energetische Gebäudesanierung22 5. Regenerative Heiz- und Kühltechnik26 6. Nutzerverhalten/ Energieberatung29 7. Nachhaltige Baumaterialien33 8. Verknüpfung von Strom und Wärme Speicherung und Regelung (Sektorkopplung) 3 37 Wärmekonzept für Rheinland-Pfalz Die globale Staatengemeinschaft hat 2015 auf der Klimakonferenz in Paris das gemeinsame Ziel formuliert: Die Erderwärmung auf erheblich unter 2 Grad Celsius zu beschränken. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Treibhausgasemissionen in allen Sektoren - Strom, Wärme und Mobilität - umfassend gesenkt werden. Dabei ist insbesondere der Wärmesektor von großer Bedeutung für den Klimaschutz. Denn die Bereitstellung von Raumwärme, Warmwasser und Prozesswärme hat in Deutschland einen Anteil an den energiebedingten CO2-Emissionen von insgesamt rund 40 Prozent. Der weitaus größte Teil der Wärme und Kälte wird aus fossilen Energieträgern gewonnen. Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Wärmeerzeugung liegt deutschlandweit bei rund 13 Prozent. Auch bei der Betrachtung des Energieverbrauchs spielt der Wärmesektor eine bedeutende Rolle. 56 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland entfallen auf den Anwendungsbereich Wärme und Kälte. In Rheinland-Pfalz werden etwa 55 Prozent des gesamten Bruttoendenergieverbrauchs in Form von Wärme und Kälte verbraucht. Der Anteil der erneuerbaren Energieträger liegt im Bereich der Wärme und Kälte in Rheinland-Pfalz bei rund 11 Prozent. Die KWK trägt mit rund 20 Prozent zur Wärmeerzeugung bei. Knapp 84 Prozent der erneuerbar erzeugten Wärme wird auf Basis von Biomasse, insbesondere von Holz, bereitgestellt. Zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele ist künftig ein stärkerer Fokus auf den Wärmemarkt notwendig. Die Herausforderungen werden darin bestehen, den Wärmebedarf im für den Klimaschutz erforderlichen Umfang zu senken und die Wärmeversorgung auf Erneuerbare Energien umzustellen. Eine wichtige Rolle wird dabei die Nutzung biogener Energierohstoffe spielen, die flexibel und bedarfsgerecht eingesetzt werden können und leicht speicherbar sind. 5

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Tags: Paris ? Rheinland-Pfalz ? Energiebedingte CO2-Emissionen ? Raumwärme ? Fossiler Energieträger ? Prozesswärme ? Wärmeversorgung ? Deutschland ? Treibhausgasemission ? Bruttoendenergieverbrauch ? Erneuerbare Energie ? Beleuchtungstechnik ? Wärmeerzeugung ? Warmwasser ? Globale Erwärmung ? Energierohstoff ? Endenergieverbrauch ? Wärmemarkt ? Stromspeicher ? Wärmebedarf ? Energieverbrauch ? Forst ? Klimaschutz ? Anteil erneuerbarer Energien ? Biomasse ? Ernährung ? Nutzerverhalten ? Vorlage ?

License: Alle Rechte vorbehalten

Language: Deutsch

Time ranges: 2017-01-01 - 2017-12-31

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