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Naturerlebnis und Geocaching an der Arnikaschleife

Description: [Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] LIFE Projekt Arnikawiesen/ Borstgrasrasen Mitteleuropas Die Stiftung Natur und Umwelt RLP führt seit 2006 mit Partnern aus dem Saarland, Luxemburg und Belgien das EU LIFE Projekt „Erhaltung und Regeneration von Borstgrasrasen Mitteleuropas“ durch. Die Flächen um die Burg Baldenau, im Oberen Dhrontal und im Idarwald sind dabei ein wichtiger Mosaikstein in diesem europäischen Konzept. Borstgrasrasen sind attraktive und artenreiche Grün- landgesellschaften, die aus einer historischen Nutzung hervorgegangen sind. Sie haben in Mitteleuropa ihren Verbreitungsschwerpunkt auf bodensauren, nährstoff- armen Böden und prägten früher in den Mittelgebir- gen wesentlich das Bild der Wiesenvegetation. Mit gezielten Maßnahmen wie Rodung, Entbuschung, Beweidung und Mahd werden die gefährdeten Lebens- räume zum Schutz der vorkommenden Tier- und Pflan- zenarten wieder hergerichtet und weiterentwickelt. Weitere Infos finden Sie auch unter www.life-arnika.eu und www.snu.rlp.de. Impressum: Konzeption und Text: Vivian Boyer, Julia Langer, Boris Ruth, Margret Scholtes, Moritz Schmitt Karte: Geobasisinformationen (LiKa / DOP) © Landesamt für Vermessung und Geobasisinformationen RLP, 06.05.2009, Az.: 26 722-1.401 Papier: Recysatin, FSC-Mix Bilder: Franz-Otto Brauner, Axel Didion, Hans-Wilhelm Grömping, Manuela Hopf, Julia Langer, Gerd Ostermann, Moritz Schmitt, Margret Scholtes und Stephan Zanders Grafik: , www.eisingerdesign.de Die Arnikaschleife Auf der Arnikaschleife des Rundwanderwegs LandZeit- Tour erfahren Sie an fünf Stationen mehr über das EU LIFE Projekt Arnikawiesen / Borstgrasrasen Mitteleuro- pas der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz. Die Figur des Biologen der LandZeitTour stellt das Ge- samtprojekt vor. Die Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten, die unterschiedlichen Kreisläufe der Natur, die Gefähr- dung dieser Flächen und die Maßnahmen zum Schutz vermittelt die Arnikaschleife auf verständliche Weise. Die Arnikaschleife der LandZeitTour Bestimmungsbücher mit Tier- und Pflanzenarten aber auch drehbare Infostehlen laden dazu ein, sich mit der Natur rund um die Burg Balde- nau zu befassen. gefördert durch die Europäische Union Naturerlebnis und Geocaching rund um die Burg Baldenau Geocaching entlang der Arnikaschleife Geocaching – die moderne Schatzsuche Die Schatzsuche mit einem GPS (Global Positioning System)-Empfänger erfreut sich immer größerer Beliebt- heit. Ziel ist es, durch Beantwortung von Fragen oder durch Lösen eines Rätsels, den Standpunkt des „Schatzes“ (Cache) herauszufinden. In diesem befindet sich ein Logbuch, in das man sich mit seinem vorher im Internet registrierten Namen eintragen kann. Für unregistrierte Besucher gibt es ein Gästebuch. Ebenso befinden sich in den Caches meistens Tauschob- jekte, die mit gleichwertigem oder höherwertigem Ersatz getauscht werden dürfen. Der Inhalt des Schatzes ist nur ein kleiner Anreiz; das Ziel ist das Finden des Caches. Für registrierte Geocacher können auch sogenannte Geocoins oder Travelbugs hinterlegt sein, die mit einer weltweit einzigartigen Nummer (tracking code) regist- riert sind. Der Geocacher, der solch eine Münze oder Pla- kette entnimmt, verpflichtet sich diese in einem anderen Cache wieder abzulegen. Der Cache muss nach dem Eintragen und Tauschen wieder versteckt werden. Dabei muss die ursprüngliche Position unverändert bleiben. Zudem wird der Fund im Internet eingetragen. Damit ist das Ziel erreicht und die Schatzsuche beendet. Für das Registrieren und auch das Finden von weiteren Caches eignet sich die Plattform www.geocaching.com. So wird ein Spaziergang – gerade mit Kindern – zur aufre- genden Schatzsuche, oftmals sogar mit Lerneffekt. Viel Spaß dabei! Wir möchten Sie gerne einladen an einer Schatzsuche innerhalb der Arnikaschleife der LandZeitTour teilzuneh- men. Geparkt werden kann bei der Burgruine Baldenau (N 49° 50.122 E 007° 09.945) Durch die Beantwortung einiger Fragen zu den Statio- nen der Arnikaschleife können Sie mit Hilfe eines GPS Gerätes einen Schatz finden. Die GPS Geräte können bei der Tourist-Information Morbach (Bahnhofstraße 19) gegen Pfand ausgeliehen werden. Der Cache, befindet sich bei: N 49° 50.