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InnoMat.Life - Innovative Materialien und neue Produktionsverfahren: Sicherheit im Lebenszyklus und der industriellen Wertschöpfung

Description: Das Projekt "InnoMat.Life - Innovative Materialien und neue Produktionsverfahren: Sicherheit im Lebenszyklus und der industriellen Wertschöpfung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesinstitut für Risikobewertung durchgeführt. Die Nanosicherheitsforschung der letzten 20 Jahre hat sich intensiv der Erforschung von möglichen negativen Begleiterscheinungen von Nanomaterialien (NM) und deren Vermeidung gewidmet. Der Schwerpunkt lag dabei auf NM aus reinen Substanzen mit enger Größenverteilung und überwiegend sphäroidaler Morphologie (z.B. Titandioxid, Zinkoxid). In der Praxis sind jedoch weit mehr Materialformen im Einsatz. Inwieweit Erkenntnisse der bisherigen Forschung auf weitere, u.U. komplexere Materialgruppen übertragbar sind, ist nicht geklärt. Daher soll hier die Forschung um drei Materialklassen erweitert werden: 1) polydisperse Materialien der industriellen Anwendung (z.B. Pulver aus Metallen und Polymeren für die Additive Fertigung bzw. den 3D-Druck), 2) Materialien mit besonderen und möglicherweise kritischen Morphologien (z.B. Stäbchen, Plättchen, Fasern) und 3) hybride Materialien, z.B. mit gemischten organisch/anorganischen Strukturen Nicht jede Materialvariante kann dabei vollumfänglich im Sinne regulatorischer Anforderungen geprüft werden. Ein wesentliches Ziel von InnoMat.Life besteht in der Schaffung oder Erweiterung von Kriterienkatalogen, nach denen auch solche komplexen Materialien hinsichtlich ihrer Gefährdungs- und Risikopotenziale gruppiert werden können. Dabei betrachtet InnoMat.Life die Exposition und das Gefährdungspotential für Mensch und Umwelt unter Berücksichtigung des Lebenszyklus der Materialien. InnoMat.Life vereint Experten aus Wissenschaft, Behörden und Industrie. Das BfR koordiniert das Projekt und beteiligt sich in verschiedenen Arbeitspaketen am Vorhaben. Dies umfasst die Entwicklung der Gruppierungsschemata und Kriterien (AP1), die Analytik der Polymerpartikel v.a. im Hinblick auf Ad- und Desorption von Umweltchemikalien wie PAKs und PCB (AP2b), die Untersuchung von humantoxikologischen Gefahren in verschiedenen Zellmodellen (AP3a) sowie die Verwertung und Disseminierung der Projektergebnisse (AP4).

Types:
SupportProgram

Origin: /Bund/UBA/UFORDAT

Tags: Titandioxid ? Zinkoxid ? Morphologie ? Polychlorierte Biphenyle ? Polymer ? Zusatzstoff ? Behörde ? Umweltchemikalien ? Metall ? Industrie ? Humantoxikologie ? Desorption ? Exposition ? Größenverteilung ? Produktionstechnik ? Gefährdungspotenzial ? Faser ? Lebenszyklus ? Risiko ? Neuartige Materialien ? Nanomaterialien ? Risikobewertung ? Analytik ? Pulver ? Wertschöpfung ?

Region: Berlin

Bounding boxes: 13.41377° .. 13.41377° x 52.5233° .. 52.5233°

License: cc-by-nc-nd/4.0

Language: Deutsch

Organisations

Time ranges: 2019-04-01 - 2022-03-31

Status

Quality score

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