Description: Konnte in Lebensmitteln deutschen Ursprungs Radioaktivität aufgrund des Unfalls in Fukushima nachgewiesen werden? Durch die große Entfernung zu Japan und die damit verbundene Verdünnung der freigesetzten radioaktiven Stoffe erreichte nur ein sehr kleiner Anteil der freigesetzten radioaktiven Stoffe Deutschland. Es konnten geringe Spuren an Jod und Cäsium nachgewiesen werden, die nur aufgrund der hohen Empfindlichkeit der Geräte bestimmt werden konnten. Nach dem Durchzug der radioaktiven Wolke wurden in Deutschland vom Max-Rubner-Institut in Kiel (Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel) im April 2011 zusätzlich zur routinemäßigen Überwachung der Umwelt repräsentative Umweltmedien mit erhöhtem Messaufwand untersucht. Um die einzelnen Nahrungsketten zu prüfen, wurden Milch und Winterlauch beprobt. Die nachgewiesenen Werte lagen im Millibecquerel-Bereich. Spätere Proben lagen im Bereich beziehungsweise unterhalb der Nachweisgrenze der Messgeräte. Die gemessenen Werte waren so niedrig, dass eine gesundheitliche Gefährdung selbst bei erhöhtem Konsum von Milch und Freilandprodukten nicht zu befürchten ist.
Origin: /Bund/BfS/Website
Tags: Kiel ? Cäsium ? Gesundheitsgefährdung ? Iod ? Messgerät ? Fukushima ? Japan ? Umweltmonitoring ? Konsum ? Nachweisgrenze ? Radioaktiver Stoff ? Verdünnung ? Lebensmittel ? Nahrungskette ? Radioaktivität ?
License: all-rights-reserved
Language: Deutsch
Issued: 2025-01-25
Time ranges: 2025-01-25 - 2025-01-25
MRI (Öffnet neues Fenster)
http://www.mri.bund.de/ (Webseite)Accessed 1 times.