Größere Ölspur auf der Landstraße 52 Möser, OT Lostau, Landstraße 52, 31.03.2023, 15:41 Uhr Am Freitagnachmittag wurde der Polizei in Burg eine ca. 100m lange Ölspur auf der Landstraße 52 zwischen der Autobahnabfahrt Hohenwarthe und der Ortslage Lostau gemeldet. Über die Rettungsleitstelle wurde die Ölwehr zur Fahrbahnbereinigung und Ölbeseitigung alarmiert. Die eingesetzten Polizeibeamten sicherten die Gefahrenstelle bis zur Beseitigung der Ölspur ab. Der Verursacher konnte bisher nicht ermittelt werden. Die Polizei warnt zugleich, dass von einer Ölspur eine massive Gefährlichkeit ausgehen kann. Durchfährt man eine Ölspur, können die damit in Berührung kommenden Reifen den Kontakt zur Fahrbahn verlieren. Das Fahrzeug kann so ins Schleudern geraten und der Fahrer die Kontrolle verlieren. Zeugen die im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu Personen oder Fahrzeugen geben können werden gebeten, sich im Polizeirevier Jerichower Land unter der Telefonnummer 03921-9200 zu melden. Fahrzeugbrand ohne Personenschaden Möckern, OT Theeßen, Landstraße 52, 01.04.2023, 02:22 Uhr Am 01.04.2023 gegen 02:22 Uhr geriet ein Mercedes aus bisher ungeklärter Ursache in Brand. Der 48-jährige Fahrzeugführer befand sich mit seinem Fahrzeug auf der Bundesautobahn 2 in Richtung Berlin. Als dieser plötzlich ein klapperndes Geräusch von seinem Auto vernahm, verließ der Fahrzeugführer die Autobahn über die Ausfahrt Theeßen und hielt auf der L52 am Straßenrand an. Als der Fahrzeugführer sowie vier weitere Insassen das Fahrzeug verließen, konnten diese bereits Flammen und Rauch, welche unter dem Auto hervortraten wahrnehmen. Durch die alarmierte Feuerwehr wurde der PKW-Brand gelöscht und die ausgelaufende Betriebsflüssigkeit beseitigt. Durch das Feuer wurden keine Insassen verletzt. Nach derzeitigen Ermittlungsstand wird ein technischer Defekt am Fahrzeug vermutet. Der zerstörte PKW wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Umgestürzter Baum trifft PKW Möckern, OT Göbel, Kalitzer Weg, 01.04.2023, 18:59 Uhr Am Samstag, den 01.04.2023, 18:59 Uhr, ist es in Göbel auf dem Kalitzer Weg zu einem Verkehrsunfall mit einem umgestürzten Baum gekommen. Die 47-jährige Fahrzeugführerin befuhr den Kalitzer Weg in Richtung Göbel, als plötzlich ein Baum umstürzte und auf das Fahrzeugdach fiel. Die Fahrzeugführerin hatte Glück im Unglück und wurde bei dem Unfall nicht verletzt. Am Fahrzeug entstand Sachschaden. Fahrrad am Bahnhof Burg entwendet Burg, Bahnhofstraße, Bahnhof Burg, 01.04.2023, 20:25 Uhr Am 01.04.2023 ist es in dem Zeitraum von 14:00 Uhr bis 20.45 Uhr am Bahnhof in Burg zu einem Diebstahl eines Fahrrades gekommen. Das Fahrrad wurde von dem Eigentümer an dem dortigen Fahrradunterstand abgestellt und u.a. mit einem Seilschloss gesichert. Bei dem entwendeten Fahrrad handelt es sich um ein Cross-Bike der Marke Conway. Die Polizei rät, dass Sie beim Kauf auf die Art des Fahrradschlosses achten. Rahmen- und Spiralkabelschlösser eignen sich eher weniger zur Sicherung. Bügelschlösser, Panzerkettenschlösser oder Faltschlösser versprechen einen besseren Schutz vor Diebstahl. Zeugen die im genannten Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu tatverdächtigen Personen geben können werden gebeten, sich im Polizeirevier Jerichower Land unter der Telefonnummer 03921-9200 zu melden. Erneuter Einbruch in Einfamilienhaus Biederitz, OT Heyrothsberge, Am Fuchsberg, 01.04.2023 Im Zeitraum vom 01.04.2023 von 14:28 Uhr bis 22:30 Uhr verschaffte sich eine bislang unbekannte Täterschaft gewaltsam Zutritt zu einem Einfamilienhaus in der Siedlung Am Fuchsberg. Die bislang unbekannte Täterschaft gelangte durch Aufhebeln der Terrassentür in das Objekt. Das gesamte Wohnhaus wurde nach Wertgegenständen durchsucht. Bislang konnte als Diebesgut ein komplett entwendeter Tresor festgestellt werden. Der Tatort wurde an die Kriminalpolizei übergeben. Eine Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Hinweise zu den Tätern oder zur Tatausführung nimmt das Polizeirevier Jerichower Land rund um die Uhr unter der Telefonnummer 03921/9200 entgegen. Lentze, POK Impressum: Polizeiinspektion Stendal, Polizeirevier Jerichower Land, Beauftragter für Pressearbeit, Bahnhofstraße 29 b 39288 Burg, Tel: +49 3921 920 198 Fax: +49 3921 920 305 Mail: za.prev-jl@polizei.sachsen-anhalt.de
Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen hat am 4. August 2011 einen Bericht über die Umweltauswirkungen der Ölförderung in der Ogoni-Region im Nigerdelta dem nigerianischen Staatspräsidenten Goodluck Jonathan in der Hauptstadt Abuja offiziell übergeben. Diese unabhängige wissenschaftliche Untersuchung zeigt auf, dass die Auswirkungen von 50 Jahren Ölförderung auf die Umwelt und die Gesundheit der Menschen in der Region weitaus schlimmer sind als angenommen.
