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Technische Dokumentation des risikobasierten UBA Luftqualitätsindex

Diese technische Dokumentation stellt ein Zusatzdokument zum Abschlussbericht „Überarbeitung des Luftqualitätsindex des Umweltbundesamtes nach der Herausgabe der Luftqualitätsleitlinien der WHO 2021“ dar. Sie erläutert die methodische Herleitung des risikobasierten Luftqualitätsindex. Ein risikobasierter Index integriert das Risiko gesundheitlicher Auswirkungen von Schadstoffen in die Bewertung der Luftqualität. Der vorliegende technische Bericht gliedert sich in mehrere Teile, in denen das Konzept sowie die Schritte zur Erstellung des Index beschrieben werden.

Techno-ökonomische Analyse von CO₂-Entnahmetechnologien und Bewertung der CO₂-Speicherkapazitäten und -Projekte in Europa

Die Analyse aus dem Forschungsvorhaben „Treibhausgasneutralität in der EU und in Deutschland“ betrachtet CO2- Entnahmetechnologien sowie ihrer Umsetzung in Deutschland und der EU. Dabei wurden die Methoden der Speicherung von CO2 aus biogenen Quellen (BECCS) oder direkt aus der Luft (DACCS), Pflanzenkohle und beschleunigte Verwitterung angeschaut. Die Analyse stellt die verschiedenen Vor- und Nachteile dar. Im Ergebnis werden gleichfalls die großen Unsicherheiten bei der CO2-Speicherung in geologischen Formationen hinsichtlich der Speicherpotenziale, der Dauerhaftigkeit und der Sicherheit deutlich.

Entwicklung eines Herangehens zur Einbeziehung der Kombinationswirkung von Schadstoffen bei der Bewertung von kontaminierten Böden

Die Risikobewertung von Schadstoffen in Böden berücksichtigt derzeit keine Interaktionen zwischen Substanzen, obwohl die gleichzeitige Belastung durch mehrere Stoffe häufig vorkommt. Die vorliegende Studie umfasst eine Auswertung der wissenschaftlichen Literatur zur Mischungstoxizität in Böden sowie umfangreiche experimentelle Untersuchungen. Die untersuchte Stoffmischung enthielt sowohl Agrochemikalien (ein Fungizid und ein Netzmittel) als auch ubiquitär vorkommende Schadstoffe (Fluoranthen aus der Gruppe der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe und ein Weichmacher). Aus den Ergebnissen der Studie werden Vorschläge zur Risikobewertung von Schadstoffgemischen in Böden abgeleitet.

Development of an extended OECD One-Generation Reproduction Test with Zebrafish (ZEOGRT) for the Identification of Endocrine Disruptors

The aim of the project was to validate an extended one-generation reproduction test with zebrafish (ZEOGRT).The method is used to investigate potentially hormone-active substances and comprises an adult parental reproduction phase (F0), a complete filial generation (F1) and the hatching of a second filial generation (F2). The method can detect potential estrogenic and androgenic mechanisms of action and can be extended to other mechanisms of action (e.g. thyroid hormones). The project demonstrates both the applicability of the protocol and its successful transfer to international laboratories.

Umweltzeichen Blauer Engel für Schreibgeräte und Stempel

Welche Anforderungen müssen nachhaltige Schreibgeräte künftig erfüllen? Der Bericht dokumentiert die Überarbeitung der Vergabekriterien des Umweltzeichens „Blauer Engel“ für Schreibgeräte und Stempel (DE-UZ 200). Untersucht wurden Marktbedingungen, rechtliche Rahmenbedingungen sowie Umwelt- und Gesundheitsaspekte entlang des gesamten Lebenszyklus – von der Materialauswahl bis zur Verpackung. Im Mittelpunkt stehen Recyclingmaterialien, nachwachsende Rohstoffe, Nachfüllbarkeit und der Verzicht auf problematische Inhaltsstoffe. Die Publikation richtet sich an Hersteller, Beschaffungsstellen, Behörden und die Fachöffentlichkeit – und zeigt, wie strengere Umweltstandards die Branche künftig verändern könnten.

