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Rückgewinnung von Metallen

Description: Das Projekt "Rückgewinnung von Metallen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Montanuniversität Leoben, Department Umwelt- und Energieverfahrenstechnik, Lehrstuhl Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft durchgeführt. Ausgangssituation: Rohstoffe, die von großer wirtschaftlicher Bedeutung sind, bei denen aber die Gefahr von Versorgungsengpässen besteht, werden als kritisch bezeichnet, solche bei denen eine Veränderung der Marktsituation eine Einstufung als kritisch nach sich ziehen könnte, als potentiell kritisch (FFG, 2012). Folgende Metalle wurden von der EU (Europäische Union, 2010) oder der FFG als (potentiell) kritisch definiert: Be, Mg, Mn, Ni, Co, Zn, Cr, Al, Ga, In, SEE, Ge, Sb, Nb, Ta, W, V, Mo, PGE. Um Versorgungsengpässen entgegenzuwirken, spielt die Rückgewinnung kritischer Metalle aus Abfällen und Abwässern eine große Rolle. Während kritische Metalle aus hoch konzentrierten Prozesswässern bereits zurückgewonnen werden, rücken nun auch gering konzentrierte Spülwässer in den Fokus. Ziele und Methoden: Im Rahmen dieser Studie soll untersucht werden, welche (potentiell) kritischen Rohstoffe aus Spülwässern mittels einer Eisengranulatschüttung durch Wirbelschichtprozesse reduziert und gefällt und/oder an diesen adsorbiert und somit jedenfalls fixiert und schließlich durch Filtration abgetrennt werden können. Dabei wird eine bestehende Technologie aus der Altlastensanierung (ferroDECONT) und vorhandenes Know-How aus der Abwasserreinigung (AVR) im Sinne einer Abkehr von der Abfall- und Zuwendung zur Ressourcenwirtschaft (MUL) adaptiert, um den Grundstein für spätere F&E-Projekte zur Metallrückgewinnung aus Spülwässern zu legen. Diese Methodik dient der Erreichung folgender Ziele: 1. Identifizierung, Quantifizierung und Charakterisierung geeigneter Abwässer 2. Identifizierung technisch und wirtschaftlich fixierbarer kritischer Metalle 3. Beschleunigung der Reaktionskinetik durch Optimierung des Strömungsregimes 4. Minimierung des Chemikalieneinsatzes durch physikalische Phasentrennung 5. Chemische und mineralogische Charakterisierung der Filterrückstände Angestrebte Ergebnisse und Erkenntnisse: Nach Abschluss der Sondierung ist bekannt, welche kritischen Rohstoffe mit welchem Aufwand aus welchen niedrig konzentrierten Abwässern mittels einer im Vergleich zum heutigen Stand verbesserten Eisengranulatschüttung durch Wirbelschichtprozesse entfernt werden können. Ein im Vergleich zum Stand der Technik chemikalienärmeres Verfahren der Festphasenabtrennung wird für jeden Abwasserstrom definierte Filterkuchen als Sekundärrohstoffe für die Rückgewinnung kritischer Metalle liefern.

Types:
SupportProgram

Origin: /Bund/UBA/UFORDAT

Tags: Metallrecycling ? Rohstoffrückgewinnung ? Recycling ? Eisen ? Metallrohstoff ? Abwasserfilter ? Granulat ? Altmetall ? Abwasserbehandlung ? Adsorption ? Betriebswasser ? Chemische Zusammensetzung ? Fällungsreaktion ? Industrieabwasser ? Sekundärrohstoff ? Wirbelschicht ? Metall ? Europäische Union ? Kritischer Rohstoff ? Abfallwirtschaft ? Abwasserqualität ? Altlastensanierung ? Chemikalien ? Filterrückstand ? Filtration ? Quantitative Analyse ? Rohstoff ? Stand der Technik ? Strömungsmechanik ? Studie ? Vergleichsanalyse ? Wirtschaftlichkeit ? Reaktionskinetik ? Stofftrennung ? Physikalischer Vorgang ? Schadstoffminderung ? Klärtechnik ? Reduktion [chemisch] ? Spülwasser ? Optimieren der Fahrweise ? Reduktionsverfahren ? Reinigung ?

License: cc-by-nc-nd/4.0

Language: Deutsch

Organisations

Time ranges: 2014-04-01 - 2015-03-31

Alternatives

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