Dieselöl aus dem havarierten Frachter Full City bedroht immer größere Teile von Norwegens Südküste. Einsatzkräfte der Küstenwacht versuchten, besonders gefährdete Küstenstreifen und Inseln mit Seevögel-Kolonien zu schützen. Laut der Umweltorganisation WWF ereignete sich das Unglück mitten im Vogelschutzgebiet Lille Sastein.
Die detaillierten Lageinformationen sind beigefügtem Anhang zu entnehmen. Krisenstab der Landesregierung Sachsen-Anhalt Schadensereignis (Hochwasser Sachsen-Anhalt Juni 2013) Stand: 02.07.2013, 11:00 Uhr Wetterlage Zwischenhocheinfluss bestimmt heute das Wetter in der Mitte Deutschlands. Auf der Vorderseite eines Tiefs über den Britischen Inseln wird gleichzeitig wieder wärmere Luft herangeführt. Heute können sich bevorzugt über dem Bergland einzelne Schauer oder Gewitter bilden, dabei besteht örtlich die Gefahr von Starkregen mit Mengen zwischen 15 und 25 l/qm in 1 Stunde, Sturmböen bis 75 km/h (Bft 8) und Hagel. In der Nacht zum Mittwoch werden keine warnwürdigen Wetterereignisse erwartet. Hydrologische Lage an den Fließgewässern In Sachsen-Anhalt ist die Lage insgesamt stabil. Momentan werden an 7 Hochwassermeldepegel die Richtwerte für AS / MG überschritten. Ausgerufene AS/MG Anzahl AS 2 1 AS 1 6 Hydrologische Lage an den Fließgewässern Ausgerufene Alarmstufen und Meldegrenzen Pegel Gewässer W [cm] MG/AS Tendenz Aken Elbe 482 AS 1 fallend Wittenberge Elbe 515 AS 1 steigend Barby Elbe 493 AS 1 fallend Niegripp Elbe 679 AS 1 gleichbleibend Tangermünde Elbe 535 AS 1 fallend Havelberg Havel 314 AS 4 gleichbleibend Löben Schwarze Elster 187 AS 1 fallend Allgemeine Schadenslage der unteren Katastrophenschutzbehörden Stendal: Katastrophenfall am 02.07.2013 um 12.00 Uhr aufgehoben. Pegel Sandau 05:00 Uhr bei 5,29 m Tendenz steigend Zusätzlich eingesetzte Pegel des THW zur Messung der Höhe des Elbedeichbruchwassers an folgenden Orten vom 02.07.2013 um 05:00 Uhr: Fischbeck Pegel defekt Kamern Schlitzung Pegel defekt Kuhlhausen 0,27 m fallend Warnau Pegel defekt Schönfeld 0,46 m fallend EA 1 Tangerhütte Seit dem 29.06.2013 um 8:15 Uhr ist die Alarmstufe 1 an den Elbedeichen erreicht. EA 2 Tangermünde Seit dem 29.06.2013 um 8:15 Uhr ist die Alarmstufe 1 an den Elbedeichen erreicht. Die Deichwege der Elbe sind westseitig von der südlichen Landkreisgrenze bis Arneburg wieder begehbar. Ausnahme Bereich Tangermünde ? Onkel Toms Hütte Deich, die an der Überlaufschwelle eingetretenen Schäden sind verbaut. EA 3 Arneburg-Goldbeck Keine Vorkommnisse EA 4 Seehausen Einsatz über Stadtwehrleitung Seehausen Maßnahme:Brücke Bömenzien, OL Bömenzien, L 2 Bömenzien-Aulosen:Es erfolgt ein Rückbau der Sandsackdeiche in der OL Bömenzien und entlang der L2. EA 5 Elbe-Havel-Land und EA 6 Havelberg - TEL OSTELBE Die Havel- und Havelpolderdeiche werden weiterhin 24 Stunden kontrolliert. Fischbeck: Die Deichbruchstelle bei Fischbeck ist nunmehr verschlossen. Schönhausen: Teile von Schönhausen stehen noch unter Wasser, das Hauptpumpwerk der Abwasserentsorgung ist wieder in Betrieb genommen. Eine Begutachtung der Häuser wird durch einen Bausachverständigen des Landkreises Stendal gewährleistet. Schönhausen ist teilweise wieder am Stromnetz angeschlossen. FFw SDL-Lemgo pumpt erfolgreich den Wiesengrund weiter in Richtung Bahnringe ab. Hohengöhren: Die Baumaßnahme ?Deichrutschungsverbau? wurde am 28.6.2013, 14:00 Uhr abgeschlossen. Deichbereich bei Dkm 57,1 ist landseitig ein Riss; Absackung 1,0 m bis 1,5 m breit, 0,30 m bis 0,40 m tief; in diesem Bereich ist ein sehr starker bzw. hoher Grundbewuchs; Schäden nicht sichtbar. Neuermark-Lübars Ist wieder erreichar. Klietz In Klietz wird das Abwasser an einem Zentralen Punkt, sowie an der See Siedlung durch das THW weitergepumpt, um die Infrastruktur zu schützen und gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Die Brücke der B 107 ist stark beschädigt und kann nicht wieder für den Verkehr hergerichtet werden. Die Umleitung erfolgt über Schönhauser Damm. Noch fließt sehr viel Wasser durch die Brücke. Die B 107 wurde im Bereich der Brücke gesperrt, lediglich für den Fußgängerverkehr ist diese frei. Scharlibbe: Sicherung der Stallanlage mit 8.000 Schweinen. Die Lage ist unter Kontrolle. Schönfeld: Die Verbauung der Deichöffnung ist abgeschlossen; der Pumpenzug des THW hat eine Pumpe dirket hinter der Deichüberführung in Stellung gebracht. Sandau: Umspannwerk: Die Lage ist stabil Kamern: Das Wasser steht noch in Kamern, die Notdeiche weichen auf, es erfolgt ständig eine Sicherung der Notdeiche durch