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SymbiotiQ

Vor dem Hintergrund der Dringlichkeit einer klima- und ressourcenschonenden Transformation der produzierenden Wirtschaft, der zunehmenden Bedeutung von Standort-Qualitäten in Bestandsgewerbegebieten und begrenzten Flächenverfügbarkeiten für Gebietsneuausweisungen rückt die Thematik symbiotischer Beziehungen in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus der Diskussion um die nachhaltige Gewerbegebietsgestaltung. Zudem ergibt sich aus dem aktuellen Erneuerungsbedarf vieler Bestandsgewerbegebiete aktuell ein besonderes Zeitfenster für die Umsetzung symbiotischer Ansätze zur Stärkung von Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz in Gewerbegebieten. Ziel des Forschungsvorhabens war es daher, die Potenziale von symbiotischen Konzepten in Gewerbegebieten für den Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz zu analysieren, ihre Übertragbarkeit auf andere Flächennutzungstypen zu prüfen sowie ihre Eignung zur ökonomischen und ökologischen Aufwertung von Regionen des Strukturwandels zu untersuchen. In der zusammenfassenden Betrachtung der Ergebnisse kann ein relevantes Potential von überbetrieblichen Symbiosen in Gewerbe- und Industriegebieten zur Verbesserung der Ressourceneffizienz (einschließlich Energie, Wasser, Fläche, Materialien oder andere betriebliche Ressourcen) und des Umwelt- und Klimaschutzes sowie der Nachhaltigkeit der beteiligten Unternehmen bzw. ihres Standortes konstatiert werden.

Erhebung von Daten für die Berichterstattung gemäß Art. 13 Abs. 1a und 2 EU-Einwegkunststoffrichtlinie – Berichtsjahr 2022

Die vorliegende Studie bestimmt die in Art. 13 Abs. 1 bis 3 der Einwegkunststoffrichtlinie (EWKRL) unter Berücksichtigung von Art. 4 EWKRL geforderten Daten für Deutschland. Die Vorgaben beziehen haben die Verbrauchsminderung von Einwegkunststoffgetränkebechern und -lebensmittelverpackungen zum Ziel. Der erste verpflichtende Berichtszeitraum ist 2022.2022 wurden in Deutschland 396 kt bzw. 36,1 Mrd. Haupteinheiten Einwegartikel im Sinne des Art. 4 EWKRL verbraucht. 83 % des massebezogenen Verbrauchs (inkl. Verschlüsse und Deckel) sind Lebensmittelverpackungen und 17 % Getränkebecher. 78 % des stückzahlbezogenen Verbrauchs sind Lebensmittelverpackungen und 22 % Getränkebecher.

Data requirements for a successful circular economy

The circular economy is a transformation towards an economy that is resource-efficient, climate-neutral and resilient. Experts from the German Environment Agency and the German Raw Materials Agency systematically analyse available data on metal material cycles, focusing on secondary raw materials, recycling metrics, and material qualities. Case studies on aluminium and cobalt are used to identify existing data gaps and develop targeted recommendations for improving the database. Measures are proposed to increase the availability and quality of relevant data, in line with the goal of reducing bureaucracy.

Konzeptentwicklung für regelmäßige, gebündelte Abfalluntersuchungen zum Monitoring ausgewählter Abfallströme

Abfallanalysen dienen der Erfüllung von EU-Berichtspflichten sowie der Erfolgskontrolle von Vorgaben zur Getrennterfassung und zum Recycling. Auf dieser Basis können gegensteuernde Maßnahmen getroffen werden, sollte eine bestimmungsgemäße Entsorgung noch nicht in ausreichendem Maße erfolgen. Sie sind jedoch sehr kosten- und zeitaufwendig. Gerade bei der Notwendigkeit, mehrere Abfallströme und Entsorgungspfade zu untersuchen, ist es wichtig, die verschiedenen Analysen zu bündeln und Synergien zu nutzen.Dieses Forschungsprojekt hat ein Methodenkonzept erarbeitet, welches als Handlungsanleitung für die zukünftig durchzuführenden Untersuchungen der Abfallströme dient.

Stand der Technik der Abfallablagerung auf Deponien in Deutschland und deren Beitrag zum Klimaschutz zur Vorbereitung der Arbeiten für ein BVT-Merkblatt Deponien

Seit 2025 läuft der Erarbeitungsprozess eines europäischen Merkblattes zu den besten verfügbaren Techniken für Deponien (BVT-Merkblatt). Aus den BVT-Schlussfolgerungen werden sich künftig neue Anforderungen an Deponien ergeben. Im vorliegenden Bericht ist der Stand der Technik von Deponien in Deutschland zusammengefasst. Diese Bestandsaufnahme dient dem Umweltbundesamt zur Mitgestaltung des europäischen BVT-Prozesses.Im Arbeitspaket 4 werden darüber hinaus Hinweise zur Berechnung der Deponiegasemissionen gegeben. Derartige Berechnungen werden in Deutschland durch den Bundeseinheitlichen Qualitätsstandard „Deponiegas“ (BQS 10-1) gefordert. Ziel ist es, die methodischen Grundlagen hierfür zu vereinheitlichen.

