In the last decades agricultural policy has gained increasingly in complexity. Nowadays it influences the food and agricultural sector from the global market down to the farm level. Widespread research questions, like the impact of the WTO negotiations on the farm structure, most often require comprehensive modeling frameworks. Thus, different types of models are utilized according to their comparative advantages and combined in a strategically useful way to more accurately represent micro and macro aspects of the food and agricultural sector. Consequently, in recent years we have seen an increase in the development and application of model linkages. Given this background, the overall objective of this subproject is a systematic sensitivity analysis of model linkages that gradually involves more and more characteristics of the linkage and the corresponding transfer of results between models. In addition, the project aims to answer the following specific question: How does structural change at the farm level influence aggregate supply and technical progress? Under which conditions is it possible to derive macro-relationships from micro-relationships? How does the aggregation level influence the model results and how can possible problems be overcome? This procedure is used to quantify the effects and to derive conditions for optimal interaction of the connected models. The analysis is based on the general equilibrium model GTAP (Global Trade Analysis Project) and the farm group model FARMIS (Farm Modelling Information System) which are employed in conjunction to analyze the effects of WTO negotiations on the farm level.
Bei der Haupttätigkeit der AWE Agrarhandel Weser-Ems GmbH & Co. KG , Inspire-ID: https://registry.gdi-de.org/id/de.ni.mu/09281252360-0001) handelt es sich um Behandlung und Verarbeitung, außer ausschließlich Verpackung, der folgenden Rohstoffe, ob vorverarbeitet oder unverarbeitet, zur Herstellung von Lebensmitteln oder Futtermitteln ausschließlich aus pflanzlichen Rohstoffen mit einem fertigen Produkt (NACE-Code: 10.91 - Herstellung von Futtermitteln für Nutztiere). Es wurden keine Freisetzungen oder Verbringungen nach PRTR berichtet zu: Freisetzung in die Luft, Freisetzung in das Wasser, Freisetzung in den Boden, Verbringung von Schadstoffen mit dem Abwasser, Verbringung gefährlicher Abfälle im Inland, Verbringung gefährlicher Abfälle im Ausland, Verbringung nicht gefährlicher Abfälle.
Eine wachsende Weltbevölkerung lebt mit im Wesentlichen konstanten und damit immer knapper werdenden Wasserressourcen. Dabei fallen über 92% der des genutzten Wassers auf die Landwirtschaft. Die Wasserressourcen werden allerdings in einer Weise genutzt, die weder nachhaltig noch effizient ist. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass weder die lokale Effizienz der Nutzung noch die lokale Knappheit der Wasserressourcen im globalen Agrarhandel Berücksichtigung finden. Ziel des Gesamtprojekts ist es, von der lokalen bis zur globalen Ebene Informationen zur Erfassung und Beurteilung der Fortschritte bei der Erreichung wasserbezogenen SDGs zu generieren und praxisrelevante Lösungsmöglichkeiten für eine nachhaltige und effiziente Nutzung der Wasserressourcen für ausgewählte Anwendungsfälle zu entwickeln und zu demonstrieren. Dementsprechend besteht ein Hauptziel des Gesamtprojektes darin, eine Modellkette aufzubauen, die es ermöglichen soll, global Wasserressourcen abzuschätzen, um zum ersten Mal weltweit täglich die blauen und grünen Wasserflüsse, Wassernutzungseffizienz und die landwirtschaftlichen Erträge in hoher räumlicher Auflösung (1 km2) zu bestimmen. Im Rahmen der Modellkette möchte dieses Projekt sowohl die Grundwassermodelle zur Abschätzungen von oberflächennahen Grundwassermengen als auch modellierten Basisabfluß beitragen. Als Nebenprodukt der Grundwassermodellvorlaufzeit (Spin-Up Periode) werden zusätzlich modellierte Gesamtabflußdaten generiert, mit denen des agrar-hydrologischen Modells PROMET modellierte Gesamtabfluß plausibilisiert werden kann. Um die Ziele zu erreichen müssen folgende Aufgaben erfüllt werden: 1) Spin-Up Periode 1979-2014: Aufsetzen und Validierung von mHM-global zur Berechnung von Grundwasserneubildungsraten und Gesamt-Abflussmengen 2) Aufsetzen, Kalibrierung und Validierung von hoch aufgelösten Grundwassermodellen in off-line Kopplung mit PROMET 3) Berechnung ausgewählter Grundwasser-Indikatoren zum Wassermanagement.
