Description: Das Projekt "BONSEI! Bestand Optimal Nutzen - Sanierung Energieeffizient Implementieren!" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Research Studios Austria Forschungsgesellschaft mbH durchgeführt. Durch den überdurchschnittlich hohen Flächenverbrauch in Österreich und den starken Bevölkerungsdruck vor allem in städtischen Regionen ergibt sich gerade dort die Notwendigkeit zur Entwicklung innovativer, zukunftsfähiger Lösungen zur Deckung des Wohnraumbedarfs bei gleichzeitiger Steigerung der Energieeffizienz. Besonders Ein- und Zweifamilienhäuser, die einen hohen Anteil an allen städtischen Wohngebäuden einnehmen (ca. 70%), weisen große Verdichtungspotenziale und zugleich hohe Sanierungsrückstände auf. Ähnliches gilt auch für Kleinwohnhäuser. Zur effektiven Mobilisierung dieser Flächen müssen die überwiegend privaten Eigentümer angesprochen und von Maßnahmen überzeugt werden. Im Themenkomplex Nachverdichtung, Ressourceneffizienz und Energieversorgung gibt es zahlreiche Projekte, die sich aber oftmals auf eine einzelne Komponente fokussieren und/oder Verbesserungsmaßnahmen in einer konkreten Siedlung anstreben. Es fehlt oftmals die integrative Betrachtung des Zusammenspiels aller Faktoren und das Anstreben einer räumlich übertragbaren, systematischen Lösung. Das Projekt BONSEI! hingegen wählt eben diesen systemübergreifenden Ansatz und zielt auf eine energetisch effiziente und zugleich sozial verträgliche Nachverdichtung ab, welche die Resilienz von Städten fördert und die Lebensqualität gleichbleibend hoch hält. Dazu wird zunächst eine Methodik entwickelt, die potenzielle Nachverdichtungsflächen automatisiert identifiziert. Anschließend wird ein Kriterienkatalog erstellt, der umfassende Empfehlungen für energieeffiziente Verdichtungskonzepte sowohl auf Parzellenebene als auch im Siedlungskontext liefert (z.B. geeignete Bauweise und -materialien, verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien, Erhalt der Freiraumqualität etc.). Durch laufende Abstimmung mit den LoI-Partnern in Salzburg, Vorarlberg und Wien wird die räumliche Übertragbarkeit sichergestellt. Darauf aufbauend findet eine Priorisierung der ermittelten Flächen unter Berücksichtigung der Durchführbarkeit und Dringlichkeit von Maßnahmen an konkreten Standorten statt. Dabei sollen in standardisierter Form die Kriterien des entwickelten Katalogs und deren Wechselwirkungen sowie weitere lokale Charakteristika (Wohnraumnachfrage, Sanierungsstau, rechtliche Beschränkungen, Akzeptanz, Förderinitiativen etc.) Eingang finden. Darauf aufbauend erfolgt die Konzeption eines innovativen Dienstleistungsangebots, das den Behörden den akuten Bedarf und die Möglichkeiten an Verdichtungsmaßnahmen aufzeigt und interessierten Bürgern als erste Anlaufstelle für eine sachliche Beratung bei Verdichtungsvorhaben dienen kann. Die Stadt Salzburg als Projektpartner und die weiteren LoI-Partner sehen in dem Vorhaben ein wichtiges Zukunftsthema und sind daran interessiert, die Projektergebnisse langfristig in eine urbane Dienstleistung zu integrieren. (Text gekürzt)
SupportProgram
Origin: /Bund/UBA/UFORDAT
Tags: Salzburg ? Mehrfamilienhaus ? Vorarlberg ? Wien ? Salzburg ? Wohngebäude ? Österreich ? Resilienz ? Energieeffizientes Bauen ? Behörde ? Energieversorgung ? Erneuerbare Energie ? Flächenverbrauch ? Lebensqualität ? Sozialverträglichkeit ? Wohnungsbau ? Standortwahl ? Sanierungsmaßnahme ? Gebäudesanierung ? Stadt ? Siedlungsverdichtung ? Städtische Infrastruktur ? Energieeffizienz ? Stadtentwicklung ? Energieeffizienzsteigerung ? Bevölkerungsentwicklung ? Urbaner Raum ? Umwelt ? Sanierung ? Siedlung ? Stadtregion ? Energie ? Dienstleistung ? Effizienzsteigerung ? Ressourceneffizienz ? Staatsbürger ? Dringlichkeitsreihung ? Akzeptanz ? Wohnungsbedarf ? innovatives Dienstleistungsangebot ? Energieeffiziente Nachverdichtung ? Wechselwirkung ?
License: cc-by-nc-nd/4.0
Language: Deutsch
Time ranges: 2016-11-01 - 2018-08-31
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