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Doppelrumpf-Mehrzweckfahrzeug als Kuestentanker oder Oelauffangschiff

1. Ziel der geplanten Arbeiten: Entwicklung eines in seiner Laengsrichtung geteilten ueberbreiten Tankschiffes, dessen Rumpfhaelften Achtern mit einem Gelenk verbunden sind, zum Einsatz als Oelfangschiff in geoeffnetem und als Kuestentanker in geschlossenem Zustand. 2. Die wissenschaftlich-technische Bedeutung liegt in der Erforschung der mit diesem Prinzip verbundenen technischen Probleme und ihrer Loesung. 3. Die Ergebnisse kommen den Tankreedern und Offshore-Firmen und im weitesten Sinne dem Umweltschutz zugute. 4. Die Notwendigkeit der Entwicklung ergibt sich aus der Gefahr, die ausgeflossenes Oel fuer die Umwelt bedeutet, sowie der Moeglichkeit eines wirtschaftlichen Einsatzes ausserhalb von Katastrophenfaellen. 5. Stand der Technik: Dieses Prinzip ist eine grundlegende Neuentwicklung. Erfahrungen mit vergleichbaren Konstruktionen sind nicht bekannt.

Modellversuche mit dem Oelseparationssystem zur Ermittlung der Oelauffangleistung

Ziel dieses Forschungsvorhabens war die Modifizierung eines Oelabschoepfgeraetes der Firma ERNO. Dabei handelt es sich um eine schwimmende Einheit mit einer Laenge von 11,5 m und einer Breite von 4,5 m. Das Grundkonzept sieht als Einheitsgebiet die offene See auch bei rauhen Wetterbedingungen vor. Die Untersuchungsreihen in der Versuchsanstalt fuer Binnenschiffbau e. V., Duisburg galt der Bestimmung der Oelauffangleistung fuer verschiedene Einsatzparameter, wie Wellenhoehe und Schleppgeschwindigkeit. Auf der Basis der Ergebnisse sind soweit erforderlich und moeglich, Modifikationen am Geraet vorgenommen worden. Es zeigte sich, dass mit groesser werdendem Wellenlaengen/Geraetelaengen-Verhaeltnis die aufgenommene Gemischmenge zwar kleiner, die Oelseparationsmenge aber groesser wird.

Presse und Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen: Ölbekämpfungsübung in Wilhelmshaven

Das Szenario hat es in sich: Bei dem an der Ölpier NWO in Wilhelmshaven liegenden Tanker "Sparto" strömt aus einem Riss an der Backbordwand mittelschweres Rohöl in die Jade. Mit Hilfe von Ölsperren soll das Öl vor dem Vertreiben aufgehalten und von dem Ölbekämpfungsschiff "THOR" aufgenommen werden. Am Mittwoch wird sich zeigen, ob die verantwortlichen Behörden das Krisenmanagement beherrschen: An der Ölbekämpfungsübung unter der Federführung des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) beteiligen sich die Bugsier-Reederei, der Jade-Dienst, die Motorenwerke Wilhelmshaven und die Nord-West Ölleitung GmbH. Insgesamt werden 25 Personen und fünf Schiffe im Einsatz sein. Bei der Ölbekämpfungsübung handelt es sich um die erste Übung dieser Art in Wilhelmshaven. Hauptziel der Übung ist herauszufinden, ob bei einem Ölunfall in der Jade mit Wasserfahrzeugen und Ölsperren im Schadensbereich eines Tankers austretendes Öl gesichert und mit dem Ölbekämpfungsschiff "Thor" wirkungsvoll Ölunfallbekämpfung betrieben werden kann. Mit dieser Übung sollen erste Erfahrungen gesammelt werden, die dann in ein noch zu erstellendes Konzept münden werden. Weiterhin erhoffen sich die Beteiligten Erkenntnisse darüber, ob und wie die bei dieser Ölbekämpfungsübung zum Einsatz kommenden unterschiedlichen Schleppertypen eingesetzt werden können. "Wir wollen herausfinden, ob die im Ablaufplan dieses Übungsszenarios zugedachten Aufgaben von den beteiligten Schiffen erledigt werden können", erläuterte Hergen Oetken vom NLWKN. Weiterhin soll die Übung die Zusammenarbeit der Institutionen verbessern, damit im Ernstfall wirklich alles reibungslos klappt und jeder Handgriff sitzt. Die Ausbildung am Ölwehrgerät steht für den NLWKN im Mittelpunkt; für alle Beteiligten geht es auch um das Logistiktraining und den Aufbau eines eigenen Sprechfunknetzes. Seit Januar 2005 ist der NLWKN zuständig, wenn es an der Küste und den Tidegewässern um die Bekämpfung von Schadstoff-Unfällen geht. Ölunfälle auf der Elbe, der Weser, der Ems und in den niedersächsischen Küstengewässern – das ist jeweils ein Fall für den NLWKN. Der Tanker "Sparto" ist ein modernes Doppelhüllenschiff - 250 Meter lang und 44 Meter breit. Es wurde erst 2004 gebaut und fährt unter der Flagge Zyperns. Der Tanker wird am 13. Juni 2006 gegen 20:15 Uhr am Löschkopf 1 der NWO mit der Steuerbordseite festmachen und bleibt bis zum 14. Juni 2006 am frühen Abend.

