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Untersuchung der pathogenen Wirkmechanismen neu auftretender Pollenallergene am Beispiel von Ambrosia artemisiifolia

Description: Mit der Veränderung des Klimas steigt in Deutschland die Wahrscheinlichkeit für die weitere Ausbreitung bzw. das Neuauftreten allergener Pflanzen. Derzeit sind hier vor allem Ambrosia-Spezies mit ihren hoch allergenen Pollen zu nennen. Man geht davon aus, dass bereits 10 Ambrosiapollen pro Kubikmeter Luft Beschwerden auslösen können. Zum Vergleich: Bei Birkenpollen liegt dieser Wert bei 50, bei Haselpollen bei 100. Entsprechend ist die Belastung mit Ambrosiapollen ein Indikator der 'Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel'.Die Ursachen für die unterschiedlichen Schwellenwerte von Ambrosia- und heimischen Pollenarten sind bisher unklar. In dem Vorhaben sollen die pathogenen Wirkmechanismen von Ambrosiapollen und in Deutschland heimischen Pollen, wie z. B. Birkenpollen, miteinander verglichen werden. Dafür sollen in vitro-Systeme zur Anwendung kommen.Das mit dem Vorhaben gewonnene Wissen dient dazu, neue allergene Pflanzen besser charakterisieren und damit deren Gefährdungspotenzial besser beurteilen zu können. Ärzten, Wissenschaftlern und politischen Entscheidungsträgern ist es somit möglich, gesundheitlichen Gefährdungen frühzeitig und adäquat zu begegnen im Sinne der Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention.

Types:
SupportProgram

Tags: Gesundheitsgefährdung ? Ambrosia ? Deutschland ? Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel ? Allergen ? Allergie ? Pflanze ? Gefährdungspotenzial ? Klimawandel ? Krankheitserreger ? Pollen ? Schwellenwert ?

Region: Lower Saxony

Bounding boxes: 9.16667° .. 9.16667° x 52.83333° .. 52.83333°

License: Creative Commons Namensnennung-keine Bearbeitung-Nichtkommerziell 4.0

Language: Deutsch

Organisations

Time ranges: 2021-03-30 - 2025-09-30

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