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Einsatzpotenzial von Biokunststoffen in der Landeshauptstadt sowie der Region Hannover als Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz

Description: Die Landeshauptstadt Hannover und die Region Hannover sowie weitere 18 Städte, Gemeinden und Landkreise wurden im Mai 2012 durch den damaligen Bundesumweltminister Röttgen ausgezeichnet, da sie sich aufgrund besonderer Erfahrungen im Klimaschutz und in der Reduzierung des Energiebedarfs im Wettbewerb 'Masterplan 100 % Klimaschutz' durchgesetzt haben. Bis zum Jahre 2050 sollen die Treibhausgase um 95 Prozent und der Energieverbrauch um 50 Prozent reduziert werden. Mit dieser Auszeichnung begann eine vierjährige Projektlaufzeit, welche u.a. Klimaschutz und Ausbau der Erneuerbaren Energien fördern soll. Stadt und Region entwickeln mit ihren Projektpartnern geeignete Maßnahmen, Aktivitäten und Meilensteine und werden diese in einem strategischen Gesamtkonzept, dem sogenannten Masterplan, zusammenführen. In der ersten Phase, die bis Ende 2013 andauert, werden mit verschiedenen Strategiegruppen Themenstellungen diskutiert und ein Fahrplan für die zweite Phase (Umsetzungsphase) erarbeitet. Das IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover gehört der Strategiegruppe Regionale Wirtschaftskreisläufe an und erarbeitet in dieser Gruppe selbstständig die Studie Einsatzpotenzial von Biokunststoffen in der Landeshauptstadt sowie der Region Hannover. In dieser Studie geht es im ersten Schritt um eine grundsätzliche Abschätzung des Kunststoffverbrauches der privaten Haushalte in der Landeshauptstadt und in der Region Hannover sowie um die klimarelevanten Auswirkungen von alternativ eingesetzten biobasierten Kunststoffen, die zunächst stofflich und anschließend energetisch genutzt werden. Dazu erfolgt eine erste Abschätzung im Rahmen verschiedener allgemeiner Szenarien, wie zum Beispiel die Ermittlung des Gesamtanteils des Kunststoffabfalls im Hausmüll. Weiterhin erfolgt eine Abschätzung der theoretischen Biokunststoffmengen, der dafür erforderlichen nachwachsenden Rohstoffe und des damit verbundenen Flächengebrauchs sowie der durch eine entsprechende Entsorgung CO2-neutral bereitstellbaren Energiemengen. In einem darauffolgenden zweiten Schritt werden, ergänzend zu den grundsätzlichen Abschätzungen, auch für einzelne konkrete Szenarien die klimarelevanten Auswirkungen betrachtet. Konkrete Szenarien können Großveranstaltungen wie Konzerte, Messen oder Sportveranstaltungen, aber auch die kommunale Beschaffung selbst sein. Im Anschluss erfolgt anhand der möglichen Szenarien eine Vorauswahl möglicher Produkte und Werkstoffe. Dabei wird auf Basis der Definitionen der jeweiligen anwendungsspezifischen Anforderungen ein Vergleich mit den jeweiligen Eigenschaftsprofilen möglicher Biokunststoffe durchgeführt. Im letzten Teilschritt erfolgt die Bewertung der klimarelevanten Auswirkungen für die allgemeinen und die verschiedenen konkreten Anwendungsszenarien. (Text gekürzt)

Types:
SupportProgram

Tags: Biobasierter Kunststoff ? Hannover ? Biokunststoff ? Biokomposit ? Verbundwerkstoff ? Kunststoff ? CO2-Emission ? Werkstoff ? Haushaltsabfall ? Erneuerbare Energie ? Kunststoffabfall ? Nachwachsender Rohstoff ? Szenario ? Emissionsfreiheit ? Energiebedarf ? Energieeinsparung ? Energieverbrauch ? Kommune ? Studie ? Stadt ? Klimaschutz ? Öffentliche Beschaffung ? Privathaushalt ? Ressource ? Großveranstaltung ? Treibhausgas ? Sportveranstaltung ? Entsorgung ? Biowerkstoff [aus nachwachsenden Rohstoffen] ? Hochschule ?

Region: Lower Saxony

Bounding boxes: 9.16667° .. 9.16667° x 52.83333° .. 52.83333°

License: Creative Commons Namensnennung-keine Bearbeitung-Nichtkommerziell 4.0

Language: Deutsch

Organisations

Time ranges: 2013-05-01 - 2013-12-31

Alternatives

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