API src

Found 65 results.

Modellhafte Sporthallensanierung: Konzeptionelle Entwicklung einer prototypischen Sanierung und konkrete Umsetzung an der Halle des Teilvorhabens Bremen 1875 - Phase I

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Angesichts des enormen Sanierungsstaus im Sportstättenbestand in der BRD war es Ziel der Arbeiten, die Machbarkeit einer umfassenden Sanierung verbunden mit einer optimierten Energiebilanz an einer modellhaften Sporthalle darzustellen. Auf Basis einer gründlichen Bestandsaufnahme von Baukörper und technische Gebäudeausrüstung (TGA) galt es, Mängel und deren Ursachen zu analysieren. Anschließend waren am Beispiel der ausgewählten Halle grundsätzliche Möglichkeiten für Hallensanierungen zu erörtern und im konkreten Fall eine passende Sanierungsstrategie vorzuschlagen. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: Ausgangspunkt der Arbeiten war die Festlegung auf einen Hallentyp, wie er in den Endsiebzigern in Deutschland vielfach errichtet wurde: Stahlbeton-Skelett-Bauart mit Fassadenelementen aus Stahlbeton oder Gasbeton bzw. 2-schaligem Mauerwerk, flach geneigtes Satteldach, Lichteinfall über Lichtkegel bzw. -band im Dach, einfache Stahlbetonsohle mit Schwingboden, angebaute Umkleide- und Sanitärräume, zentrale Wasserver- und Abwasserentsorgung, zentrales Heizsystem. Im Sept. 2004 wurden Messgeräte installiert, mit denen Messdaten über die Energieströme unter Berücksichtigung von Wetterdaten und Nutzung erfasst wurden. Auf der Grundlage wurde unter Hinzuziehung der bauphysikalischen Untersuchungen über die Gebäudesubstanz ein energetisches Modell simuliert, das wichtige Hinweise auf Mängel und Verbesserungsmöglichkeiten gab. Durch zusätzliche Auswertung der Verbrauchsdaten für Strom, Gas und Wasser sowie eine gründliche Untersuchung der Gebäudesubstanz wurden schließlich die aktuelle bauphysikalische und energetische Situation sowie die Versorgungs- und Entsorgungsgegebenheiten beschrieben. Für die Baukonstruktion wurde ein umfassender Bauteilkatalog an grundsätzlichen und übertragbaren Modernisierungsmöglichkeiten erarbeitet und nach Dämmstandards zu übertragbaren Sanierungsmodulen geordnet. Auch die Modernisierungsoptionender TGA wurden Modulen zugeordnet und zu kompletten Sanierungsvarianten zusammengefasst. Parallel hierzu wurde untersucht, mit welcher Art von Hemmnissen bei der Sporthallensanierung im allgemeinen zu rechnen ist, was zu deren Erleichterung getan werden kann und in welcher Beziehung Nutzerverhalten und Wirksamkeit technischer Sanierungen stehen.

Forschungsinitiative Zukunft Bau - Forschungscluster 'Nachhaltiges Bauen/Bauqualität', Fertigstellung des Leitfadens Nachhaltiges Bauen des BMVBS

Mit der Veröffentlichung des Leitfadens Nachhaltiges Bauen im Jahr 2001 legte das BMVBS erstmals eine Handlungsanleitung zum nachhaltigen Planen, Bauen und Betreiben von Liegenschaften und Gebäuden des Bundes vor. Das Forschungsprojekt diente dazu, den Leitfaden umfassend zu aktualisieren. In den vergangenen Jahren wurden energetische Standards und Ziele verschärft. Beispiele sind die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG). Hinzu kamen neue Entwicklungen in der nationalen und internationalen Normungsarbeit und Änderungen in europäischen Rechtsvorschriften, z.B. die Berücksichtigung der nachhaltigen Nutzung von natürlichen Ressourcen in der Bauproduktenverordnung und die Festlegung des nachhaltigen Bauens als ein auf europäischer Ebene zu fördernder Leitmarkt. Weitere Grundlagen legten neue Forschungsergebnisse zum nachhaltigen Bauen - etwa die Entwicklung eines Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen für Büro- und Verwaltungsbauten im Bundesbau, die Arbeiten zu externen Kosten und Lebenszykluskosten, zur Evaluierung von Berechnungswerkzeugen, zur Materialdatenbank ÖKOBAU.dat und zum Informationssystem WECOBIS. Ziel des Projektes war es, einen Entwurf für einen grundlegend überarbeiteten Leitfaden Nachhaltiges Bauen des BMVBS vorzulegen. Berücksichtigt wurden dabei besonders die internationalen und nationalen baupolitischen Anforderungen, die Nachhaltigkeitsstrategie des BMVBS sowie die aktuellen Forschungsergebnisse zum Nachhaltigen Bauen im Rahmen der Forschungsinitiative 'Zukunft Bau'.

