Der Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Niederlassung Landau hat für die US-Streitkräfte nach ABG 75 ABG 3 einen Antrag gemäß § 83 Abs. 4 LBauO auf Ertüchtigung des Gebäudes 7915 („Upgrade Bldg. 7915 for POL Storage“) – Gefahrstofflager der Defense Logistics Agency Distribution Europe - im US Army Depot Germersheim gestellt. Das Vorhaben fällt unter die Ziff. 9.3.2 der Anlage 1 zum UVPG. Danach ist eine allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls nach § 7 Abs. 1 Satz 1 UVPG notwendig. Das beantragte Vorhaben soll auf dem militärischen Gelände des Germersheim Army Depot (GAD) realisiert werden. Das Gebäude befindet sich im nordwestlichen Teil. Nördlich dieses Gebietes verläuft die Bundesstraße B35 und grenzt direkt im Osten an die Bundesstraße B9 an. Südlich und westlich wird das Depot von Waldflächen begrenzt. Mit dem geplanten Vorhaben soll die gesamte Fläche des Bestandsgebäudes 7915 zur Lagerung für Gefahrstoffe/Versorgungsmaterialien ertüchtigt werden (bisherige Nutzung zu 1/3 als Gefahrstofflager), so dass künftig drei Lagerabschnitte zur Verfügung stehen. Die Menge der gelagerten Stoffe (giftige, brennbare, entzündbare oder ätzende Stoffe und Gemische sowie brennbare und nicht brennbare Feststoffe), soll sich von 70 t auf bis zu 1.900t erhöhen. Bei den zu lagernden Stoffen handelt es sich im Wesentlichen um Hydraulik- und Getriebeöle, Frostschutzmittel, Enteisungsmittel, Batterien, etc. Umfüllarbeiten vor Ort finden nicht statt. Um die erweiterte Nutzung zu ermöglichen, sind architektonische, elektrotechnische und HLS-Maßnahmen erforderlich.
Ausnahme 9 (B, E, S) - Tanks aus glasfaserverstärktem Kunststoff Abweichend von § 1 Absatz 3 Nummer 1 bis 3 der GGVSEB in Verbindung mit den Teilen 4 und 6 ADR / RID / ADN sowie Abschnitt 7.4.1 ADR und Kapitel 7.4 RID dürfen bestimmte entzündbare flüssige Stoffe der Klasse 3, entzündend (oxidierend) wirkende Stoffe der Klasse 5.1, giftige Stoffe der Klasse 6.1, ätzende Stoffe der Klasse 8 nach der Ausnahme Nummer 26 der GGAV vom 23. Juni 1993 ( BGBl. I Seite 994), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 23. Juni 1999 (BGBl. I Seite 1435) geändert worden ist, in Tanks (festverbundene Tanks, Aufsetztanks und Tankcontainer) aus glasfaserverstärktem ungesättigtem Polyesterharz oder glasfaserverstärkten Epoxidharz-Formstoffen (glasfaserverstärktem Kunststoff) befördert werden, für die diese Tanks vor dem 01. Januar 2002 entsprechend der jeweils gültigen Fassung der Ausnahme Nummer 26 der GGAV vom 23. Juni 1993 gebaut, ausgerüstet, bauartgeprüft, zugelassen und gekennzeichnet worden sind. Die neue Bezeichnung der Stoffe ( UN-Nummer und Benennung) ist nach Kapitel 3.2 Tabelle A ADR/RID von den nach der GGVSEB für die Prüfung oder Zulassung von Tanks zuständigen Stellen zu ermitteln und in den Bescheinigungen nach Unterabschnitt 6.9.5.3 ADR/RID sowie in der ADR-Zulassungsbescheinigung nach Unterabschnitt 9.1.3.1 ADR und bei Tankcontainern zusätzlich auf dem Tankcontainer (auf dem Tank selbst oder auf einer Tafel) nach Absatz 6.8.2.5.2 ADR/RID anzugeben. Angaben im Frachtbrief/Beförderungspapier Zusätzlich zu den sonst vorgeschriebenen Angaben ist zu vermerken: "Ausnahme 9". Stand: 01. Januar 2019
