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Weiterentwicklung des Produktportfolios des Umweltzeichens Blauer Engel – Dämmstoffe und Dämmsysteme für die Wärmewende

Das vorliegende Projekt befasst sich mit der Weiterentwicklung des Umweltzeichens Blauer Engel für Dämmstoffe und Dämmsysteme im Kontext der Wärmewende.Der Hintergrund ist das gesetzlich verankerte Ziel, dass Deutschland bis spätestens 2045 treibhausgasneutral sein soll. Der Gebäudesektor spielt dabei eine zentrale Rolle. Umweltzeichen wie der Blaue Engel sollen dabei helfen, die ökologische Qualität von Bauprodukten transparent zu bewerten und die Verwendung nachhaltiger Materialien zu fördern. Ziel des Projekts war unter anderem, die bestehenden Vergabekriterien (DE-UZ 132 und DE-UZ 140) an aktuelle technische, ökologische und regulatorische Anforderungen anzupassen und zu erweitern.

Stand der Technik der Abfallablagerung auf Deponien in Deutschland und deren Beitrag zum Klimaschutz zur Vorbereitung der Arbeiten für ein BVT-Merkblatt Deponien

Seit 2025 läuft der Erarbeitungsprozess eines europäischen Merkblattes zu den besten verfügbaren Techniken für Deponien (BVT-Merkblatt). Aus den BVT-Schlussfolgerungen werden sich künftig neue Anforderungen an Deponien ergeben. Im vorliegenden Bericht ist der Stand der Technik von Deponien in Deutschland zusammengefasst. Diese Bestandsaufnahme dient dem Umweltbundesamt zur Mitgestaltung des europäischen BVT-Prozesses.Im Arbeitspaket 4 werden darüber hinaus Hinweise zur Berechnung der Deponiegasemissionen gegeben. Derartige Berechnungen werden in Deutschland durch den Bundeseinheitlichen Qualitätsstandard „Deponiegas“ (BQS 10-1) gefordert. Ziel ist es, die methodischen Grundlagen hierfür zu vereinheitlichen.

Umweltzeichen Blauer Engel für Computer, Tastaturen und Computermäuse

Der Hintergrundbericht zum Umweltzeichen Blauer Engel für stationäre und tragbare Computer, Tastaturen und Computermäuse (DE-UZ 78) erläutert die Überarbeitung der Vergabekriterien, stellt den technischen Hintergrund, das regulatorische Umfeld und die aktuelle Marktsituation dar und fasst die wichtigsten Punkte der Stakeholderdiskussion zusammen.Die Vergabekriterien umfassen u.a eine besondere Langlebigkeit auf Grundlage einer langen Garantie, eine verbesserte Reparierbarkeit sowie die sichere Datenlöschung. Des Weiteren müssen die Akkus tragbarer Computer besonders hochwertig sein. Weitere Themen sind geringer Energieverbrauch, Geräuschemissionen und Vermeidung umweltbelastender Materialien.

Konzeptentwicklung für regelmäßige, gebündelte Abfalluntersuchungen zum Monitoring ausgewählter Abfallströme

Abfallanalysen dienen der Erfüllung von EU-Berichtspflichten sowie der Erfolgskontrolle von Vorgaben zur Getrennterfassung und zum Recycling. Auf dieser Basis können gegensteuernde Maßnahmen getroffen werden, sollte eine bestimmungsgemäße Entsorgung noch nicht in ausreichendem Maße erfolgen. Sie sind jedoch sehr kosten- und zeitaufwendig. Gerade bei der Notwendigkeit, mehrere Abfallströme und Entsorgungspfade zu untersuchen, ist es wichtig, die verschiedenen Analysen zu bündeln und Synergien zu nutzen.Dieses Forschungsprojekt hat ein Methodenkonzept erarbeitet, welches als Handlungsanleitung für die zukünftig durchzuführenden Untersuchungen der Abfallströme dient.

Monitoring und Modellierung von Mikroplastikeinträgen in Gewässer

Das Vorhaben fasst die im Untersuchungszeitraum verfügbaren Daten zu Mikroplastikkonzentrationen in verschiedenen Abflusskomponenten und Umweltkompartimenten zusammen und ergänzt diese durch ein Monitoring von zwei Regenüberlaufbecken und einem Regenklärbecken. Damit sollte eine Erstabschätzung der Mikroplastikeinträge in die Oberflächengewässer Deutschlands erfolgen. Die Untersuchungen konnten für die Ableitung repräsentativer Eingangsdaten nur sehr wenige verwertbare Studien identifizieren. Auf Grund der inkonsistenten Datenlagen sind die ermittelten Einträge mit großen Unsicherheiten verbunden. Zur Präzisierung sind weitere, harmonisierte Monitoring Aktivitäten notwendig. Dabei sollten besonders Regenwassereinleitungen und Mischwasserentlastungen Berücksichtigung finden.