<p>Vielfältige Veränderungen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft </p><p>Die Landwirtschaft in Deutschland ist einem immensen Veränderungsdruck ausgesetzt. Klar ist: Wir müssen etwas ändern. Wie diese Änderungen genau aussehen, ist ungewiss. Am 22. November diskutierte die Kommission Landwirtschaft am Umweltbundesamt (KLU) ihre Empfehlungen zu fünf Themen für den Übergang zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft mit der Öffentlichkeit.</p><p>Etwa 140 Personen kamen zur KLU-Dialogtagung „Landwirtschaft quo vadis?“, um die Empfehlungen der KLU kennenzulernen und über eine nachhaltigere Landwirtschaft zu diskutieren. Die Entscheidungstragenden aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, Beschäftigte aus landwirtschaftlichen Betrieben und Fachleute von Gremien und Verbänden widmeten sich den Themen ländliche Entwicklung, Nährstoffüberschüsse, Ernährungsindustrie, internationaler Agrarhandel und Digitalisierung in der Landwirtschaft. Prof. Alois Heißenhuber, Vorsitzender der KLU: „Die KLU hat den Auftrag, den Diskussionsprozess um die Entwicklung einer nachhaltigen Landwirtschaft zu befeuern.“</p><p>Der ländliche Raum hat Probleme, weil für die Politik die Wirtschaftlichkeit der Betriebe im Vordergrund steht. Beim Thema <strong>Landwirtschaft, Umwelt und nachhaltige ländliche Entwicklung</strong> empfiehlt die KLU der Politik deshalb die Gesamtheit des ländlichen Raumes mit ihren naturräumlichen und kulturellen Besonderheiten zu fördern. Ein neues Leitbild „Ländlicher Raum“ ist dringend erforderlich. Darin stimmten große Teile des Publikums mit der KLU überein. In der Diskussion wurde aber auch klar, dass ein konsensuales Leitbildes zu entwickeln, Zeit und zusätzlicher Ressourcen bedarf. Eine Chance dafür bietet die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ab 2020 mit ihrem Fokus auf nationale Verantwortung. <br> <br>In der Präsentation zu <strong>Stickstoff- und Phosphorströmen in der Landwirtschaft</strong> machte die KLU klar, dass Stickstoffüberschüsse in der Landwirtschaft ein seit langem bestehendes Problem sind. EU-Vorgaben und nationale Zielen werden nicht eingehalten. Die KLU empfiehlt deswegen einen Strukturwandel in der Landwirtschaft, der Tierhaltung und Ackerbau zusammenführt. In der Diskussion wurde klar, dass selbst eine gute bundeseinheitliche Düngeverordnung das Problem nur verringern, aber nicht lösen kann. Dazu sind die naturräumlichen Gegebenheiten zu verschieden. Regionen, die gesetzliche Vorgaben einhalten und trotzdem zu hohe Nitratwerte im Grundwasser haben, wären dann nicht erfasst. Auf der anderen Seite ist es teilweise schwierig die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen da eine präzise Düngung extrem komplex ist. Hier ist die Wissenschaft gefragt gute Konzepte zu entwickeln.