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Entwicklung eines physikalischen bionischen Verfahrens zur Entfernung von Ölverschmutzungen auf Wasser unter Einsatz superhydrophober Funktionstextilien

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Ölverschmutzungen von Gewässern sind ein bedeutendes Umweltproblem. In der medialen Wahrnehmung sind es vor allem die marinen Katastrophen verursacht von Öltankern und Bohrplattformen, jedoch führen auch die alltäglichen Kontaminationen von Binnengewässern weltweit zu ökologisch hoch bedenklichen Störungen von Ökosystemen und der Trinkwasserversorgung. Bei den umfangreichen Vorläuferarbeiten der Universität Bonn zu superhydrophoben biologischen Oberflächen und der bionischen Umsetzung des Lotus- und Salvinia-Effektes wurde beobachtet, dass einige dieser Oberflächen ebenfalls zu effizienter Adsorption und schnellem passiven Transport von Öl in der Lage sind. Dabei wurden als effizienteste biologische Vorbilder bestimmte Pflanzenarten mit teilweise höchst komplexer Oberflächenarchitektur, wie der Schwimmfarn Salvinia molesta, identifiziert. In diesem Projekt konnten diese Fähigkeiten der biologischen Vorbilder technisch umgesetzt werden. Langfristige Zielstellung ist die Entwicklung eines auf der Gewässeroberfläche schwimmenden Bionischen Öl-Adsorbers (BOA), der ohne Energiezufuhr in der Lage ist mit Funktionstextilien, hoch effizient Öl aus Wasser zu adsorbieren und zur Entsorgung in einen Sammelbehälter zu transportieren. Für den BOA sollte in Rahmen dieses Projektes u. A. ein optimiertes Funktionstextil identifiziert werden. Fazit: Im Rahmen dieses Projektes wurden zwei äußerst effiziente Funktionstextilien für den Einsatz im BOA identifiziert. Diese ermöglichen genau wie ihre biologischen Vorbilder die Trennung von Öl und Wasser, wobei das Öl ohne Anwendung zusätzlicher Energie ? passiv in einen Sammelbehälter transportiert wird. Die Funktionstextilien mit einer Streifenbreiten von 6 cm können dabei bis zu einem ½ Liter Öl von der Wasseroberfläche abtransportierten. Die Projektergebnisse zeigen, dass mit BOA eine neue, energiesparende Technik der Öl-Wasser-Trennung zur Verfügung gestellt wird, welche vorwiegend in Binnengewässern eingesetzt werden kann. Darüber hinaus bietet diese innovative Technik Potential für die Öl-Wasser-Trennung im Bereich der Schifffahrt oder in industriellen Anlagen.

Vor Chinas Küste - Tankerunglück hinterlässt giftige Ölteppiche (iranischer Öltanker "Sanchi")

Die Sanchi (chin. lit. "Maulbeerbaumglück") war ein unter panamaischer Flagge fahrender Tanker der staatlichen iranischen Ölgesellschaft NIOC. Das Schiff geriet am 6. Januar 2018 nach einer Kollision mit dem chinesischen Massengutfrachter CF Crystal vor der Küste Chinas in Brand und sank am 14. Januar 2018 ungefähr 160 Seemeilen vor Shanghai im Ostchinesischen Meer. Zum Zeitpunkt der Kollision war die Sanchi mit 136.000 Tonnen Leichtöl (Ölkondensat) beladen. Nach dem Untergang trat Öl aus dem Tanker aus. Es bildete sich zunächst ein mehrere Quadratkilometer großer Ölteppich. Drei Tage nach dem Untergang gab es zwei Ölteppiche mit 40 bzw. 69 km² Fläche. Eine Woche nach dem Untergang hatte sich der Ölteppich auf über 300 km2 verdreifacht.

Tankerunglück in Bangladesch

Am 9. Dezember 2014 havarierte der Öltanker Southern Star-7 im Sundarbans-Delta, einem riesigen Mündungsbereich des Ganges-Flusses in Bangladesh. Mehrere hundert Liter Heizöl sind in den Fluss geraten und haben sich über 350 Quadratkilometer weit ausgebreitet.