Einsatzkräfte. Kita Kamern ist ab dem 01.07.13 (Notgruppe) wieder geöffnet, Spielplatznutzung ist untersagt. Weiterhin Einsatz von Pumpen durch die örtliche FF, Maßnahmen zum Wasserablauf. Neukamern Ist noch vom Wasser eingeschlossen, die Versorgung der verbliebenen Personen ist gesichert. Jederitz bis Warnau Zur Einleitung des Elbedeichbruchwassers in die Havel unter Beachtung der 26,40 üNN für Havelberg Schlitzung der Straße L2 zwischen Jederitz und Kuhlhausen auf einer Breite von 200 m um den Wasserfluss in die Polder zu ermöglichen, Schlitzung der L2 zwischen Jederitz-Kuhlhausen auf 70 m, Schlitzung der L 2 zur L 18 bei Warnau, Elbewasser aus Richtung Kamern kann in den Polderdeich abfließen, Öffnung des Havelpolderdeiches bei Warnau, Öffnung Polderdeich bei Neukamern. Einschätzung FB LHW: Der Abfluss des Elbedeichbruchwassers erfolgt in geplanter Weise. Rückgang des Abflusswassers in die Havel an den Schlitzungen 1 und 2 feststellbar. Jederitz Die Polderdeiche der Havel sind im Bereich Jederitz sehr angespannt und stark durchnässt. Zum Schutz der Ortslage Jederitz ist der Bau eines Notdeiches aus Sandaufwallung mit Folienverbau und Sandsacksicherung durchgeführt worden. Schließung der zwei Schlitzungen der L 2 zwischen Jederitz und Kuhlhausen wurde veranlasst. LSBB plant den Abschluss der Arbeiten bis Anfang nächster Woche. Stadtinsel Havelberg gesichert Die Flutung der Polder erfolgt kontrolliert, mit der Polderflutung Vehlgast-Kümmernitz bis 25,40 üNN erfolgt die Sicherung des Gegendrucks an den Poldern. Allgemeines Grundschule Schönhausen nimmt ihren Betrieb ab Montag, den 01.07.2013 wieder auf, Grundschule in Havelberg ab Dienstag, den 02.07.2013. Der Fachberater für Ölentsorgung hat seine Arbeit aufgenommen. Die Ölentsorgung wird in den Grundstücken durchgeführt, wo es die Wasserstände ermöglichen. Erst im Anschluss kann die zentrale Abwasserentsorgung wieder aufgenommen werden. Salzlandkreis: Katastrophenfall im Landkreis SLK seit 04.06.2013, 11:00 Uhr festgestellt. Saale Pegel Halle Trotha 05:00 Uhr 270 cm gleichbleibend BBG UP 05:00 Uhr 243 cm gleichbleibend Calbe UP 05:00 Uhr 550 cm gleichbleibend Allgemein Die problematische Deichbruchstelle am Saaledeich Höhe km 1 ist geschlossen. Der Verbau wurde auf 1,70 m erhöht, um ein wiederholtes Überfluten der Ortschaften zu verhindern. Da der HW-Scheitel von der ersten Prognose mit 5,30 m am Pegel Barby mit aktueller Prognose auf 5,00 m korrigiert wurde, ist mit weiteren Problemen derzeit nicht zu rechnen. TEL Rosenburg Problem Ölbeseitigung: Die Entnahme von Bodenproben für Breitenhagen, Rosenburg und Lödderitz wurde in Auftrag gegeben. Das beauftragte Ingenieurbüro wird voraussichtlich am Mittwoch, dem 03.07.2013, die Bodenproben entnehmen. Mit Ergebnissen kann in ca. 2 Wochen gerechnet werden. Kriseninterventionsteam Das KIT DRK Schönebeck ist seit Tagen in Breitenhagen im Einsatz. Breitenhagen: Pumpen am Schöpfwerk sind installiert. Freitore des Schöpfwerkes sind am 01.07.2013, 07.00 Uhr, wieder geöffnet wurden. Die Pumpen des Ersatzschöpfwerkes laufen seit diesem Zeitpunkt nicht mehr. Des Weiteren wird in der Trafostation der Wasserstand durch eine Tauchpumpe niedrig gehalten. Weiterer Verbau der Ringdeichlücke durch weitere BigBags und bindigem Material (durch Firma Jäger-Bau). Positionierung einer Pumpe (LHW) hinter dem Ringdeich. Weiterführung der Arbeiten am zentralen Trinkwassersystem, Strom liegt an allen Hausanschlüssen an. Der KWB fuhr mit einer Vielzahl an Fahrzeugen den anfallenden Müll ab. Lödderitz: Weiterführung der temporären Pumparbeiten im Bereich des Dorfteiches. Abwasserentsorgung Lödderitz: 2 x täglich wird aus der zentralen Abwasserversorgung abgefahren. Die Pumpen sollen wieder eingebaut werden, so dass das Abwassernetz dann wieder voll funktionsfähig ist. Die Bürgerinformation wird heute durch die TEL in der OL ausgehängt. TEL Barby Straßen sind wasserfrei. Das Abwassernetz ist wieder uneingeschränkt funktionsfähig. Erdbestattungen sind zurzeit auf den Friedhöfen in Barby (Elbe), Glinde, Pömmelte und Tornitz/ Werkleitz auf Grund hoher Grundwasserstände nicht möglich. Urnenbestattungen sind wieder möglich. Erkennbare Entwicklung, Prognose Stendal: Im Bereich des LK Stendal sind die Wasserstände der Elbe derzeit stagnierend (Scheitelwelle). Die Havelpolder werden weiter über den Gnevsdorfer Vorfluter in die Elbe entlastet. Die Ableitung des eingeströmten Wassers ind die Havel erfolgt weiterhin problemlos. Die Alarmstufe 4 bleibt aufgrund der örtlichen Gegebenheiten