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Gaskokerei Rummelsburg

Das ca. 12 ha umfassende ehemalige Kokerei-und Gaswerksgelände am Blockdammweg in Berlin-Lichtenberg wurde ca. 80 Jahre lang für die Herstellung von Stadtgas genutzt. Betreiber der Anlagen war zuletzt von 1979 bis 1985 der VEB Energiekombinat Berlin. Nach der Wiedervereinigung Berlins übernahm die Bewag als eine Rechtsnachfolgerin des VEB Energiekombinat das Grundstück. Der heutige Eigentümer ist die Vattenfall Europe Wärme AG. Boden, Bodenluft und Grundwasser wurden durch die bei der Gasherstellung anfallenden Schadstoffe kontaminiert. Die Schadstoffe fanden sich zeitweise auch im Einzugsbereich des benachbarten Wasserwerkes Wuhlheide, in dessen Schutzzone sich das Gelände befindet. In verschiedenen Erkundungsphasen wurden Belastungen mit Polycyclischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), Aromatischen Kohlenwasserstoffen (BTEX), Alkylphenolen, Mineralölkohlenwasserstoffen sowie untergeordnet mit Schwermetallen, Cyaniden und Schwefelverbindungen nachgewiesen. Die Schadstoffe wurden im Wesentlichen in den früheren Eintragsbereichen („Quellen“) und im ca. 3 bis 4 m unter Gelände liegenden Grundwasseranschnitt gefunden. Die Kohlenwasserstoffe waren teilweise noch als ausgedehnte Phase auf dem Grundwasser zu finden. Geruchliche Auffälligkeiten kennzeichneten weite Bereiche des Bodens. Zum Schutz des benachbarten Wasserwerkes Wuhlheide wurden schon frühzeitig erste Sicherungsmaßnahmen umgesetzt. Zunächst wurden Anfang der 90er Jahre Abwehrbrunnen errichtet und eine Grundwassereinigungsanlage zur Reinigung des geförderten Wassers in Betrieb genommen. Ende der 90er Jahre wurde die Maßnahme dahingehend modifiziert, dass im Auftrag der Bewag eine Abwehrgalerie im Bereich des Blockdammwegs errichtet wurde, um den Abstrom belasteten Wassers vollständig zu unterbinden. Gleichzeit wurde die gesamte Sicherungsmaßnahme für das Grundstück von der Bewag übenommen. Zur nachhaltigen Sanierung der für die Gefährdung des Wasserwerkes maßgeblichen Bereiche des Grundstücks wurde zwischen der Bewag und dem Land Berlin im Jahr 2000 ein öffentlich-rechtlicher Vertrag geschlossen. Dieser sieht vor, Maßnahmen zur Dekontamination in den vier Sanierungsbereichen „Benzolanlage“, „Generatorgasanlage“, „Gleisanlagen“ und „ehemaliger Teersee“ durchzuführen. Schwerpunkt der Maßnahmen ist dabei die Dekontamination durch Bodenaustausch und durch hydraulisch wirksame Spülfelder. Ergänzt wurden diese hydraulischen Maßnahmen in Teilbereichen durch Bodenluftabsaugung und Ölphasenabsaugung. Der Bereich „Generatorgasanlage“ wurde wegen der baulichen Hindernisse im Untergrund (Fundamente) durch zwei Horizontalbohrungen (Infiltrations- und Entnahmestrecke) erschlossen. Aus der Entnahmestrecke sowie einem Sanierungsbrunnen wurden im Verlauf der letzten vier Jahre mehr als 50 m³ Ölphase gewonnen. Im Bereich „Gleisanlagen“ wurde vor der Errichtung des Spülfeldes nach erfolgter Bodenluftsanierung und Ölphasenabschöpfung ein Bodenaustausch vorgenommen. Das Spülfeld, bestehend aus zwei Horizontalfilterstrecken, wurde anschließend in offener Grabenbauweise errichtetet. Die Infiltration erfolgt über 13 Vertikalbrunnen. Südlich und nördlich anschließend wurden 2008 umfangreiche teilweise mit Teer und Teeröl gefüllte Becken rückgebaut. Dabei wurden ca. 1.800 t Teer und teerhaltiger Materialien entsorgt sowie ca. 2.300 m³ geförderte Flüssigkeiten und Wasser gereinigt. Im Bereich „Benzolanlage“ wurden mit Teeröl gefüllte unterirdische Tanks entfernt sowie in 2003/2004 eine Bodenluftabsaugmaßnahme durchgeführt. Im Schadensschwerpunkt erfolgte im Jahr 2005 ein Bodenaushub bis 5,5 m unter Geländeoberkante (GOK) mit kleinräumigen Spundwandkästen, bei dem ca. 5.500 t besonders überwachungsbedürftige Abfälle anfielen. Nach der durchgeführten Ölabsaugung mit ca. 5 m³ pro Tag und einer Entnahme von ca. 4 m³ Teerölen erfolgte in 2006 die Errichtung von zwei horizontalen Infiltrationsstrecken (Länge: 36 und 42 m) und von 15 Entnahmebrunnen zur Inbetriebnahme eines hydraulischen Spülfeldes. Im Bereich des „ehemaligen Teersees“ wurde im Frühjahr/Sommer 2006 eine Bodenaustauschmaßnahme auf einer mit Teerölen kontaminierten Fläche von ca. 1.300 m² umgesetzt. Der Bodenaustausch erfolgte mit kleinräumigen Spundwandkästen. Für eine spätere Nachnutzung des Geländes Blockdammweg 3-27 sind weitere Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Dementsprechend wurde im Juni 2011 der öffentlich-rechtliche Vertrag von Oktober 2000 durch eine Ergänzungsvereinbarung zwischen der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt Verbraucherschutz und der Vattenfall Europe Wärme AG erweitert. Gegenstand dieser Ergänzungsvereinbarung ist die Fortsetzung hydraulischer Maßnahmen sowie die Beseitigung weiterer Schadensschwerpunkte. Folgende Maßnahmen wurden seit Ende 2011 umgesetzt: Flächensanierung mit Oberflächenberäumung, Kampfmittelerkundung und Enttrümmerung Dekontamination der Bereiche „Generatorgasanlage“ und „Alte Benzolanlage“ an der südlichen Grundstücksgrenze sowie „Ammoniakwassergruben“ Sicherung des ehemaligen Kohlelagerplatzes Anpassung der hydraulischen Maßnahmen Überwachung der Maßnahmen Bis März 2013 wurden etwa 280.000 Tonnen belastetes Material entsorgt und durch unbelasteten Füllboden ausgetauscht. Zum Schutz des Wasserwerks Wuhlheide wird die Abwehrgalerie an der südlichen Grundstücksgrenze auch nach Abschluss der Sicherungs- und Dekontaminationsmaßnahmen weiterbetrieben. Das geförderte Grundwasser wird nach der Reinigung in der Grundwasseraufbereitungsanlage in den Stichkanal abgeschlagen, der mit der Spree verbunden ist. Weitere Maßnahmen werden angepasst an die konkrete Nachnutzung des Geländes umgesetzt.