</p><p>Die Produktion von Lebensmitteln verursacht Umweltschäden. Diese sind in billigen Lebensmittelpreisen oft nicht enthalten. Das war der Kern des Themas <strong>Ernährungsindustrie, Handel und Konsum</strong>. Verbraucherinnen und Verbraucher wissen oft nicht, wie die Produkte entstanden sind. Die KLU empfiehlt deswegen ein staatliches und unabhängiges Lebensmittelsiegel. Der dringend notwendige Paradigmenwechsel stand im Fokus der anschließenden Diskussion. Lebensmittel dürfen nicht als eine Ware wie jede andere betrachtet werden, sondern müssen als Produkte wertgeschätzt werden, die Lebensqualität beeinflussen und einen Einfluss auf die Umwelt haben. Verbraucher und Verbraucherinnen müssen Verantwortung übernehmen. Entsprechende Labels müssen es ihnen aber auch ermöglichen dies zu tun.</p><p><strong>Internationaler Agrarhandel</strong> kann den allgemeinen globalen Wohlstand fördern, hat aber auch seine Schattenseiten. Er führt zu Abholzung des Regenwaldes und vertreibt die indigenen Bevölkerung im Exportland. Handel ist auch eine Ursache für die Nährstoffüberschüsse, die bei der Produktion von tierischen Produkten für den Export in Deutschland entstehen. Die KLU empfiehlt deshalb verantwortungsvolle Lebensmittelexporte, Importe von zertifizierten Erzeugnissen und die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in Handelsabkommen. Die Diskussion zeigte, dass internationale Abkommen zum Handel ein wertvolles Instrument zur Verbesserung der sozialen und ökologischen Bedingungen der Landwirtschaft sein können, auch wenn sie viele Schwächen haben. Gleichzeitig kann die Handelspolitik helfen, der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/n?tag=Nachhaltigkeit#alphabar">Nachhaltigkeit</a> Nachdruck zu verleihen.</p><p>Die Verbesserte Umweltwirkung der Landwirtschaft durch digitale Transformation stand im Fokus der letzten Präsentation. <strong>Digitalisierung in der Landwirtschaft</strong> kann einen schonenderen Umgang mit Ressourcen ermöglichen. Sie kann aber durch eine Steigerung der Effizienz bestehende Probleme, wie ausgeräumte Landschaften, noch verstärken. Die KLU empfiehlt der Politik, hier Verantwortung zu übernehmen, damit die neuen Techniken die Entwicklung einer multifunktionalen Landwirtschaft unterstützen. Digitalisierung hat ein großes Potential, kann aber engagierte Landwirtinnen und Landwirte nicht ersetzen. Darin war sich das Publikum einig. Eine vielfältige, standörtlich angepasste Landwirtschaft ist nicht die Kernkompetenz von Robotern und Computern, sondern die von bäuerlichem Wissen. Damit die Digitalisierung ihr Versprechen an eine Ökologisierung der Landwirtschaft einlösen kann, ist, eine gute Ausbildung der Beschäftigten in der Landwirtschaft und sehr viel Forschung nötig. Denn wichtig sind standortangepasste und feldfruchtspezifische technische Lösungen.</p><p>Im Abschlussstatement betonte der Vorsitzende der KLU noch einmal, welche Verantwortung die Politik trägt. „Sie ist dafür verantwortlich, dass ökologische Mindeststandards in der Landwirtschaft festgelegt, dass sie eingehalten werden, und, dass von der Landwirtschaft erbrachte Gemeinwohlleistungen entsprechend honoriert werden. Nur so kann Landwirtschaft nachhaltig werden.“, so Heißenhuber.