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OPTEL - Windstaustudien und Entwicklung eines operationellen Tideelbemodells - Teilprojekt: Entwicklung eines operationellen Tideelbemodells auf der Basis des hydrodynamisch-numerischen Modellverfahrens (BSHcmod) für die Nordd- und Ostsee (OPTEL-A)

Description: Bedeutung des Projekts: Die Elbe, besonders die tidebeeinflusste Unterelbe, ist ein stark frequentierter Schifffahrtsweg. Aufgrund des Tideeinflusses benötigen Schiffe, die von der Nordsee kommend die Elbe nach Hamburg befahren, permanente Vorhersagen des Wasserstandes. Für bestimmte Manöver im Hafen (z. B. Eindocken von Schiffen, Wenden sehr großer Schiffe) sind zusätzlich detaillierte Kenntnisse der tideabhängigen Strömungsverhältnisse wichtig. Bei extremen Ereignissen wie Sturmfluten, sehr hohen oder auch sehr niedrigen Oberwasserzuflüssen in die Tideelbe sind räumlich und zeitlich detailliertere Vorhersagen von Wasserstands- und Strömungsverhältnissen besonders wichtig. Diese Informationen ermöglichen zusätzlich zu einer verbesserten Beratung der Schifffahrt und der Wasserwirtschaft in den Elbemarschen auch die Möglichkeit, bei Havarien im Bereich der Elbe die Öl- bzw. Schadstoffbekämpfung effizienter zu betreiben. Die Sturmfluten im Winter 2006/2007 - insbesondere diejenige am 1. November 2006 - zeigten wieder deutlich, dass immer noch ein hoher Bedarf nach einer verbesserten Sturmflutvorhersage für die Elbe und die anderen Ästuare der deutschen Nordseeküste besteht. Durch die Kopplung numerischer Modelle der Tideelbe mit hydrodynamisch-numerischen Vorhersagemodellen (HN-Modell) der Nordsee und Deutschen Bucht soll im Rahmen dieses Forschungsvorhabens gezeigt werden, dass mit numerischen Modellen und heutiger Rechnerleistung räumlich und zeitlich hochaufgelöste operationelle Wasserstands- und Strömungsvorhersagen für die Elbe möglich sind. Damit kann dann das Projekt OPTEL als Pilotstudie für Jade-Weser und Ems angesehen werden. Gegenwärtiger Wissensstand: Die hydrodynamischen Verhältnisse in der Elbe sind vergleichsweise gut untersucht. So erfolgten die letzten größeren Fahrrinnenanpassungen nach eingehenden wissenschaftlichen Untersuchungen der BAW zu etwaigen Folgen für die Strömungs- und Wasserstandsverhältnisse. Hierfür sowie in verschiedenen Forschungsprojekten wurden unterschiedliche Modelle der Elbe entwickelt. Grundsätzlich sind zwar die physikalischen Ursachen für die Stauentwicklung im tidebeeinflussten Bereich der Elbe bekannt. Trotzdem liegen nach wie vor keine vollständigen Kenntnisse über den Ursache-Wirkungszusammenhang der Stauentwicklung in der Elbe vor und die damit resultierende Höhendifferenz zwischen Cuxhaven und Hamburg. Demzufolge muss immer noch, sowohl bei der numerischen Simulation als auch bei der empirischen Vorhersage, mit Fehlvorhersagen im Bereich von Dezimetern gerechnet werden. Ziel des Projektes ist es, herauszuarbeiten, welche Einflüsse den Windstau entlang der Elbe in welchem Maße beeinflussen. Bei Wasserstandsvorhersagen für die Elbe in Extremsituationen wie Sturmfluten werden zur Zeit auch empirische Verfahren eingesetzt. Die dabei verwendeten Ansätze werden auf der Grundlage langjähriger Beobachtungen gewonnen. usw.

Types:
SupportProgram

Tags: Öl ? Ästuar ? Cuxhaven ? Hamburg ? Unterelbe ? Elbe ? Ems ? Jade ? Weser ? Worst-Case-Szenario ? Wasserstandsvorhersage ? Militärmanöver ? Winter ? Hafen ? Sturmflut ? Forschungsprojekt ? Kausalanalyse ? Mathematisches Modell ? Prognosemodell ? Schiff ? Simulation ? Wirkungsanalyse ? Deutsche Bucht ? Wasserstand ? Wasserwirtschaft ? Pilotprojekt ? Nordsee ? Ostsee ? Schadstoffbeseitigung ? Gezeiten ? Schifffahrt ? Unfall ? Extremereignis ? OPTEL-A ? BSHcmod ? hydrodynamisch-numerischen Modellverfahrens (BSHcmod) ? Tideelbemodell ?

Region: Vulkanhafen

Bounding boxes: 9.95207° .. 9.95207° x 53.52954° .. 53.52954°

License: Creative Commons Namensnennung-keine Bearbeitung-Nichtkommerziell 4.0

Language: Deutsch

Organisations

Time ranges: 2008-01-01 - 2011-12-31

Status

Quality score

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