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Umweltjournal Nr. 58

Description: [Redaktioneller Hinweis: Die folgende Beschreibung ist eine unstrukturierte Extraktion aus dem originalem PDF] umwelt journal Rheinland Pfalz Heft 58 September 2015 Bienen | 25 Jahre LZU Herausgegeben vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz Impressum umweltjournal Rheinland-Pfalz umwelt Inhalt Editorial Vorwort der Ministerin 3 Nr. 58 (September 2015) Das umweltjournal ist kostenlos Herausgeber: Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Kaiser-Friedrich-Straße 1 55116 Mainz Tel. 06131 – 164433 Fax. 06131 – 164629 Redaktion: Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz Honigbienen und Wildbienen Wildbienen4 Von Honigbienen und Blüten8 Bienenzüchtung in Deutschland12 Zur Verbreitung der Honigbienenarten15 Das Verschwinden der Bienen Goodbye Maja!16 Haben Bienen eine kognitive Karte?20 Wohin geht die Bienenhaltung?24 Bienen in Gefahr28 Bienen und Imkerei Gestaltung: media machine GmbH, Mainz Druck: Druckerei Schwalm GmbH, Mainz Titelbild: Helga R. Heilmann, Universität Würzburg Fotos: Projektfotos Helga R. Heilmann, S. 8, 9, 10, 11, 77 M. Schneider, Universität Würzburg, S. 11 Portrait Sabine Jacoub, BUND Mainz, S. 78 Sofern nicht besonders erwähnt, wurden die Fotos von den jeweiligen Autoren zur Verfügung gestellt Die mit Namen der Autoren gekennzeichneten Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Förderung der Bienenhaltung31 Das Fachzentrum für Bienen und Imkerei32 Nahrungsverfügbarkeit für Bienen34 Varroose und das Wetter38 Imkerei und Gentechnik40 Ohne Honigbienen geht es nicht42 Die Buckfastbiene46 Belegstellen50 Bienen und nachhaltige Entwicklung Bienen als pädagogische Kollegen:52 Facetten der Bienenthematik im Unterricht56 Bienen für nachhaltige Entwicklung60 Bienen, der Bien und Kultur Der Gott der Bienen ist die Zukunft62 Bienen als Kunstschaffende66 Verbesserung der Lebensgrundlagen Lebensräume schaffen!68 Eh da-Flächen70 Blühendes Rheinhessen im Jubiläumsjahr74 Von den Bienen lernen, heißt lieben lernen?76 * LZU-Journal 79 Zum Schluß Earth Overshoot Day 2 umweltjournal 58/2015 87 umwelt Editorial Jeder Imker kennt das seit einigen Jahren. Die Waben voller Honig, die Brut tot, die Bienen weg. Was ist passiert? Wild- und Honigbienen sind eigentlich robuste Wesen. Doch sie sind schwach geworden. Dabei ist ein großer Teil der Biodiversität und unserer Lebensmittelver- sorgung ohne Bienen nicht denkbar. Die Bienen kranken am Menschen. An unserer Landwirt- schaft, unserer Forstwirtschaft, unseren Pharmazeutika, unserem Energiehunger, unserem oft ungezügelten Gewinnstreben. Aus vielen Gründen haben es die Bienen besonders im ländlichen Raum schwer. Durch industrielle Landwirtschaft wird ihre Ernährungsgrundlage stark verengt, was ihre Widerstandskräfte schwächt. Pestizide, wie die Neonikotinoide, stören offensichtlich die Entwicklung der Bienen und deren Orientierungssinn, so dass die Altbienen aus dem Stock verschwinden und ganze Bienenvölker zusammenbrechen. Dazu kommen eingeschleppte Schädlinge, wie die Varroa-Milbe oder Krankheiten wie die Amerikanische Faulbrut. Um das Überleben der Wild- und Honigbienen in Europa zu sicheren, muss vor allem im länd- lichen Raum angesetzt werden. So hat etwa die EU im Jahr 2013 vorübergehend drei Neoni- cotinoide vom Markt genommen. Wir haben den Ökolandbau in Rheinland-Pfalz ausgeweitet und stärken die bäuerliche Land- wirtschaft. Wir fördern Saum- und Bandstrukturen von einjährigen Blühmischungen und Streuobstwiesen, ebenso wie vielfältigere Kulturen im Ackerbau, durch Fruchtfolgen und Zwi- schenfruchtanbau und mindestens zehn Prozent Leguminosen. Es gibt Programme zur exten- siven Grünlandbewirtschaftung: Öffentliches Geld gibt es vor allem für öffentliche Leistungen, also eine Landbewirtschaftung, die der Biodiversität und damit zum Beispiel unseren