</p><p>Maria Krautzberger, die Präsidentin des Umweltbundesamtes, schloss die Tagung mit einem Blick auf die Rolle des Umweltbundesamtes. Sie betonte die prominente Rolle der Landwirtschaft im Koalitionsvertrag. Diese zeige, dass das Thema nachhaltige Landwirtschaft nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in der Politik angekommen sei. Die Aufgabe des Umweltbundesamtes sei es, das Umweltministerium fachlich zu unterstützen, wobei die Empfehlungen der KLU hierbei eine entscheidende Rolle spielten.</p><p>Insbesondere sind die im Koalitionsvertrag verankerten Strategien zur Nutztierhaltung und zum Ackerbau entscheidende erste Schritte für die politischen Weichenstellungen in Richtung nachhaltiger Landwirtschaft. In ihrer Rede ging die Präsidentin des Umweltbundesamtes auch auf die GAP ein. Hier sei eine Chance auf eine grundlegende Kurskorrektur vertan. Wichtig sei aber, dass die nationalen Spielräume in der neuen Agrarpolitik genutzt werden. Deutschland könne hier zeigen, wie wichtig ihr das Umsetzen einer nachhaltigen Landwirtschaft sei.</p><p>Die KLU veröffentlichte zur Tagung ihre Positionen in einem Konferenzpapier, das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/421/dokumente/20181115_klu_konferenzpapier_final.pdf">hier</a> verfügbar ist.</p><p>Zudem können Sie die Vorträge der Tagung <a href="https://www.umweltbundesamt.de/dokument/vortraege-klu-dialogtagung">hier</a> nachlesen.</p><p>Zu den oben vorgestellten Themen wird die KLU ausführliche Positionspapiere erarbeiten, in die Anregungen der Dialogtagung einfließen werden.</p>
Der internationale Agrarhandel ist, wie die Nahrungsmittelpreisbooms der letzten Jahre und die zunehmende Volatilität der Weltmarktpreise aufzeigen, von zunehmender Unsicherheit geprägt. Offenbar wirken makroökonomische Schwankungen stärker als früher auf internationale Agrarmärkte ein, und der Zusammenhang zwischen Energie- und Nahrungsmittelmärkten ist enger geworden. Auch die Liberalisierung der Agrarpolitik in Industrieländern, z.B. der EU, setzt die Akteure auf heimischen Märkten und im Außenhandel höheren Preis- und Wechselkursschwankungen aus. Trotz dieser wachsenden Unsicherheit erfordert Liberalisierung, dass wettbewerbsfähige Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft auf freien Märkten - nicht zuletzt auf internationalen - höhere Markteinkommen erwirtschaften. Investitionen in den Markteintritt, die versunkene Kosten und Pfadabhängigkeiten mit sich bringen, sind eine Voraussetzung für diesen Erfolg im Außenhandel. Mit der beantragten Forschungskooperation zwischen einer agrarökonomischen und einer wirtschaftswissenschaftlichen Arbeitsgruppe soll ein wesentlicher Beitrag zur Erklärung des Agraraußenhandels der EU und Deutschlands unter dem Einfluss von Liberalisierung, makroökonomischen Schocks und Pfadabhängigkeiten geleistet werden. In theoretischen und ökonometrischen Untersuchungen werden Determinanten des Außenhandelswerts und dessen Komponenten - Weltmarktpreis und Handelsmengen - im Aggregat und für wichtige Agrarhandelsgüter bestimmt. Es wird mit Strukturmodellen des Handels - z.B. Gravitationsmodellen und Pricing-to- Market-Ansätzen - gearbeitet, und insbesondere werden Hysteresekonzepte systematisch in die Analyse des Agrarhandels eingebaut.
