Dalbert fordert Agrarwissenschaften zu einem Leuchtturm zu entwickeln Magdeburg. Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert äußert sich besorgt zur aktuellen Debatte um Kürzungen an der Martin-Luther-Universität in Halle (Saale), die auch das landwirtschaftliche Institut betreffen: „Unser Bundesland ist stark von Landwirtschaft geprägt. Für die ländlichen Räume Sachsen-Anhalts bildet die Landwirtschaft das Rückgrat der wirtschaftlichen Entwicklung. Dazu gehören selbstverständlich auch renommierte Einrichtungen der agrarwissenschaftlichen Forschung und Lehre. Ich bin sehr besorgt, dass das Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften an der MLU so stark von den Kürzungsplänen der Universitätsleitung betroffen sein soll.“ „Aus meiner Sicht ist es notwendig, die Agrarwissenschaften zu einem Leuchtturm weiterzuentwickeln. Die Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt, Deutschland und Europa steht vor riesigen Veränderungen: das Artensterben, die Klimakrise, Dürre, Ausbreitung von Erregern und Schädlingen. Um Antworten auf die Fragen unserer Zeit zu finden, brauchen wir eine starke Agrarwissenschaft im Land der fruchtbarsten Böden: Wie soll der Stall der Zukunft aussehen? Was sind tierwohlgerechte Haltungsbedingungen? Wie gelingt landwirtschaftliche Produktion unter den Bedingungen des Klimawandels? Wie geht Produktion und Naturschutz zusammen? Welche Bedingungen benötigen Tiere und Pflanzen in der Kulturlandschaft, um überleben zu können? Wie und auf welche Weise können digitale pflanzen- und tierbezogene Daten die landwirtschaftlichen Betriebe bei ihrer nachhaltigen Arbeit unterstützen? Auf all das brauchen wir Antworten, um jetzt die Weichen zu stellen und die gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie Förderprogramme entsprechend anpassen zu können“, macht Dalbert deutlich. „Wir benötigen eine starke Agrarwissenschaft an der Universität, weil sie mit ihrer Grundlagenforschung ein entscheidender Baustein im Netz unserer Hochschulen ist. Die darauf aufbauende Anwendungsforschung an unseren Fachhochschulen ist bei Landwirtinnen und Landwirten höchst gefragt. Nur alle Bausteine zusammen ergeben eine zukunftsfähige Forschungsstruktur für das Agrarland Sachsen-Anhalt“, fügt sie abschließend hinzu. Impressum: Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Leipziger Str. 58 39112 Magdeburg Tel: +49 391 567-1950 Fax: +49 391 567-1964 E-Mail: PR@mule.sachsen-anhalt.de Facebook: Umwelt.LSA Twitter: UmweltLSA YouTube: Umwelt_LSA Instagram: Umwelt.LSA
?Bernburg ist ein guter Ort für das Historische Erntefest. Denn in der ländlichen Umgebung wird nicht nur viel Landwirtschaft betrieben. Es wird auch seit mehr als einem Jahrhundert darüber geforscht.? Das erklärte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff heute zum Auftakt des Historischen Erntefestes in Bernburg. Organisatoren sind die Hochschule Anhalt und die Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. Heute sei Bernburg ein bedeutendes Zentrum der deutschen Agrarforschung. Durch die vielbeachteten Arbeiten der Hochschule Anhalt und des Internationalen Pflanzenbauzentrums sei es national und international renommiert, betonte Haseloff. Veranstaltungen wie das Erntefest brächten regionale Produkte den Verbrauchern näher und demonstrierten die Leistungsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft. Hier werde die gesamte Bandbreite der Landwirtschaft präsentiert. Vom hochmodernen Ökolandbau bis hin zu Betrieben mit dokumentierter Qualitätsproduktion und hohen Umwelt- und Verbraucherstandards sei alles zu sehen, hob der Regierungschef hervor. ?Das Interesse an frischen regionalen Produkten hat erfreulicherweise zugenommen. Die Menschen achten nicht nur wieder verstärkt auf eine ausgewogene Ernährung. Sie fragen auch danach, woher ihr Essen kommt?, unterstrich Haseloff. Impressum: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt Pressestelle Hegelstraße 42 39104 Magdeburg Tel: (0391) 567-6666 Fax: (0391) 567-6667 Mail: staatskanzlei@stk.sachsen-anhalt.de
