Description: Europäisches Forschungsprogramm für besseren Strahlenschutz in der Medizin startet BfS leitet Teilprojekt zum Lernen aus Fehlern Ausgabejahr 2026 Datum 15.10.2026 In ganz Europa sind Strahlentherapien oder Verfahren wie Computertomographie unverzichtbar und Teil einer modernen medizinischen Versorgung. Dennoch gibt es Unterschiede, die für den Strahlenschutz von Patientinnen und Patienten entscheidend sind – etwa, was die Menge an eingesetzter Strahlung bei Untersuchungen oder Therapien angeht. BfS-Präsidentin Dr. Inge Paulini Quelle: bundesfoto/Bernd Lammel Um den Strahlenschutz in der Medizin europaweit zu verbessern, startete im Oktober das Projekt AURORad . Die Europäische Union ( EU ) fördert das Projekt, an dem das Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) beteiligt ist, mit 11,5 Millionen Euro. Damit ist es eines der bislang größten EU -Forschungsprojekte zum Strahlenschutz in der Medizin. BfS -Präsidentin Inge Paulini sagt: "Ob bei Krebstherapien oder bei der Bildgebung: Strahlenschutz in der Medizin ist für Menschen in der ganzen Europäischen Union relevant. Es ist daher eine gute Nachricht, dass nun die wichtigen Ergebnisse europäischer Forschung im Strahlenschutz für Patientinnen und Patienten umgesetzt werden sollen." Höhere Qualitätsstandards für Patientinnen und Patienten Initiiert hat das Projekt ein europäisches Konsortium mit 109 Organisationen, darunter das BfS . Die Organisationen sind etwa Krankenhäuser, Universitäten oder andere Forschungseinrichtungen des Strahlenschutzes aus 25 EU -Mitgliedstaaten sowie aus Bosnien-Herzegowina, Island, der Ukraine und Norwegen. Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt. Das international besetzte Leitungsteam des AURORad-Projekts traf sich zum Start am 13.-14.10. in Helsinki Quelle: AURORad Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie aktuelle Forschungsergebnisse in bestehenden Schutzvorschriften und Regulierungsmaßnahmen europaweit einheitlich umgesetzt werden können. Konkret geht es darum, diese in den etablierten Sicherheitsstandards verbindlicher zu verankern – etwa bei der Bildgebung, der Strahlentherapie sowie beim Lernen aus Fehlern und Vorfällen. Dazu bearbeitet das Konsortium sieben Arbeitspakete – vom Strahlenschutz für Kinder oder Schwangere bis hin zur sicheren Anwendung nuklearmedizinischer Therapien. Das BfS bringt seine Expertise in diese Arbeitspakete ein und leitet die Gruppe "Incident Reporting and Learning Systems", die sich mit der systematischen Erfassung und Auswertung strahlenschutzrelevanter Ereignisse in der Medizin befasst. Koordiniert wird das Projekt vom finnischen Strahlenschutzamt STUK. Das Projekt ist Teil des sogenannten SAMIRA-Aktionsplans der Europäischen Kommission, der den Kampf gegen Krebs in der EU unterstützen soll. Stand: 15.10.2026
Tags: Helsinki ? Norwegen ? Bosnien-Herzegowina ? Island ? Ukraine ? Kind ? Strahlenschutz ? Strahlung ? Krankenhaus ? Europäische Union ? Sicherheitsnorm ? Europa ? Forschungseinrichtung ? Forschungsprogramm ?
License: Alle Rechte vorbehalten
Language: Deutsch
Issued: 2026-10-15
Last harvest: 20.10.2026 01:15
öffnet die Internetseite der Europäischen Kommission zu Projekt "Europäischer Plan zur Krebsbekämpfung" (Öffnet neues Fenster)
https://commission.europa.eu/topics/public-health/european-health-union/cancer-plan-europe_de (Webseite) ✓öffnet die Internetseite der Europäischen Kommission zum SAMIRA Action Plan (Öffnet neues Fenster)
https://energy.ec.europa.eu/topics/nuclear-energy/radiological-and-nuclear-technology-health/samira-action-plan_en (Webseite) ✓öffnet die Internetseite des AURORad Projekts der finnischen Strahlenschutz und Nuklearsicherheitsbehörde STUK (Öffnet neues Fenster)
https://stuk.fi/en/aurorad-project (Webseite) ❌Accessed 3 times.