Description: *^ SACHSEN-ANHALT Umweltallianz Sachsen-Anhalt Umweltallianz Sachsen-Anhalt Nachhaltige Standortpolitik durch kooperativen Umweltschutz 1. Präambel Die Regierung, die Wirtschaft und die Kommunen in Sachsen-Anhalt haben sich verpflichtet, in der Umweltallianz des Landes dauerhaft und konstruktiv zusammenzuarbeiten. Die Grundlage für die Partnerschaft bildet die im Oktober 2007 unterzeichnete unbefristete Vereinbarung zur „Nachhaltigen Standortpolitik durch kooperativen Umweltschutz" in ihrer aktualisierten Fassung. Die Umweltallianz Sachsen-Anhalt wurde 1999 als freiwilligeVereinbarung zwischen der Landesregierung und der Wirtschaft geschlossen. Seit der erstmaligen Fortschreibung im Jahr 2003 steht das Bündnis unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten und genießt damit höchste politische Priorität. Wegen der großen umweltpolitischen Ausstrahlung und Wirkung der Umweltallianz kamen die Unterzeichner im Jahr 2007 überein, das Bündnis unbefristet fortzuführen. Auf der Grundlage einer regelmäßigen Berichterstattung wird die Zusammenarbeit überprüftsowie gemeinsam weiter ausgestaltet und ausgebaut. Die Umweltallianzwird auch künftig zum dauerhaften und umweltverträglichen Wirtschaftswachstum in Sachsen-Anhalt beitragen und setzt hierzu auf eine verstärkt kooperative Partnerschaft im Umweltschutz zwischen Wirtschaft und Verwaltung. Diese Aufgabe ist nur in einem langfristig angelegten und insgesamt nachhaltig ausgerichteten Prozess erfolgreich zu gestalten. Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen und Anforderungen wird die Umweltallianz zukünftig verstärkt auf das Thema Nachhaltigkeit ausgerichtet. Der Ausbau des kooperativen Umweltschutzes bleibt auch Leitmotiv der künftigen Arbeit. Dabei kommt es darauf an, Bewährtes erfolgreich fortzuführen und die Umweltallianz mit neuen Ansätzen und weiteren Partnern auf eine immer breitere Basis zu stellen. So sollen verstärkt wirtschaftlich und landesweit bedeutende umweltpolitische Fragestellungen auf die Tagesordnung gehoben und in Branchengesprächen, Arbeitsgruppen und konkreten Projekten vorangebracht werden. Das Hauptaugenmerk bei der Verwaltungsvereinfachung soll auf den aktuellen Gesetzes- vorhaben liegen. Hierzu werden die Bündnispartner vor allem die frühzeitige Befassung mit den laufenden Normsetzungen sowie die intensive Beteiligung an den Diskussionen auf Bundes- und EU-Ebene fortsetzen. Durch gezielte Maßnahmen, wie beispielsweise die Verleihung des mit Preisgeldern dotierten Preises der Umweltallianz, wollen die Allianzpartner die Eigenverantwortung der Unternehmen für den betrieblichen Umweltschutz und die Anerkennung ihrer freiwilligen Leistungen fördern. Partnerschaftliches Handeln im Vollzug kann flächendeckend nur gelingen, wenn der Gedanke der Umweltallianz auf jeder Verwaltungsebene greift. Durch die Mitwirkung der Kommunalen Spitzenverbände in der Umweltallianz wird die Breitenwirksamkeit der Kooperation erhöht. Die vor Ort bestehenden Kontakte der Kommunen zu den Unternehmen sind gewichtige Gründe für diesen Mitwirkungsansatz. Zur besseren Nutzung der Synergieeffekte innerhalb des Bündnisses bauen die Partner den Netzwerkcharakter und das Verbundsystem der Umweltallianz weiter aus. Die Internetpräsenz, ein Linkedln-Kanal sowie regelmäßige Newsletter unterstützen zusätzlich den Informationsaustausch. 2. Verpflichtungen derAllianzpartner 2. 1 Gemeinsame Zielrichtung und Initiativen Oberste Priorität erhält die gemeinsame Sacharbeit der Bündnispartner zur praxisorientierten und nachhaltigen Ausgestaltung der umweltpolitischen Rahmenbedingungen sowie die Umsetzung der daraus resultierenden Zielvorgaben in konkreten Maßnahmen und Projekten. Im Vordergrund der Bemühungen steht dabei der Ausgleich unterschiedlicher Interessenlagen im Sinne einer wirksamen Balance zwischen ökologischen Anforderungen und wirtschaftlichen Notwendigkeiten. Die Umweltallianz tritt dabei als Vermittler auf, thematisiert Missstände bzw. kontraproduktive Entwicklungen und setzt sich für effektive Lösungen ein. Unter dem Dach der Umweltallianz diskutieren die Entscheidungsträger in Branchendialogen bzw. branchenübergreifenden Spitzengesprächen auf höchster politischer Ebene aktuell anliegende Problemkreise. Ziel ist die gemeinsame Positionierung der Umweltallianz und die Vertretung dieser Standpunkte im Rahmen einer nachhaltigen Unternehmensführung nach außen. Die Mitgliedsunternehmen werden durch die Partner der Allianz aktiv und laufend in aktuelle umweltpolitische Fragestellungen einbezogen, um bereits im Vorfeld gesetzgeberischerAktivitäten deren Expertise nutzen zu können. Auswirkungen auf die unternehmerische Praxis werden in Ergänzung zu den diesbezüglichenAktivitäten der Allianzpartner ebenso in der Umweltallianz diskutiert. Ein probates und bewährtes Mittel für die Vereinbarung spezifischerZielstellungen und konkreter Arbeitspakete ist die schriftliche Fixierung in so genannten Rahmenvereinbarungen. Mit diesem Instrument werden beispielsweisedie Reduzierung von Umweltbelastungen oder die Unterstützung von bestimmten Pilotprojekten wie in den Vereinbarungen der Abfallwirtschaft festgeschrieben. Die Erstellung von Positionspapieren, die Durchführung von Projekten und die Unterstützung der Wirtschaft bei der Umsetzung neuer Vorschriften durch die Umweltallianz erfolgt beispielsweise durch Arbeitsgruppen. Diese werden bei Bedarf zielorientiertzu speziellen Themen und Problemstellungen eingerichtet. Eine laufende Identifizierung umweltrelevanter Themen und Probleme, die für die Entwicklung der Umweltallianz und des Landes Sachsen-Anhalt von Bedeutung sind, bilden den Rahmen für die Planung von Workshops und ähnlichen Plattformen für die Informationsvermittlung zu umweltschutzrelevanten Maßnahmen und ihrer praktischen Umsetzung sowie zum Erfahrungsaustausch. Nach außen symbolisiert sich die Umweltallianz Sachsen-Anhalt mit dem Logo der Allianz, das den innovativen Charakter des Bündnisses widerspiegeln soll. Das Copyright wird vom Beirat für Umwelt und Wirtschaft wahrgenommen.
Origins: /Land/Sachsen-Anhalt/MWU
Tags: Sachsen-Anhalt ? Synergistische Wirkung ? Landesentwicklung ? Landesplanung ? Nachhaltigkeitskriterium ? Abfallwirtschaft ? Kommune ? Informationsvermittlung ? Betrieblicher Umweltschutz ? Nachhaltige Unternehmensführung ? Umweltentlastung ? Arbeit ? Eigenverantwortung ? Pilotprojekt ? Workshop ?
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Language: Deutsch
Issued: 2025-01-21
Modified: 2025-01-21
Time ranges: 2025-01-21 - 2025-01-21
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