SOS 3 - Ölskimmer - Analyse und Optimierung eines autonomen Trägersystems zur Offshore-Ölunfallbekämpfung

SOS: Integration eines seegangsunabhängigen Ölskimmers in ein Ölunfallbekämpfungsschiff

Ziel des Vorhabens ist die Integration eines seegangsunabhängigen Ölskimmers als autarke Einheit in das Ölunfallbekämpfungsschiff MPOSS. Gefördert durch das BMBF (FKZ 18S0159) wurde der seegangsunabhängige Ölskimmer als Modul entwickelt und dessen Funktionsprinzip und Wirkungsweise optimiert (siehe Vorhabensbeschreibung). Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass der mit dem Trägersystem fest verbundene Ölskimmer mit harten Spitting- und Slammingeffekten in den Seegang einsetzt. Daher ist im Rahmen des hier skizzierten Anschlussvorhabens geplant, den Skimmer als autark schwimmendes System zu konzipieren und ihn weitgehend entkoppelt vom Trägersystem zu vertäuen. Für die Beschreibung des dynamischen Systemverhaltens im Seegang werden Modellversuche durchgeführt. Weiterhin sind numerische Simulationen notwendig, die zur gezielten Dämpfung der Sloshingbewegung im Ölsammeltank sowie zu quantitativen Analysen der Ölaufnahme dienen. Zur weiteren Verbesserung des Ölabschöpfgrads wird der Ölskimmer im Gesamtsystem unter Verwendung verschiedener Ölsorten, Bugkonfigurationen sowie Ölwehrformen modifiziert und analysiert.

Seegangsversuche mit dem Modell eines Oelwehrschiffes

Bei dem untersuchten Schiff handelt es sich um ein bei der Werft C. Luehring, Brake im Entwicklungsstadium befindliches Schiff von ca. 80 m Laenge, welches ausgelaufenes Oel von der Meeresoberflaeche aufnehmen soll. Das Schiff ist der Laenge nach geteilt. Beide Schiffshaelften sind im Hinterschiff durch ein Gelenk miteinander verbunden und werden zum Arbeitseinsatz ca. 70 Grad auseinandergeklappt. Beim Fahren der auseinandergeklappten Einheit sammelt sich das Oel im spitzen Winkel zwischen den Rumpfhaelften und wird dort abgesaugt. Zweck der Modellversuche ist die Bestimmung der im Gelenk auftretenden Kraefte. Aufgabe der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt im Rahmen dieser Entwicklung: Bestimmung der im Seegang im Gelenk auftretenden Kraefte.

Weitere Modellversuche mit dem Oelabschoepfkatamaran und Umruestung des Oelkatamarans fuer weiterfuehrende Versuche

In der VBD sind mit einem Katamaran-Modell im Massstab lambda=10 Oelraeumversuche in Glattwasser und in Wellen bei mehreren Geschwindigkeiten vorgenommen worden. Die Versuche wurden mit einem sog. Wirbelstoerer durchgefuehrt und waren in der Oelaufnahme sehr erfolgreich.

Modellversuche zur Beseitigung eines Oelteppichs auf einer Wasseroberflaeche

Mit dem Modell eines Oelraeumschiffes sind umfangreiche Versuche zur Bestimmung der Leistung und des Bewegungsverhaltens gemacht worden. Die Tests wurden in regelmaessigen Wellen im Stand und bei Geschwindigkeiten von 7 und 9 kn durchgefuehrt. Bei einer Wellenlaufrichtung vorn sind Wellenlaengen von L(ind=W) = 20 m und 70 m untersucht worden. Fuer seitliche Wellenlaufrichtung wurden die Roll- und Tauchbewegungen des Modells gemessen und dimensionslos dargestellt.

Entwicklung eines Verfahrens zur Oelabschoepfung auf hoher See

Es wurde ein System fuer das Absaugen von Oelteppichen untersucht, das auch bei rauher See noch Erfolg verspricht und das Abschoepfen grosser Oelmengen erwarten laesst. In der ersten Entwicklungsphase waren hydrodynamische Modellversuche geplant: 1) In der HSVA: Traversierversuche mit einer Schute und einem Schlepper zur Bestimmung der Widerstands-, Manoevrier- und Anstroemverhaeltnisse bei ausgefahrenen Oelauffangklappen. 2) Im Unterauftrag bei den Jastram-Werken: Untersuchung der Ausbildung des Oelfilms vor dem Fahrzeug in Abhaengigkeit von Geschwindigkeit, Geometrie der Schiffswand, Oelart (Viskositaet und Dichte) und Seegang.

Konstruktive Ausarbeitung, Bau und Erprobung eines Oelabschoepf-Katamarans MOD System SOB fuer die hohe See mit 15m Abschoepfbreite

Ziel des Vorhabens ist die Weiterentwicklung, der Bau und die Erprobung eines schwimmenden Oelabschoepfgeraetes ohne eigenen Antrieb fuer den Einsatz auf dem offenen Meer bei Wellenhoehen bis zu 2,40m. Besonderer Wert soll auf eine einfache und funktionsgerechte Bauweise gelegt werden, das Geraet soll auch bei starkem Seegang ein gutes Seeverhalten aufweisen, bei Glattwasser sollen bei einer max. Arbeitsgeschwindigkeit von v - 4 kn keine wesentlichen Stoerungen durch Wasserwirbel vor der Auflaufschraege entstehen und die Oelabschoepfleistung soll optimal sein.

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