Weiterverbreitung ökologischer Baustoffe durch Entwicklung eines geeigneten Fixativs und Weiterentwicklung eines maschinell verarbeitbaren braunen Lehmputzes

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Verbesserung der Akzeptanz von Lehmputzen bei Bauherrn, Architekten und Nutzern durch Verbesserung der mechanischen Eigenschaften.; Optimierung eines Fixativs zur farblosen Verfestigung von Lehmputzen. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: 1. Lehmfertigputz; Beschaffung von verschiedenen Tonmehlproben mit unterschiedlicher Klebekraft; Erstellen von Probekörpern, Prüfung der Druck- und Biegezugfestigkeit; Ergänzende Prüfung der Abriebfestigkeit und Haftzugfestigkeit; Geeignete Proben werden anschließend auf Ihre Verarbeitungseigenschaften geprüft; Auswertung und Bericht 2. Lehmfixativ; Vergleichsprüfung von verschiedenen Fixativen; Herstellung von Prüfplatten; Prüfung der Verarbeitbarkeit; Prüfung der Wasseraufnahme; Prüfung der Abriebfestigkeit; Auswertung und Bericht Fazit: Die Ergebnisse mit den verschiedenen Fixativen zeigte bei der Abriebfestigkeit unterschiedliche Resultate, wobei geringer Abrieb allein in der Beurteilung nicht reicht. Je nach Hersteller bzw. Additiv wurde auch die Verarbeitung und das Schwindverhalten manchmal auch negativ beeinflusst. Die Fixative haben bei der Untersuchung nicht ganz überzeugt. Bei der Prüfung von anderen Verfestigern und von Additiven haben sich gute Ergebnisse erzielen lassen. Überraschend gut beurteilt wurde eine Änderung des Verarbeitungsprinzips. Statt wie bisher nachträglich das Fixativ aufzutragen (Kosten, nicht unproblematische Verarbeitung), hat die Variante den Lehmspachtel mit verdünntem Fixativ anzumischen überraschend gute Ergebnisse gezeigt.

Leitbilder und Potenziale eines solaren Städtebaus

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Das Projekt will die Ziele der Bundesregierung zum Klimaschutz und zur Verbreitung der Solarenergie durch die Entwicklung und Verankerung eines solaren Städtebaus unterstützen. Um das Leitbild eines solaren Städtebau in Stadtplanung und Stadtumbau umsetzen zu können, werden Prototypen solarer Stadtquartiere entwickelt, die sich auf unterschiedliche Stadträume beziehen, wie sie in allen Städten anzutreffen sind. Dadurch wird das derzeitige städtebauliche Instrumentarium um solche Komponenten, die für eine nachhaltige Energiewirtschaf t erforderlich sind, ergänzt. Auf Basis der Prototypen werden sowohl technische als auch ökonomische Potentiale für solares Bauen, differenziert nach Stadträumen, identifiziert. Die Ergebnisse werden in einem Fachbuch, als CD ROM und als Webseite veröffentlicht. Das Fachbuch soll eine seit Jahren bestehende Lücke im Lehrbuchangebot für Stadtplaner und Architekten ausfüllen helfen. Fazit: Für 14 Stadtraumtypen wurden zukunftsweisende energetische Lösungsmodelle entwickelt, die sowohl die städtebaulichen als auch die energetischen Anforderungen der am Forschungsprojekt beteiligten Experten erfüllen. Abgeleitet von diesen Ergebnissen entstanden Planungsempfehlungen für Stadterneuerung und Stadtumbau mit Integration von Energieeffizienz, Solarenergienutzung und minimierter CO2 Belastung.

