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Rektoratsbericht2019_HS_MD-SDL.pdf

Description: ABSCHLUSSBERICHT zur Zielvereinbarung zwischen dem Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt und der Hochschule Magdeburg-Stendal für die Jahre 2015 bis 2019 1. Zusammenfassung: /// Die Jahre 2015 bis 2019 im Überblick 3 ABSCHLUSSBERICHT zur Zielvereinbarung zwischen dem Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt und der Hochschule Magdeburg-Stendal für die Jahre 2015 bis 2019 1. Zusammenfassung: Die Jahre 2015 bis 2019 im Überblick4 2. Studium, Lehre, Weiterbildung6 3. Forschung, Entwicklung und Transfer8 4. Third Mission10 5. Verwaltung und Servicebereiche12 6. Chancengleichheit, Gleichstellung, Diversität14 7. Kommunikation, Marketing und Events16 8. Internationales18 Anhang20 Stand: 16.12.2020 Hochschule Magdeburg-Stendal Rektorat Anmerkung: Der Bericht fasst die Rektorats- und Jahresberichte der Jahre 2015 bis 2019 zusammen und gibt einen Überblick über die inhaltlichen Schwerpunkte der Hochschule in diesem Zeitraum. Grafiken, Tabellen und andere Mittel zur Veranschaulichung des Textes wurden zugunsten der Lesbarkeit im Anhang platziert. Vollständig enthalten sind sie in den Jahresberichten zur Zielvereinbarung und stehen mit diesen elektronisch zur Verfügung. Die Berichte sind abrufbar unter: h2.de/berichte. 4 Abschlussbericht der Hochschule Magdeburg-Stendal zur Zielvereinbarung 2015 - 2019 1. Zusammenfassung: Die Jahre 2015 bis 2019 im Überblick Die Hochschule Magdeburg-Stendal hat sich in der Zielvereinbarungsperiode 2015 bis 2019 zahlreichen Ent- wicklungs- und Veränderungsprozessen gestellt, um die Herausforderungen an eine moderne und zukunftsfähige Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Sachsen-An- halt erfolgreich umzusetzen. Anknüpfend an die Hochschul- strukturplanung des Landes Sachsen-Anhalt und den Hoch- schulentwicklungsplan hat die Hochschule seit 2015 einen umfangreichen Organisationsentwicklungsprozess angesto- ßen, der zur Profilierung und Weiterentwicklung in allen Hochschulbereichen und in der Servicestruktur beigetragen hat. Zu den übergreifenden Zielen gehörten insbesondere die Förderung einer qualitativ hochwertigen Lehre und pra- xisorientierten Forschung, der Ausbau und die Festigung re- gionaler wie internationaler Partnerschaften sowie die Stei- gerung eines effizienten Ressourceneinsatzes sowie einer praktizierten Interdisziplinarität. Den Querschnittsaufgaben Digitalisierung, Internationalisierung, Chancengleichheit, Vielfalt, Diversität, Inklusion, Gesundheit und Nachhaltigkeit widmete die Hochschule hierbei ein besonderes Augenmerk. Ergebnisse dieser komplexen Anstrengungen wa- ren die Konsolidierung der Studienanfängerzahlen, die interdisziplinäre Entwicklung neuer, attraktiver Studienan- gebote und die kontinuierliche Steigerung der eingeworbe- nen Drittmittel. Positiv wirkten dabei die dauerhafte Beset- zung zusätzlicher Stellen durch die vom Land zugewiesenen BAföG-Mittel, die seit vielen Jahren erstmalige Erhöhung der Grundfinanzierung der Hochschule sowie die finanziel- le Förderung aus EU- und Bund-Länder-Programmen wie zum Beispiel dem Hochschulpakt, Qualitätspakt Lehre oder Innovative Hochschule. Zu diesen Entwicklungen und Erfol- 1. Zusammenfassung: /// Die Jahre 2015 bis 2019 im Überblick gen der Hochschule Magdeburg-Stendal haben insgesamt mehr als 530 Mitarbeiter*innen beigetragen. Mit größtem Engagement ist es in weiten Teilen gelungen, die Ziele kon- sequent zu verfolgen und umzusetzen, trotz der zahlreichen Herausforderungen und veränderten Rahmenbedingungen. Als weitreichende hochschulpolitische Verände- rungen im Berichtszeitraum seien hierbei der Prozess zur Novellierung des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-An- halt – u. a. mit der Übertragung des Berufungsrechts auf die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften – oder die Än- derungen zum Kooperationsverbot zwischen Bund und Län- dern zu nennen. Hochschulintern führten die Diskussion und die Veränderung der Hochschulstrukturen im Ergebnis zum Hochschulentwicklungsplan 2015 bis 2024. Darüber hinaus optimierte die Hochschule Lern- und Arbeitsbedingungen durch die Erneuerung wichtiger Infrastruktur und forcierte bewährte Aktivitäten in Kooperation mit externen Partnern in den Bereichen Forschung und Third Mission. Die Hochschule hat sich diesen Herausforderungen aktiv gestellt und die neuen Handlungsmöglichkeiten ge- nutzt. Sie hat eine neue Grundordnung verabschiedet, die interne Selbststeuerung weiterentwickelt und die inhalt- liche Modifizierung der Fachbereiche befördert. Zugleich hat die Hochschule das wichtige Ziel, trotz der restriktiven finanziellen Rahmenbedingungen einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, mit Erfolg umgesetzt. Große Bedeutung für die positive Entwicklung des Arbeitsklimas und der Außenwirkung der Hochschule hat- te der 25-jährige Jahrestag ihrer Gründung im Herbst 2016. Vorbereitet und umgesetzt mit einem langfristig angeleg- ten Konzept, war das Jubiläum als Dreiklang gestaltet: mit der