Im Rahmen des Vorhabens der Ruwel AG aus den nordrhein-westfälischen Geldern werden Platinen emissionsfrei und in einem geschlossenen Kreislauf durch Ätzen von Kupfer befreit. In der Leiterplattenherstellung ist das Ätzen ein zentraler Fertigungsschritt. Bislang reicherte sich das von der Platine abgelöste Kupfer in der Ätzlösung an. Ab einem bestimmten Punkt war die Lösung unbrauchbar und musste erneuert werden. Das entfällt künftig ebenso wie die aufwändige Aufbereitung dieser Lösung durch spezial- sierte Verwertungsbetriebe, die lediglich den Kupferanteil zurückgewonnen haben. Die übrigen Komponenten, darunter insbesondere Ammoniak, mussten umweltbelas- tend entsorgt werden. Die hiermit verbundenen Gefahrguttransporte sind künftig nicht mehr erforderlich. Ziel des Vorhabens ist es, Spülwasser und Abluft in die Kreislaufführung zu integrieren, um Schadstoffemissionen zu vermeiden und zugleich die Wertstoffe wieder nutzbar zu machen. Daneben erhöht das neue Verfahren die Prozessstabilität und damit die Qualität der Leiterplatten. Zugleich sinken die Fertigungskosten. Das bedeutet einen erheblichen Wettbewerbsvorteil. Branche: Sonstiges verarbeitendes Gewerbe/Herstellung von Waren Umweltbereich: Ressourcen Fördernehmer: Ruwel AG Bundesland: Nordrhein-Westfalen Laufzeit: 2004 - 2005 Status: Abgeschlossen
Die verlinkte Webseite enthält Informationen der Website chemikalieninfo.de des Umweltbundesamtes zur chemischen Verbindung GEGENSTÄNDE, DIE EINEN ÄTZENDEN STOFF ENTHALTEN, N.A.G.. Stoffart: Stoffklasse.
Die Dämmung von Gebäuden ist eine wichtige Komponente bei der Reduktion der CO2-Emissionen. In Zusammenarbeit mit der PROCERAM GmbH & Co. KG hat das Fraunhofer-Institut UMSICHT in Oberhausen einen kostengünstigen mineralischen Dämmstoff entwickelt, der herkömmliche Dämm-Materialien in vielen Eigenschaften sogar übertrifft. Die Forschenden des Projekts haben Aerogele verwendet, die mit einem Luftanteil von 99,8 Prozent der leichteste Dämmstoff der Welt sind. Diese Aerogele bestehen aus dem unkritischen mineralischen Rohstoff Siliziumdioxid, wodurch die Herstellung unabhängig von petrochemischen Quellen möglich ist. Bisher waren Aerogele aufgrund ihres hohen Preises und aufwändiger Herstellungsprozesse auf Nischenanwendungen beschränkt. Das Projektteam entwickelte in sechs Jahren ein innovatives Produktionsverfahren für Aerogele, das vollständig ohne umweltgefährliche Chemikalien auskommt. Dieses Verfahren senkte die Herstellungskosten der Aerogele um 70 Prozent und reduzierte auch die Produktionszeit erheblich. Dabei setzten die Forschenden auf überkritisches Kohlenstoffdioxid als Ersatz für Säuren im Herstellungsprozess. Diese umweltfreundliche Alternative macht den Bedarf an ätzenden Substanzen obsolet. Zudem wurden über 20 verschiedene silikatische Sole getestet, die gut verfügbar, kostengünstig und nicht toxisch sind. Das final produzierte Aerogel wurde erfolgreich in einen rein mineralischen Putz integriert, der beachtenswerte Dämm- und bauphysikalische Eigenschaften aufweist. Im Vergleich zu herkömmlichen Dämmstoffen wie Styropor oder Mineralwolle konnte die Wärmeleitfähigkeit um den Faktor zwei gesenkt werden, wobei nur die Hälfte der Schichtdicke im Vergleich zu Styropor benötigt wird, um die gleiche Dämmleistung zu erzielen.