(B*F+G*C) E 07° 09.(2*D*C+E*F+ A*B) Die Platzhalter für die Fragen A, B, C usw. müssen nur durch die Zahlen der richtigen Antworten ersetzt und dann zum Teil multipliziert und addiert werden. Station 1: N 49° 50.073 E 007° 09.890 A / Die Stiftung Die Stiftung Natur und Umwelt RLP führt das Projekt Ar- nikawiesen/Borstgrasrasen mit verschiedenen Partnern der Großregion durch. Wie viele Partner-Regionen im Projekt gibt es mit Rheinland-Pfalz? •4 4 •8 8 •2 2 Station 2: N 49° 50.023 E 007° 10.095 B / Endlich angekommen Was unterscheidet diese Wiese von anderen Wiesen, die man so kennt? • Es führen viele Wege zu dieser Wiese. 7 • Hier wachsen viele seltene Kräuter und Gräser. 2 • Hier leben viele Füchse. 12 C / Eine Wiese voller Lebensräume Warum ist so eine Wiese mit vielen verschiedenen Pflanzen für Schmetterlinge lebenswichtig? • Hier haben Schmetterlinge keine natürlichen Feinde, denn alle Vögel leben im Wald und lassen die Schmet- terlinge in Ruhe. 5 • Die Wiese wird mehrmals im Jahr gemäht und die Schmetterlinge können den Boden besser sehen. • Hier gibt es alles was Schmetterlinge brauchen: Nahrung an Blüten, Schlafplätze an Stängeln, Wärmeplätze auf den Blüten und die richtigen Pflanzen, um die Eier abzulegen. 15 10 D / Die Vielfalt ist in Gefahr Weil die Landschaft verändert wurde, gibt es heute nicht mehr so viele Schmetterlinge wie früher. Wie viele Schmetterlingsarten gab es hier früher? • fast 20 20 • fast 40 40 • fast 100 100 E / Faszination Kreisläufe Die Abbildung stellt die vielen Kreisläufe in der Natur vereinfacht dar. Welcher Satz stimmt hier nicht? • Unbrauchbare Überreste der natürlichen Kreisläufe fallen immer an. 9 • Die Sonne liefert Energie auf die Erde und ist damit Grundlage aller Kreislaufsysteme. 12 • In den Kreisläufen der Natur geht nichts verloren. 15 Station 3: N 49° 50.110 E 007° 10.106 F / Die Tiere der Wiese – Die Fauna Wenn Tier- und Pflanzenarten besonders selten sind, werden sie in Gesetzen geschützt. Dann darf man sie nicht mehr pflücken oder in ihrem Lebensraum stören. Wie viele geschützte Tierarten leben hier auf der Wiese? • Fast 20 Tierarten sind durch das Bundesnaturschutz- gesetz oder die Schutzrichtlinien der EU geschützt. 20 • Keine Tierart ist gesetzlich geschützt. 0 • Weniger als 10 Tierarten sind geschützt. 10 Station 4: N 49° 50.021 E 007° 10.023 G / Die Pflanzen der Wiese – Die Flora Auf Wiesen an der Burg Baldenau gibt es viele seltene Pflanzen. Einige davon sind giftig. Wie viele giftige Pflanzenarten gibt es hier? • weniger als 2 2 •2–5 5 • mehr als 10 10 Geocaching und Naturschutz Gerade bei der steigenden Zahl an Geocachern ist es wichtig gewisse Regeln einzuhalten. Bei der Schatz- suche sollen keine gefährdeten Arten beeinträchtigt werden oder wichtige Lebensräume für die heimische Tier- und Pflanzenwelt Schaden nehmen. Bitte bleiben Sie daher auf den Wegen und suchen nicht querfeldein nach dem Cache. Auf der Fläche befindet sich eine große Anzahl an streng geschützten Pflanzen- und Tierarten, die nur noch selten in solch einer Ausprägung vorkommen. Die seltenen und bestandsgefährdeten Pflanzenge- sellschaften sind Borstgrasrasen, Magerwiesen und Nasswiesen. Hier leben Arten, die auf der Roten Liste gefährdeter Arten stehen, wie der Braunfleckige Perlmutterfalter oder die grünliche Waldhyazinthe. Weitere seltene Arten mit den spannenden Namen wie Blutwurz, Teufelsabbiss oder Neuntöter sind hier ebenso zu Hause. Falls Sie selbst einmal auf die Idee kommen einen Cache einzurichten, vergewissern Sie sich bitte genau, dass Sie keine Arten oder Biotope stören. Wir beraten Sie hierbei gerne.

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Language: Deutsch

Time ranges: 2014-01-01 - 2014-12-31

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