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Klassifizierung stahlwasserbautypischer Kerbdetails

Description: Das Projekt "Klassifizierung stahlwasserbautypischer Kerbdetails" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Bundesanstalt für Wasserbau durchgeführt. Wegen aufgetretener Rissschäden haben in den zurückliegenden Jahren Problemstellungen der Betriebsfestigkeit für die Bemessung und Konstruktion geschweißter Stahlwasserbaukonstruktionen eine zunehmende, für die WSV letztlich auch kostenmäßige Bedeutung erlangt. Der Nachweis der Ermüdungsfestigkeit bestimmter Tragwerksdetails von Verschlusskonstruktionen kann wegen einiger im Regelwerk nicht erfasster bzw. nicht eindeutig zuordnungsfähiger Kerbdetails nur eingeschränkt geführt werden. In einigen Fällen kann es auch zu einer zu ungünstigen Einschätzung der vorliegenden Kerbfallsituation kommen, sodass z. B. Ertüchtigungsbedarf angezeigt wird, der bei Zuordnung einer zutreffenderen und ggf. günstigeren Kerbgruppe vermieden werden könnte. Im Rahmen des FuE-Vorhabens wurden zwei stahlwasserbautypische Konstruktionsformen (Kerbdetail 1 und 2) experimentell sowie numerisch untersucht. Die experimentellen Untersuchungen bestanden aus jeweils einem großmaßstäblichen Bauteilversuch und aus der zusätzlichen Untersuchung von Kleinprobekörpern, deren Geometrien durch F-E-Berechnungen optimiert wurden. Des Weiteren wurde zur Untersuchung des Einflusses der Breiten- und Wanddickenverhältnisse auf den Spannungskonzentrationsfaktor (SCF) eine Parameterstudie aufgestellt. Die Konstruktionsdetails einschließlich Kleinprobekörper wurden bei der Universität Karlsruhe im Dauerschwingversuch geprüft. Nachdem die Laufzeit des Projektes kostenneutral verlängert worden war, konnten die Versuche an den beiden großformatigen Probekörpern und an den anhand des Versagensbildes hergestellten Ausschnitts-Probekörpern Ende 2005 abgeschlossen werden. Der Endfassungsentwurf des Abschlussberichtes zu diesem FuE-Projekt wurde im Januar 2006 dem projektbegleitenden Arbeitskreis (AK P589) zur Verfügung gestellt. Letztlich konnten für das Kerbdetail 1 (durchlaufender Vertikalträger-Gurt) und für das Kerbdetail 2 (aufgesetzter Vertikalträger-Gurt) kerbfallabhängige Wöhler-Kennlinien aufgestellt werden und es konnte eine Zuordnung zu einer Kerbklasse vorgenommen werden, die deutlich günstiger als im verfügbaren Regelwerk liegt. Das FuE-Vorhaben wird mit dem vorliegenden Ergebnisstand als abgeschlossen betrachtet. Einige ergänzende, für die zusätzliche statistische Absicherung gedachte Untersuchungen werden ggf. noch im Rahmen eines gesonderten Themas abgehandelt. Eine ausführliche Darstellung der Untersuchungsergebnisse enthält der Abschlussbericht 'Forschung für die Praxis P589, Klassifizierung stahlwasserbautypischer Kerbdetials', der im Juni 2007 von der Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V. (FOSTA) veröffentlicht wurde und unter der Bestell-Nr. P 589 ISBN 3-937567-49-6 bei 'Verlag und Vertriebsgesellschaft mbH, Düsseldorf' erhältlich ist.

Types:
SupportProgram

Origin: /Bund/UBA/UFORDAT

Tags: Düsseldorf ? Karlsruhe ? Bundeswasserstraße ? Bauphysik ? Kalibrierung ? Materialschaden ? Materialprüfung ? Bautechnik ? Mathematisches Modell ? Wasserbau ? Werkstoffkunde ? Stahl ? Abschlussbericht ? Kosten ? Bemessung ? Haltbarkeit ? Statik [Stabilität] ? Untersuchungsprogramm ? Wasserbauwerk ? Zuverlässigkeit ?

Region: Baden-Württemberg

Bounding boxes: 9° .. 9° x 48.5° .. 48.5°

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License: cc-by-nc-nd/4.0

Language: Deutsch

Organisations

Time ranges: 2002-01-01 - 2009-12-30

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