Wind tunnel investigations on riming of ice particles: Retention of water-soluble organics and the influence of turbulence on the growth of graupels.

Das Projekt "Wind tunnel investigations on riming of ice particles: Retention of water-soluble organics and the influence of turbulence on the growth of graupels." wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Physik der Atmosphäre durchgeführt. In recent years, gaseous and particulate organic species in the atmosphere have received increased attention. Organic compounds are found in cloud and rain water as well as in snow samples. However, the removal processes underlying their scavenging is not adequately enough understood such that these are amenable for integration in numerical models. One possibility via the ice phase would be the retention of organics during riming, i.e. the deposi-tion of super-cooled water droplets on ice particles. During this process, the organic species (or fractions of their amounts) can be transferred into and retained by the ice phase while another fraction is released back into the gas phase. These fractions will be investigated and quantified in wind tunnel experiments where freely floating ice particles and snow flakes are exposed to clouds of supercooled droplets containing organic substances of atmospheric significance. As the most abundant water-soluble organics in cloud water are carboxylic ac-ids and aldehydes the proposed experiments mainly extend over these groups. Another topic of great interest is the influence of turbulence on microphysical processes. The collisional growth of cloud droplets is significantly enhanced by turbulence; therefore, similar results are expected in the case of riming as an analogous process in the ice phase. The determination of the growth rate of ice particles by riming under turbulent conditions is necessary for the - so far not yet available - formulation of more realistic collection kernels (in comparison to the laminar case) for the modeling of cloud physics and chemistry.

