Description: UV -Messnetz: Ergebnisse der Langzeitmessreihe in Dortmund und Uccle (Belgien) Anfang 10.04.2025 10:30 Uhr Ende 10.04.2025 11:30 Uhr In einer umfangreichen Studie wurden präzise Messdaten in erdbodennähe der solarer UV -Strahlung und weiterer Parameter aus 26 Jahren in Dortmund und Uccle (Belgien) analysiert. In dem Online-Vortrag am 10. April 2025 präsentieren Dr. Sebastian Lorenz und Dr. Felix Heinzl vom Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) die Ergebnisse und beantworten Fragen. Bei Interesse an diesem Vortrag bitten wir um eine E-Mail-Anfrage an kolloquium@bfs.de . Der Link zum Vortrag wird Ihnen dann per E-Mail mitgeteilt. Sie möchten über anstehende Vorträge im BfS -Kolloquium informiert werden und wünschen die Aufnahme in unseren E-Mail Verteiler? Dann schreiben Sie bitte eine E-Mail (mit der Angabe Ihrer Kontaktdaten) an kolloquium@bfs.de . Sie erhalten anschließend eine Bestätigungs-E-Mail von uns. Sonnenbrandwirksame UV-Tagesdosis im Jahresmittel für Dortmund von 1997 bis 2022 Übermäßige UV -Bestrahlung erhöht das Risiko für akute und spätere Erkrankungen an Haut und Augen. Präzise Messungen der solaren UV -Strahlung am Erdboden liefern wichtige Erkenntnisse über deren Intensität und Zusammensetzung, sowie kurz- und langfristige Veränderungen. In einer umfangreichen Studie wurden über eine Million UV -Datensätze aus 26 Jahren in Dortmund und Uccle (Belgien) aufbereitet und analysiert. Zusätzlich zu UV -Spektren wurden Daten zur Globalstrahlung, Sonnenscheindauer und Satellitendaten des täglichen Ozongehalts betrachtet, um Einflussfaktoren auf die UV -Strahlung zu untersuchen. Daten- und Trendanalyse Die Ergebnisse verdeutlichen nicht nur den Einfluss des saisonalen Ozonverlaufs oder von Niedrigozon-Ereignissen auf die UV -Strahlung, sondern auch den der Bewölkung. Der Vergleich der Daten aus Dortmund und Uccle liefert wichtige Erkenntnisse zur regionalen Übertragbarkeit der lokalen Daten. Eine neuartige Trendanalyse berücksichtigt Autokorrelation und Varianzheterogenität von UV -Monatsmitteln. Eine spezielle Imputationsmethode verhindert, dass Datenlücken die Ergebnisse verfälschen. Die Ergebnisse der Trendanalyse zeigen einen signifikanten Anstieg der monatlichen UV -Strahlung von 1997 bis 2022. Der Anstieg lässt sich in der Gesamtschau aller Trendergebnisse und Einflussparameter auf eine veränderte Bewölkung zurückführen. Bedeutung Diese Erkenntnisse sind essenziell für Strahlenschutzkonzepte und präventive Strategien zur Minimierung der Gesundheitsrisiken im Kontext des Klimawandels. In dem Online-Vortrag am 10. April 2025 präsentieren Dr. Sebastian Lorenz und Dr. Felix Heinzl vom Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) die Ergebnisse und beantworten Fragen wie: Was sagen uns die Daten? Warum diese Stationen? Wie gingen wir mit Datenlücken um und warum entwickelten wir ein Trendmodell weiter? Wie lässt sich der signifikante Anstieg erklären und sehen ihn andere auch? Wie steht es um die Übertragbarkeit der Ergebnisse? Adresse Bundesamt für Strahlenschutz Dienststelle München (Neuherberg) Ingolstädter Landstraße 1 85764 Oberschleißheim Deutschland Kontakt Bundesamt für Strahlenschutz Kolloquium E-Mail kolloquium@bfs.de Stand: 27.03.2025
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Tags: Dortmund ? München ? Bewölkung ? Ozonwert ? Gesundheitsgefährdung ? Satellitendaten ? Belgien ? Strahlenschutz ? Solardaten ? Dermatose ? Messdaten ? Studie ? Trendanalyse ? Jahresmittelwert ? Anpassungs- und Vermeidungsstrategie ? Globalstrahlung ?
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Language: Deutsch
Issued: 2025-03-27
Time ranges: 2025-03-27 - 2025-03-27
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