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Weiterentwicklung eines einfachen Verfahrens zur dezentralen Nachbehandlung ungenügend aufbereiteten Leitungswassers am Beispiel des Straßenkinderhauses Kosmodimiansk/Kaliningrad

Description: Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: In einigen Regionen Osteuropas (Polen, Russland) werden stark reduzierte Grundwässer (Sauerstoff ist aufgezehrt) mit nur unzulänglichen Methoden aufbereitet, so dass Probleme, wie starke Verschmutzung des Wassers mit Trübstoffen und Partikeln oder mikrobiellen Krankheitserregern, auftreten. Die in reduziertem Grundwasser vorkommenden Inhaltsstoffe Schwefelwasserstoff, Eisen, Mangan und Ammonium lassen sich mit konventionell erprobten Verfahren in der Regel jedoch gut entfernen. Wird ein solches Wasser ohne oder mit ungenügender Aufbereitung in ein Trinkwasserverteilungssystem eingespeist, bilden sich dort massive Ablagerungen aus Eisen-/Manganoxiden, die bis in die Haushalte gelangen. Am Beispiel des Straßenkinderhauses in Kosmodimiansk sollte ein grundsätzlich bewährtes Verfahren zur Wassernachbehandlung durch Einsatz eines neuartigen Filtermaterials weiter verbessert und demonstriert werden. Das Verfahren sollte technisch sehr einfach aber automatisiert sein, ohne den permanenten Einsatz von Chemikalien betrieben werden und mit geringem Bedienaufwand bei regelmäßiger Wartung durch eine eingewiesene Person auskommen. Im Projekt sollte die Anlage im Straßenkinderhaus von den Projektpartnern installiert und mit den örtlichen Gesundheitsstellen, dem örtlichen Wasserversorger und der Universität Kaliningrad betrieben werden. Fazit: Das Aufbereitungsverfahren konnte nicht ausreichend untersucht werden, da im Zeitraum zwischen den Voruntersuchungen und dem Aufbau der Anlage eine Umstellung der Wasserversorgung erfolgte und in der Regel kein Aufbereitungsbedarf mehr bestand. Die Anlage wurde dennoch mit einem deutlich verringerten Analytikaufwand weiter betrieben, um bei einer unerwarteten Umstellung der Versorgung (Herstellung des ursprünglichen Zustandes) die Untersuchungen doch noch durchführen zu können. Dies geschah jedoch bislang nicht. Über einen Zeitraum von drei Jahren wurde die Anlage ausschließlich vom Hausmeister gewartet und es traten keine Störungen auf. So kann zumindest das Fazit gezogen werden, dass die Anlage mechanisch-elektrisch problemlos funktionierte.

Types:
SupportProgram

Tags: Ammonium ? Kaliningrad ? Grundwasserverschmutzung ? Mangan ? Schwefelwasserstoff ? Eisen ? Sauerstoff ? Polen ? Russland ? Osteuropa ? Chemikalien ? Trinkwasser ? Umwelttechnik ? Wasserversorgungsanlage ? Grundwasser ? Anlagenbau ? Aufbereitungstechnik ? Krankheitserreger ? Partikel ? Wasseraufbereitung ? grenzüberschreitend ?

Region: Lower Saxony

Bounding boxes: 9.16667° .. 9.16667° x 52.83333° .. 52.83333°

License: Creative Commons Namensnennung-keine Bearbeitung-Nichtkommerziell 4.0

Language: Deutsch

Organisations

Time ranges: 2007-12-14 - 2009-12-13

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