Bottom Up selection, collection and management of URBAn waste (BURBA)

Das Projekt "Bottom Up selection, collection and management of URBAn waste (BURBA)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von D'Appolonia Headquarters durchgeführt. Objective: The aim of the BURBA project is to develop an automatic system to be used for intelligent waste management. The system consists of intelligent waste containers and an IT tool for waste collection and transport management, including RFID's (Radio Frequency Identification) ability to reliably identify individual receptacles, users, single marked items or waste categories, and cell-phone-based LBS? (location-based service) ability to allow an easy identification of the geographical position of the most suitable waste container and to improve its utilization by the citizen (the closest one to user actual position, not full, adequate for that waste category, etc). The BURBA rugged system is integrated into 'intelligent waste containers' with capacities of 600 litres and over, for urban and industrial waste collection. It includes electronics for data transmission, for quantity and quality of waste measurement and a power pack that may be recharged using environmental energy scavenging. The foreseen IT tool will exploit the collected data in the frame of an advanced Waste Management concept. It will manage appropriately position and time of collection and optimize truck fleet path and queuing to waste disposal plants (for example incinerators that need continuous adequate feeding in quantity and quality); as well as the differential waste disposal to feed recycling facilities. It will compute service metrics and parameters for decision making and resources allocation. It will so far contribute to improve the management of the waste transport vehicles fleet, to minimise transportation path and diminish fuel expenditures as well as to optimise gain of disposal plants and service to citizens and industrial companies avoiding overfilled containers. Additional features of the platform are the support to rapid deployment of the containers on demand having the possibility to track their position and to redirect and reschedule the waste collection activities.

Engine LUBrication SYStem technologies (ELUBSYS)

Das Projekt "Engine LUBrication SYStem technologies (ELUBSYS)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Techspace Aero SA durchgeführt. In aeronautics, gas turbine engines are equipped with lubrication systems whose function is to cool and lubricate the highly loaded rolling bearings and gearboxes. Current lubrication systems are based on architectures and technologies that have not much evolved for the last 30 years and that, despite advances made on components, have reached their technological limit. Future aero-engine requirements cannot be met neither by state-of-the-art lubrication systems nor by incremental improvement. ELUBSYS will design, develop and validate innovative technologies and architectures for aero-engine lubrication systems targeting increased efficiency and reduced cost, mass and engine Specific Fuel Consumption (SFC). The primary focus is around new brush seal technologies that offer the potential to improve engine propulsive efficiency by reducing bleed air losses whilst withstanding the aero-engine s harsh environment. ELUBSYS will investigate the performance and endurance of brush seals; assess their impact on the thermal efficiency of lubrication systems and their external components and on oil quality. A secondary focus is the wider lubrication system including vent, scavenge, bearing chamber modelling and oil behaviour. Main objectives of the project are to: - Reduce engine SFC and related CO2 emissions by reducing by 60Prozent the requirement for bleed air from the engine to seal the bearing chambers and by improving the thermal management of bearing chamber housings and ports - Reduce engine oil consumption by 60Prozent - Optimise the architecture and performance of lubrication systems and thereby reduce their complexity and mass - Develop solutions to improve monitoring of engine oil quality and prevent coking in the lubrication system. These goals will be achieved by a European consortium of Industry, Research centres, Academia and SMEs who will develop and validate these new lubrication technologies using modelling approaches and existing state-of-the-art test facilities. Prime Contractor: Techspace Aero SA; Milmort Herstal; Belgique.

Content, qualitative composition and biological activity of disease-preventive flavonoids and related polyphenolics in selected Chinese vegetables

Das Projekt "Content, qualitative composition and biological activity of disease-preventive flavonoids and related polyphenolics in selected Chinese vegetables" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Institut für Pharmazeutische Biologie und Biotechnologie durchgeführt. Flavonoids (including flavones, flavonols, catechins, isoflavones, coumestans and anthocyanins) as well as biogenetically related phenylpropanoids of plant origin (e.g. stilbenes or lignans) represent important non-nutritive secondary ingredients of vegetables and fruits. Based on epidemiological studies as well as on numerous in vitro and in vivo experiments flavonoids and other polyphenolic plant constituents are suggested to play a major role in the prevention of important chronic diseases such as cancer that affect large numbers of the human population. This protective action of dietary flavonoids and of related compounds is believed to be mainly due to their anti-oxidative activity involving scavenging of cytotoxic oxygen radicals and to inhibition of specific cancer related targets such as protein kinases and matrix metalloproteinases. For the so called 'phytoestrogens' (isoflavones, coumestans and lignans) another mode of action has been demonstrated: they bind to estrogen receptors and are able to inhibit estrogen-dependent tumor growth. Due to the described importance of flavonoids in the prevention of chronic diseases like cancer a detailed analysis of important modern and traditional Chinese vegetables with regard to their major phenolic constituents will be carried out using modern analytical methods. In addition to the elucidation of individual profiles of plant polyphenolics present in Chinese vegetables special attention will be given to the natural qualitative and quantitative variability of polyphenolic compounds as influenced by environmental factors as well as to their anti-proliferative effects against human cancer cells.

