Ziel des Projektes ist die Untersuchung der Isotopensignatur von Holz aus verschiedenen Regionen (innerhalb Österreichs, außerhalb Österreichs, Tropenholz, etc.), um zu erforschen in wieweit sich diese Signaturen regional unterscheiden und zu eruieren, ob mittels dieser Signaturen eine regionale Unterscheidung und Zuordnung möglich ist. Erste Studien (siehe Referenzen) zeigen erfolgversprechende Ansätze dieser Methode, die auf den Unterschieden der regionalen Umweltbedingungen (Klima, Boden, geographische Lage, etc.) beruht. Weiters wird diese Methode auch zur Kontrolle der deklarierten Herkunft von Lebensmitteln angewendet, so dass auch von dieser Seite das erfolgversprechende Potential bestätigt wird.
Getrieben durch die Herausforderungen einer nachhaltigen Energiewende hat der Energietransport von der zunehmend dezentralen Energieerzeugung bis zu den Energieverbrauchern erheblich an Bedeutung gewonnen. In diesem Zusammenhang ist das Thema Freileitungmonitoring zur Erhöhung der Verfügbarkeit und Erhöhung der Stromtragfähigkeit, um zwei konkrete Anwendungen zu nennen, in den Mittelpunkt der Forschung und Entwicklung gelangt. Zielstellung des Projektes ASTROSE-VISION ist es, zu erforschen und beispielhaft zu erproben, wie energieautarke Sensornetzwerke mit bildverarbeitenden Monitoringkonzepten ergänzt werden können. Als praktischer Anwendungsfall steht bei den durchzuführenden Forschungen und Entwicklungen die Bewuchsüberwachung für ein ökologisches Management von Freileitungstrassen im Mittelpunkt. Ein zweiter Anwendungsschwerpunkt wird die Thematik der sicherheitsrelevanten Trassenüberwachung mit bildgenerierenden Methoden sein. Im Rahmen des Vorhabens soll ein sensorbasiertes Monitoringsystem entwickelt werden, welches die visuelle Überwachung in jedem Spannfeld (Distanz zwischen zwei Masten) durchführen kann. Gegenstand der geplanten Verbundforschung ist dabei die komplette Aufgabenkette zur Erforschung und Entwicklung einer beispielhaften automatisierten Lösung mit Hard- und Softwarekomponenten an den Leitungsseilen, mit integrierten Informations- und Kommunikationstechnologien entlang der Leitungen, mit automatisierten Instrumenten und Verfahren bezüglich erforderlicher Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherungspflicht und des ökologischen Trassenmanagements. Weiterhin wird angestrebt, die Detektion von Sabotage-Versuchen sowie die Übertragung und Verarbeitung von entsprechenden Bild-Informationen in die Lösung zu integrieren.
Ziel ist die Untersuchung der Separierbarkeit der Haupteinflussfaktoren (Gebäudehülle, Haustechnik und Nutzer) auf den Energieverbrauch von Gebäuden. Durch die Verallgemeinerung der Vorgehensweise soll so die Voraussetzung für eine gezielte Betriebsüberwachung sowie Betriebsoptimierung geschaffen werden. Dazu sollen detaillierte Monitoringuntersuchungen an realen Gebäuden vorgenommen und mit dynamischen Gebäudesimulationen verglichen werden. Für die Auswertung der im bewohnten Zustand gemessen Monitoringdaten ist eine detaillierte Analyse der Nutzereinflüsse notwendig, die unter anderem die internen Wärmequellen (IWQ) maßgeblich bestimmen. IWQs haben mit zunehmender Gebäudeeffizienz einen wachsenden Einfluss. Daher sollen hier auch die Ansatzwerte für IWQs speziell im Bereich hochenergieeffizienter Gebäude für Energiebilanzberechnungen überprüft werden.