Halle. Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens ist davon überzeugt, dass die Landwirtschaft in Sachsen-Anhalt gut für die Zukunft aufgestellt ist. Das sagte er am Mittwoch auf der Hochschultagung des Instituts für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle.Aeikens: ?Der mitteldeutsche Raum zählt aus acker- und pflanzenbaulicher Sicht aufgrund der gegebenen Boden- und Klimabedingungen zu den Gunststandorten in Europa und in der Welt. Zusammen mit der erreichten Produktivität unserer landwirtschaftlichen Unternehmen liegen die Erträge landwirtschaftlicher Rohstoffe heute weit über dem Durchschnitt im Vergleich zu anderen Regionen unserer Erde.?Mit wirtschaftlich überwiegend gesunden Landwirtwirtschaftsbetrieben könne Sachsen-Anhalt seinen Beitrag zur Lösung der großen Herausforderungen, auch der weltweiten Nahrungsmittelsicherstellung, einbringen. Hinzu komme, dass die landwirtschaftlichen Unternehmen hierzulande auf einem hohen Niveau unter hohen Umwelt-, Natur-, Tier- und Verbraucherschutzstandards produzierten. Deshalb sei es auch in Zukunft wichtig, dass alle Beteiligten Entscheidungen so treffen, dass die Leistungen der Landwirte gesellschaftlich anerkannt werden und die Unternehmen ökonomisch gesicherte Perspektiven haben, so der Minister.Flankiert werde dies derzeit von der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik, die gesellschaftliche Forderungen aufgreife. ?Mehr Umwelt- und Naturschutz befürworten wir?, sagte Aeikens.Es seien intelligente Lösungen nötig, um ein Gleichgewicht zwischen Ökonomie, Ökologie und sozialen Belangen zu finden. Hier sei auch der Berufsstand gefragt. Und der sei auf die Forschung angewiesen, betonte der Minister. ?Ziel muss es sein, den Menschen moderne Landwirtschaft wieder näher zu bringen. Die Agrarforschung in unserem Land ist deshalb weiter angehalten, die Forschung für die Praxis fortzuführen und die landwirtschaftlichen Unternehmen rechtzeitig mit einzubeziehen.?Aktuell gibt es in Sachsen-Anhalt 4.232 landwirtschaftliche Betriebe, die auf einer Fläche von rund 1,2 Millionen Hektar wirtschaften. Impressum:Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energiedes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleLeipziger Str. 5839112 MagdeburgTel: (0391) 567-1950Fax: (0391) 567-1964Mail: pr@mule.sachsen-anhalt.de
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 058/10 Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt - Pressemitteilung Nr.: 058/10 Magdeburg, den 14. April 2010 Gedenkveranstaltung zum 100. Todestag von Julius Kühn Aeikens will mit Dialogreihe das Erbe des Argrawissenschaftlers fortsetzen Quedlinburg. Mit Julius Kühn ist heute am gleichnamigen Institut in Quedlinburg anlässlich seines 100. Todestages an einen der bedeutendsten deutschen Agrarwissenschaftler erinnert worden. Landwirtschaftsminister Dr. Onko Hermann Aeikens sagte in seinem Grußwort, Kühn habe fast fünf Jahrzehnte lang die Entwicklung der Landwirtschaftswissenschaft in Deutschland maßgeblich mit gestaltet. Der 1862 zum ersten ordentlichen Professor für Landwirtschaft an der Universität Halle ernannte Kühn habe Wissenschaft und Praxis in einer Art und Weise zusammengebracht, die heute noch Geltung habe. In Sachsen-Anhalt werde das Werk von Julius Kühn fortgesetzt. Aeikens nannte beispielhaft das Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, das Julius-Kühn-Institut in Quedlinburg, das Institut für Kulturpflanzenforschung Gatersleben und das Institut für Pflanzenbiochemie Halle. Aeikens: ¿Auch heute gilt, ganz im Sinne Julius Kühns, Theorie und Praxis zusammenzubringen.¿ Dies solle eine Dialogreihe ¿Innovationsfeld Pflanze¿ leisten, deren Start für dieses Jahr geplant sei. Fachleute aus der Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik sollen sich in diesem Forum über die Perspektiven der Pflanzenforschung und -züchtung austauschen und nach innovativen Lösungsansätzen in der Landwirtschaft suchen. ¿Sachsen-Anhalt kann in der Agrarforschung auf eine lange Tradition und auf Kompetenz verweisen. Das müssen wir nutzen¿, so Aeikens. Impressum: Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Pressestelle Olvenstedter Straße 4 39108 Magdeburg Tel: (0391) 567-1950 Fax: (0391) 567-1964 Mail: pr@mlu.lsa-net.de Impressum:Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energiedes Landes Sachsen-AnhaltPressestelleLeipziger Str. 5839112 MagdeburgTel: (0391) 567-1950Fax: (0391) 567-1964Mail: pr@mule.sachsen-anhalt.de
Das LANUV ist an der Schnittstelle zur Landwirtschaft in vielfältigen Aufgabengebieten tätig, beispielsweise in den Bereichen Naturschutz, Gewässer- und Bodenschutz, Klimaschutz, Immissionsschutz und Anlagensicherheit. Informationen hierzu finden Sie auf den jeweiligen Themenseiten. Forschungsnetzwerk NRW Agrar Im Forschungsnetzwerk NRW Agrar arbeitet das LANUV mit anderen Einrichtungen der agrarwissenschaftlichen Forschung in Nordrhein-Westfalen zusammen. Es werden agrarwissenschaftliche Fragen erörtert und gemeinsame Veranstaltungen und Projekte konzipiert. Die nachhaltige Nutzung und Gestaltung des Raumes durch Landwirtschaft und Gartenbau ist ebenso Thema, wie die gesamte Wertschöpfungskette der Lebensmittelerzeugung.