Bienen, aber auch Schmetterlingen, anderen Insekten und Wildtieren sowie den Gewässern zu Gute kommt. Dies wiederum danken die Bienen und andere Insekten der Landwirtschaft durch ihre Bestäubungsleistung und den Menschen durch Honig, Pollen und andere Bienenprodukte. Die Imkerei wird in Deutschland zu über 90 Prozent als Liebhaberei betrieben. Dies ist ein wichtiger Beitrag für eine flächendeckende und kontinuierliche Befruchtung der Pflanzen, die auf die Honigbienen angewiesen sind. Für diese Systemleistung werden die Bienenhalte- rinnen und –halter finanziell vom Land und durch die EU unterstützt, z.B. bei ihrer Aus- und Fortbildung durch die Landesverbände und Imkervereine sowie durch unsere „Fachstelle Bienen und Imkerei“ in Mayen. Bienenhaltung ist eine kulturelle Leistung, die Menschen seit tausenden von Jahren erbringen. Auch in die Schulen fanden die Bienen schon früh Eingang. Mit dem Projekt „Aktion Bien – Bienen machen Schule“ der LZU wird diese gute Tradition belebt und gefördert. So stehen den derzeit etwa 100 teilnehmenden Schulen im Land mit ihren Bienenvölkern lebendige Partner für eine Bildung für eine nachhaltige Entwicklung zur Verfügung. Bienen – mit ihrem Sozialverhalten, ihrer naturgemäßen Lebensweise, ihrem sym- pathischen Wesen und ihren gesunden und leckeren Produkten – schaffen bei Schülerinnen und Schülern Empathie und sind lebende Vorbilder für ein nachhaltiges Leben. Damit es den Insekten, vor allem unseren Bienen gut geht, dafür kann fast jede und jeder et- was tun. Etwa durch den Honigkauf beim örtlichen Imker, durch Verzicht auf Gifte im Garten oder auf dem Balkon, durch blühende Pflanzen rund um Haus oder Wohnung. Ich danke den Imkern und Landwirten, den Naturschützerinnen, Lehrerinnen und Schulen, den Fremden- führern, den vielen Initiativen zur Pflege unserer Gemarkungen und Streuobstflächen sowie zur Begrünung unserer Städte für ihre Arbeit. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag, damit immer mehr Menschen über die Bedeutung der Bienen für die Vielfalt in der Natur und die Wichtigkeit der Bestäuberinsekten erfahren. Auch dieses Heft soll dazu einen Beitrag leisten. Ulrike Höfken Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten umweltjournal 58/2015 3 Wildbienen faszinierende, aber bedrohte Vielfalt Die Honigbiene des Imkers kennt jeder. Über kein an- deres Insekt wurde so viel geforscht und geschrieben. Deshalb verwundert es nicht, dass die Begriffe Biene und Honigbiene für die meisten Menschen Synonyme sind. Ja, es fällt ihnen sogar schwer zu glauben, dass weltweit bislang über 17000 Bienenarten bekannt wurden und dass allein zur Tierwelt Deutschlands über 560 Bienenarten gehören. Da diese anderen Bie- nen durchweg wildlebend sind, nennen wir sie um- gangssprachlich auch „Wildbienen“. Während auch die Honigbiene in weiten Teilen Afrikas noch eine echte Wildbie- ne ist, wird sie weltweit als Nutzbie- ne für die Erzeugung von Honig und Wachs oder zur Bestäubung gehalten. Schon im 19. Jahrhundert haben In- sektenkundler den verschiedenen Ver- wandschaftsgruppen der Bienen, die wir als Gattungen bezeichnen, zum besseren Verständnis deutsche Namen gegeben und haben sich dabei an äu- ßeren Merkmalen oder der Lebenswei- se orientiert. Daher gibt es unter an- derem Maskenbienen, Furchenbienen, Sandbienen, Mauerbienen, Woll- und Harzbienen und Pelzbienen. Keinen neuen Namen brauchten die pelzigen Brummer, die gut bekannten Hummeln nämlich, die ebenfalls zu den Wildbienen zählen und mit der Honig- biene nah verwandt sind. Viele Wildbie- nenarten sind klein und unscheinbar. Manche sind nur 4 mm groß. Es gibt aber auch solche mit auffälliger Fär- bung und markanter Größe. Oft werden Wildbienen mit Fliegen oder Wespen verwechselt. Hinzu kommt, dass al- le Wildbienen in zwei Geschlechtern auftreten. Wer sich daher näher mit Wildbienen beschäftigen will und Be- stimmungstabellen verwendet, ist allein in Deutschland mit über 1100 Formen konfrontiert, da sich die Männchen mei- stens erheblich von den Weibchen un- terscheiden. Die große Vielfalt zeigt sich aber nicht nur in äußerlichen Merkma- len, sondern vor allem in ihrer faszinie- renden Lebensweise. 