Schiffsunfall vor der Küste Singapurs

Am 25.Mai 2010 sind der in Malaysia registrierte Öltanker Bunga Kelana 3 und das im Inselstaat Vincent und die Grenadinen registrierte Frachtschiff MV Wally zusammengestoßen. 2000 Tonnen Öl liefen ins Meer. Der Zusammenstoß ereignete sich in der Straße von Singapur, 13 km südöstlich des Luftwaffenstützpunktes Changi Air Base East.

Öltanker im Hafen von Dubai in Flammen

Nach einer Kollision mit einem Containerschiff ist ein Öltanker in Brand geraten. Das Unglück ereignete sich in einem Zufahrtskanal des Dschebel-Ali-Hafens. Der Hafen liegt am Südwestrand von Dubai in Richtung von Abu Dhabi. Der Tanker hat 30.000 Tonnen Öl an Bord, das aus dem Iran in die Vereinigten Arabischen Emirate verschifft werden sollte.

Tankerunglück vor der französischen Westküste - Öltanker 'Erika'

Der Öltanker Erika zerbricht bei stürmischer See vor der französischen Westküste in zwei Hälften und sinkt mit zwei Dritteln seines Öls auf den Meeresgrund. Spezialschiffe versuchen das restliche Öl (10 000 bis 12 000 t) abzupumpen. Trotzdem treibt der Sturm an Weihnachten den Ölteppich an die Küste. Mehr als 400 km verschmutzter Strand und min. 6 000 verölte Vögel sind das Resultat.

Tankeruntergang vor der spanischen Küste - Prestige

Der unter der Flagge Bahamas laufende Tanker 'Prestige' geriet am 13. November 2002 in Seenot und brach am 18. November 2002 um 8 Uhr rund 200 Kilometer vor der galizischen Küste auseinander. Die Bugsektion der 'Prestige' sank am 19. November um 16.15 Uhr CET, die Hecksektion gleichentags um 12.15 Uhr CET (Quelle: Smit-Bergungsgesellschaft, Holland). Am Unglücksort haben sich am 20.11. mehrere Ölteppiche mit bis zu 37 Kilometer Länge und 40 cm Dicke gebildet. Bei der 'Prestige' handelt es sich um ein 1976 als Einhüllentanker in Japan gebautes Schiff von 81.564 tdw (tonnes death weight). Es ist bei einer Breite von 34,4 Metern 243,5 Meter lang. Auf der Fahrt von Riga nach Gibraltar ist der Tanker am 13. November vor der Küste Galiziens leck geschlagen und geriet in Seenot. Nach Aussagen von Besatzungsmitgliedern sei das mit 77.000 Tonnen Rohöl beladene Schiff in der Nacht ca. 28 Seemeilen vor dem Kap Finisterre 'gegen einen Gegenstand' gefahren. Die spanischen Behörden vermuten, entgegen den Aussagen der Besatzung, die Ursache in der Materialermüdung des 26 Jahre alten Tankers. Neujahr 2003 hat die Ölpest auch Frankreich erreicht. Mitte Januar wird die Ölpest vor Frankreich immer bedrohlicher. Ein Teppich aus Millionen kleiner Ölklumpen näherte sich am Freitag der französischen Atlantikküste. Der Ölteppich hat nach Angaben der Präfektur von Aquitaine noch größere Ausmaße als zunächst vermutet und ist nur noch etwa 100 Kilometer von der Küste entfernt. An den Stränden zwischen Biarritz und Bordeaux wurden die Aufräumarbeiten zur Beseitigung des Schweröls aus dem vor Spanien gesunkenen Tanker «Prestige» unterdessen verstärkt. Es war bereits am Neujahrstag angespült worden. 16 Jahre später (2018) hat Spaniens höchstes Gericht ein Urteil über die Entschädigung in Höhe von 1,5 Milliarden Euro bestätigt. Kapitän und Versicherer des Öltankers "Prestige" müssen zahlen.

