Die bisher praktisch angewandten Verfahren zur P-Elimination aus Abwasser, wie Simultan- und Nachfaellung, lassen Ablaufwerte unter 1 mg/l P nur schwer erreichen und sind durch vermehrten Schlammanfall sowie Aufsalzung aufwendig und nicht umweltfreundlich. Mit dem Ziel, eine Ablaufqualitaet von kleiner 0,5 mg/l Pges sicher zu erreichen, wird im Klaerwerk Berlin-Ruhleben die Kombination der biologischen P-Elimination durch luxury uptake, Simultanfaellung und Aktivtonerdeadsorption untersucht. In der Belebungsstufe soll bei minimalen FeSO4-Einsatz eine Ablaufqualitaet von 1 bis 2 mg/l Pges erreicht werden. Eine nachgeschaltete Aktivtonerdeadsorptionsstufe soll die P-Konzentration weiter auf kleiner 0,5 mg/l Pges senken. Ausserdem wird eine weitgehende Stickstoffelimination durch Nitrifikation und Denitrifikation angestrebt. Die Versuche zur biologischen P-Elimination werden im Massstab 40000 m3/d, die Versuche zur Aktivtonerdeadsorption im Massstab 500 m3/d durchgefuehrt.