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Verbesserte keramische Oxidschichten auf Magnesiumwerkstoffen durch Kombination von gepulster plasma-elektrolytischer Oxidation und chemischer Nanotechnologie

Description: Projektziel: Magnesiumlegierungen finden immer stärkere Verbreitung als Leichtbauwerkstoffe im Transportbereich. Ihre Reaktivität macht jedoch einen guten Korrosionsschutz erforderlich. Die plasma-elektrolytische Oxidation (PEO) wurde als Methode zur Oberflächenveredelung von Magnesiumlegierungen weiterentwickelt. Sie verbessert zwar die Korrosionsbeständigkeit von Magnesiumwerkstoffen bereits, jedoch kann diese durch eine Versiegelung noch deutlich gesteigert werden. Nachteilig ist dabei, dass der Werkstoff dann organisch terminiert ist, was die thermische und die Verschleißbeständigkeit der Oberfläche einschränkt. Weiterhin ist die PEO mit einem hohen Energieeinsatz verbunden. Der Einbau von keramischen Partikeln während der Anodisation kann hier eine Alternative sein. Ziel des vorliegenden Vorhabens ist somit die Entwicklung eines modifizierten, gepulsten Plasmaanodisierverfahrens in Kombination mit der Anwendung chemischer Nanotechnologie. Die Modifizierung soll dabei zu einem verminderten Energieeinsatz führen. Gleichzeitig sollen durch nanotechnologische Methoden die Eigenschaften der Plasmaanodisierschichten optimal gestaltet werden. Hieraus sollen keramische Schutzschichten mit folgenden Eigenschaften resultieren: - anorganisch verdichtet / terminiert - hohe Korrosionsresistenz - selbstheilende Eigenschaften. Der innovative Charakter des Vorhabens resultiert aus der Kombination der gepulsten PEO mit der chemischen Nanotechnologie. Mit ihr sollen sich keramische Schutzschichten auf Mg-Werkstoffen mit verbesserten Eigenschaften und geringerem Herstellungsenergiebedarf erzeugen lassen. Diese sollen einen guten Korrosions- und Verschleißschutz für Magnesiumwerkstoffe gewährleisten können. Ein besonderer Innovationsgrad soll durch Integration einer Selbstheilungsfunktion im Sinne des Erhalts der Korrosionsschutzwirkung durch Freisetzung von Inhibitoren erzielt werden. Zukünftige Arbeiten: Zukünftige Arbeiten sollen vor allem einer effizienteren Beladung mikroporöser Nanopartikel mit korrosionsinhibierendem Ce3+ dienen. Dies soll über eine optimierte Modifizierung der Partikeloberfläche erreicht werden. Die optimierten Partikel sollen in anodische Oxidschichten eingebracht und ihre korrosionsinhibierende Wirkung elektrochemisch und anhand von Auslagerungsversuchen untersucht werden.

Types:
SupportProgram

Tags: Magnesiumverbindung ? Keramik ? Cerium ? Werkstoff ? Bodenversiegelung ? Elektrochemie ? Korrosionsschutzmittel ? Verfahrenskombination ? Leichtbau ? Chemisches Verfahren ? Energieeinsparung ? Energieverbrauch ? Oxidation ? Oberflächenbehandlung ? Nanopartikel ? Arbeit ? Freisetzung ? Legierung ? Plasmatechnik ? Nanotechnologie ? Hemmstoff ? Materialprüfung ? Anorganischer Werkstoff ? Korrosionsfestigkeit ? Plasmaanodisierverfahren ? Porosität ?

Region: Hessen Hessen

Bounding boxes: 7.77249063727369° .. 10.235998831586334° x 49.3953967199412° .. 51.65749920650336°

License: Creative Commons Namensnennung-keine Bearbeitung-Nichtkommerziell 4.0

Language: Deutsch

Organisations

Last harvest: 08.07.2026 00:18

Time ranges: 2013-04-01 - 2016-08-15

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