4 umweltjournal 58/2015 Wildbienen kann man vom zeitigen Frühling bis zum Herbst nahezu über- all antreffen Wir finden sie in feucht- kühlen Hochmooren ebenso wie auf trocken-heißen Felshängen, in lichten Wäldern ebenso wie in Schilfröhrich- ten. Viele Arten leben inmitten unserer Städte und Dörfer. Auch in Hausgärten und selbst auf dem Balkon lassen sie sich beobachten. Das Artenspektrum ist aber nicht überall und zu jeder Jah- reszeit gleich. Der Lebensraum einer typischen, nämlich nestbauenden Wild- biene muss zwei Grundvoraussetzun- gen erfüllen: Er muss einen geeigneten Brutplatz für das Nest und gleichzeitig Nahrungspflanzen in erreichbarer Nähe und in ausreichender Menge aufweisen. Dabei sollten wir wissen, dass sich der Gesamtlebensraum vielfach aus meh- reren räumlich getrennten Teillebens- räumen zusammensetzt, die jeweils als Nistplatz, als Nahrungsraum und/oder zur Gewinnung des Baumaterials die- nen. Schon wenn ein Teil des Lebens- raums verloren geht, erlischt zwangs- läufig an dieser Stelle der Bestand der davon abhängigen Art. Diese Tatsache ist einer der Gründe für den gravieren- den Rückgang der Artenvielfalt und ist bei allen Maßnahmen zum Schutz der Wildbienen zu berücksichtigen. Die von Art zu Art verschiedenen Nest- bauten finden im Insektenreich kaum ihresgleichen. In einem mit hoher Präzi- sion aufwändig konstruierten Bau wird in isolierten Kammern, den Brutzellen, zunächst ein Gemisch aus Pollen und Nektar deponiert, auf dem ein Ei ab- gelegt wird. Aus ihm schlüpft die Lar- ve, die zunächst den Pollen frisst und Hummeln sind staatenbildende Wild- bienen. Hier sammelt eine Königin der Ackerhummel (Bombus pascuo- rum) an einer Frühlings-Platterbse (Lathyrus vernus) Pollen, um damit die ersten Larven zu füttern, die spä- ter als Arbeiterinnen die Königin un- terstützen. sich dann über das Puppenstadium zur Biene weiterentwickelt. Erdnister wie Sand-, Furchen-, Schmal- und Hosen- bienen graben ihre mehr oder weniger tiefen Nestgänge im Sand und sogar in hartem Lehmboden und kleiden die Brutzellen mit eigenen Drüsensekre- ten aus. Nur die Honigbiene und die Hummeln verwenden Wachs, das sich in speziellen Wachsdrüsen im Hinter- leib bildet und ausgeschieden wird. Bei oberirdisch nistenden Arten wie Mauer-, Blattschneider-, Woll- und Harzbienen und einigen Erdnistern werden für den Nestbau die unterschiedlichsten Mate- rialien genutzt. Verwendung finden z. B. ausgeschnittene Stücke von Laub- oder Blütenblättern, zerkautes Blattmateri- al, Pflanzenhaare, Harz, feuchter Lehm und Steinchen. Dabei nutzt jede Art im- mer ein und denselben Baustoff, kann also bei dessen Fehlen nicht auf andere Materialien ausweichen. Bienen > Nicht nur in der Art und Weise des Nest- baus und der Verwendung des Bauma- terials sind Wildbienen hochspezialisiert, sondern auch in der Wahl des Nistplat- zes. Die Nester werden von rund drei Viertel der Arten in der Erde angelegt. Typische Erdnister sind z. B. Sandbie- nen, Furchen- und Schmalbienen und Hosenbienen. Oft werden vegetations- freie oder –arme Stellen, z. B. auf Erd- wegen, von diesen Arten besiedelt. Die oberirdisch nistenden Arten haben ganz unterschiedliche Ansprüche. Vorhande- ne Hohlräume, auch an Gebäuden, be- siedeln bestimmte Mauerbienen wie die Gehörnte Mauerbiene, andere nutzen Käferfraßgänge in totem Holz (Hahnen- fuß-Scherenbiene). Solche Arten las- sen sich zum Teil auch mit sogenannten Nisthilfen fördern. Manche Arten bauen ausschließlich in morschem Holz (Blau- schwarze Holzbiene) oder in Pflanzen- stängeln (Keulhornbienen) und nagen die Gänge selbst. Auch alte Schilfgallen dienen als