Das Projekt "Regionale Wertschöpfungsketten der Zukunft für pflanzliche Lebensmittel mit Arten- und Klimaschutzleistung durch digitale Technologien" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, Institut für Angewandte Agrarforschung durchgeführt. In diesem Projekt wird der Ausbau von Nischenkulturen erprobt und deren Vermarktung mittels digitaler Technologien in nachhaltigen Wertschöpfungsketten weiterentwickelt. Arten- und Klimaschutzleistungen werden für die Konsumierenden transparent gestaltet und so den Landwirtinnen und Landwirten eine Differenzierung am Markt ermöglicht. Die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte erfolgt in Anbausystemen Landschaften, die Artenvielfalt fördern, einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und an den fortschreitenden Klimawandel angepasst sind. Im Projekt werden 'Best-Practice'-Protokolle für Nischenkultiren abgeleitet und validiert, Prototypen einer Software zur horizontalen und vertikalen Koordination von Klima- und Artenschutzmaßnahmen entworfen und Vermarktungspotenzial der Nischenkulturen analysiert. Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Teilbereichen werden transparent für alle Beteiligten sowie die Öffentlichkeit modelliert. Durch das Projekt 'regiopAKT' (Regionale Wertschöpfungsketten der Zukunft für pflanzliche Lebensmittel mit Arten- und Klimaschutzleistungen) wird die Expertise der Projektpartner im Pflanzenbau genutzt. Mithilfe der breit aufgestellten Partnerinnen und Partner aus der Zukunftsregion werden in allen Bereichen entlang der Wertschöpfungskette - von landwirtschaftlichen Betrieben, über Industrie, Verarbeitung und Vermarktung - Erfahrungswerte ausgetauscht. Diese Zukunftsregion soll anderen Regionen mit ähnlich strukturierten Agrarlandschaften als Vorreiter dienen.
Das Projekt "Innovation Building in Sustainable Development" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Leibniz Universität Hannover, Institut für Botanik durchgeführt. Achieve better involvement of young professionals in agricultural research for development. Help adapt actions of the international organizations to the needs and cultural habits of the people having their roots in different cultures. Build a bridge to allow equal opportunities for all professionals involved in agricultural research and development.
Das Projekt "Teilprojekt: Einfluss von Kulturpflanzenwurzeln auf die Bodenumwelt für die Denitrifikation in landwirtschaftlichen Böden" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Georg-August-Universität Göttingen, Department für Nutzpflanzenwissenschaften, Abteilung Pflanzenernährung und Ertragsphysiologie durchgeführt. Die Forschung im Teilantrag P4 befasst sich mit den Einflüssen von Kulturpflanzen auf Prozesse und Raten der Denitrifikation in landwirtschaftlichen Böden. Diese Effekte konzentrieren sich auf Aktivitäten von Wurzeln, die erheblichen Einfluss auf die Bedingungen für Prozesse, Raten und Organismen der Denitrifikation ausüben. Die Wirkungen der Pflanzen werden systematisch nach vier Gruppen analysiert: Rhizodeposition, Stickstoffaufnahme durch Wurzeln, Wasseraufnahme und Wirkungen residualer Biomasse im Nach-Erntezeitraum. Da diese Wirkungen z.T. massive Verschiebungen in der Verfügbarkeit und im Verhältnis der Substrate verursachen, wird in die Stöchiometrie der Denitrifkationsprozesse eingegriffen, was u.a. zu Veränderungen im Verhältnis von N2O zu N2-Emissionen führt. Dies hat große Umweltrelevanz. In systematisch angelegten Mesokosmen-Versuchen mit Pflanzen sollen die genannten Wirkgruppen isoliert betrachtet werden. Neben der klassischen Online- und manuellen Spurengasanalytik werden 15N- und 13C-Markierungs- und Isotopomeransätze verwendet, um Gasflussraten und Produktstöchiometrie quantitativ zu erfassen und Pflanzenprozessen zuzuordnen. Angestrebt wird auch, die aus Isotopomeranalysen abgeleiteten Erkenntnisse zu verantwortlichen Organismen in Zusammenarbeit mit P2 zu verifizieren. Die Studien fließen in die Prozessparametrisierung der verschiedenen Modellebenen ein.
