Pflanzenbestandsentwicklung auf aufgelassenem Kulturland. Floristische Kartierung brachgefallener Taeler. Sukzessionsentwicklungen auf Wuestungen. Massnahmen zur Landschaftspflege (Giessener Modell). Die Rueckentwicklung bisher intensiv genutzter terrestrischer Oekosysteme zu nicht oder extensiv genutzten Oekosystemen in ihrer Wirkung auf Pflanzengemeinschaften und Boden. Landschaftspflege im Naherholgunsbereich Schiffenberg. Der Einfluss der Brachedauer auf Pflanzenbestand und Boden, untersucht auf Dauerflaechen. Die Bedeutung des Gruendlandes bei der Beseitigung von Klaerschlamm, Guelle, Abwaessern und Umweltbelastung durch Futterkonservierung.
Ziel: Ausarbeitung von Vorschlaegen fuer eine wirtschaftliche Begruenung von extremen Standorten; Erarbeitung von geeigneten Saatgutmischungen.
Durch offenporige Kapillaraktive, samenenthaltende Schaumstoffplatten, welche auf Oedlandflaechen ausgelegt werden koennen, ist bei kurzfristiger naechtlicher Berieselung Klimaveraenderung moeglich.
Geschütze Landschaftsbestandteile im Landkreis Northeim nach § 22 NAGBNatSchG wie Ödland und sonstige naturnahe Flächen (Grünland)
Weltweit stammen rund 17Prozent des tierischen Proteins aus Fisch und Meeresfrüchten (FAO 2006), für 2.9 Milliarden Menschen weltweit ist Fisch die wichtigste Quelle von tierischem Protein. Eine Steigerung der Fischversorgung in den bevölkerungsreichen Ländern Asiens und Afrikas wie Indien, China oder Ägypten ist durch eine Produktionssteigerung der semi-intensiven Aquakultur von Karpfen und Tilapia zu erreichen. Ziel dieses Projekts ist es, die hierfür benötigten Low-Cost Futtermittel für Karpfen und Tilapia aus proteinreichen Nebenprodukten der Biodieselerzeugung zu entwickeln. vTI-FOE: Bedarfsgerechte Futtermittel für Karpfen und Tilapia werden auf der Basis von entgiftetem Jatropha-Kernmehl und lokal verfügbaren weiteren Futterbestandteilen erstellt. Im Fütterungsversuch wird das Wachstum der Fische und die Verdaulichkeit für verschiedene Futtermittel ermittelt . Der Einfluss der technischen Futterherstellung auf Futteraufnahme, Wachstum und Verdaulichkeit wird untersucht. Gemeinsam mit Jatro Solutions und Spezialfuttermittelwerke Beeskow werden Futtermittel im industriellen Maßstab hergestellt und im Freilandversuch in Ägypten getestet. Die zu entwickelnden Rezepturen und Verfahren zur Herstellung von Fischfutter auf der Basis von Jatrophakernmehl sollen soweit möglich patentiert werden. Die zukünftige Produktion der Futtermittel soll in Lizenz durch Futtermühlen in den Erzeugerländern von Jatropha und Verbraucherländern der Futtermittel erfolgen. Da es sich bei diesen Produkten um Futtermittel zur Erzeugung von Fisch zu niedrigen Preisen handelt, werden die Lizenzgebühren nur nominal sein. Daher ist eine öffentliche Förderung der Entwicklung notwendig und durch das Ziel der Förderung von Aquakultur zur Ernährungssicherung gerechtfertigt. Jatro Solutions GmbH ist als Beratungsunternehmen am Erkenntnisgewinn aus diesem Projekt interessiert und daraus Konzepte für die integrierte Produktion von Biokraftstoffen und Futtermitteln auf Ödland zu entwickeln.