Das Projekt "Teilvorhaben: Technologieentwicklung des nasschemischen Ätzens zum Texturieren von Solarmodulglas" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von ICB Innovative Chemie für Industrie und Umwelt in Berlin GmbH & Co. KG durchgeführt. Im Projekt OPTOMOD schließen sich GMB Glasmanufaktur GmbH als Glashersteller für die europäische PV-Industrie, Gebr. Schmid GmbH als Anlagenhersteller im Bereich Produktionstechnologie für Si-Solarzellen, Sentech GmbH als Unternehmen im Bereich der Oberflächen- und Dünnschichtanalytik, ICB GmbH & Co. KG als Unternehmen für innovative Nasschemie-Medien und das Fraunhofer ISE zusammen, um neue, innovative Verfahren zur Herstellung von hocheffizienten und langlebigen Solarmodulgläsern und Solarzellen zu entwickeln. Unterstützt werden die geplanten Arbeiten durch den assoziierten Partner Bystronic Lenhardt GmbH als Vertreter der Bystronic Gruppe und Hersteller von Glaspressen. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Strukturierung durch Texturierung oder Walzierung von Glas gelegt, um die Lichteinkopplung in das Solarmodul zu optimieren. Schmid und ICB werden nasschemische Ätzprozesse für die Glastexturierung entwickeln. Im Rahmen des Teilvorhabens bei der Firma ICB steht dabei insbesondere die Entwicklung von Additiven im Mittelpunkt, mit denen in Wechselwirkung mit den Substraten, Vorbehandlungsprozessen, Ätzchemikalien und Prozessparametern unterschiedliche Texturmorphologien auf der Glasoberfläche hergestellt werden sollen. Auf Basis dieser grundsätzlichen Technologieentwicklung werden die Prozesse und Medien weiterentwickelt, um eine anforderungsgerechte nasschemische Prozessierung von Solarmodulglas in seriennahen Anlagen zu ermöglichen. Darüber hinaus werden Additive für die Texturierung von Silicium Solarzellen weiterentwickelt und auf die in diesem Projekt entwickelten Oberflächenmorphologien der Solarmodulgläser angepasst und optimiert.
Das Projekt "StrukturSolar II - Innovative Strukturierungskonzepte für Solarzellen der nächsten Generation" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule Anhalt (FH) Hochschule für angewandte Wissenschaften, Standort Köthen, Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen durchgeführt. Der vorliegende Antrag der Hochschule Anhalt (HSA) ist Teil der Anschlussphase des Verbundprojektes StrukturSolar. Die Anwendung innovativer Strukturierungskonzepte in Solarzellen der nächsten Generation soll aufbauend auf den Ergebnissen und der geschaffenen FuE-Infrastruktur der ersten Projektphase weiter erforscht werden. Ziel ist, durch Anwendung innovativer Strukturierungskonzepte verbesserte Wirkungsgrade bei reduziertem technologischen Aufwand zu erreichen. In dem Anschlussprojekt sollen weiterhin die Kompetenzen in der Grundlagenforschung im Fachbereich Naturwissenschaften II der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und anwendungsorientiertes Know-how im Fachbereich Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen der HSA in einem bisher erfolgreich agierendem kooperativen Forschungskolleg weitergeführt werden. Mehrere Promotionsthemen sollen weiterhin jeweils in Teilen an beiden Hochschulen bearbeitet werden, jeweils unter der kooperativen Betreuung eines Professors der MLU und der HSA. Das Gesamtprojekt ist in 7 Hauptarbeitspakete AP1 bis AP7 gegliedert. Charakteristikum des Projektes ist die Beteiligung beider Projektpartner an jedem Hauptarbeitspaket, jedoch mit unterschiedlichen Beiträgen zu den Teilarbeitspaketen. 4 Hauptarbeitspakete koordiniert die HSA, die anderen 3 die MLU. Bei der HSA liegt die Gesamtkoordination.
Das Projekt "Teilvorhaben: Verbesserte Materialtrennung bei der Aufbereitung von End-of-Life PV-Modulen und qualitätsoptimierte Rückgewinnung der Glas- und Metallfraktion" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Reiling Glas Recycling GmbH & Co. KG durchgeführt. Mit dem Elektrogesetz ist gesetzlich geregelt, dass PV-Module als Elektroschrott eingestuft werden und entsprechend der Vorgaben der WEEE-Richtlinie (Elektro- und Elektronikgeräte-Abfall Richtlinie) recycelt werden müssen. Die gesamte installierte Menge an PV-Modulen in Europa belief sich Ende 2014 auf 8,1 Millionen Tonnen. Dies entspricht einer Menge an Silber von 4.000 bis 8.000 Tonnen, einer ähnlichen Menge an Zinn und ungefähr 40.000 bis 80.000 Tonnen Kupfer. Im aktuellen Recyclingkonzept in Deutschland werden im Wesentlichen die Aluminiumrahmen und das Glas recycelt. Die Beschränkung auf Glas und Aluminium ist in Bezug auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Umweltschutz sehr unbefriedigend: strategisch wichtige Metalle gehen verloren, Schwermetalle werden freigesetzt. Das übergeordnete Ziel dieses Projektes ist die Erweiterung des bestehenden, industriell erprobten Recyclingprozesses dahingehend, dass die nutzbaren Metalle wie Silber, Zinn oder Kupfer zurückgewonnen werden. Hierfür werden neue Trenn-, Klassierungs- und Reinigungsverfahren angewendet, in Kombination mit nasschemischen Ätzschritten, gefolgt von Schmelz- und Raffinationsschritten. Der neue Prozess muss sich aber am wirtschaftlichen Ertrag orientieren; das Ziel ist, dass das Verfahren nicht über das Entsorgungsentgelt getragen wird, sondern über die Verwertung der Rohstoffe. Wird dies erreicht, kann das Verfahren auch auf andere Länder übertragen werden. Ferner müssen alle Prozessschritte gut skalierbar und robust sein und sich für alle cSi-Module gleichermaßen eignen. Das Projekt basiert auf drei Säulen, die im Arbeitsplan abgebildet sind und die Kernkompetenzen der jeweiligen Partner wiederspiegeln: AP-1: Qualitätsverbesserung Glas und Trennung Kunststoff / Zellen (Reiling) AP-2: Recycling der Staub- und Folienanteile (CSP) AP-3: Demonstrator für chemische Prozessschritte ' Prozessintegration (TESOMA).