Das Forschungsvorhaben zielt darauf ab, Kommunikationsstrategien für eine erfolgreiche Positionierung von nachhaltig erzeugten Aquakulturerzeugnissen am deutschen Markt zu entwickeln. Deutsche Erzeuger werden dadurch in die Lage versetzt, Verbraucher deutlich gezielter als bisher anzusprechen und zu verhindern, dass die steigende Nachfrage nach Fisch(-produkten) zunehmend durch Importe gedeckt wird. Voraussetzung für die Entwicklung einer Kommunikationsstrategie ist die Ermittlung der Wahrnehmungen, Erwartungen und insbesondere der Kaufmotive von Verbrauchern für nachhaltig erzeugten Fisch. Daneben ist von Bedeutung, welche Kommunikationsbotschaften und Labels für Fisch aus nachhaltiger Aquakultur besonders geeignet sind, um bei Verbrauchern gezielt Präferenzen für deutschen Fisch aus nachhaltiger Aquakultur aufzubauen. Zur Analyse der Verbrauchersicht und den oben genannten Fragestellungen wird eine mehrstufige Vorgehensweise mit einer Kombination aus qualitativen und quantitativen Methoden herangezogen. In einem ersten Schritt wird der aktuelle Stand der Forschung erfasst. Es folgen eine Status-Quo Analyse, Denke-Laut-Protokolle, Durchführung und Auswertung von Choice Experimenten und standardisierten Interviews, Analyse der Gesamtergebnisse und Entwicklung einer Kommunikationsstrategie, Durchführung des Praxis-Workshops, Berichterstellung und Veröffentlichung. Die wissenschaftliche Anschlussfähigkeit wird durch die Präsentation der Ergebnisse auf wissenschaftlichen Tagungen und in wissenschaftlichen Zeitschriften gesichert. Die wirtschaftliche Anschlussfähigkeit ergibt sich durch die Durchführung eines Praxis-Workshops sowie die Veröffentlichung der Ergebnisse in Fachzeitschriften und auf Fachtagungen. Hersteller und Händler erhalten die Möglichkeit ihre Marketing-Strategien ggf. stärker als bisher an den Erwartungen der Verbraucher auszurichten.
Fragen des Tierschutzes werden für Verbraucher in Deutschland beim Fleischkauf immer wichtiger. Extensive Mutterkuhhaltung, bei der Kälber über mehrere Monate gemeinsam mit ihrer Mutter weiden, dürfte bei Verbrauchern als eine besonders artgerechte Haltung wahrgenommen werden. Bisher wurde Rindfleisch aus Mutterkuhhaltung im Handel nicht besonders ausgezeichnet, so dass sich keine der Verbrauchernachfrage entsprechende Produkt- und Preisdifferenzierung am Markt einstellen konnte. Ziel der Studie ist es, das Marktpotenzial für Fleisch aus extensiver Mutterkuhhaltung zu untersuchen. Dabei wird ein Kommunikationskonzept für extensive konventionelle und ökologische Mutterkuhhaltung entwickelt und die Zahlungsbereitschaft für Fleisch aus extensiver Mutterkuhhaltung mittels Wahlexperimenten (Discrete-Choice) untersucht. In einem ersten Schritt soll eine umfassende Literaturstudie unterschiedliche bestehende Kommunikationskonzepte der Produktdifferenzierung am Rindfleischmarkt beschreiben. Basierend darauf wird ein neues Kommunikationskonzept entwickelt, das im Rahmen eines Workshops mit Praktikern und Experten diskutiert wird. Anschließend wird dieses Kommunikationskonzept genutzt, um Verbraucher über den Mehrwert der Mutterkuhhaltung aufzuklären. Mittels eines Kaufexperimentes, in der Verbraucher sich zwischen dem Kauf oder Nicht-Kauf von Fleisch aus Mutterkuhhaltung entscheiden, wird die Zahlungsbereitschaft für Fleisch aus extensiver Mutterkuhhaltung ermittelt. Ergebnisse dieses Experimentes werden im Rahmen eines zweiten Workshops mit Praktikern und Experten diskutiert. Die Ergebnisse der Diskussionen und der Zahlungsbereitschaftsexperimente bilden dann die Grundlage für fundierte Empfehlungen zur Ausdifferenzierung des Rindfleischangebotes.