Die globalen Wasserressourcen sind regional durch Herstellung von wasserintensiven Baumwolltextilien in semiariden Anbaugebieten gefährdet. Ziel des Verbundvorhabens ist es, mit innovativen Impulsen zur nachhaltigen Wassernutzung in der Baumwoll-Textil-Lieferkette beizutragen und dafür das Konzept des Wasserfußabdrucks hin zu einem regionalspezifischen Steuerungsinstrument für nationale Entscheidungsträger, den Textilhandel und Konsumenten weiterzuentwickeln. Die neu entwickelte Methodik wird in Fallstudien in Pakistan getestet, in denen deutsche Nachfrage für einen Großteil der Exporte virtuellen Wassers verantwortlich ist. Demonstrationsvorhaben u.a. zu effektiven Bewässerungsstrategien im Baumwollanbau, wassersparenden Textilmaschinen, umweltverträglichen Farbstoffen, Abwassertechnik und Schadstoffanalytik werden genutzt, um das technisch und institutionell erschließbare Potenzial zur Verringerung des Wasserfußabdrucks in Pakistan abzuschätzen. Mit dem Vorhaben werden Entscheidungsträgern Instrumente zur vorausschauenden Bewirtschaftung knapper Wasserressourcen an die Hand gegeben und Konsumenten in bewussten Kaufentscheidungen gestärkt. Die Firma Thies übernimmt die wesentliche Bearbeitung des Arbeitspakets AP4.3 Wassereffiziente Textilmaschinen und führt bei den pakistanischen Firmen Style Textile und Sapphire Fibres in Lahore zwei Demonstrationsvorhaben zur Optimierung von Nassveredlungsprozesse durch Einsatz moderner Messtechnik am laufenden Veredlungsprozess durch. Die Erfolge (Verringerung des Wasserverbrauchs, Abwassermenge und -belastung) werden von einem unabhängigen pakistanischen Gutachter gemessen und bewertet.
Ziel ist ein kostengünstiges Sensorsystem zur Wasseranalyse für Minenabwässer im Erz- oder Kohleabbau sowie zur schnellen Analyse des Trinkwassers aus Brunnen in ländlichen Gebieten. Das Sensorsystem ermöglicht eine rasche und routinemäßige Kontrolle der Minenabwässer bezüglich umweltschädlicher Inhalte, sodass eine Gefährdung der Bevölkerung vermieden oder eine Überschreitung von zulässigen Umweltgrenzwerten unmittelbar festgestellt werden kann. In den Siedlungsgebieten ohne öffentliche Trinkwasserversorgung gibt es bisher kaum Kontrollen der Wasserqualität. Das 'low cost' Sensorsystem ermöglicht die Analyse der Sauberkeit des Wassers hinsichtlich metallischer Belastungen, Salze, Bakterien und organischen Substanzen. Falls die Projektlaufzeit es ermöglicht, sind Entwicklungen für zusätzliche Sensoren wie Nitridbelastung und die Detektion von Medikamentenrückstände angedacht. Zur Entwicklung dieses Sensorsystems werden im Projekt die Kenntnisse des Carl- und Emily Fuchs-Institut für Mikroelektronik in Pretoria und das Wissen des Fachgebiets Sensorik der Universität Paderborn durch regelmäßige Workshops und gemeinsame Betreuung von Promovenden/Studierenden gebündelt.
Im Rahmen des Projekts werden neuartige Monitoring-Technologien entwickelt 1) zur Messungen von Schadstoffemissionen von motorisierten Maschinen in unterirdischen Platinminen (Impala Platinum Pty (Ltd)) in Südafrika und 2) zur Schadstoffmessungen während der Verbrennung von Zuckerrohrernterückständen in Südafrika sowie 3) zur Analyse von Emissionen in der Versuchsanlage einer Bioraffinerie in Deutschland (Bioliq, Karlsruhe), in der Biomasse zu Treibstoffen umgesetzt wird. Das Projekt wird vom südafrikanischen 'Sugarcane Research Institute' (SASRI) unterstützt.