Evaluation des Umweltinnovationsprogramms

Seit 1979 wird über das Umweltinnovationsprogramm (UIP) die erstmalige Anwendung von innovativen Umwelttechnologien in Unternehmen gefördert. Diese siebte UIP-Evaluation analysiert den Förderzeitraum 2017 bis 2023 mit insgesamt 99 Projekten. Die Ergebnisse attestieren dem UIP insgesamt eine hohe Zielerreichung und Wirkung mit signifikanten Umweltentlastungen (u.a. Einsparungen von mindestens 1,4 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalenten und mindestens 479 GWh an reduziertem Energieverbrauch pro Jahr). Zudem weist das UIP mit seinem Förderspektrum aktuell ein klares Alleinstellungsmerkmal in der Förderlandschaft auf. Bei einem Großteil der geförderten Unternehmen wurde zudem die Wettbewerbsfähigkeit erhöht oder Arbeitsplätze gesichert.

Erarbeitung methodischer Grundlagen und Arbeitshilfen für Klimaschutz- und Kreislaufwirtschaftsaspekte in der öffentlichen Beschaffungspraxis

Ziel des Forschungsvorhabens war es, methodische Grundlagen für die Integration von Klimaschutz- und Kreislaufwirtschaftsaspekten in die öffentliche Beschaffung zu entwickeln. Damit können KSG, KrWG und die AVV Klima umgesetzt werden. Zu den konkreten Ergebnissen zählen u.a. 1.) ein Bericht zur Darstellung der rechtlichen Lage, 2.) eine Arbeitshilfe mit rechtlichen Grundlagen, konkreten vergaberechtskonformen Ausschreibungskriterien und Nachweisverfahren für zehn ausgewählte Produktgruppen und Fokuskapiteln zur Umsetzung von Klimaschutz, Langlebigkeit in der Beschaffung sowie der Beschaffung instandgesetzter Produkte, 3.) LCC-CO2-Tool oder 4.) ein Schulungsskript zur Berechnung von Lebenszykluskosten inklusive CO2-Kosten.

Kartierung des Anthropogenen Lagers V

Die Bundesregierung hat sich 2020 im Deutschen Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess III) vorgenommen, eine nationale Urban Mining Strategie vorzulegen. Im Projekt KartAL V wurde diese Urban Mining Strategie zur weiteren politischen Ausgestaltung und Umsetzung erarbeitet. Das in einem vielschichtigen Beteiligungsprozess erstellte Strategiedokument beinhaltet eine kohärente und systematische Struktur der thematischen Strategie, seine inhaltliche Ausrichtung mitsamt Vision, Mission, Motivationen, Zielesystem, Aktionsfeldern und Handlungsansätzen sowie Akteurseinbindungen . Es werden so die Voraussetzungen geschaffen, um Urban Mining als effektiven, zielgerichteten und langfristigen Prozess in der Bundesrepublik zu implementieren, der die Rohstoffsouveränität steigert, die Schonung natürlicher Ressourcen stärkt, Umweltbelastungen national und in der globalen Dimension der deutschen Volkswirtschaft reduziert sowie ein vorausschauendes und effektiveres Abfallmanagement ermöglicht.

Relevanz fossiler Brandgüter bei Brandereignissen (CO2)

Die vorliegende Untersuchung befasste sich mit Brandereignissen in drei verschiedenen Segmenten (Wohngebäude, Personenkraftwagen und Abfallcontainer). Dabei wurden Ergebnisse in Form materialdifferenzierter Brandlasten ermittelt.Es wurde ebenfalls untersucht, welche Anteile der Brandmassen, ausgewiesen als Stoffe/ Materialien, fossilen Ursprungs sind. Mit diesen Angaben in Form materialspezifischer Kennzahlen ist das UBA in der Lage, Ergänzungen im THG-Emissionsinventar vorzunehmen. Darüber hinaus werden Vergleiche in der Fachöffentlichkeit ermöglicht.

Orientierungshilfe für ressourcenschonendes Planen und Bauen

Der demografische Wandel in Stadtregionen ist mancherorts durch angespannte Wohnungsmärkte gekennzeichnet. Hieraus ergeben sich Möglichkeiten einer Bestandsertüchtigung bzw. den Neubau von Wohnungen.Je nach Gestaltung des planerischen Umsetzungsprozesses kann dies zu vielfältigen Auswirkungen auf die Umwelt, den Naturschutz sowie die Nutzung natürlicher Ressourcen führen.Wesentliche Ergebnisse und Empfehlungen des Vorhabens werden der Fachbroschüre erläutert und anschaulich illustriert.Die Broschüre dient als Orientierungshilfe für zentrale Akteure der kommunalen Planungspraxis für eine nachhaltige und ressourcenschonende Siedlungsentwicklung.

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