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Bekanntmachung gemäß § 5 Abs. 2 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) über die Feststellung des Nichtbestehens der UVP-Pflicht für die Änderung der Abwasserbehandlungsanlage der GS-Recycling GmbH & Co. KG zur Behandlung von Abwasser

Bei der bestehenden Abwasserbiologie handelt es sich um eine 4-stufige, aerobe Schwebekörper-Biologie nach dem ursprünglich in Schweden entwickelten ANOX Kaldnes MBBR-Verfahren (resp. „Moving bed biofilm reactor“) zur biologischen Behandlung der Abwässer aus industrieller und gewerblicher Herkunft sowie einer nachgeschalteten, konventionellen Klärstufe im Belebtschlammverfahren. Die zugelassene Einleitmenge in den Rhein beträgt 172 m³/Tag bzw. 62.780 m³ pro Jahr. Mit der Änderung wird eine Erhöhung der Einleitmenge in den Rhein auf 1.320 m³/d bzw. 482.000 m³/a beantragt. Weiterhin wird der Bau und Betrieb eines Biologievorlagebehälters mit einem Volumen von 1.000 m³, sowie der optionale Bau und Betrieb eines zusätzlichen Nachklärbeckens mit nachgeschaltetem Sandfilter bei Einlaufmengen oberhalb von 780 m³/d beantragt. Außerdem sind die Aufstellung und der Betrieb eines Sauggebläses mit einer Leistung von 10.000 Bm3/h und von 2 Biofiltern zur Absaugung und Behandlung der Raumabluft aus den Anlagen zur Aufbereitung flüssiger Abfalle geplant. Die Anlagen sollen auf der bestehenden Betriebsfläche errichtet werden.

Die gepackte Saeule in der aeroben Abwasserreinigung

Das Projekt "Die gepackte Saeule in der aeroben Abwasserreinigung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Berliner Hochschule für Technik, Fachbereich VIII Maschinenbau, Veranstaltungstechnik, Verfahrenstechnik durchgeführt. Zur Reinigung von Abwaessern mit hohen organischen Schadstoffkonzentrationen werden aerobe Hochlastreaktoren eingesetzt. Dabei wird die Leistungssteigerung mit unterschiedlichen Verfahrens- und Reaktortechniken erzielt. Alle Systeme haben gemeinsam, dass bei intensiver Durchmischung mit hoher Turbulenz durch Scherkraefte grosse Phasengrenzflaechen zwischen Substrat/Sauerstoff und Bakterien/Sauerstoff erzeugt werden. Dies verbessert sowohl den Sauerstofftransport als auch den Stoffuebergang. Nach diesen Prinzipien arbeitet auch der Umlaufreaktor mit gepackter Saeule, die aus speziell geformten Keramikteilen besteht. Modelluntersuchungen mit synthetischem Abwasser zeigen, dass dieser Reaktor die Abbauleistung bekannter Hochlastreaktoren erreicht, aber weniger Energie und keine beweglichen Teile benoetigt.

Kontinuierliche Biotestverfahren

Das Projekt "Kontinuierliche Biotestverfahren" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Berliner Hochschule für Technik, Verfahrens- und Umwelttechnik, Studienschwerpunkt Bioverfahrenstechnik durchgeführt. Der Algen-, Leuchtbakterien- sowie BSB-Test sind Testverfahren, die Reaktionen von Mikroorganismen auf Umweltveraenderungen quantitativ erfassen. Diese Messverfahren sind in Rechtsvorschriften festgelegt. Die Erweiterung auf kontinuierliche, auch prozessbegleitende Messverfahren setzt Aenderungen in den apparativen Ausfuehrungen voraus, die hier weiter optimiert bzw. den Erfordemissen des Labors fuer Bioverfahrenstechnik angepasst werden. Mit dem modifizierten Algentest ToxAlarm der Firma LAR zur Bestimmung der Guetequalitaet von Gewaessern wird die Toxitaet verschiedener Herbizide, Insektizide und Metallverbindungen mit guter Reproduzierbarkeit bestimmt. Eine eigene kontinuierlich arbeitende Biofloureszenzmesseinrichtung kommt zur Toxitaetspruefung von Tensiden fuer die situ-Bodensanierung zum Einsatz. BSB on line Messungen mit dem Biomonitor von LAR dienen vor allem der Prozesskontrolle bei der aeroben Abwasserreinigung. Die Zeitverzoegerung der Messwerte betraegt etwa sieben Minuten. Eine fuenftaegige Inkubationsphase ist nicht mehr erforderlich. Die erhaltenen Werte dienen als Mass fuer die Belastung der Klaeranlage und koennen sofort beruecksichtigt werden. Es gelingt, die Reproduzierbarkeit der Messwerte zu verbessern.

Technikumsanlage zur Behandlung HCH-belasteten Grundwassers

Das Projekt "Technikumsanlage zur Behandlung HCH-belasteten Grundwassers" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von WASA Rathenow durchgeführt.

Mikrobieller Abbau von Nitrilotriacetat (NTA) unter aeroben und denitrifizierenden Bedingungen

Das Projekt "Mikrobieller Abbau von Nitrilotriacetat (NTA) unter aeroben und denitrifizierenden Bedingungen" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz durchgeführt. Um die Eutrophierung von Oberflaechengewaessern zu verhindern, ist in der Schweiz Phosphat in Waschmitteln seit 1986 verboten. Ein Phosphatersatzstoff ist Nitrilotriacetat (NTA). Da NTA in grossen Mengen (nicht nur via Waschmittel) ins Abwasser gelangt, ist sein biologischer Abbau von primaerer Bedeutung. NTA wird durch Bakterien als Wachstumssubstrat verwendet und zu Biomasse, CO2 und NH4+ umgewandelt. In unserem Labor werden eine Reihe von NTA-abbauenden Bakterien isoliert, taxonomisch charakterisiert und die am Abbau von NTA beteiligten Enzyme isoliert. Das Wachstumsverhalten und die Regulation des Abbauverhaltens von NTA-verwertenden Bakterien wird sowohl im Labor als auch in Klaeranlagen (mit Hilfe von Immunofluoreszenzmarkierung und Diffusionskammern) untersucht. Die Resultate sollen die Voraussage des Abbaus von NTA in verschiedenen Oekosystemen erlauben, und Grundlagenwissen zum Abbau von Schadstoffen allgemein soll erarbeitet werden.

