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Neuartige Materialien: dauerhaft nachhaltig und sicher

Description: <p>Neuartige Materialien sind innovative Materialien unterschiedlichster chemischer Zusammensetzung und Form. Sie können Lösungen für globale Herausforderungen bieten. Beispiele wären Trägersysteme für neuartige Wirkstoffe oder Graphen für den künftigen Einsatz in Batterien. Damit die Materialien über ihren Lebenszyklus sicher und nachhaltig sind, sollten bestimmte Eckpunkte berücksichtigt werden.</p><p>Wie wichtig der langfristige Blick und die umfassende Prüfung von Chemikalien und Materialien ist, zeigen zahlreiche Beispiele aus der Vergangenheit. So galten Beschichtungen auf der Basis von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/p?tag=PFAS#alphabar">PFAS</a>⁠) als vielversprechend, stellten sich jedoch aufgrund ihrer Eigenschaften als nachteilig für Lebewesen und Lebensräume dar.</p><p>In dem Spannungsfeld zwischen dem vielversprechenden Einsatz und den möglichen Herausforderungen neuartiger Materialien muss sichergestellt werden, dass mögliche Risiken frühzeitig erkannt werden. Zudem ist es zwingend notwendig, Nutzen und Herausforderungen der Anwendungen für den Umwelt- und Gesundheitsschutz und weiteren Aspekten der ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/n?tag=Nachhaltigkeit#alphabar">Nachhaltigkeit</a>⁠ sorgfältig abzuwägen.</p><p>Das Positionspapier des Umweltbundesamtes (⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>⁠) „<a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/positionspapier-neuartige-materialien">Neuartige Materialien - Eckpunkte für einen sicheren und nachhaltigen Lebenszyklus</a>“ betrachtet dieses Spannungsfeld für ausgewählte Schlüsselbereiche der nachhaltigen Transformation (wie ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/k?tag=Klima#alphabar">Klima</a>⁠-, Ressourcen-, und Gesundheitsschutz, Energie- und Verkehrswende sowie Chemikaliensicherheit) und beschreibt beispielhaft, welche Zielkonflikte dabei entstehen können.</p><p>So können beispielsweise neuartige Materialien Leistung und Lebensdauer von Batterien erhöhen, die wesentlich für die Energiewende sind. Auf der anderen Seite bestehen diese Batteriesysteme aus Stoffen oder Materialien mit bedenklichen Eigenschaften. Auch das Recycling der Bestandteile und Weiterverwendung wertvoller enthaltener Rohstoffe sind nicht ausgereift.</p><p>Sicherheit und Nachhaltigkeit von der Entwicklung bis zum Recycling</p><p>Um den Zielkonflikten aktiv begegnen zu können, zeigt das UBA eine Reihe von Eckpunkten auf. Diese umfassen unter anderen:</p><p>Die vom UBA entwickelten Eckpunkte knüpfen unter anderem an die derzeitigen Initiativen der Europäischen Kommission zur Nachhaltigkeit von Chemikalien und anderen Initiativen im Rahmen des EU Green Deals an. Grundsätzlich sind diese Initiativen geeignet, um die oben genannten Eckpunkte zur Sicherheit und Nachhaltigkeit von neuartigen Materialien umzusetzen. Dies kann aber nur gelingen, wenn dabei neue und bisher unbekannte Herausforderungen, die mit neuartigen Materialien einhergehen können, bewältigt werden. Mit seinem Engagement zum Thema möchte das UBA diese Initiativen auch im Kontext neuartiger Materialien unterstützen.</p>

Types:
Text(
    Editorial,
)

Tags: Recycling ? Weiterverwendung ? Energiewende ? PFAS ? EU Green Deal ? Batterie ? Materialprüfung ? Beschichtung ? Chemikaliensicherheit ? Chemikalien ? Chemikalienprüfung ? Chemische Zusammensetzung ? Rohstoff ? Transformation ? Lebenszyklus ? Nachhaltigkeit ? Lebewesen ? Risikomanagement ? Neuartige Materialien ? Verkehrswende ? Zielkonflikte ?

Region: Dessau

Bounding boxes: 12.24555° .. 12.24555° x 51.83864° .. 51.83864°

License: Alle Rechte vorbehalten

Language: Deutsch

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Issued: 2023-03-21

Time ranges: 2023-03-21 - 2023-03-21

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