Nistplatz (Schilfgallen-Mas- kenbiene). Es gibt sogar Arten, die in leeren Schneckenhäusern nisten (z. B. Zweifarbige Schneckenhaus-Mauerbie- ne). Nur wenige nisten auf der Oberflä- che von Steinen, Felsen und Mauern (Schwarze Mörtelbiene). Mehrere Wildbienenarten sind auf Glockenblumen als Pollenquellen an- gewiesen, so auch die Grauschup- pige Sandbiene (Andrena pandellei), die hier an der Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) Pollen erntet. Die Intensivierung der Wiesennutzung hat diese Glockenblume vielerorts ver- drängt und damit der mittlerweile ge- fährdeten Sandbiene die Nahrungs- grundlage entzogen. Die Männchen der im Erdboden nistenden Langhornbienen, hier die Mai-Langhor nbiene (Eucera nigrescens) haben charakteristisch lange Fühler. Alle Wildbienen benötigen zur Eigen- versorgung Blüten, die nestbauenden auch zur Verproviantierung ihrer Brut- zellen mit Larvenfutter. Zuckerhaltiger Nektar dient für die adulten Bienen als Treibstoff für den Flug, teilweise wird er auch der Larvennahrung beigemischt. Wegen seines hohen Eiweißgehalts ist Blütenstaub (Pollen) der wichtigste Be- standteil der Larvennahrung. Viele Ar- ten nutzen beim Sammeln von Pollen wie die Honigbiene ein breites Spek- trum von Pflanzen, andere sind deutlich wählerischer. Ein Viertel der heimischen nestbauenden Arten, rund 120 Arten, ist jedoch hochspezialisiert. Von ihnen kann nur der Pollen einer einzigen Pflanzenart oder weniger nah verwandter Pflanzen- arten genutzt werden. Ihre Pollenquellen finden sich in 26 Pflanzenfamilien. Typi- sche Beispiele sind die an Efeu gebun- dene, erst im Spätsommer erscheinende Efeu-Seidenbiene und 12 Arten, die auf Glockenblumen spezialisiert sind. Oh- ne „ihre“ Pollenquellen können solche Wildbienenarten nicht für Nachkommen sorgen. Die Erhaltung und Förderung einer vielfältigen Flora ist demnach die Grundvoraussetzung für einen nachhal- tigen Schutz der Wildbienen. Wer dies weiß, kann im eigenen Garten und sogar auf dem Balkon Wildbienen gezielt för- dern, zum Beispiel allein 6 Arten durch das Anpflanzen von Glockenblumen und viele andere Arten durch die Kultur hei- mischer Wildstauden und/oder ein- bis zweijähriger Pionierpflanzen. Weil sie bei Bienen meistens an die Honigbiene denken, stellen sich die meisten Menschen unter Bienen immer staatenbildende Insekten vor. Die Staa- tenbildung als höchste Stufe des Sozi- alverhaltens ist bei den Bienen aber die große Ausnahme. Die Honigbiene ist in dieser Hinsicht eine für Bienen also eher untypische Art. In unseren Breiten leben unter den Wildbienen lediglich die Hummeln (ca. 30 Arten) und einige Furchen- und Schmalbienen in ein- bis mehrjährigen Staaten. Die weitaus grö- ßere Zahl der nestbauenden Wildbienen (ca. 95%) lebt jedoch solitär (einzeln). Jedes Weibchen baut sein Nest und versorgt seine Brut ganz allein, ohne die Mithilfe von Artgenossen. Ein gutes Beispiel für Solitärbienen sind die Ge- hörnte und die Rostrote Mauerbiene, die sich beide auch leicht in Nisthil- fen ansiedeln lassen. Da sie wie ande- re Hohlraumbesiedler völlig friedfertig sind, können auch Kinder ihre faszinie- rende Brutfürsorge aus nächster Nähe gefahrlos beobachten. Solitärbienen haben in der Regel einen einjährigen Entwicklungszyklus und nur eine vier- bis sechswöchige Flugzeit. Wir bekom- men sie daher nur wenige Wochen im Jahr zu Gesicht, unabhängig davon, ob es sich um Frühlings-, Frühsommer, Hochsommer- oder Herbstarten han- delt. Den größten Teil des Jahres voll- zieht sich die Entwicklung im Nest, vor unseren Augen verborgen. Rund ein Viertel der heimischen Wildbienen baut keine eigenen Ne- ster, sondern nutzt die Brutfürsor- ge anderer Bienenarten aus. Eine solche Kuckucksbiene ist auch die Kreuzkraut-Wespenbiene, die wegen ihrer Färbung leicht mit Wespen ver- wechselt werden kann. umweltjournal 58/2015 5

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