weiterhin bestehen. Salzlandkreis: Die Deichbruchstelle am Saaledeich Höhe km 1 wurde geschlossen, um ein wiederholtes Überfluten der Ortschaften zu verhindern. Hierbei ist die Entwässerung des Hinterlandes (Elbe-Saale-Winkel) bei steigendem Pegel als kritisch einzuschätzen. Schäden an der territorialen Infrastruktur und Auswirkungen auf die Versorgung der Bevölkerung Stendal: Schäden an kommunalen Straßen B 188 Straßenschäden im überspülten Bereich Nähe Wust B 107 bisher punktuelle Schäden von Fischbeck bis Sandau Ortsverbindungsstraße Hohengöhren ? Hohengöhrener Damm nicht befahrbar Salzlandkreis: zahlreiche Stromabschaltungen, teilweiser Ausfall der Trinkwasserversorgung, Ausfall von Kläranlagen, Ausfall Pumpstationen, Zerstörung bzw. Beschädigung von Wohnbebauung durch Hochwasser, Absenkungen an Fahrbahnen und Gehwegen sowie Schäden an Fahrbahnbelegen werden sichtbar, Zerstörung landwirtschaftlicher Kulturen Einschränkungen der Befahrbarkeit der Straße, Schiene und Wasserstraße Aufstellung der gesperrten bzw. beeinträchtigten Streckenabschnitte und Anlagen infolge Hochwasser Autobahnen Lfd. Nr. Strecke Abschnitt Bemerkungen Aufhebung oder Teilaufhebung Regional-bereich Bundesstraßen Lfd. Nr. Strecke Abschnitt Bemerkungen Regional-bereich 1 B 107 Jerichow - Havelberg Vollsperrung , abschnittsweise Überflutung Vollsperrung aufgehoben (23.6.), zwischen Knoten Fischbeck B 188 und Klietz örtliche Umleitung über K 1447, dauerhafte Sperrung der Brücke über den Laufgraben bei Klietz (deutliche Zerstörung) Nord 2 B 187 a OD Aken - Fähre Überflutung, Vollsperrung seit 9.6. Vollsperrung aufgehoben (24.6.), innerörtliche Umleitung Ost 3 B 188 Tangermünde - Wust - Rathenow Überflutung, Vollsperrung, inkl. Elbebrücke Vollsperrung aufgehoben (23.6.) zwischen Kabelitz und Wust Geschwindigkeitsbegrenzung 30 km/h und Umfahrung (Parkplatz), aktuell zwischen Abzweig B 197 und K 1209 wechselseitige Verkehrsfürung infolge Bauarbeiten am Parkplatz Nord Landesstraßen Lfd. Nr. Strecke Abschnitt Bemerkungen Regional-bereich 1 L 2 Havelberg bis Abzw. L18 Vollsperrung (2x Öffnung), inkl. Fähre Räbel Vollsperrung aufgehoben zwischen Havelberg und Fähre Räbel inkl. Fähre, provisorische Schließung der Straßenöffnungen zwischen Abzw. L 18 und Graz in Vorbereitung Nord 2 L 18 Wulkau - Kamern Vollsperrung, Öffnug der Straße zur Abflussverbesserung (ca. 150 m), 2 x Nord 3 L 51 Barby (inkl. OD) - Walternienburg Überflutung, Vollsperrung (inkl. Fähre) OD Barby wieder befahrbar (24.6.) West/Ost 4 L 52 BAB 2 - Burg dauerhafte Vollsperrung infolge Zerstörung Errichtung einer örtlichen Umleitung mit Verkehrsbeschränkung ab 25.6. Mitte 5 L 63 Dessau - Aken Vollsperrung seit 9.6. Ost 6 L 63 Sachsendorf - Kühren Überflutung, Vollsperrung Beschränkung der Brücke über die Taube zwischen Rajoch und Lödderitz auf eine Fahrspur und 7,5 t (Bauwerksschäden) West 7 L 68 OD Barby Überflutung, Vollsperrung West 8 L 73 Nienburg - Klein Paschleben Dammschäden, Vollsperrung, Umleitung über L 64 - Zuchau - Calbe dauerhafte Vollsperrung infolge Dammschäden West 9 L 93 Allrode - Treseburg Vollsperrung (Erdrutsch), Umleitung über L 94, B 81, B 242 West 10 L 113 Schweinitz - Abzweig K 2219 Überflutung, Vollsperrung, Öffnung der Straße zum Wasserabfluß Beräumung Notdamm durch noch nicht erfolgt, Notdamm wird infolge Deichschädigung weiterhin benötigt (Aussage LHW) Ost 11 L 139 Löbnitz - Pouch Dammbruch, Vollsperrung, Straße weggespült (im Bereich Sachsen) Ost 12 L 149 Tochheim - Breitenhagen Überflutung, Vollsperrung (inkl. Fähre) Ost 13 L 149 Wulfen - Diepzig - Lödderitz Überflutung, Vollsperrung Abschnitt Lödderitz - Diepzig Vollsperrung aufgehoben (24.6.), mit Geschwindigkeitsbeschränkung 10 km/h (Bauwerksschaden), Wulfen - Diepzig weiterhin voll gesperrt (Durchlasschaden), Ersatzneubau in Vorbereitung Ost 14 L 149 Breitenhagen - Lödderitz Überflutung, Vollsperrung West 15 L 153 Nelben - Alsleben Vollsperrung , Überflutung, Umleitung über Strenznauendorf Aufhebung der Vollsperrung 12.6., Geschwindigkeitsreduzierung teilweise auf 30 km/h West 16 L 157 Kloschwitz - Friedeburg - Rothburg Überflutung, Vollsperrung Vollsperrung am 9.6. aufgehoben, mit dauerhaften Einschränkungen (Stützmauer Friedeburg) Süd 17 L 176 Aseleben - Oberröblingen Vollsperrung im Bereich Salziger See Süd 18 L 192 Reuden - Könderitz Überflutung, Vollsperrung Wasser zurückgegangen, erhebliche Straßenschäden, nicht mehr befahrbar Süd 19 L 193 Haysburg - Schauditz Erdrutsch, Beräumung läuft Süd Gebäude/Einrichtungen LSBB