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Ganzheitliche Lärmreduktion in der Holzbearbeitung - MINUS ZEHN, Reduktion des Luftschalls an Durchlaufmaschinen und Bearbeitungszentren

Description: Ziel des beantragten Forschungsvorhabens ist es, die Geräuschemission von Maschinen und Anlagen für die Holzbearbeitung drastisch zu reduzieren. Angestrebt ist eine Lärmminderung um durchschnittlich 10 dB(A). Zu den Teilzielen zählen die Entwicklung neuartiger lärmarmer Maschinenkomponenten und Werkzeuge sowie der Aufbau ganzheitlich lärmreduzierter Holzbearbeitungsmaschinen. Der sich daraus ergebende Wettbewerbsvorteil soll helfen, Arbeitsplätze in der Branche zu sichern bzw. auszubauen. Ein weiteres Ziel besteht in der Erhöhung der Arbeitssicherheit im Maschinenumfeld der holzbe- und -verarbeitenden Industrie. Die Forschungsergebnisse sollen gemeinsam mit den Industriepartnern in Form anwendungsgerechter Richtlinien des lärmarmen Konstruierens zusammengefasst und den Konstrukteuren von Holzbearbeitungswerkzeugen und -maschinen zur Verfügung gestellt werden.Ziel des betreffenden Teilvorhabens: Ziel des Teilvorhabens 3 ist es, die Ausbreitung von Luftschall an Holzbearbeitungsmaschinen zu reduzieren. Dazu soll der Schallaustritt an Öffnungen in der Maschinenkapsel, die funktional für den Betrieb notwendig und daher konstruktiv nicht zu vermeiden sind, durch die Entwicklung geeigneter passiver Maßnahmen verhindert werden. Maschinenöffnungen sollen mit Schallresonatoren ausgestattet werden, die abgestimmt auf die Schallquelle die wichtigsten Frequenzen des Schallspektrums auslöschen. Als weitere Schallminderungsmaßnahme soll die Absaugung der Maschine näher untersucht werden. Zum einen entstehen bei den Absaugungen unweigerlich große Öffnungen in der Maschinenkapsel, durch die der Schall frei in den Absaugschlauch bzw. das Absaugrohr austreten kann und die gedämmt werden müssen, beispielsweise durch Resonatorstrukturen. Zum anderen ergeben sich durch eine geschickte Absaugluftführung entlang des Werkzeugs Minderungsmöglichkeiten der Schallentstehung direkt am Werkzeug. Es soll untersucht werden, wie durch eine Bypass-Strömung, ähnlich einem Mantelstromtriebwerk in der Luftfahrt, die Schallemission des Werkzeugs gemindert werden kann. Eine Anwendung von schalltilgenden Resonatoren ist darüber hinaus auch an bestimmten Werkzeugen denkbar und soll gemeinsam mit der FGW untersucht werden. Diese Resonatoren bestehen aus mitlaufenden Scheiben mit entsprechendem Abstand zum Werkzeug. In diesem Zwischenraum wird die Schallwelle ausgelöscht. Weiterhin ist zu untersuchen, ob anstelle einer Ungleichteilung von Werkzeugen bewusst ein Werkzeug mit Gleichteilung und ausgeprägter Schallemission in einem sehr engen Frequenzbereich eingesetzt werden kann, auf welchen eine gezielte Einstellung der Resonatorstrukturen möglich ist. Die Schalldämmung ist momentan auf die Kapselbauteile beschränkt. Durchsichtige Flächen wie Sichtfenster etc. können derzeit nur sehr bedingt gegen Schallemission gedämmt werden. Eine Möglichkeit der Einbeziehung von notwendigen Sichtfenstern besteht in der Integration der Schalltilgungsmechanismen in Form von doppelten Acrylglasscheiben.

Types:
SupportProgram

Tags: Holzverwertung ? Lärmminderung ? Schallquelle ? Geräuschemission ? Passiver Lärmschutz ? Schalldämmung ? Kleine und mittlere Unternehmen ? Schallemission ? Schallschutzfenster ? Arbeitsplatz ? Arbeitsschutz ? Luftschall ? Schallausbreitung ? Minderungspotenzial ? Forschungsprojekt ? Richtlinie ? Schall ? Maschine ? Luftfahrt ? A-Bewertung [Schall] ? Verarbeitendes Gewerbe ? Werkzeug ?

Region: Baden-Württemberg

Bounding boxes: 9° .. 9° x 48.5° .. 48.5°

License: Creative Commons Namensnennung-keine Bearbeitung-Nichtkommerziell 4.0

Language: Deutsch

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Time ranges: 2007-07-01 - 2010-06-30

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