Beurteilung und Minderung des Lärms bei Recyclingvorgängen

Altglascontainer verursachen viel Lärm, besonders bei Nutzung und Entleerung. Studien haben gezeigt, dass verschiedene Faktoren zur Lärmbelastung beitragen, einschließlich des Behälterzustands und der Benutzung durch das Personal. Sogar Papiercontainer können erhebliche Geräuschemissionen generieren. Dieses Forschungsvorhaben hat daher fehlende Daten zu Geräuschemissionen erhoben und bewährte Methoden zur Geräuschminderung untersucht.Um Lärm an Abfallsammelplätzen nachhaltig zu reduzieren, wurden in diesem Forschungsvorhaben daher zudem verschiedene Maßnahmen analysiert und spezifische Empfehlungen erarbeitet.

Gehalte von Chlor, PCDD/PCDF und dl-PCB in Aschen aus privater Holzfeuerung (Kleinfeuerungsanlagen) und mittelgroßen Biomassefeuerungsanlagen

PCDD/Fs und dioxinähnliche PCBs (dl-PCBs) zählen zu den persistenten organischen Schadstoffen (POPs) und werden in der EU durch die POP- Verordnung geregelt. Aufgrund ähnlicher toxikologischer Eigenschaften gelten  für beide Stoffgruppen gemeinsame Grenzwerte, die 2019 deutlich verschärft wurden. Dieser Bericht liefert Daten aus Deutschland zu deren Vorkommen in Aschen aus Kleinfeuerungsanlagen und Biomasseanlagen. Die Ergebnisse zeigen: Grobasche ist meist gering belastet, während Flugasche höhere, jedoch  meist unkritische Werte aufweist. Erhöhte Belastungen treten vor allem bei der  Verbrennung von behandeltem Holz auf. Eine weitere Absenkung der Grenzwerte erscheint möglich, wenn ausschließlich unbehandeltes Holz eingesetzt und die Brennstoffkontrolle verbessert wird.

Erarbeitung methodischer Grundlagen und Arbeitshilfen für Klimaschutz- und Kreislaufwirtschaftsaspekte in der öffentlichen Beschaffungspraxis

Ziel des Forschungsvorhabens war es, methodische Grundlagen für die Integration von Klimaschutz- und Kreislaufwirtschaftsaspekten in die öffentliche Beschaffung zu entwickeln. Damit können KSG, KrWG und die AVV Klima umgesetzt werden. Zu den konkreten Ergebnissen zählen u.a. 1.) ein Bericht zur Darstellung der rechtlichen Lage, 2.) eine Arbeitshilfe mit rechtlichen Grundlagen, konkreten vergaberechtskonformen Ausschreibungskriterien und Nachweisverfahren für zehn ausgewählte Produktgruppen und Fokuskapiteln zur Umsetzung von Klimaschutz, Langlebigkeit in der Beschaffung sowie der Beschaffung instandgesetzter Produkte, 3.) LCC-CO2-Tool oder 4.) ein Schulungsskript zur Berechnung von Lebenszykluskosten inklusive CO2-Kosten.

SymbiotiQ

Vor dem Hintergrund der Dringlichkeit einer klima- und ressourcenschonenden Transformation der produzierenden Wirtschaft, der zunehmenden Bedeutung von Standort-Qualitäten in Bestandsgewerbegebieten und begrenzten Flächenverfügbarkeiten für Gebietsneuausweisungen rückt die Thematik symbiotischer Beziehungen in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Diskussion um die nachhaltige Gewerbegebietsgestaltung. Zudem ergibt sich aus dem aktuellen Erneuerungsbedarf vieler Bestandsgewerbegebiete aktuell ein besonderes Zeitfenster für die Umsetzung symbiotischer Ansätze zur Stärkung von Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz in Gewerbegebieten. Ziel des Forschungsvorhabens war es daher, die Potenziale von symbiotischen Konzepten in Gewerbegebieten für den Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz zu analysieren, ihre Übertragbarkeit auf andere Flächennutzungstypen zu prüfen sowie ihre Eignung zur ökonomischen und ökologischen Aufwertung von Regionen des Strukturwandels zu untersuchen. In der zusammenfassenden Betrachtung der Ergebnisse kann ein relevantes Potential von überbetrieblichen Symbiosen in Gewerbe- und Industriegebieten zur Verbesserung der Ressourceneffizienz (einschließlich Energie, Wasser, Fläche, Materialien oder andere betriebliche Ressourcen) und des Umwelt- und Klimaschutzes sowie der Nachhaltigkeit der beteiligten Unternehmen bzw. ihres Standortes konstatiert werden.

Schadstoffe im PRTR – Situation in Deutschland

In dieser Publikation wird ein Überblick über die Daten des deutschen PRTR (Pollutant Release and Transfer Register) gegeben. Für jeden Schadstoff werden die Anzahl der gemeldeten Betriebe und deren Freisetzungen in Luft, Wasser und Boden, sowie deren Verbringungen mit dem Abwasser übersichtlich dargestellt. Getrennt nach Industriebranchen werden Daten für das aktuelle Berichtsjahr 2024 in Tabellen und die Entwicklung seit 2007 in Diagrammen zusammengefasst. Ausführliche Informationen und Recherchemöglichkeiten zum PRTR bietet das Portal Thru.de.

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