Das Projekt "Zukunft Biene 2 - Grundlagenforschungsprojekt zur Förderung des Bienenschutzes und der Bienengesundheit" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Graz, Institut für Biologie durchgeführt. Bedeutung des Projekts für die Praxis: Die Imkerei ist ein Betriebszweig der Landwirtschaft. Somit ist dieses Projekt, das einen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung des Bienenbestandes leistet, auch für die Landwirtschaft und die Stärkung des ländlichen Raumes von Relevanz, da nach wie vor in verschiedenen Regionen hohe Winterverluste bei Bienenvölkern auftreten. Gesunde Bienenvölker sind die Voraussetzung für die Sicherung des Völkerbestandes und eine erfolgreiche, wirtschaftlich ertragreiche Imkerei, die insbesondere durch die Produktion von Honig einen wesentlichen Beitrag zur Ernährungssicherung leistet. Gleichzeitig wird dadurch die Bestäubung jener Kulturen und Wildpflanzen gesichert und unterstützt, die für die Frucht- oder Samenbildung auf den Besuch blütenbesuchender Insekten angewiesen sind (Klein et al., 2007, Proc R Soc B). Für die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft und die Umwelt ergeben sich daraus Vorteile durch die Sicherung und Steigerung landwirtschaftlicher Erträge und die Förderung der Biodiversität insektenbestäubter Pflanzenarten auf dem Niveau der unterschiedlichen Spezies und der genetischen Diversität (Biesmeijer et al., 2006, Science; Garratt et al., 2014, Agricult Ecosys Environ; Sutter et al., 2017, Agrarforschung Schweiz). Insgesamt werden dadurch Lebensräume von hoher Qualität und hoher biologischer Wertigkeit geschaffen und gesichert, die nicht nur für die Tier- und Pflanzenwelt sondern auch für den Menschen unverzichtbar sind. Die Schaffung von besseren Lebensbedingungen für die Honigbiene bedeutet gleichzeitig auch eine Verbesserung der Lebensbedingungen für andere Nutzinsekten. Ökonomisch betrachtet, sichert dieses Projekt nicht nur die primäre Wertschöpfung im Imkereisektor durch die Honigproduktion und die anderen Bienenprodukte, sondern darüber hinaus auch in den zahlreichen weiteren damit verknüpften Sektoren (Obstbau, Saatgutproduktion, Imkereibedarf, Handel, Schau-Imkereien in Tourismusgebieten, etc.) und reduziert die durch Völkerverluste entstehenden Nachschaffungskosten. Da die Bienenzucht in Österreich vorwiegend als Freizeitbeschäftigung betrieben wird, die vereinsmäßig gut organisiert ist, kommt ihr auf lokaler Ebene und speziell im ländlichen Raum erhebliche gesellschaftliche Bedeutung zu und erfüllt sie eine wichtige Bildungsfunktion im Hinblick auf die Vermittlung ökologischer Zusammenhänge.
Das Projekt "Nachhaltiges Management von Bodenfruchtbarkeit" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Bremen, Fachbereich 02 Biologie/Chemie, Zentrum für Biomolekulare Interaktionen, Mikroorganismen - Molekulare Pflanzen-Bakterien-Interaktionen durchgeführt. Kenntnisse über chemische und biologisch-physikalische Eigenschaften von Böden sind von größter Bedeutung, um Managementsysteme und -praktiken zu untermauern, die Nachhaltigkeit von Ökosystemen und die Umweltqualität zu gewährleisten sowie ihren Zustand und ihre Funktionalität zu bewerten. In dieser Hinsicht steht Angola vor großen Herausforderungen, da die Bodenuntersuchungen bis in die 1960er Jahre zurückreichen. Daher besteht ein dringender Bedarf an weiteren Studien, die auf eine Aktualisierung abzielen und die Grundlage für eine wissensbasierte Agrarforschung schaffen. Darüber hinaus hat Angola nur etwa fünf Labore für Bodenanalysen, und von diesen sind nur zwei in Betrieb, was zu einem Einsatz von Düngemitteln ohne vorherige Bodenanalyse führt. Das Projekt AngSoil der Universität Bremen zielt darauf ab, ein Bodenanalyselabor und ein landwirtschaftliches Mikrobiologielabor in Angola und Zambia aufzubauen und zu stärken, um chemische und biologisch-physikalische Eigenschaften von Böden und symbiotische Mikroorganismen zu untersuchen, sowie für Schulungen.
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