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Situationsanalyse: Potentiale & Herausforderungen für Flächenzugang & -sicherung

Description: Titelblatt der KOPOS Situationsanalyse zur Flächensicherung (Bild: Joerg Farys - Die Projektoren) Im Rahmen des KOPOS Handlungsfelds „Flächensicherung & Zugang zu Land“ wurden die Chancen und Risiken sowie Stärken und Schwächen in Bezug auf den Zugang und der Sicherung von landwirtschaftlichen Flächen in der Region Berlin-Brandenburg identifiziert. Die Situationsanalyse dient den folgenden Zielen: Sie bietet eine Grundlage, um die Projektregion und ihre Charakteristika - einschließlich der physisch-natürlichen Begebenheiten - zu verstehen; Sie stellt ein Grundlagendokument über den Status quo dar, auf das die Untersuchungen im Rahmen des KOPOS-Projektes zu Betriebsmodellen, Organisation und Governance aufbauen können; Sie hilft durch eine Chancen-, Risiken-, Stärken und Schwächen-Analyse ("SWOT-Analyse") besser zu verstehen, vor welchen Herausforderungen Junglandwirt:innen, Neu- & Quereinsteiger:innen (JNQs) etablierte Landwirt:innen sowie politische und zivilgesellschaftliche Akteure stehen. Zusammenfassend konnten folgende Chancen und Risiken für die Region identifiziert werden: Chancen: Berlin bietet mit einem sehr großen Nachfrager-Markt eine gute Grundlage für JNQs, im speziellen für den Gemüsebau, der wenig flächenintensiv betrieben werden kann. Die Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern Berlin-Brandenburg in den Themenfeldern Ernährungspolitik im Allgemeinen und Flächenzugang/-sicherung im Besonderen bietet noch große Verbesserungspotenziale. Potenziale zwischen städtischer Bevölkerung und Landwirt:innen hinsichtlich kooperativer Organisations- und Geschäftsmodelle. Der sich verstärkende demografische Wandel in der regionalen Landwirtschaft setzt in den kommenden Jahren verstärkt Übernahmekapazitäten (und somit Flächenpotenziale) in der Landwirtschaft frei. Risiken: Hoher Flächennutzungsdruck insbesondere für Wohn-Gewerbe- und Verkehrsflächen steigert die Flächenkonkurrenz. Das bestehende agrarpolitische System fördert flächen- und finanzstarke Akteure und damit Konzentrationsprozesse. Finanzschwache JNQs können die erhöhten Flächenpreise nicht aufbringen und erhalten auch bei Banken i.d.R. keine ausreichende Finanzierung, um ihre Investitionskosten zu decken. Die Volatilität des Klimas (Starkniederschläge und Dürreperioden) steigert den Anpassungsdruck bestehender Anbausysteme und erhöht mglw. die Produktionskosten. Regional erzeugtes Obst und Gemüse sind sehr arbeitsintensiv. Hier macht sich der Fachkräftemangel derzeit am deutlichsten bemerkbar. Zitiervorschlag: Jakab, A.; Rogga, S.; Piorr, An. 2021. Situationsanalyse. Handlungsfeld „Flächenzugang und Flächensicherung“ Berlin. KOPOS Arbeitspapier. Netzwerk Flächensicherung e.V. & ZALF e.V. [Hrsg.]; Berlin. 15 S.

Types:
Text {
    text_type: News,
}

Origin: /Bund/BMUV/Stadt-Land-Plus

Tags: Gemüse ? Gemüsebau ? Berlin ? Demografischer Wandel ? Nutzungskonflikt ? Dürre ? Starkregen ? Verkehrsfläche ? Flächennutzung ? Investitionskosten ? Volatilität ? Stadtbevölkerung ? Bewirtschaftungssystem ? Finanzierung ? Landwirtschaft ? Landwirtschaftliche Fläche ?

License: all-rights-reserved

Language: Deutsch

Time ranges: 2022-03-01 - 2022-03-01

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