Sehr großer Rohöltanker (VLCC) ATLANTIC EMPRESS nach Kollision mit VLCC AEGEAN CAPTAIN in der Karibik gesunken

Die Atlantic Empress war ein in Liberia registrierter Öltanker griechischer Eigner. Er hatte eine Tragfähigkeit von 292.666 tdw und war 347 m lang. ... Auf dem Weg vom Persischen Golf nach Beaumont, Texas, mit 287.000 Tonnen Rohöl für Mobil Oil an Bord kollidierte das Schiff am 19. Juli 1979 in einem Sturm vor Tobago in der Karibik mit dem Tanker Aegean Captain. Es kam zum Brand. ... Nach vier Tagen unkontrollierten Brandes ereignete sich eine Explosion, am nächsten Tag eine weitere. Am 29. Juli 1979 folgte eine weitere Explosion. Am 2. August 1979 sank das Schiff ... (Seite „Atlantic Empress“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 2. September 2016, 15:12 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Atlantic_Empress&oldid=157603878 (Abgerufen: 5. Mai 2017, 13:55 UTC)

Tankerunglück Tanio

Der Öltanker Tanio gerät am 7. März 1980 mit 26.000 Tonnen Heizöl vor der Küster der Bretagne in einen heftigen Sturm und bricht auseinander. Etwa 13.500 Tonnen Heizöl laufen aus und werden durch starke Nordwest-Winde an die bretonische Küste getrieben. Über 200 Kilometer der Küste werden durch die Ölkatastrophe verschmutzt.

Strategische Handels- und Umweltpolitiken in globalisierten Ökonomien

In Zeiten zunehmender Knappheit an natürlichen, nicht erneuerbaren Ressourcen gewinnt die Frage des Recyclings von unerwünschten Abfallprodukten der Güterproduktion eine immer größere Bedeutung für Wachstum und Wohlfahrt einer Volkswirtschaft. Dies trifft nicht nur auf den nahe liegenden Fall der adäquaten Behandlung von Hausmüll zu, etwa alle Arten von Plastikabfällen, sondern insbesondere auch für das Industrierecycling. Im Falle des Hausmülls findet etwa in der Bundesrepublik, aber auch in anderen Staaten, eine getrennte Sortierung und Sammlung der verschiedenen Arten von Abfällen statt, insbesondere mit dem Ziel, Plastikverpackungen, Papier und Altglas der Wiederverwertung zuzuführen und die entsprechenden Recyclingquoten mehr und mehr zu erhöhen. Im Falle des Industrierecycling sind als prominente Beispiele die in der Bundesrepublik und der Europäischen Union bereits eingeführte Rücknahme von Altautos sowie die beschlossene Rücknahme elektronischer und elektrischer Geräte durch die Hersteller zu nennen. In jüngster Zeit wird vor allem die Rücknahme ausgemusterter Flugzeuge durch die beiden marktbeherrschenden Firmen Boeing und Airbus diskutiert Unter Umweltgesichtspunkten hat in negativer Hinsicht vor allem das weitgehend unregulierte Abwracken von alten Öltankern unter gesundheitsgefährdeten Bedingungen in Indien für Schlagzeilen gesorgt. Ein wichtiger Aspekt der angemessenen Behandlung von Abfallprodukten ist in der Tatsache zu sehen, dass ein nicht unerheblicher Teil der Abfälle von den Industrienationen in weniger entwickelnde Länder exportiert und dort, auf welche Weise auch immer, entsorgt wird. Als globale Trends sind hier nach van Beukering (2001) auszumachen: Die Recyclingrate von solchen Materialien wie Stahl, Aluminium und Blei hat seit den siebziger Jahren stetig zugenommen, ebenso wie die Recyclingrate von Altpapier und Altglas beim Hausmüll. Dies ging einher mit einer stetigen Zunahme des Internationalen Handels mit recyclebaren Abfallprodukten. Als Handelsmuster hat sich abgezeichnet, dass sekundäre Rohstoffe in Industrieländern wiedergewonnen und dann in weniger entwickelte Länder exportiert werden, um sie dort zu recyceln. Bekannte Beispiele dafür sind neben den bereits genannten, der Export von Plastikabfällen durch das Duale System Deutschland nach Thailand, Nordkorea (früher nach China.) und einige afrikanische Länder, der Export von abgenutzten LKW Reifen von westeuropäischen in osteuropäische Staaten oder auch der zwischenstaatliche Handel mit Hausmüll in den USA und dessen Deponierung auf den quasi souveränen Territorien der indianischen Ureinwohner. Weltweite Märkte für Abfallprodukte weisen eine Vielzahl von Marktunvollkommenheiten auf und führen daher nicht zu einer effizienten Allokation, weder was die optimale Extraktion natürlicher Ressourcen, noch die Behandlung von Abfällen angeht. Usw.

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