Lfd. Nr. Bezeichnung Bemerkungen 1 SM Osterburg Stützpunkt Sandau geräumt (nicht überflutet) Stützpunkt wieder nutzbar, keine wesentlichen Schäden Hinweise zu Zufahrten für einige Orte im LK Stendal: Jederitz ist erreichbar über den Abschnitt Havelberg ? Jederitz Kuhlhausen, Garz und Warnau sind erreichbar über den Abschnitt L 2 Knoten L17 Strodehne Schollene, Molkenberg, Rehberg und Kamern sind erreichbar über die L 18 Rathenow Neuermark-Lübars ist wieder von Süden erreichbar. Neukamern: über landwirtschaftlichen Weg (Kreuzung L 2 / L 18) 1. Streckensperrungen Schienenpersonennahverkehr Strecke 6185 Staffelde-Schönhausen, km 194,0-196,0 (Hochgeschwindigkeitsstrecke) Strecke 6107 Schönhausen-Bindfelde km 94,0-96,0 (Stammstrecke) ICE Strecke und Stammstrecke zwischen Brücke Hämerten und Landesgrenze Brandenburg gesperrt; im Bereich Schönhausen auf 5 km durchnässt. Die Strecke gilt als in Betrieb und ist unter Strom. 2. Bus-Landesnetz Die Orte sind soweit wie möglich wieder an den ÖPNV angeschlossen. Die Fahrpläne können unter www.stendalbus.de eingesehen werden. 3. Fernverkehr Die IC-Linie 55 (Köln ? Hannover ? Magdeburg - Halle(Saale) ? Leipzig) verkehrt wieder in ihrem regulären Laufweg. Die über Magdeburg umgeleitete ICE-Linie 10 Berlin ? Ruhrgebiet hält seit 13.06.2013 in Magdeburg. Eine Nutzung zum Nahverkehrstarif ist seit 19.06.2013 nicht mehr möglich. Die IC-Linie 77 Amsterdam ? Stendal ? Berlin verkehrt nur zwischen Amsterdam und Hannover und kann Stendal somit nicht bedienen. Für Reisende der Relation Berlin ? Stendal erhält der ICE 892 (Leipzig - Kiel) in Wittenberge um 17:59 Uhr einen zusätzlichen Halt zum Aussteigen. Dort besteht dann ein direkter Anschluss in Richtung Stendal. Impressum:Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-AnhaltVerantwortlich:Danilo WeiserPressesprecherHalberstädter Straße 2 / am "Platz des 17. Juni"39112 MagdeburgTel: (0391) 567-5504/-5514/-5516/-5517/-5377Fax: (0391) 567-5520Mail: Pressestelle@mi.sachsen-anhalt.de
Der Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer" feiert seinen 20. Geburtstag und auch der NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) gratuliert. Unter dem Motto "Wo Mensch und Natur sich begegnen" findet als Höhepunkt am 8. und 9. Juli am Neßmersieler Hafen (Landkreis Aurich, Ostfriesland) eine zweitägige Festveranstaltung unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Umweltministers Hans-Heinrich Sander statt, an der sich der NLWKN mit einer Präsentation der Schadstoffunfallbekämpfung und einer Poster-Ausstellung zu verschiedenen Themen beteiligt. Am Samstag ab 14 Uhr und am Sonntag ab 12 Uhr werden Mitarbeiter des NLWKN zeigen, wie die geländegängigen Hägglunds-Fahrzeuge im Ernstfall eingesetzt werden können. Am 8. und 9. Juli (Samstag und Sonntag) gibt es von 10 bis 18 Uhr ein Programm für die ganze Familie. Die im Nationalpark arbeitenden Institutionen – also auch der NLWKN - stellen ihre Arbeit gemeinsam mit den Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung vor, es wird naturkundliche Führungen geben, Vorführungen zur Ölbekämpfung, ein vielseitiges Musikprogramm, Lesungen, Aktivitäten für Kinder und natürlich Gutes aus der Region zu essen und trinken. In zwei großen Ausstellerzelten und auf dem Freigelände werden alle, die im Nationalpark und angrenzend arbeiten, über ihre Arbeit informieren und Rede und Antwort stehen. Dies sind neben dem NLWKN die Naturschutzverbände, die Nationalparkhäuser, der OOWV, Bremenports, die Deichverbände der gesamten Küste, die Wasserschutzpolizei, die Fischerei mit mehreren Organisationen, Aquakultur, DGzRS, Greenpeace, Wattführer, Reedereien, Tourismuswirtschaft, mehrere Forschungseinrichtungen und weitere Akteure werden vertreten sein. Auf einem Marktplatz werden nachhaltig wirtschaftende Betriebe aus der Küstenregion informieren und ihre Produkte anbieten. Am Samstag wird die Gruppe Lapwing aus Wilhelmshaven keltische Folkmusik spielen. Am Sonntag startet der Tag besinnlich mit einem Gottesdienst von Pastor Hurtig aus Nesse, anschließend sorgt die Old Marytown Jazzband aus Jever für gute Laune. Am Nachmittag wird die Gruppe ‚Mit voller Spielmannswucht’ über den Platz ziehen. Lesungen von Heinz-Josef Kaspar bringen besinnliche Töne ein. An beiden Tagen werden das Musiktheater Wattwunder, das ‚Leonardo Atelier’ der Kunstschule Norden und die Kinderanimation der Tourismus GmbH Dornum dafür sorgen, dass auch Kinder auf ihre Kosten kommen. Weitere Informationen zur Bekämpfung von Schadstoffunfällen gibt es hier!
