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Katrin Eder: „Die PV-Anlage auf dem Parkplatz der Deichwelle ist ein innovatives Beispiel, wie Klimaschutz im Land funktioniert“

Description: Parkplatz-PV in Neuwied mit einer Million Euro aus dem KIPKI gefördert – Klimaschutzministerin informierte sich vor Ort über den Baufortschritt „Der Klimawandel ist längst keine abstrakte Bedrohung mehr, sondern eine Realität, die wir in unserem Alltag spüren – sei es durch Hitzesommer, Starkregenereignisse oder die Herausforderungen einer nachhaltigen Energieversorgung. Klimaschutz ist daher eine große Gemeinschaftsaufgabe, die nur gelingt, wenn wir alle Verantwortung übernehmen: Bund, Länder, Kommunen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger. Gerade die Kommunen spielen dabei eine Schlüsselrolle. Mit dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation, kurz KIPKI, haben wir ein Förderprogramm geschaffen, das den Kommunen unkompliziert Mittel zur Verfügung stellt. Die mit einer Million Euro aus KIPKI-Mitteln geförderte Errichtung einer Parkplatz-Überdachung mit Photovoltaik hier an der Deichwelle zeigt, wie Klimaschutz flächenschonend umgesetzt werden kann. Um Flächen zu schonen ist der Ausbau der Photovoltaik auf bereits versiegelten Flächen wirtschaftlich und vernünftig. Der Bau einer solchen PV-Anlage auf dem Parkplatz der Deichwelle ist ein innovatives Beispiel, wie Klimaschutz im Land funktioniert. Das sollte zukünftig der Standard werden“, sagte Klimaschutzministerin Katrin Eder heute in Neuwied, wo sie sich auf dem Gelände des Schwimmbads über den aktuellen Stand des Bauvorhabens informierte. Die rund 3.500m2 Parkfläche an der Deichwelle Neuwied sollen mit Überdachungen witterungssicher aufgestellt werden. Zugleich wird die hinzugewonnene Fläche auf den Dächern für eine nachhaltige Energiegewinnung mit Photovoltaik genutzt. Auf diese Weise können bis zu 166,88 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Ralf Seemann, Beigeordneter der Stadt Neuwied, sagte: „Die PV-Anlage auf dem Deichwellen-Parkplatz ist unser Paradebeispiel. Insgesamt setzen wir in Neuwied mit den KIPKI-Mitteln neun Projekte um – vom Ausbau der Ladeinfrastruktur über die Förderung von Balkonkraftwerken bis zu einem Unterstützungsprogramm für Dach- und Fassadenbegrünung. Das Besondere an KIPKI ist, dass der Fördergeber uns vertraut und wir selbst entscheiden können, welche Projekte zu uns und unserer Stadt passen. Das ist etwas, was wir ausdrücklich zur Nachahmung empfehlen.“ „Wir finanzieren den Betrieb der Deichwelle und stehen zur Energiewende in unserer Stadt. PV-Anlagen wie diese erhöhen die Akzeptanz für die Energiewende und ich verstehe, dass sich die Menschen noch mehr Doppelnutzungen von Parkplätzen wünschen“, erklärte der Geschäftsführer der Stadtwerke Neuwied, Stefan Herschbach. „Durch Tiefbau und Aufständerung betragen die Kosten jedoch ein Mehrfaches gegenüber Freiflächen-PV. Nur durch die Förderung mit den KIPKI-Mitteln lässt sich das wirtschaftlich darstellen. Wir sind dem Ministerium und der Stadt daher sehr dankbar, dass wir mit der Unterstützung einen Teil des Stroms für die Deichwelle sehr günstig produzieren können, zumal hier durch die Direktabnahme auch keine Netzentgelte und Umlagen anfallen.