Die Entwicklung der Flächenbewirtschaftung in den Almregionen ist dramatisch. Seit 1960 ging die Fläche der reinen Almen und Bergmähder um 20 Prozent zurück, die Summe der insgesamt extensiv bewirtschafteten Flächen gar um mehr als 40 Prozent. Selten wurden diese Flächen durch Verbesserungsmaßnahmen in Wirtschaftsgrünland überführt, meistens gingen sie an die Kulturart Wald oder Ödland verloren (Grüner Bericht 2007). Die überproportionale Klimaerwärmung im Alpenbereich wird diesen Prozess noch beschleunigen (Dirnböck 2003, Dullinger 2004, Schaumberger 2005). Angesichts dieser Entwicklung und der zu erwartenden Notwendigkeit einer zukünftigen Nutzung (Energieproblematik, Nahrungsbedarf) muss die Almregion durch aktive Bewirtschaftungsmaßnahmen stabilisiert werden (ALP-Austria 2006). Das vorliegende Forschungsprojekt unterstützt dieses Ziel durch folgenden Ansatz: Der Steirische Schafzuchtverband entwickelt in der Leader-Region Liezen ein Leader+ Projekt mit einer Laufzeit von 2008-2013. In diesem Projekt wird eine geschlossene Almregion (Hauser Kaibling - Alm und Schipistenteile, ca 150 ha) einer geregelten, aktiven Beweidung mit einer durch einen Schäfer begleiteten Schafherde (ca 600 Muttertiere und 200 Lämmer) zugeführt. Das LFZ begleitet dieses Projekt und schafft so beidseitige Synergien zur Abklärung folgender Teilfragen/-ziele: 1. Wirkung der Beweidung auf den Pflanzenbestand, Ertrag und Futterqualität von Schipisten und alpinen Weiden 2. Auswirkungen der Almweide auf die Entwicklung der Muttertiere, sowie die Mast- und Schlachtleistung der Lämmer und deren Fleischqualität 3. Tiergesundheit in den Heimbetrieben und Wirkung der Alpung auf die Gesundheit der Weidetiere 4. Wirtschaftlichkeit, Vermarktung und SWOT-Analyse des Managementansatzes 5. Großräumiges Monitoring der Almbewirtschaftung mit einem auf Satellitenbilder gestützten Planungswerkzeug 6. Entwicklung eines Praxishandbuches zur Etablierung des neuen, innovativen Almweideverfahrens. Dieses Gemeinschaftsprojekt integriert alle Institute des LFZ und verfolgt den gesamten Produktionszyklus nach dem Motto: 'From stable to table.'.
Hintergrund: Immer mehr Menschen leben in städtischer Umgebung und in Ballungsgebieten. Die Stadtgebiete beherbergen aber auch überraschend mannigfaltige Formen von Natur, angefangen bei der einheimischen und eingewanderten Pflanzenwelt über naturnahe Bepflanzungen in Siedlungen und Parks bis hin zu Ödland und anderen von Menschen stark veränderten Lebensräumen. Darum wird das Verständnis von sozialen und kulturellen Zusammenhängen, Biodiversität und Lebensqualität in städtischen Gebieten immer wichtiger - auch im Hinblick auf eine zukünftig nachhaltigere Entwicklung der urbanen Siedlungsräume. Ziele: Das Projekt will die Zusammenhänge zwischen urbaner Biodiversität, bebauter Umwelt und der Wahrnehmung durch die Einwohner verstehen. Mit den Resultaten sollen erste Massnahmen erarbeitet werden, die dazu beitragen, Biodiversität in Wohnsiedlungen und deren Akzeptanz in der Bevölkerung zu verbessern. Methoden: Die Forschung ist in 4 Module aufgeteilt: - Mit historischen und aktuellen Informationen wird das Potenzial von Biodiversität in Wohnsiedlungen evaluiert. - Zur Einschätzung des ökologischen Wertes von städtischen Lebensräumen werden in 3 Schweizer Städten systematisch Daten zur Biodiversität gesammelt. - Mittels Befragungen in den Studiengebieten und repräsentativ in der ganzen Schweiz wird die Haltung der Bewohner gegenüber grünen Siedlungsräumen erfasst. - Synthese und praktische Umsetzung. Bedeutung: Die Ergebnisse werden wichtige Entscheidungsgrundlagen liefern, um politische und technische Massnahmen zur Erhaltung und Förderung von Biodiversität in städtischen Gebieten zu treffen und deren öffentliche Akzeptanz zu verbessern.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 17 |
| Europa | 2 |
| Kommune | 1 |
| Land | 2 |
| Wissenschaft | 5 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 16 |
| unbekannt | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 16 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 14 |
| Englisch | 4 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 14 |
| Webseite | 3 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 11 |
| Lebewesen und Lebensräume | 16 |
| Luft | 11 |
| Mensch und Umwelt | 17 |
| Wasser | 12 |
| Weitere | 17 |