Ölalarm auf der Jade an der Pier der Nord-West Oelleitung GmbH (NWO). Für den Ernstfall wurde gestern ein Tankerschaden simuliert. Das Übungsszenario unter der Regie des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sah einen Riss in dem unter der Flagge Maltas fahrenden Doppelhüllentanker "Minerva Emma" vor. Das 243,56 Meter lange, 42,0 Meter breite und 105.000 Tonnen tragende Schiff lag am Löschkopf 1 der NWO. Aus dem angenommenen Riss an der Steuerbordwand des Tankerriesen floss Mineralöl in die Jade. Schlepper, Festmacherboote und das Ölauffangschiff "Thor" waren zur Stelle. Männer in Arbeitskleidung stellten Container bereit, aus denen je eine 150 Meter und 100 Meter lange Ölsperre mit Hilfe der Schlepper ins Wasser ausgebracht wurden. Beobachtern und Urlaubern machte dies deutlich, dass vermutlich gegen die Auswirkungen einer Ölverschmutzung gekämpft wird. Das Szenario, das im ersten Moment die Zuschauer verunsicherte, gehörte zur Ölbekämpfungsübung der Betriebsstelle Brake-Oldenburg des NLWKN. An Bord des Einsatzschiffes hielten Hergen Oetken vom NLWKN und der Sachverständige für Ölschadensbekämpfung Dirk Ey alle Fäden zusammen. Rund 25 Personen und sechs Schiffe hörten auf ihr Kommando und waren damit beschäftigt, Ölsperren im Vorhafen auszubringen, zur NWO-Tankerlöschbrücke zu ziehen, Öl vor dem Vertreiben aufzuhalten und von der "Thor" aufzunehmen. Ziel der zweiten Übung dieser Art in Wilhelmshaven war es, herauszufinden, ob bei einem Ölunfall auf der Jade mit Wasserfahrzeugen und Ölsperren im Schadensbereich eines Tankers austretendes Öl gesichert und mit dem Ölbekämpfungsschiff "Thor" wirkungsvoll Ölbekämpfung betrieben werden kann. Mit dieser Übung sollten Erfahrungen gesammelt werden. Die Beteiligten erhoffen sich Erkenntnisse darüber, ob und wie die bei dieser Ölbekämpfungsübung zum Einsatz kommenden unterschiedlichen Schleppertypen eingesetzt werden können. "Wir wollen herausfinden, ob die im Ablaufplan dieses Übungsszenarios zugedachten Aufgaben von den beteiligten Schiffen erledigt werden können", erläuterte Hergen Oetken. Weiterhin sollte die Übung die Zusammenarbeit der Institutionen und Unternehmen verbessern, damit im Ernstfall alles reibungslos klappt und jeder Handgriff sitzt. Wie NWO-Geschäftsführer Rudolf Schulze weiter erläuterte, ist die NWO sehr daran interessiert, dass im Falle eines Unfalls alles glatt läuft. "Aus diesem Grund unterstützen wir solche Übungsszenarien. Um die Voraussetzungen zu schaffen, stellen wir gern unsere Anlagen zur Verfügung, da so etwas immer wieder geübt werden sollte, um im Unglücksfall gewappnet zu sein". Fazit: Es war keine "Schulterklopf-Übung". Die Beteiligten wollten Schwachstellen aufspüren. Doch die waren diesmal bei ruhiger See und guten Wetter nicht zu erkennen. Ohne Probleme konnten die vorgegebenen Szenarien und Aufgabenstellungen wirkungsvoll und professionell abgearbeitet werden.
