Description: In der biomedizinischen Forschung zu umweltbezogener Gesundheit wird die Kategorie Geschlecht bisher noch unzureichend berücksichtigt: Neuere Konzepte von Geschlecht, welche sowohl biologische als auch soziale Dimensionen und deren Interaktionen umfassen und Geschlecht nicht als feste dichotome Größe sondern als veränderbares Kontinuum von Eigenschaften erklären, finden bislang kaum Anwendung. Das Themenfeld "Geschlecht, Umwelt und Gesundheit" diskutierten 24 Fachleute in einem Workshop am 12. Juni 2015 in Bremen. Insgesamt wurde deutlich, dass noch erhebliche Anstrengungen konzeptioneller und methodischer Art erforderlich sind, um die Bedeutung dynamischer und interagierender Geschlechtsdimensionen für umweltbezogene Gesundheitswirkungen adäquat zu analysieren. Eine systematische Zusammenführung von Wissensbeständen und eine gezielte Forschungsförderung für theoretische Weiterentwicklungen und Verbesserungen der Datenbasis sind notwendig.In: Institut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene <Berlin>: UMID : Umwelt und Mensch - Informationsdienst ; Umwelt & Gesundheit, Umweltmedizin, Verbraucherschutz. - Berlin.S. 73
Global identifier:
Doi( "10.60810/openumwelt-497", )
Origin: /Bund/UBA/openUMWELT
Tags: Berlin ? Bremen ? Gesundheitliche Auswirkungen ? Biomedizin ? Forschungsförderung ? Lufthygiene ? Umweltmedizin ? Risikoanalyse ? Soziale Aspekte ? Verbraucherschutz ? Umwelt und Gesundheit ? Workshop ?
License: other-closed
Language: Deutsch
Issued: 2015-01-01
Time ranges: 2015-01-01 - 2015-01-01
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