“ „Die Maßnahme zeigt eindrucksvoll, wie Klimaschutz konkret funktioniert: Mit dem Projekt wird der Verbrauch fossiler Energien gesenkt und eine nachhaltige Stromversorgung für eine zentrale Freizeit- und Sporteinrichtung geschaffen. Darüber hinaus entsteht mit der Möglichkeit überdacht zu parken noch ein weiterer spürbarer Nutzen für die Besucherinnen und Besucher. Damit leisten Sie nicht nur einen Beitrag zur Energiewende, sondern auch zum Erhalt der Deichwelle. Kommunale Schwimmbäder sind essenzielle Bausteine der Daseinsvorsorge, da sie neben dem sozialen Aspekt und Freizeitwert auch die Möglichkeit zur Abhaltung von Schwimmkursen sowie für Schul-, Fort- und Ausbildungsveranstaltungen bieten. Das ist gerade vor dem besorgniserregenden Rückgang der Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen ein wichtiger gesellschaftlicher Beitrag“, betonte Ministerin Katrin Eder. Erfolgsprogramm KIPKI Alle 194 berechtigten Kommunen in Rheinland-Pfalz haben über die Online-Plattform KIPKI-Anträge gestellt. Sämtliche Anträge mit rund 1.300 Teilprojekten wurden bewilligt, mit der Projektumsetzung in den Kommunen ist bereits begonnen worden. „Allein diese Zahlen zeigen eindrucksvoll den großen Erfolg des Kommunalen Investitionsprogramms“, so Katrin Eder. Ohne komplizierte Antragsverfahren habe die Landesregierung für die rheinland-pfälzischen Gebietskörperschaften ein Förderprogramm geschaffen, das ein Gesamtvolumen von 250 Millionen Euro umfasst, so Eder weiter. Eine weitere Besonderheit bei KIPKI ist, dass ein Eigenanteil der Kommunen nicht nötig sei. „Dadurch konnten auch bei weniger gut gefüllten Gemeindekassen Projekte umgesetzt werden. Denn oft scheitert es bei Förderungen am Eigenanteil. Damit haben wir die Grundlage geschaffen, dass Klimaschutz nicht durch Bürokratie verhindert wird, sondern schnell und praxisnah umgesetzt werden kann. Eine Vielzahl an Kommunen investiert zusätzlich zu den Fördergeldern eigene Mittel. So entfaltet KIPKI eine große Hebelwirkung und es zeigt sich: Kommunen wollen Klimaschutz. So kommen zu den 180 Millionen Euro KIPKI-Mitteln des Zuweisungsverfahrens weitere 80 Millionen Euro hinzu, die die Kommunen in Eigenleistung finanzieren. Und damit ein weiteres Plus in Sachen CO2-Einsparung“, so die Ministerin. Mehr als 1,9 Millionen Euro aus dem Landesförderprogramm erhält die Stadt Neuwied für ihre insgesamt neun Teilprojekte. Investiert wird dabei neben der PV-Anlage für die Deichwelle noch in eine weitere auf der Großsporthallte in Neuwied-Niederbieber. Außerdem fließen weitere KIPKI-Gelder in Sonnenschutz- und Beschattungsmaßnahmen an elf Kitas sowie in energetische Sanierungsmaßnahmen, den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur, Förderungen für private Balkon-PV-Anlagen und private Begrünungsmaßnahmen. „Klimaschutz ist machbar, er ist konkret, er ist vor Ort sichtbar. Ihr Projekt hier an der Deichwelle Neuwied ist ein leuchtendes Beispiel dafür. Mit KIPKI haben wir die Grundlage geschaffen, dass viele solcher Projekte entstehen können. Jede eingesparte Kilowattstunde fossiler Energie, jede Investition in nachhaltige Technologien bringt uns dem Ziel näher, Rheinland-Pfalz klimaneutral zu machen“, so Katrin Eder.

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Origins: /Land/Rheinland-Pfalz/MKUEM

Tags: Rheinland-Pfalz ? Stromversorgung ? Energiewende ? Photovoltaik ? Schwimmbad ? Steckersolargerät ? Photovoltaikanlage ? Photovoltaik-Freiflächenanlage ? Nachhaltige Energieversorgung ? Stromkosten ? Elektrizitätsverbrauch ? Kind ? Parkplatz ? Sportinfrastruktur ? Starkregen ? CO2-Minderung ? Jugendlicher ? Hitzewelle ? Fossile Energie ? Energiegewinnung ? Finanzierungshilfe ? Kommune ? Sozialer Wert ? Tiefbau ? Kommunale Versorgungswirtschaft ? Sanierungsmaßnahme ? Stadt ? Klimaschutz ? Bauwerksbegrünung ? Ladeinfrastruktur ? GreenTech ? Bauvorhaben ? Klimawandel ? Soziale Aspekte ? Versiegelte Fläche ?

Region: Rheinland-Pfalz

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License: other-closed

Language: Deutsch

Issued: 2026-01-15

Time ranges: 2026-01-15 - 2026-01-15

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