Das Szenario hat es in sich: Bei dem an der Ölpier NWO in Wilhelmshaven liegenden Tanker "Sparto" strömt aus einem Riss an der Backbordwand mittelschweres Rohöl in die Jade. Mit Hilfe von Ölsperren soll das Öl vor dem Vertreiben aufgehalten und von dem Ölbekämpfungsschiff "THOR" aufgenommen werden. Am Mittwoch wird sich zeigen, ob die verantwortlichen Behörden das Krisenmanagement beherrschen: An der Ölbekämpfungsübung unter der Federführung des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) beteiligen sich die Bugsier-Reederei, der Jade-Dienst, die Motorenwerke Wilhelmshaven und die Nord-West Ölleitung GmbH. Insgesamt werden 25 Personen und fünf Schiffe im Einsatz sein. Bei der Ölbekämpfungsübung handelt es sich um die erste Übung dieser Art in Wilhelmshaven. Hauptziel der Übung ist herauszufinden, ob bei einem Ölunfall in der Jade mit Wasserfahrzeugen und Ölsperren im Schadensbereich eines Tankers austretendes Öl gesichert und mit dem Ölbekämpfungsschiff "Thor" wirkungsvoll Ölunfallbekämpfung betrieben werden kann. Mit dieser Übung sollen erste Erfahrungen gesammelt werden, die dann in ein noch zu erstellendes Konzept münden werden. Weiterhin erhoffen sich die Beteiligten Erkenntnisse darüber, ob und wie die bei dieser Ölbekämpfungsübung zum Einsatz kommenden unterschiedlichen Schleppertypen eingesetzt werden können. "Wir wollen herausfinden, ob die im Ablaufplan dieses Übungsszenarios zugedachten Aufgaben von den beteiligten Schiffen erledigt werden können", erläuterte Hergen Oetken vom NLWKN. Weiterhin soll die Übung die Zusammenarbeit der Institutionen verbessern, damit im Ernstfall wirklich alles reibungslos klappt und jeder Handgriff sitzt. Die Ausbildung am Ölwehrgerät steht für den NLWKN im Mittelpunkt; für alle Beteiligten geht es auch um das Logistiktraining und den Aufbau eines eigenen Sprechfunknetzes. Seit Januar 2005 ist der NLWKN zuständig, wenn es an der Küste und den Tidegewässern um die Bekämpfung von Schadstoff-Unfällen geht. Ölunfälle auf der Elbe, der Weser, der Ems und in den niedersächsischen Küstengewässern – das ist jeweils ein Fall für den NLWKN. Der Tanker "Sparto" ist ein modernes Doppelhüllenschiff - 250 Meter lang und 44 Meter breit. Es wurde erst 2004 gebaut und fährt unter der Flagge Zyperns. Der Tanker wird am 13. Juni 2006 gegen 20:15 Uhr am Löschkopf 1 der NWO mit der Steuerbordseite festmachen und bleibt bis zum 14. Juni 2006 am frühen Abend.
Brake/ Schillig – An der Küste bei Schillig leitete die Betriebsstelle Brake-Oldenburg des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) in Zusammenarbeit mit der Nationalparkverwaltung und der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umweltschutz am Montag eine Übung zur Öl- und Schadstoffunfallbekämpfung. "Im Mittelpunkt stand dieses mal die Reinigung von Strand- und Wattflächen von Ölverschmutzungen", erklärte Hergen Oetken vom NLWKN. "Dabei wollten wir ausprobieren, inwieweit sich bestimmte Fahrzeuge für Arbeiten auf diesem schwierigen Untergrund eignen". Zum Einsatz kamen ein selbstfahrendes Gerät für die Strandreinigung, eine Pisten- und eine Transportraupe, die alle aus dem Fuhrpark der Firma R. P. Meyer-Luhdorf aus Winsen/ Luhe stammen. Die Pistenraupe wurde mit einem Schubschild ausgerüstet und befuhr die Wattflächen vor dem Elisabethgroden: "Wir wollten testen, ob die Raupe mit ihrem Schubschild Öl von der Wattoberfläche abschälen kann, ohne dass Schild und Fahrzeugketten zu große Beschädigungen am ökologisch sensiblen Untergrund verursachen", ergänzte Oetken. Der Untergrund stand auch im Zentrum des Probeeinsatzes der Transportraupe im Deich- und Strandbereich. Bei einer Lastenkapazität von bis zu sechs Tonnen wurde auch hier begutachtet, ob das Fahrzeug zu große Schäden anrichtet. Die selbstfahrende Strandreinigungsmaschine, die Verschmutzungen mit Hilfe von Kettensieben über ein Förderband aufnehmen soll, wurde hingegen ausschließlich auf ihre Säuberungskapazitäten auf sandigem Boden untersucht. "Die ersten Eindrücke stimmen optimistisch, und wir hoffen, dass dieser Eindruck durch das begleitende ökologische Monitoring bestätigt wird. Die Ergebnisse werden uns aber erst im kommenden Jahr vorliegen", schloss Oetken. Ziel der Übung war es, Alternativen zur herkömmlichen Ölbekämpfung an Land zu testen, um – bei positivem Ergebnis – das Repertoire an Möglichkeiten für den Ernstfall zu erweitern.
Norden/ Hilgenriedersiel – "Der Betriebshof Hilgenriedersiel ist nicht nur ein bedeutender Stützpunkt für die Öl- und Schadstoffunfallbekämpfung in Niedersachsen, sondern deckt darüber hinaus nahezu das gesamte vielfältige Aufgabenspektrum des Küstenschutzes ab". Dieses Resümee zog der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander nach seinem eintägigen Besuch des Betriebshofes Hilgenriedersiel, der zur Betriebsstelle Norden-Norderney des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) gehört. Der Termin im Rahmen der diesjährigen Sommerreise des Ministers begann mit Erläuterungen zur Öl- und Schadstoffunfallbekämpfung: In insgesamt drei Ölwehrhallen lagert der NLWKN hier wichtige Fahrzeuge und Gerätschaften wie Skimmer, Ölsperren, Falttanks und Pumpen, die bei Bedarf auf See und an Land zum Einsatz kommen. "Die Ausrüstung im Wert von über zwei Millionen Euro ist von der Partnergemeinschaft des Bundes und der Länder zur Bekämpfung von Öl- und Schadstoffunfällen beschafft worden, und Hilgenriedersiel ist einer der Stützpunkte entlang der deutschen Küste, in denen dieses Material vorgehalten wird", erläuterte Dirk Oberliesen, zuständiger Aufgabenbereichsleiter in der NLWKN-Betriebsstelle Norden-Norderney. Die praktische Vorführung der Funktionsweisen verschiedener Skimmer sowie eines geländegängigen Hägglundsfahrzeuges rundeten diesen Programmpunkt ab. Anschließend besuchte der Umweltminister das Spülsiel Neßmersiel, das für die Unterhaltung des Neßmersieler Außentiefs und damit für die Fährverbindung zur