Description: Im Rahmen der Biozidprodukt-Zulassung müssen vom Antragsteller Wirksamkeitsnachweise erbracht werden. Diese finden bei Repellentien gegen Stechmücken häufig in sog. 'simulated use tests' statt. Der 'Arm-in-cage' Käfigtest ist sehr etabliert, repräsentiert aber ein 'worst case' Testszenario. Folglich lassen sich die gemessenen Schutzzeiten nur schwer auf die Freilandsituation übertragen. Zudem werden im 'Arm-in-cage' Versuch standardmäßig hohe Repellentdosen eingesetzt(1g/600cm2), diese entsprechen nicht der empfohlenen Anwendungsdosis. Eine niedrigere Dosis kann jedoch negative Effekte auf die Dauer der Schutzwirkung haben. Daher sollen folgende Fragestellungen erörtert werden: 1.Welche Erkenntnisse liegen bereits vor (Literaturrecherche)? 2.Welche Schutzzeiten werden bei Applikation der empfohlenen Anwendungsdosis im Feld erzielt? 3.Wie muss der etablierte 'Arm-in-cage' Versuch modifiziert werden, um Schutzzeiten zu erzielen, die sich der Feldsituation annähern? 4.Welche Schutzzeiten werden im etablieren 'Arm-in-cage' Versuch bei empfohlener Anwenderdosis und bisher verwendeter Dosis von 1g/600cm2 erzielt? Dazu sollen diverse Laborexperimente mit verschiedenen Modifikationen des Käfigtests durchgeführt und mit Daten aus dem Feld verglichen werden.
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Tags: Mücke ? Biozidprodukt ? Repellent ? Biozidzulassung ? Bewertungsverfahren ? Chemikalienprüfung ? Dosis ? Literaturauswertung ? Messdaten ? Messverfahren ? MITI-Test ? Test ? Zulassung ? Zulassungsverfahren ? Laborversuch ? Datenerhebung ? Freilandversuch ? Antragsteller ?
Region: Bavaria
Bounding boxes: 11.5° .. 11.5° x 49° .. 49°
License: Creative Commons Namensnennung-keine Bearbeitung-Nichtkommerziell 4.0
Language: Deutsch
Time ranges: 2017-04-01 - 2017-10-31
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