Forschungsfeld: Ansatzstellen zur Verbesserung des wirtschaftlichen Ausgleichs in China zwischen Stadt - Land, Ost - West, Landwirtschaft - Gewerbe - Industrie - Dienstleistungssektor, ethnischen Gruppen Multidisziplinäre Gruppe: 14 IAMO-Wissenschaftler, 6 assoziierte international rennomierte Partner Projektförderung im Rahmen der BMBF Initiative 'Pakt für Innovation für Forschung und Innovation' durch die Leibniz Gemeinschaft. Erste Projektförderperiode: 2008-2011 Einzelthemen:- Wege zu nichtlandwirtschaftlichen Erwerbsquellen - Bodenrecht, Landfragmentierung und landwirtschaftliche Entwicklung - Akzeptanz und Wirkungen staatlicher Agrarumweltprogramme - Besteuerung ländlicher Haushalte: Wirkungsanalyse finanzpolitischer Optionen- Kooperation und Koordination in der Wertschöpfungskette für Agrarerzeugnisse - Migration, Rücküberweisungen und ländliche Entwicklung - Wirtschaftliche Integration ethnischer Minderheiten - Bildungschancen und Bildungsdiffusion im ländlichen Raum - Internationale Agrarhandelspolitik: Wirkungen auf Bauernfamilien
Zielsetzung des Projektes ist die Analyse des Angebots von Öko-Äpfeln auf dem deutschen Markt, des Außenhandels mit Öko-Äpfeln und von Maßnahmen, die deutsche Erzeuger bzw. Erzeugerzusammenschlüsse ergriffen haben, um sich am Markt zu positionieren. An erster Stelle steht die Erarbeitung eines Überblicks über Angebotsmengen in- und ausländischer Apfelerzeuger auf dem deutschen Markt (Marktstruktur). Die Datenerhebung wird in enger Zusammenarbeit mit den Praxispartnern des Projektes und der ZMP erfolgen. Der nächste Schritt besteht in der Identifikation und Befragung wichtiger Akteure auf dem Markt für ökologische Äpfel, im Bereich Erzeuger (-zusammenschlüsse), Händler, Importeure und LEH. Über Befragungen von Erzeugern sollen Informationen über Produktionsumfang, Art der Aufbereitung im eigenen Betrieb, realisierte Absatzwege, Probleme verschiedener Absatzformen und Qualität der Geschäftsbeziehungen zur abnehmenden Seite zusammengestellt werden. Befragungen der abnehmenden Seite (Großhändler des allgemeinen LEH und Naturkostgroßhändler) sollen Antworten auf die Fragen nach der Struktur der Unternehmen, der gehandelten Apfelmengen verschiedener Herkünfte, Besonderheiten des Marketing ökologischer Äpfel, Probleme bei Beschaffung und Absatz (auch unter Berücksichtigung der Qualität der Beziehung zu den Lieferanten und Abnehmern) geben. Die Analyse von Angebots- und Handelsstrukturen für ökologische Äpfel verspricht zum einen ein höheres Maß an Marktransparenz für deutsche Erzeuger. Die Identifikation von Erfolgspotentialen und Schwachstellen von verschiedenen Formen der horizontalen und vertikalen Kooperation der Marktpartner, die im Öko-Apfelmarkt stark ausgeprägt ist, verspricht wertvolle Erkenntnisse für den zielgerichteten Einsatz Erfolg versprechender Maßnahmen. Auf dieser Grundlage wird es möglich, Handlungsempfehlungen für andere Produktbereiche abzuleiten. Die Ergebnisse werden auf Fachtagungen vorgestellt und in praxisnahen Zeitschriften veröffentlicht.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 26 |
| Land | 2 |
| Weitere | 1 |
| Wissenschaft | 8 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 18 |
| Text | 6 |
| Umweltprüfung | 2 |
| unbekannt | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 10 |
| Offen | 19 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 27 |
| Englisch | 9 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 5 |
| Keine | 15 |
| Webseite | 10 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 14 |
| Lebewesen und Lebensräume | 26 |
| Luft | 12 |
| Mensch und Umwelt | 29 |
| Wasser | 10 |
| Weitere | 29 |