Projektkoordinierung und Erstellung des Abschlussberichtes des Förderschwerpunktes 'Erhalt und Nutzung temporär genutzter Gebäude'

Generalsanierung Michelberg-Gymnasium Geislingen - Konzeptentwicklung einer energie- und kosteneffizienten Sanierungslösung für die Generalsanierung des Michelberg-Gymnasiums Geislingen zum Plusenergie-Standard

Konzept zur absoluten Verminderung des Energiebedarfs

Die Studie untersucht verhaltensbedingte Maßnahmen zur absoluten Energieeinsparung in Haushalten, die zusätzliche Einsparungen gegenüber bestehenden Szenarien, insbesondere "Politikszenarien VI" erbringen könnten. Der Beitrag zu den Zielen des Energiekonzeptes wird abgeschätzt; dabei werden sowohl Investitionsverhalten als auch Nutzungsverhalten betrachtet. Da die meisten Effizienzmaßnahmen bereits in anderen Szenarien behandelt wurden, liegt ein weiterer Fokus auf Suffizienz. Analysiert werden die Bedürfnisfelder Bauen und Wohnen, Geräte, Mobilität und Ernährung sowie das Handlungsfeld Schule und Arbeitsplatz.Quelle: https://www.umweltbundesamt.de

Entwicklung eines integrativen Planungs- und Bauprozesses für nachhaltigen Schulbau am Beispiel des Berufskollegs Recklinghausen

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Mit dem oben genannten Projekt wird anhand des Bauvorhabens der Berufskollegs Recklinghausen modellhaft aufgezeigt, wie durch die kommunikative Präsenz differenzierte Inhalte für unterschiedlichste Adressaten vermittelt und damit die Akzeptanz und Verbreitung des ökologischen Schulbaus etabliert werden. Dazu wurde ein systematischer, integrativer Planungs- und Bauprozess entwickelt. Zur Übertragbarkeit wurden in den Bereichen der Planung, der Bauausführung und der Nutzung jeweils typische Problemfelder identifiziert und Lösungsmöglichkeiten innerhalb dieser Problemfelder dargestellt. Fazit: Die Rückmeldung der Nutzer, die positive Aufnahme der Öffentlichkeitsdarstellung und die Betriebsergebnisse machen deutlich, dass bis auf einzelne zur Diskussion stehende architektonische Entscheidungen, Nutzungseinschränkungen von Behördenauflagen oder des Betreibers und übliche Ausführungsmängel die Ziele einer Synthese zwischen Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz und Behaglichkeit erreicht wurden. Insbesondere die gute Lern- und Lehrbedingungen in einer sorgfältig austarierten Umgebung setzten neue Standards. Voraussetzung für die Umsetzung der ehrgeizigen Ziele war neben dem persönlichen Einsatz jedes einzelnen Projektbeteiligten ein breit aufgestelltes Planungsteam verschiedenster Disziplinen, das unter kritischer Beobachtung der Öffentlichkeit und der Entscheidungsträger eine Vielzahl von Einflussfaktoren untersucht und Lösungen entwickelt hat. Die simultanen Prozesse in Planung und Ausführung lösten bei einigen Beteiligten den Lernprozess aus, den eigenen Beitrag immer in den Kontext mit den Aspekten anderer Disziplinen zu stellen. Das Ergebnis macht aber auch deutlich, dass die Einsparungen an Ressourcen im Betrieb nur mit einem hohen Aufwand in der Planung und Umsetzung möglich ist, der in der Regel nicht in dem zu leistenden Umfang honoriert wird.

