Description: Bildungs- und Klimaschutzministerium entwickeln neue Strategie für Bildung für Nachhaltige Entwicklung in partizipativem Verfahren „Wir werden die bisherige ‚Zukunftskonzeption BNE in Rheinland-Pfalz 2015+‘ zu einer ‚BNE-Strategie Rheinland-Pfalz‘ fortschreiben. Wir stehen vor komplexen globalen Herausforderungen, wie sozialer Ungleichheit oder Ressourcenknappheit. Darum ist es wichtig, dass wir die Kompetenzen vermitteln, hier verantwortungsvoll zu handeln“, sagte Umweltministerin Katrin Eder anlässlich der Neuaufstellung von Rheinland-Pfalz im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Über dieses gemeinsame Ziel informierten Eder und Bildungsminister Sven Teuber den Ministerrat. „BNE, Umwelt- und Klimaschutz sind Themen, die über unsere Zukunft entscheiden. Daher besitzen sie für unsere Schülerinnen und Schüler höchste Priorität. Deshalb vergeben wir zusammen mit der LandesschülerInnenvertretung seit Jahren das Zertifikat ,Nachhaltige Schule‘“, berichtete Teuber. „Diesen Weg gehen unsere beiden Ministerien jetzt mit der BNE-Strategie weiter.“ Die neue BNE-Strategie soll einen wichtigen Orientierungsrahmen für die Verankerung der Nachhaltigen Entwicklung im Bildungssystem bieten und erforderliche Standards setzen. Sie wird alle Ebenen von der Elementarbildung über Schule, Hochschule, berufliche Bildung, allgemeine Fort- und Weiterbildung bis hin zu außerschulischer und informeller Bildung umfassen. Rahmengebend sind die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, insbesondere das Ziel der Bildung für nachhaltige Entwicklung, das internationale Programm ‚BNE 2030‘ der UNESCO, der ‚Nationale Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung‘ und die ‚Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Schule‘. Von besonderer Bedeutung ist der partizipative Prozess der Erarbeitung der BNE-Strategie. „Wir wollen und werden die Expertise aus Bildungseinrichtungen des Landes, Nichtregierungsorganisationen und der Zivilgesellschaft in den Prozess einbeziehen“, erklärten Eder und Teuber weiter. „Dieses Beteiligungsformat spiegelt die seit vielen Jahren in Rheinland-Pfalz erfolgreich gelebte Gemeinschaftsaufgabe und Kooperation der verschiedenen schulischen und außerschulischen Bildungsbereiche sowie der zahlreichen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure wider. So bringen wir Bildung für Nachhaltige Entwicklung zielgerichtet und strukturiert voran.“ Die neue BNE-Strategie soll dem Ministerrat voraussichtlich bis Ende 2027 vorgelegt werden. Zum Hintergrund BNE ermöglicht Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sich Kompetenzen und Werte anzueignen, die ihnen bei der Gestaltung einer nachhaltigen Entwicklung helfen. Die bisherige Zukunftskonzeption BNE 2015 diente als Selbstverpflichtung für BNE-Akteurinnen und -Akteure in allen Bildungsbereichen und beschrieb für Politik und Gesellschaft einen Gestaltungsauftrag. In der Konzeption ist festgelegt, welche Ziele mit BNE verfolgt werden, wie sie erreicht und evaluiert werden können. Da sich Bildungskonzeptionen sowie nationale und internationale Rahmenvorgaben über die Jahre verändert und weiterentwickelt haben, ist eine Evaluierung und neue Standortbestimmung notwendig. Damit kommt die Landesregierung einer Empfehlung des Zukunftsrates ‚Nachhaltige Entwicklung Rheinland-Pfalz‘ nach.
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PressRelease,
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Tags: Rheinland-Pfalz ? Globale Nachhaltigkeitsziele ? Kind ? Selbstverpflichtung ? Jugendlicher ? Nationaler Aktionsplan ? Bildung für nachhaltige Entwicklung ? Schule ? Klimaschutz ? Nachhaltige Entwicklung ? Nichtstaatliche Organisation ? Bildungswesen ? Zivilgesellschaft ? Soziale Ungleichheit ? Ressourcenknappheit ?
Region: Rheinland-Pfalz
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License: DCAT-AP.de Sonstige geschlossene Lizenz
Language: Deutsch
Issued: 2026-03-04
Last harvest: 01.01.1970 00:00
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