Entwicklung und Erprobung eines neuen Rotationsscheibenreaktors mit Textilstrukturbelag zur Bakterienfixierung fuer die aerobe und anaerobe Abwasserreinigung

Das Projekt "Entwicklung und Erprobung eines neuen Rotationsscheibenreaktors mit Textilstrukturbelag zur Bakterienfixierung fuer die aerobe und anaerobe Abwasserreinigung" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von KLA - Klärtechnik Neubrandenburg durchgeführt.

Inbetriebnahme und Optimierung einer anaerob-aeroben Abwasserreinigungsanlage

Das Projekt "Inbetriebnahme und Optimierung einer anaerob-aeroben Abwasserreinigungsanlage" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Wien, Institut für Wassergüte und Landschaftswasserbau durchgeführt. Die anlage besteht aus einem Vorklaerbecken, einem Ausgleichsbehaelter, einem Anaerobreaktor (up-flow) und einer Belebungsanlage. Untersuchungsschwerpunkte sind: Einflussparameter auf Vorversaeuerung, Neutralisation, Naehrstoffbedarf, Verhinderung von Blaehschlamm.

Aerobe Nachreinigung anaerob vorbehandelter Abwaesser

Das Projekt "Aerobe Nachreinigung anaerob vorbehandelter Abwaesser" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Technische Universität Wien, Institut für Wassergüte und Landschaftswasserbau durchgeführt. Anaerob vorbehandelte Abwaesser koennen nicht unmittelbar in Vorfluter eingeleitet werden. In jedem Fall muss noch eine aerobe Nachreinigung erfolgen. Dabei treten eine Reihe von Problemen auf (Faellungsreaktionen, Hemmwirkung von NH3, Geruchsprobleme, Schlammanfall, Sauerstoffverbrauch).

Teilprojekt G

Das Projekt "Teilprojekt G" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von ATEMIS GmbH Ingenieurbüro für Abwassertechnik Energie-Management und innovative Systementwicklung durchgeführt. Gesamtziel des Forschungsvorhabens ist die weitere Reduzierung des Stickstoffgehalts im Ablauf der Kläranlagen im Suzhou Industriepark (SIP) über das bisherige sehr gute Niveau hinaus, bis die verschärfte Zielkonzentration von 6 mg/L TN zuverlässig eingehalten werden kann. Das Ziel des Arbeitspaketes von ATEMIS ist es, durch verfahrenstechnische Ergänzungen (Deammonifikation) die Reinigungsleistung der Kläranlagen der chinesischen Partner zu verbessern. Entsprechend der Einordnung in das Gesamtkonzept bringt das Ingenieurbüro ATEMIS dazu seine Erfahrungen über Planung, Bau und Betrieb (insbesondere Anfahrbetrieb) von Reaktoren für die biologische Deammonifikation von stickstoffreichen Abwässern ein.

KMU-innovativ - Einstiegsmodul Ressourceneffizienz: NiERE - Vorbereitung für Planung und Bau einer Pilotanlage zur Aufbereitung nährstoffreicher industrieller Bioreststoffe mit nachhaltiger klimaneutraler Produktion von Wertstoffen, Mineraldünger und Biomethan

Das Projekt "KMU-innovativ - Einstiegsmodul Ressourceneffizienz: NiERE - Vorbereitung für Planung und Bau einer Pilotanlage zur Aufbereitung nährstoffreicher industrieller Bioreststoffe mit nachhaltiger klimaneutraler Produktion von Wertstoffen, Mineraldünger und Biomethan" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von ENERSYS Gesellschaft für Energiesysteme mbH durchgeführt. NiERE steht für nachhaltige innovative Energie- und Ressourceneffizienz. Es soll im Rahmen der Planung und des Baus einer Pilotanlage mit verschiedenen innovativen FuE-Projekten das Verfahren zur stofflichen Verwertung von industrieller und agrarischer Biomasse und von biogenen Reststoffen' gezielt weiterentwickelt und konkret angewendet werden auf: a) Aufbereitung nährstoffreicher biogener Reststoffe (Fermentationsrückstände aus der Vitamin-B2-Produktion, Überschuss-Bierhefe aus der Bierproduktion und Überschuss-Biomasse aus aerober Abwasserreinigung) und b) Produktion der 3 Endprodukte: Wertstoffe (Aminosäuren), Mineraldünger und Biomethan. Das Gesamtvorhaben zielt sowohl auf eine vollständige als auch physikalisch klimaneutrale Verwertung aller Einzel-Inhaltstoffe der eingesetzten biogenen Reststoffe ab. in der Pilotanlage soll durch gezielte Versuche die Übertragbarkeit der o.a. Substrate auf weitere potenzielle biogene Reststoffe entwickelt werden. Durch das frühe Herausnehmen von Hemmstoffen (im wesentlichen Stickstoff- und Schwefelverbindungen) können im Unterschied zu den bekannten Verfahren des Stands der Technik die biogenen Reststoffe der Vergärung ohne jegliche prozesstechnischen Behinderungen zugeführt werden'.

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