Passivhaustaugliche ökologische Solarfassaden für die Altbausanierung am Beispiel eines Gründerzeithauses

Zielsetzung/Anlass: Die Energieeinsparpotenziale von Neubauten sind gegenüber dem vorhandenen Altbaubestand eher als gering einzuschätzen, zumal die Baukonjunktur seit Jahren sehr schwach ist. Dagegen stehen große Bestände an sanierungsbedürftigen Wohngebäuden. Vor allem in Ostdeutschland gibt es eine große Anzahl an erhaltenswerten denkmalgeschützten Gründerzeithäusern. Allerdings entsprechen diese Gebäude in keiner Weise den heutigen Anforderungen an Wärmeschutz und Energieeffizienz. Fazit: Das entwickelte und geprüfte Bausystem nach Naumann & Stahr erfüllt mit allen seinen Komponenten Bodenplattenelement Außenwandelement Neubau Außenwandelement Sanierung Decken-/Dachelement Fassaden-Solarabsorber-Element Kastenfenster und Kastenfenstertüren sowie Kasten-Hauseingangstüren alle Anforderungen an die Passivbauweise sowohl beim Neubau als auch bei der Sanierung bestehender Gebäude. Dabei werden nicht nur die Anforderungen an den Wärmeschutz erfüllt. Zusätzlich erfüllt das System die Forderungen an einen erhöhten Schallschutz sowie einen hohen Brandschutz, der den Einsatz auch bei Gebäuden bis 5 Vollgeschosse und verschiedenen Gebäudenutzungen (Wohn- und Gesellschaftsbauten, öffentliche Gebäude, Sanierung von Bestandsgebäuden) ermöglicht.

Untersuchungen zum bauphysikalischen Verhalten eines sanierten Altbaus - Auswertung und Aufbereitung der Ergebnisse zum Transfer in die handwerkliche Praxis

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Umfassende bauphysikalische Messdaten der unterschiedlichen Bauteile und der haustechnischen Anlagen des beispielhaft sanierten Gebäudes in Gelsenkirchen-Buer und des Demonstrationszentrums Bau+Energie in Münster sollten über einen Zeitraum von 3 Jahren erfasst werden. Erst durch die Langzeitbeobachtung der Bauteilfunktion durch die in allen relevanten Bauteilschichten gemessenen Wärme- und Feuchtigkeitswerte wurde es möglich, die Praxisrelevanz der bauphysikalisch optimierten Baukonstruktionen direkt und nachvollziehbar objektiv und wissenschaftlich belastbar zu demonstrieren. Ein Vergleich der Ergebnisse mit den simulierten Eigenschaften sollte die Notwendigkeit beweisen, Baukonstruktionen ganzheitlich zu planen und korrekt umzusetzen. Die handwerkliche Qualität ist entscheidend für das nachhaltige und energiesparende Funktionieren des Gesamtsystems Gebäude. Damit werden das Energieeinsparpotential und die CO2-Reduzierung optimiert und durch eine Reduzierung des Schadenpotentials wird deutlich zur Ressourcenschonung beigetragen. Fazit: Die Darstellung der in der Realität gemessenen Vorgänge in den Bauteilen und den technischen Anlagen vermittelt den Teilnehmern der Seminare einen tieferen und nachvollziehbaren Einblick in sonst nur schwer vorstellbare physikalische Abläufe und Zusammenhänge. Die visualisierten Wirkungsweisen ermöglichen es, glaubhaft und sehr praxisnah die Vorgänge begreifbarer zu machen und einen Zusammenhang herzustellen zwischen der im Demonstrationsgebäude erlebbaren Konstruktion und der Funktionsweise unter den Belastungen von Innenraumklima und Bewitterung. Sie ermöglichen es aber auch, haustechnische Anlagen zu erleben und nachvollziehen zu können, wie sie sich unter realistischen Bedingungen verhalten. Die Teilnehmer können damit begreifen und genauer einschätzen, was die theoretische Auslegung einer Anlage in der Praxis bedeutet.

1 2 3 4 5 6 7