großen studentischen Veranstaltung „CampusFestival“ als Auftakt, einem Fest für alle Mitarbeiterinnen und Mit- arbeiter als Abschluss sowie der offiziellen Festveranstaltung – mit Jubiläumsbuch und Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wis- senschaft und Gesellschaft – als zentrale Höhepunkte. Sichtbare Erfolge der Aktivitäten der Hochschule zeigen sich auch in den Kennzahlen: Beispielsweise wurden 2019 fast zwölf Millionen Euro Drittmittel eingeworben, die mit den daraus resultierenden Arbeitsplätzen einen neuen Höchstwert erreichten. Außerdem ist die Stabilisierung der Anfängerzahlen anzuführen: Zum fünften Mal hinterein- ander konnten 2019 zum Wintersemester rund 1.400 junge Menschen immatrikuliert werden. Mehr als 530 Beschäftigte im wissenschaftlichen und administrativen Bereich arbeiten dabei gemeinsam an den Zielen. Weniger außenwirksam, aber von nachhaltiger Bedeutung, ist zudem die neu entwickelte Strategie der Hochschule, die Strategic Map, anzuführen. Während die- ser partizipative Prozess 2019 initiiert und in der gesamten Hochschule diskutiert wurde, konnten im gleichen Jahr die Führungsleitlinien sowie die Leitlinien Lehren und Lernen verabschiedet werden. Weitere Beispiele für die erfolgreiche Entwicklung dieses Jahres boten das Zentrum für Weiterbildung, das als zentrale Serviceeinheit der Hochschule die Entwicklung und Durchführung von Studienprogrammen und -angeboten unterstützt. Ein attraktives Resultat koordinierter Anstrengun- gen war die interdisziplinäre Entwicklung von neuen Stu- dienangeboten. Ein Erfolgsbeispiel ist der Bachelor-Studien- gang Mensch-Technik-Interaktion, den drei Fachbereiche gemeinsam entwarfen und der schon im ersten Jahr mehr Studierende anzog als seine rechnerische Kapazität auswies. Der im Bereich Weiterbildung gestartete Master-Studien- gang Digital Business Management ist ebenfalls eines der fachübergreifenden Angebote. Eine zentrale Säule ihrer Arbeit im Bereich der Internationalisierung war im Zeitraum von 2015 bis 2019 die Koordinierung und weitere Ausgestaltung des transna- tionalen Bildungsprojekts Deutsch-Jordanische Universität (GJU), eines Referenzprojekts deutscher Bildungspolitik mit über 100 deutschen Hochschulpartnern. Die GJU und die Hochschule Magdeburg-Stendal verbindet eine strategische Partnerschaft. Das GJU-Projekt wird vom DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geför- dert, seine anhängigen Stipendienprogramme aus Mitteln des Auswärtigen Amtes. Mit einem Volumen von rund 2,3 Millionen Euro jährlich ist das GJU-Projekt das größte Dritt- mittelprojekt an der Hochschule. Wichtig für die Ausstrahlung der Hochschule in die Wirtschaft und die Gesellschaft sind auch die externen Ko- operationsbeziehungen und die Third-Mission-Aktivitäten. Traditionell spielen dabei die Kompetenzzentren der Hoch- schule eine wesentliche Rolle. So das Kompetenzzentrum Frühe Bildung in Stendal, das sich als wichtiger Partner für die wissenschaftliche Beratung von Politik und Gesundheits- wesen etablieren konnte und die Professionalisierung und (Teil-) Akademisierung des Kita-Personals unterstützt und so maßgeblich dazu beigetragen hat, die Qualität der Frühen Bildung im Land zu sichern. 5 Besondere Bedeutung für die Region erreichte das Projekt Inklusive Bildung für Sachsen-Anhalt (INBIST), in dem der Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften am Standort Stendal Menschen mit Beeinträchtigungen durch eine dreijährige Qualifizierung zu Bildungsfachkräften aus- bildete. Im Berichtszeitraum hat die Hochschule auch ihre Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftsorganisationen ausgebaut und gefestigt. Mit dem Fraunhofer-Institut Mag- deburg gewann die Hochschule durch einen Kooperations- vertrag einen strategischen Partner für die Forschung an zukunftsweisenden Energiekonzepten, von der besonders die Studierenden am Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Industriedesign profitieren. Mit dem Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg (LIN) gelang erstmals eine ge- meinsame Berufung auf dem Gebiet der Neurokognitiven Entwicklung. Das LIN und die Hochschule unterzeichneten 2017 einen umfangreichen Kooperationsvertrag für eine Zu- sammenarbeit auf dem Gebiet der Neurobiologie. In den Jahres- und Rektoratsberichten der Jahre 2015 bis 2019 hat die Hochschule über die Erreichung ihrer Ziele ausführlich berichtet. Eine Übersicht zu einzelnen Zielen bietet die Tabelle ab Seite 20. Alle ausführlichen Berichte sind online verfügbar unter www.h2.de/berichte.

Types:

Origin: /Land/Sachsen-Anhalt/MWU

Tags: Magdeburg ? Sachsen-Anhalt ? Bildungspolitik ? Forschungsförderung ? Wirtschaftspolitik ? Globalisierung ? Arbeitsplatz ? Interdisziplinarität ? Politikberatung ? Vertrag ? Schule ? Energiekonzept ? Angewandte Wissenschaft ? Abschlussbericht ? Forschungskooperation ? Kennzahl ? Produktdesign ? Ressourceneffizienz ?

License: all-rights-reserved

Language: Deutsch

Issued: 2020-12-18

Modified: 2020-12-18

Time ranges: 2020-12-18 - 2020-12-18

Status

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