Kernproblem bei der Nutzung von minderwertigen Brennstoffen in Festbettvergasern ist die sich ergebende stark schwankende Qualität des Holzgases und eine fluktuierende Teerbeladung. Eine Verstromung des Holzgases in Gasmotoren ist bei schlechten und wechselnden Brennstoffqualitäten nicht mehr möglich. Allerdings lässt sich eine Umsetzung dieser Gase ohne Zwischenabkühlung in Hochtemperaturbrennstoffzellen (SOFCs) realisieren, wenn eine geeignete Regelung der SOFC-Module den Betrieb mit Gasen schwankender Qualität ermöglicht. Aus diesem Grund soll im Rahmen des beantragten Projektes die Leistungselektronik der Fa. NOVUM Engineering GmbH dazu verwendet werden, die Auswirkungen schwankender Gasqualitäten online zu detektieren und damit auch bei variablen Gasqualitäten den SOFC-Stack effizient und degradationssicher an thermischen Vergasungsanlagen zu betreiben. Abschätzungen lassen erwarten, dass durch die innovative Ansteuerung der Leistungselektronik besonders bei sehr niedrigen Heizwerten ein sicherer Brennstoffzellenbetrieb bei bis zu 40% höherer Brennstoffzellenleistung möglich wird. Ein existierendes 1 kWel Brennstoffzellenheizgerät soll nach einer Methodenentwicklung im Labor der FAU an einer realen Holzvergasungsanlage der Fa. Spanner - flexibel betrieben mit Brennstoffen unterschiedlicher Qualität - demonstriert werden. Um die technische Machbarkeit dieses Konzeptes nachzuweisen, soll insbesondere untersucht werden 1. die Konzeption und Entwicklung eines Wechselrichters der softwareseitig während des Brennstoffzellenbetriebes eine Impedanzspektroskopie zur Systemdiagnose anwenden kann. 2. die Entwicklung Methoden zur Bestimmung von systemschädlichen Veränderungen der Brennstoffausnutzung am SOFC Stack auf Basis der Ergebnisse der Online-Impedanzspektroskopie und Implementierung einer SOFC-Modulregelkonzepts. 3. die Durchführung von Betriebstest des neu entwickelten Diagnoseverfahrens mit realem Holzgas an einer Vergasungsanlage der Firma Spanner.
Ziel dieses Vorhabens ist die Untersuchung von alternativen Isolier- und Löschgasen zu SF6. Für Löschgase beschränkt sich das Vorhaben auf das Schalten von kleinen Strömen mit Trenn- und Erdungsschaltern. Leistungsschalter werden in diesem Vorhaben nicht betrachtet. In drei Jahren sollen die Eigenschaften von Alternativgasen und die Anforderungen bezüglich ihrer Anwendung in Hochspannungsschaltanlagen verifiziert werden. Die dafür notwendigen Änderungen bei Hochspannungsschaltanlagen in der gesamten Wertschöpfungskette werden untersucht. Auf Basis von Simulationen, theoretischen Analysen und Prüfungen in Zusammenarbeit mit Universitäten und KMU soll der Machbarkeitsnachweis für die Verwendung alternativer Gase bei Hochspannungsschaltanlagen erbracht werden. Dazu wird die Eignung alternativer Gase für Isolieren, Trennen und Erden bei gasisolierten Hochspannungsschaltanlagen geprüft. Neue, auf die Schaltanlagenherstellung zugeschnittene Prozesse und Technologien sollen definiert, identifiziert und ertüchtigt werden. Vorhandene Technologien zur Zustandsüberwachung von Hochspannungsschaltanlagen sollen geprüft werden. Abschließend soll eine gesamtheitliche Bewertung der neuen Technologien im Vergleich zu bestehenden Technologien über den gesamten Produktlebenszyklus durchgeführt werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 489 |
| Land | 16 |
| Wirtschaft | 11 |
| Wissenschaft | 179 |
| Zivilgesellschaft | 6 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 489 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 489 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 487 |
| Englisch | 30 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 7 |
| Keine | 94 |
| Webseite | 389 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 300 |
| Lebewesen und Lebensräume | 320 |
| Luft | 251 |
| Mensch und Umwelt | 489 |
| Wasser | 244 |
| Weitere | 489 |