Description: Das Projekt "Die Energiewende zwischen Demokratie und Rechtspopulismus (EnDeRE)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. durchgeführt. Lange hat man geglaubt, die Energiewende (EW) sei gesetzt, nur lokal gäbe es vereinzelt Proteste. Dabei mehren und professionalisieren sich die Proteste zunehmend. Beteiligungsverfahren geraten aufgrund mangelnder Transparenz und Glaubwürdigkeit der Gutachten und Akteure in die Kritik und die Energiewende wird als Teil einer bürgerfernen, undemokratischen Elitenregierung gerahmt. Diese Argumente finden Widerhall in der Rhetorik rechtspopulistischer Parteien wie der AfD, die zunehmend als möglicher politischer Arm der Bürgerinitiativen gesehen wird. So positioniert sich die AfD als (bisher) einzige Partei in Deutschland offen gegen die Energiewende. Die Gestaltung der Energiewende ist somit auch eine Frage von Demokratie - und zwar nicht nur im Sinne formaler Verfahren, sondern im Sinne einer demokratischen Kultur und des bürgerschaftlichen Selbstverständnisses aller Beteiligten
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Origin: /Bund/UBA/UFORDAT
Tags: Bürgerengagement ? Energiewende ? Bundesrepublik Deutschland ? Bürgerbeteiligung ? Demokratie ? Informationsvermittlung ? Politische Partei ? Öffentlichkeitsinformation ? Klimafolgenforschung ? Gesellschaftspolitische Aspekte ? Gutachten ? Zivilgesellschaft ? Akzeptanz ? Bürgerbewusstsein ? Konfliktanalyse ? Politische Kultur ? Rechtspopulismus ? Schwachstellenanalyse ?
Region: Brandenburg
Bounding boxes: 13.01582° .. 13.01582° x 52.45905° .. 52.45905°
License: cc-by-nc-nd/4.0
Language: Deutsch
Time ranges: 2017-10-01 - 2018-04-30
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