Monitoring und Modellierung von Mikroplastikeinträgen in Gewässer

Das Vorhaben fasst die im Untersuchungszeitraum verfügbaren Daten zu Mikroplastikkonzentrationen in verschiedenen Abflusskomponenten und Umweltkompartimenten zusammen und ergänzt diese durch ein Monitoring von zwei Regenüberlaufbecken und einem Regenklärbecken. Damit sollte eine Erstabschätzung der Mikroplastikeinträge in die Oberflächengewässer Deutschlands erfolgen. Die Untersuchungen konnten für die Ableitung repräsentativer Eingangsdaten nur sehr wenige verwertbare Studien identifizieren. Auf Grund der inkonsistenten Datenlagen sind die ermittelten Einträge mit großen Unsicherheiten verbunden. Zur Präzisierung sind weitere, harmonisierte Monitoring Aktivitäten notwendig. Dabei sollten besonders Regenwassereinleitungen und Mischwasserentlastungen Berücksichtigung finden.

Vorhaben des GerES VI (2023-2024)

Als Vorhaben des GerES VI (Deutsche Umweltstudie zur Gesundheit VI, GerES = German Environmental Survey) wurde der Hausstaub in einer Unterstichprobe der Teilnehmenden auf Weichmacher, Weichmacherersatzstoffe, Flammschutzmittel und synthetische Moschusduftstoffe analysiert. Im vorliegenden Bericht werden die Methode der Analytik sowie die Laborergebnisse vorgestellt.

Brachflächenrecycling: Chancen für die Innenentwicklung

Das Forschungsvorhaben erarbeitete Diskussionsgrundlagen, die zum Themenfeld Innenentwicklung in den Bund Länder Dialog Fläche eingespeist wurden (s. Link). Der Status quo sowie Fortschritte und Hemmnisse beim Brachflächenrecycling wurden dafür ermittelt. Grundlage waren eine Literaturanalyse und eine Befragung von Expert*innen aus Bund, Ländern und Kommunen, Projekt- und Eigentümergesellschaften sowie Vertreter*innen der Wissenschaft. Berücksichtigt wurden aktuelle Herausforderungen, informatorische Belange (z.B. Brachflächenkataster), technische Belange (z.B. Altlastensanierung, Rück- und Umbau), rechtliche Belange (z.B. Bau- und Planungsrecht, Bodenrecht, Abfallrecht) sowie ökonomische Belange (förderpolitische Fortschritte und Hemmnisse, Projektentwicklungsgesellschaften, Strukturhilfen, Finanzierungsfonds)

Der Einfluss von CO₂- und Energiepreisen auf Energieverbräuche in der Industrie

Die Studie soll den Beitrag von CO2- und Energiepreisen zum Klimaschutz in der Industrie ermitteln. Dazu wird ein gesamtwirtschaftliche Modell (PANTA RHEI) verwendet, das Energieverbrauch und Emissionen verschiedener Industriesektoren im Kontext der wirtschaftlichen Entwicklung abbildet. In PANTA RHEI werden verschiedene Szenarien modelliert.Bei mittleren Elastizitäten reicht eine Emissionsminderung von 20 Mt CO2 nicht aus, um das Sektorziel für die Industrie zu erreichen. Die Stellschrauben jenseits der CO2-Preise, insbesondere die staatlichen Komponenten der Strom- und Gaspreise für die Industrie, tragen nur begrenzt zur CO2-Minderung bei.Die begrenzten Effekte lassen sich mit den bestehenden, starken Pfadabhängigkeiten im Industriesektor erklären. Politische Maßnahmen und Investitionen in erste Anlagen können diese Hürden überwinden.

Wissenschaftliche Unterstützung des Rechtsschutzes in Umweltangelegenheiten in der 20. Legislaturperiode

Ziel der Studie ist die Fortführung des Monitorings der Umweltverbandsklage von 2021-2023. Damit setzten das Unabhängige Institut für Umweltfragen e. V. und Prof. Dr. Schmidt die Erhebungen seit Einführung der Umweltverbandsklage fort. So kann die Entwicklung der Zahl, Klagegegenstände, Erfolgsquote sowie Anzahl der aktiv klagenden Verbände bei den Umweltverbandsklagen gezeigt werden. Zudem wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen der Dauer von Gerichtsverfahren und dem Wegfall der Präklusion untersucht. Die Studie enthält außerdem mehrere Gutachten, in denen erfahrene Rechtswissenschaftler*innen aktuelle Fragestellungen des Umweltrechtsschutzes untersuchten.

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