Sub project: 231Pa/230Th profiles from highly accumulating Atlantic sediment cores - a proxy for deep water circulation over the past 30,000 years

Das Projekt "Sub project: 231Pa/230Th profiles from highly accumulating Atlantic sediment cores - a proxy for deep water circulation over the past 30,000 years" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Heidelberg, Institut für Umweltphysik durchgeführt. In the Atlantic Ocean sedimentary 231Pa/230Th below the production ratio of 0.093 are believed to mirror the advective export of 231Pa to the Southern Ocean due to the meridional overturning circulation (MOC). Times of shifted 231Pa/230Th related with prominent events of cooling and warming support the conclusion that variations in the MOC may incite climate changes. However, the impact of boundary scavenging on the 231Pa/230Th in the glacial Atlantic is a great matter of discussion.The goal of this project is to better understand the behaviour of 231Pa/230Th in Holocene and Glacial sediments both, in the open Ocean and in the upwelling areas in the East Atlantic. The ability to quantify possible boundary scavenging effects will substantially improve our understanding and the interpretation of sedimentary 231Pa/230Th-records as a proxy for the strength of MOC. To approach this goal sedimentary 231Pa/230Th profiles from two high-productivity cores off the coast of Namibia and one off West-Africa are compared with those from the North-, West-, and South- Atlantic Ocean. For the first time 231Pa/230Th from high productivity sediment cores from the African margin at adequate accuracy are being measured by AMS and ICP-MS. The analysis is focused on the last 30 kyr. The high accumulation rates of the selected sediment cores allow a very good time resolution. Therefore, it will be possible to examine the response of the sedimentary 231Pa/230Th to several short-term climate events (e.g. Heinrich Events).

Optimale Strandreinigung in der Fehmarnbelt-Region

Das Projekt "Optimale Strandreinigung in der Fehmarnbelt-Region" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Land & Bau Kommunalgeräte GmbH durchgeführt. Zielsetzung und Anlass des Vorhabens. Eine stoffliche Verwertung des bei der Strandreinigung anfallenden organischen Materials (z.B. für Dämmstoffe usw.) ist nur bei einer optimalen Aufnahme gleich am Strand wirtschaftlich und ökologisch durchführbar. Eine solche Trennung kann mit den bisher eingesetzten Maschinen aber nicht gewährleistet werden. Von der Firma Land & Bau wurden der Beachcleaner und der Seacleaner entwickelt. Die Versuche im letzten Jahr haben allerdings gezeigt, dass, bedingt durch die völlig unterschiedlichen Situationen an den Stränden, noch erheblicher Optimierungsbedarf besteht. Oberziel ist die Optimierung der Geräte, so dass sie nach Beendigung des Projektes einsatzbereit sind. Folgende Optimierungsfragestellungen in Bezug auf den technischen Einsatz sollen geklärt werden: ' Gewährleistung eines schnellen Wechsels zwischen Absaugen im Wasser und Aufnahme am Strand ' Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Aufnahme der Geräte so, dass sie an den Stränden in der morgens zur Verfügung stehenden Zeit ausreichend ist ' Zwischenlagerung am Strand so organisiert, dass ein Abtransport des Materials vom Strand einfach möglich ist ' Einhaltung der Geräuschentwicklung so, dass sie für in der Nähe wohnende Touristen nicht störend ist ' Optimierung der Strandreinigung angepasst an individuelle Bedürfnisse an unterschiedlichen Stränden mit Senkung der Kosten um mindestens 20-30 Prozent ' Reduzierung der Maschinenarbeitsstunden um 50 Prozent ' Reduzierung des Sand- und Wasseranteils von über 80 Prozent auf unter 10 Prozent

Restöle: Auftreiben von Restölen aus Wasser bei der maritimen Ölunfallbekämpfung mit mechanischer Abschöpfung und bei der Offshore-Erdölförderung (Produktionswasser) unter Verwendung von BAM-Pulver als Bindemittel

