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Alternativmethoden - Einzelprojekt: IPA - Validierung der ex vivo Methode der 'isoliert perfundierten Arterie' für die Untersuchung der systemisch vaskulären Erkrankung Atherosklerose und Arteriosklerose unter normotensiven und erhöhten Perfusionsbedingungen an korrespondierenden in vivo Ergebnissen

Description: Das Projekt "Alternativmethoden - Einzelprojekt: IPA - Validierung der ex vivo Methode der 'isoliert perfundierten Arterie' für die Untersuchung der systemisch vaskulären Erkrankung Atherosklerose und Arteriosklerose unter normotensiven und erhöhten Perfusionsbedingungen an korrespondierenden in vivo Ergebnissen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Charité - Universitätsmedizin Berlin, Medizinische Klinik IV, Abteilung Endokrinologie und Nephrologie durchgeführt. Untersuchungen der Pathogenese systemischer Gefäßerkrankungen bedürfen häufig in vivo Untersuchungen, da nur so die komplexen Interaktionen zwischen vaskulären Zellen innerhalb des Gewebeverbundes und die Perfusion erhalten ist. Eine Nachahmung dieser Bedingungen ist in in vitro Experimenten nur bedingt möglich. Eine Alternative stellen ex vivo Untersuchungen an isolierten Arterien dar, die in einem Medium inkubiert werden. Die Nachteile dieses Versuchsaufbaus ergeben sich aus der fehlenden Perfusion und der unphysiologischen Stimulation über u.a. die Adventitia. Daher haben wir die neue ex vivo Methode der 'isolierten perfundierten Arterie' (IPA) entwickelt, deren Vorteil der Erhalt des Gewebeverbunds unter physiologischen Perfusionsbedingungen ist. In in vivo Voruntersuchungen an nierengesunden und niereninsuffizienten Ratten und Mäusen konnten wir die Bedeutung von spezifischen Rezeptoren als Mediatoren des urämischen Inflammaging für die Induktion einer medialen Kalzifizierung und den Einfluss eines Medikaments auf diese untersuchen. Das zentrale Antragsziel ist der Nachweis der biologischen Vergleichbarkeit der neuen ex vivo IPA Methode mit den in vivo Daten. Hierbei soll die urämische mediale Kalzifizierung durch Perfusion mit humanen Urämieplasma in Aorten von Mäusen und Ratten induziert, deren medikamentöse Beeinflussbarkeit und der Einfluss unterschiedlicher Perfusionsdrücke untersucht werden. Bei Nachweis der biologischen Vergleichbarkeit können aufwendige und für die Versuchstiere mit hohem Schweregrad der Belastung verbundene in vivo Untersuchungen, insbesondere in der präklinischen Testung, vermieden werden. Aufgrund der standardisierten Bedingungen und des Einsatzes einer Aorta für mehrere Versuchsansätze kann die Versuchstieranzahl reduziert werden, womit primär die 3R Beiträge 'Refine' und 'Reduce' adressiert werden. Nach Etablierung der gezüchteten Arterie im Rahmen des 'Tissue Engineering' kann die IPA auch den 3R Beitrag 'Replace' adressieren.

Types:
SupportProgram

Origin: /Bund/UBA/UFORDAT

Tags: Berlin ? Arzneimittel ? Endokrinologie ? Maus ? Ratte ? Versuchstier ? Krankenhaus ? in vitro ? Raffination ? Krankheit ? Blutgefäß ? Nachweismethode ? Pathogenese ? Perfusion ? Rezeptor ? Validierung ? Zellenuntersuchung ? Zelluntersuchung ?

Region: Berlin

Bounding boxes: 13.41377° .. 13.41377° x 52.5233° .. 52.5233°

License: cc-by-nc-nd/4.0

Language: Deutsch

Organisations

Time ranges: 2020-04-01 - 2023-03-31

Status

Quality score

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