Insel Baltrum von größter Bedeutung ist. "Ich wollte mir selbst ein Bild von der Anlage verschaffen, die auch international Beachtung gefunden hat", begründete Sander sein Interesse. Mit Hilfe des Sieles wird bei auflaufender Flut Nordseewasser in einem 13 Hektar großen Speichersee im Osterneßmersieler Sommerpolder eingestaut. Bei ablaufendem Wasser wird der Inhalt des Speichersees über das Siel Richtung Nordsee abgegeben und erzeugt so einen Spülstrom, der für die Räumung des Außentiefs sorgt. "Die Anlage funktioniert zu unserer vollsten Zufriedenheit", bestätigte Matthias Popkes als Leiter des für Betrieb und Unterhaltung zuständigen Geschäftsbereiches der Betriebsstelle Norden-Norderney. "Die Sohllage des Außentiefs konnte schon über viele Jahre stabilisiert werden". Den Abschluss und Höhepunkt des Ministerbesuches markierte die Besichtigung einer Lahnungsbaustelle im Westerneßmer Heller. Hier legte Sander selbst Hand an und hob die Bedeutung eines intakten Vorlandes für den Küstenschutz hervor: "Das gestaffelte Küstenschutzsystem aus Inseln, Watt, Vorland und Deichen wäre ohne das Vorland um eine wesentliche Komponente ärmer. Vorländer schützen den Hauptdeich vor Ausspülungen und mindern im Sturmflutfall die Energie der anbrandenden Wellen. Die Unterstützung der Vorlandbildung durch den Lahnungsbau ist daher ein unverzichtbarer Bestandteil des Küstenschutzes". Besondere Anerkennung zollte der Minister den Küstenschutzarbeitern: "Sie verrichten eine an sich schon schwere körperliche Tätigkeit, bei der Sie außerdem noch mit den Schwierigkeiten eines unwegsamen Geländes sowie mit Wettereinflüssen und den Gezeiten zurechtkommen müssen. Auch wenn Ihre Arbeit selten im Rampenlicht steht, so ist sie für die Sicherheit unserer Küsten dennoch von größter Wichtigkeit". Die Betriebsstelle Norden-Norderney des NLWKN unterhält auf den ostfriesischen Inseln und am Festland auf einer Küstenlinie von rund 128 Kilometern Lahnungssyteme. Jährlich werden etwa zehn Kilometer Lahnungen im Dollart sowie in den Bereichen der Deichachten Krummhörn, Norden sowie Esens-Harlingerland komplett repariert. Der Betriebshof Hilgenriedersiel erledigt diese Arbeiten im Gebiet zwischen Norddeich und Dornumersiel. Neben seinen Aufgaben in der Vorlandsicherung, der Anlagenunterhaltung sowie der Schadstoffunfallbekämpfung fungiert der Betriebshof Hilgenriedersiel auch als zentrale Servicewerkstatt für die Inselbetriebshöfe. Darüber hinaus ist er Annahmestelle und Verteiler für verschiedenste Baumaterialien, die nicht direkt auf die Inseln geliefert werden können und koordiniert den landesweiten Einsatz von drei Hydrobaggern, LKW und Hägglunds-Fahrzeugen. Die insgesamt 17 Mitarbeiter verfügen neben ihren ursprünglichen Berufen alle über eine zusätzliche Qualifikation zur Öl- und Schadstoffunfallbekämpfung.
Das Projekt "South baltic oil spill respone (Sboil)" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Rostock, Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät, Lehrstuhl für Geotechnik und Küstenwasserbau - Bereich Geotechnik und Landeskulturelle Ingenieurbauwerke durchgeführt. Different ships carrying people, products and raw materials travel the Baltic Sea in heavy traffic. This leads to a significant risk for maritime accidents resulting in oil spills and severe environmental damage. The efficiency of the existing techniques to respond to oil spills strongly depends on (1) how long it takes to reach the accident location and (2) the meteorological and hydrodynamic site conditions. To mitigate these limitations, new techniques are needed and transnational cooperations needs to be in place to respond fast and sea state independent. From 2016 to 2019 the project SB-Oil will work in this field to support preserving the Baltic Sea Ecosystem, its residents and its blue and green economy. The project SB-Oil is focused on two main objectives: (sboil-info-Flyer) - Uptake of a new spill response technology called BioBind to train staff and strengthen existing cross-border spill response capacities. - Awareness rising in different administrational levels and the public regarding oil spill response in the South Baltic Area The Uptake of the new spill response technology will be carried out through a joint purchase of the individual technical components of the system by the project partners and three different types of training. (1) Multinational trainings on the practical use of the gear in the open sea will be carried out in close cooperation with national incident command centers, HELCOM and EMSA. (2) Predefined scenarios on the towing behaviour of the netboom for seaborne binder recovery will be designed for a professional nautical simulator. Different classes will teach navigational aspects resulting from the netboom towage combined with operative aspects depending on the designed spill scenario. (3) Spill response managers will be trained with a custom made Table Top Exercise which includes operational aspects of the BioBind system and 'natural' influences depending on the spillsize and the location. Decision makers will face a complex situation and learn how to manage a spill using BioBind. Awareness rising will be achieved by different activities. National workshops on oil spill response will be carried out in every country of the South Baltic Programme (Germany, Sweden, Poland, Denmark & Lithuania). The content of the workshops will be designed on the basis of a stakeholder analysis to identify national needs and to adress different administrational levels. A multilingual handbook will be designed, summarizing basic knowledge about oil spills, response measures (incl. BioBind) and administrative approaches of the South Baltic countries and their interaction in a reader-friendly way for non-specialists. A final conference including a BioBind live demonstration will close project activities.
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