Das Projekt "Restöle: Auftreiben von Restölen aus Wasser bei der maritimen Ölunfallbekämpfung mit mechanischer Abschöpfung und bei der Offshore-Erdölförderung (Produktionswasser) unter Verwendung von BAM-Pulver als Bindemittel" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Heilbronn Maschinenbau GmbH und Co. durchgeführt. Im Rahmen des Vorhabens werden Anwendungstechniken entwickelt, die in einem geschlossenen Prozess unter Verwendung des BAM-Pulvers - einem ausgewählten ölbindenden Mittel - Restöle aus Wasser entfernen. Die Optimierung der Strömungs- und Vermischungsverhältnisse soll ingenieurwissenschaftlich gelöst werden. Als Ergebnis sollen unter realistischen Bedingungen funktionsfähige Geräte gebaut und getestet werden, die eine Basis für eine Realisierung und Vermarktung in größeren Serien sein sollen. Das Vorhaben wird in acht sich überlappenden Phase/Arbeitspaketen (AP) durchgeführt: AP-1 : alle Projektleitungselemente, einschließlich der intensiven Anwenderkontakte AP-2/3 Untersuchungen des BAM-Pulvers: Kenntniserweiterung, prozessorientierte Optimierung AP-4/5 Entwicklung, Entwurf, Bau eines Simulationsmodells, Tests : Erkenntnisse für Produkte AP-6/7 Ergebnis-Umsetzung aus AP 4/5 : Entwicklung, Entwurf, Bau v. Demonstrationsmodellen AP-8 Bericht/Präsentation Für die ausgewählten Bedarfsfälle (1) Ergänzung zur mechanischen Ölabschöpfung (2) Endstufe der Produktionswasserreinigung - besteht weltweit Bedarf, weiterer Bedarf bekannt.

Entwicklung von seegerechten Schwimmkoerpern zum Abschoepfen von auf Gewaessern treibendem Oel

Das Projekt "Entwicklung von seegerechten Schwimmkoerpern zum Abschoepfen von auf Gewaessern treibendem Oel" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Werft Nobiskrug durchgeführt. Die Grundidee ist die Entwicklung eines Schwimmkoerpers, dessen Seitenhoehen unterschiedlich hoch sind, so dass dadurch ein schraeges Deck entsteht. Dieser Schwimmkoerper wird mit seiner niedrigen Seite quer zum Oelstrom gelegt. Durch Fluten wird der Koerper soweit abgesenkt, dass die ankommenden Wellen auf das schraege Deck auflaufen koennen und das auflaufende Oel-/Wassergemisch durch im Schraegdeck befindliche Oeffnungen ins innere des Koerpers gelangt. Das beantragte Vorhaben gliedert sich in folgende Punkte: a) Auswertung der bisherigen Feld- und Modellversuche, b) Entwurf eines Oelabschoepfgeraetes mit Traegergeraet einschl. Absetzraeumen bis zu einer Wellenhoehe von 2,4 m, c) Anfertigung von verschiedenen Traegergeraeten (Modelle), d) Versuche in der Versuchsanstalt fuer Binnenschiffbau, Duisburg, e) Entwurf und Konstruktion des Versuchsstueckes fuer die hohe See.

Seegangsversuche mit dem Modell eines Oelwehrschiffes

Das Projekt "Seegangsversuche mit dem Modell eines Oelwehrschiffes" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hamburgische Schiffbau-Versuchsanstalt GmbH durchgeführt. Bei dem untersuchten Schiff handelt es sich um ein bei der Werft C. Luehring, Brake im Entwicklungsstadium befindliches Schiff von ca. 80 m Laenge, welches ausgelaufenes Oel von der Meeresoberflaeche aufnehmen soll. Das Schiff ist der Laenge nach geteilt. Beide Schiffshaelften sind im Hinterschiff durch ein Gelenk miteinander verbunden und werden zum Arbeitseinsatz ca. 70 Grad auseinandergeklappt. Beim Fahren der auseinandergeklappten Einheit sammelt sich das Oel im spitzen Winkel zwischen den Rumpfhaelften und wird dort abgesaugt. Zweck der Modellversuche ist die Bestimmung der im Gelenk auftretenden Kraefte. Aufgabe der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt im Rahmen dieser Entwicklung: Bestimmung der im Seegang im Gelenk auftretenden Kraefte.

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