Das Projekt "StrukturSolar II - Innovative Strukturierungskonzepte für Solarzellen der nächsten Generation" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Halle-Wittenberg, Institut für Physik durchgeführt. Der vorliegende Antrag der MLU ist Teil des Verbundprojektes STRUKTURSOLAR II. Die Anwendung innovativer Strukturierungskonzepte in Solarzellen der nächsten Generation für verbesserte Wirkungsgrade bei reduziertem technologischen Herstellungsaufwand soll erforscht werden. Dabei sollen die vorhandenen Kompetenzen in der Grundlagenforschung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und anwendungsorientiertes Know-how der Hochschule Anhalt (HSA) in einem kooperativen Forschungskolleg zusammengeführt werden. Mehrere Promotionsthemen sollen jeweils in Teilen an beiden Hochschulen bearbeitet werden. Das Projekt adressiert Themen der Strukturierung sowohl von Dünnschichtmodulen (Mikrostrukturierte CIGSe Kontakte, Thermische Laser Strukturierung, Perowskitsolarzellen auf Silicium, Strukturierte Substrate) als auch von Siliciumwafer-basierten Solarzellen (Plasmastrukturiertes schwarzes Silicium, Makroporöses Silicium, Defektlokalisierung von PERC-Kontakten). Die Plasmatexturierung zur Präparation von hochabsorbierenden Silicium Oberflächen (schwarzes Silicium) und anschließende Passivierung sollen bis hin zu kompletten Solarzellen weiter optimiert werden. Alternativ soll makroporöses Silicium mittels metall-unterstützter chemischer Ätzung die Absorption erhöhen. Strukturierte Rückkontakte von PERC Zellen sollen mittels abbildender Methoden im Hinblick auf Defekte untersucht werden. Die Zusammenführung der neuartigen Perowskitsolarzellen und Wafer Silicium soll mittels nasschemischer und physikalischer Verfahren erforscht werden. Auch für Dünnschichtsolarzellen ist das Photonenmanagement durch Strukturierung ein vielversprechendes Thema. Hierbei geht es sowohl um die Optimierung eines strukturierten Rückkontaktes z.B. von CIGSe Solarzellen als auch um die Lichteinkopplung durch plasmastrukturierte Substrate. Das Modulthema der integrierten Serienverschaltung soll mit dem neuen Thema der thermischen Laserstrukturierung vorangetrieben werden.
Das Projekt "Teilvorhaben: Demonstrator für chemische Prozessschritte" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von TESOMA GmbH durchgeführt. Das übergeordnete Ziel dieses Projektes ist die Erweiterung des bestehenden, industriell erprobten Recyclingprozesses dahingehend, dass die nutzbaren Metalle wie Silber, Zinn oder Kupfer zurückgewonnen werden und dass eventuelle Schwermetalle aus dem Lot (insbesondere Blei), abgetrennt und gebunden werden können. Hierfür werden neue Trenn-, Klassierungs- und Reinigungsverfahren angewendet, in Kombination mit nasschemischen Ätzschritten, gefolgt von Schmelz- und Raffinationsschritten.
Origin | Count |
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Bund | 53 |
Land | 1 |
Type | Count |
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Chemische Verbindung | 1 |
Förderprogramm | 50 |
Text | 2 |
Umweltprüfung | 1 |
License | Count |
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geschlossen | 4 |
offen | 50 |
Language | Count |
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Deutsch | 51 |
Englisch | 3 |
Resource type | Count |
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Dokument | 2 |
Keine | 26 |
Webseite | 26 |
Topic | Count |
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Boden | 37 |
Lebewesen & Lebensräume | 29 |
Luft | 31 |
Mensch & Umwelt | 54 |
Wasser | 29 |
Weitere | 52 |