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Beurteilung der Zumutbarkeit von Überschallknallen geplanter Überschall-Verkehrsflugzeuge bzw. -Geschäftsreiseflugzeuge

Zukünftige zivile Überschallflugzeuge (Low-Boom-Flugzeuge) sollen deutlich leisere Überschallknalle verursachen. Die Wirkung dieser neuartigen Überschallknalle auf den Menschen, insbesondere auf den Schlaf, ist bisher unklar. In einer Studie wurden 37 Personen im Schlaflabor untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Schlaf in der Low-Boom-Bedingung gestörter war, die Belästigung höher und die selbst eingeschätzte Schlafqualität schlechter als in der Mach-Cut-off-Bedingung (lärmminderndes Flugverfahren). Ergänzend wurde eine Literaturrecherche durchgeführt, aus deren Ergebnissen Kriterien zur Beurteilung der Zumutbarkeit von Überschallknallen durch zukünftige zivile Überschallflugzeuge für die Bevölkerung abgeleitet wurden. Veröffentlicht in Texte | 82/2026.

Beurteilung der Zumutbarkeit von Überschallknallen geplanter Überschall-Verkehrsflugzeuge bzw. -Geschäftsreiseflugzeuge

Das Forschungsvorhaben verfolgt das Ziel Bemessungskriterien für die Zumutbarkeit von Überschallknallen durch Überschallflugzeuge zu entwickeln. Hierfür gilt es bestehende Messinstrumente aus der Lärmwirkungsforschungen in den Kontext von Überschallflugzeugen einzubetten und wissenschaftlich (z.B. durch statistische Überprüfung der externen Validität mit entsprechenden Berechnungsverfahren) zu validieren. Beruhend auf den entwickelten Bemessungskriterien ist in einem zweiten Schritt anhand der vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse ein Maßstab für die Bewertung der 'gesellschaftliche Akzeptanz' zu definieren. Die Forschungsarbeiten ergänzen die laufenden Prozesse auf europäischer Ebene (z.B. durch die Forschungsinitiative RUMBLE aus dem H2020 Programm der Europäischen Kommission), sowie des Umweltausschusses der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation ICAO / CAEP aus Lärmschutzsicht.

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