Description: [Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] WALDZUSTANDS BERICHT 2022 Impressum Herausgeber Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Kaiser-Friedrich-Straße 1 55116 Mainz Telefon: 06131 16-0, Fax: 06131 165926 www.mkuem.rlp.de www.wald.rlp.de Mainz, Dezember 2022 Durchführung, Auswertung und Gestaltung Zentralstelle der Forstverwaltung Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz Hauptstraße 16 67705 Trippstadt Telefon: 06131-884-268-0, Fax: 06131-884-268-300 zdf.fawf@wald-rlp.de www.fawf.wald.rlp.de nur als Download https://fawf.wald.rlp.de/de/veroeffentlichungen/waldzustandsbericht/ Titelbild: Im Kronenraum eines Buchen-Mischbestandes, stark geschädigte Buche mit abgestorbener Teilkrone (Foto: Tobias Stubenazy) 2 WALDZUSTANDS BERICHT 2022 Seite Vorwort4 Waldzustand 2022 im Überblick6 Waldzustandserhebung (WZE)8 Einflüsse auf den Waldzustand28 ■ Entwicklung der Luftschadstoffbelastung29 ■ Klimawandel und Witterungsverhältnisse35 ■ Waldschutz39 Anhaltende Schadphänomene bei der Buche?44 Bedeutung des Wasserrückhaltes im Wald für die Risikovorsorge gegen die Entstehung von Sturzfluten und für eine nachhaltigere Grundwasserneubildung58 Anhänge ■ Entwicklung der Waldschäden74 ■ Probebaumkollektiv 202280 ■ Witterung81 ■ Abkommen und gesetzliche Regelungen zur Luftreinhaltung84 3 VORWORT Nach den drei Vegetationszeiten 2018, 2019 und 2020, die von außergewöhnlicher Hitze und Dürre geprägt waren, bot das Jahr 2021 Wit- terungsbedingungen, die für das Gedeihen der Wälder günstig waren. Daraus nährte sich eine leise Hoffnung, dass sich dies in etwas günstige- ren Befunden des Waldzustandsberichts 2022 niederschlagen könnte. Die Aufnahmen in den Wäldern wurden in der ersten Hälfte einer erneu- ten Sommerdürre 2022 abgeschlossen, die sich von Ende Juni bis Anfang September dieses Jahres erstreckte. Es lohnt sich, die Ergebnisse des Wald- zustandsberichtes 2022 und ihre Hintergründe im Einzelnen zu analysieren. Ohne zu viel vorwegneh- men zu wollen, sei schon an dieser Stelle festge- stellt, dass der Vitalitätszustand unserer Wälder in höchstem Maße besorgniserregend bleibt. So ist es nur ein schwacher Trost, dass sich einige Befunde zur Buche, unserer von Natur aus wich- tigsten Baumart, gegenüber dem Vorjahr etwas verbesserten, wenn man weiß, wie sehr gerade die Buche unter der Hitze und Trockenheit im weite- ren Verlauf des Sommers litt. Im Waldzustands- bericht ist dieser Baumart ein eigenes Kapitel gewidmet, in dem die Ergebnisse wissenschaft- licher Untersuchungen und Detailaufnahmen zu ihrer Situation und Perspektive im Klimastress vorgestellt werden. 4 ©MKUEM/Heike Rost Ein weiteres Sonderkapitel befasst sich mit dem Wasserrückhalt im Wald. Wer bisher glaubte, dass Wasser in unserem Lande immer und überall reichlich vorhanden sei, wird im voranschreiten- den Klimawandel eines Besseren belehrt. Die Bedeutung des Waldes für die Menge und Güte des Wassers, aber auch für den Wasserrückhalt in der Landschaft, ist sehr bedeutend. Deswegen ist es wichtig, maßgebliche Zusammenhänge zwischen Wasser und Wald wissenschaftlich fun- diert herauszuarbeiten, um daraus maßgebliche Schlussfolgerungen für die naturnahe Waldbe- wirtschaftung zu ziehen. Dabei wird die überra- gende Rolle unserer Waldböden mit ihren äußerst vielfältigen Lebensgemeinschaften deutlich. In dieser Zeit, die uns mit der Unmenschlichkeit des Krieges und seinen Begleiterscheinungen von Flucht, Zerstörung und Elend in fühlbarer Nähe konfrontiert, ist bisher noch zu wenig geschehen, was dem Klimawandel, dem Artensterben, dem verschwenderischen Verbrauch unserer Lebens- grundlagen entschieden Einhalt gebietet. Der Waldzustandsbericht 2022 ist ein weiteres Mosaiksteinchen in einem sich auftürmenden Berg von Mahnmalen. Zur Erarbeitung des Waldzustandsberichtes 2022 haben zahlreiche Fachleute mit umfangreichen Aufnahmen und Auswertungen in gründlicher und sorgfältiger Arbeit zusammengewirkt. Bei diesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Landes- forsten Rheinland-Pfalz, insbesondere aber der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forst- wirtschaft in Trippstadt, bedanke ich mich ganz herzlich. Katrin Eder Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz 5
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Language: Deutsch
Time ranges: 2022-01-01 - 2022-12-31
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