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Machbarkeitsstudie für eine epidemiologische Studie zur Untersuchung des Zusammenhangs von Strahlenbelastung und einer Katarakterkrankung - Vorhaben 3609S30004

Die Strahlenempfindlichkeit der Augenlinse manifestiert sich vor allem im häufigen Auftreten von Katarakten. Bislang wurde für die Wirkung ionisierender Strahlung auf die Augenlinse angenommen, dass es sich bezüglich einer Kataraktentstehung um einen deterministischen Effekt handelt, der bei akuter Exposition erst ab einer gewissen Schwellendosis im Bereich von 0,5 bis 2 Gray Linsentrübungen hervorrufen werden kann (ICRP 2007). Bei Langzeitexposition erhöht sich dieser Wert auf 5-8 Gray (ICRP 2000; ICRP 2007; ICRP 2011). Diese Annahmen stützen sich auf Daten epidemiologischer Studien am Menschen und auf Tierexperimente. In den letzten Jahren publizierte Studien in unterschiedlichen strahlenexponierten Untersuchungskollektiven deuten darauf hin, dass die Schwellendosis niedriger liegt als bisher angenommen oder die Annahme einer Schwellendosis überholt ist (Ainsbury et al. 2009; Shore et al. 2010; Strahlenschutzkommission 2009). Die Aussagekraft der bisher zu diesem Thema veröffentlichten Studien wird durch methodische Probleme eingeschränkt, wie geringe Fallzahlen, Mängel bei der Diagnostik, der Dosimetrie oder der Dauer der Nachbeobachtungszeit. Ziel des Vorhabens war es daher, in einer Machbarkeitsstudie zu prüfen, ob in Deutschland eine im Vergleich zu früheren Studien verbesserte epidemiologische Studie zur Untersuchung der Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen Strahlenexposition und Katarakterkrankung durchgeführt werden kann, die aussagekräftige Ergebnisse erwarten lässt. Die vorliegende Machbarkeitsstudie für eine epidemiologische Studie zur Untersuchung des Zusammenhangs von Strahlenexposition und Linsentrübungen in Deutschland ermittelt systematisch den relevanten Stand der Wissenschaft, benennt Qualitätskriterien zur Bewertung der relevanten Literatur, ermittelt und bewertet relevante strahlenexponierte Kollektive in Deutschland und prüft die beibehaltenen, potentiell für eine Studie geeignet eingestuften Kollektive eingehend.

Abschätzung des Krebsrisikos nach akuten Gammastrahlenexpositionen durch Analysen der Daten für die Atombombenüberlebenden von Hiroshima und Nagasaki

Das Projekt "Abschätzung des Krebsrisikos nach akuten Gammastrahlenexpositionen durch Analysen der Daten für die Atombombenüberlebenden von Hiroshima und Nagasaki" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH) - Institut für Strahlenschutz (ISS) durchgeführt. In diesem Vorhaben soll mit den aktuellen Daten der Radiation Effects Research Foundation (RERF) das Krebsrisiko für Atombomben-Überlebende abgeschätzt werden nach akuter Exposition mit Gamma- und Neutronenstrahlung im Dosisbereich von einigen hundert Millisievert und darunter.

Swiss Canopy Project: Dissolved organic matter dynamics in a mature deciduous forest under elevated CO2

Das Projekt "Swiss Canopy Project: Dissolved organic matter dynamics in a mature deciduous forest under elevated CO2" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft durchgeführt. The exposure of a 100 year-old mixed broadleaf forest to elevated CO2 has little effects on dissolved organic matter. Our results suggest that CO2 enrichment can stimulate initial mineralization and leaching of C from litter by altering its quality, but these effects will be short-term and much smaller than any change in species composition. Rationale: The continued rise in atmospheric CO2 changes ecosystem functioning. Most CO2 enrichment experiments were conducted in young expanding ecosystem, much less is known on the response of older ecosystems. We are measuring DOM cycling within a unique CO2 enrichment study experiment - the Swiss Canopy Project - led by the Institute of Botany, University of Basel (Prof. Körner). Here, a 100 year-old forest with beech, oak, hornbeam, cherry, maple, and linden trees is exposed to elevated CO2 with a so-called Web-Face which was woven into the tree crowns with the help of a crane. The added CO2 is depleted in 13C as compared to normal air, allowing to trace assimilated CO2 through the tree and soil system and to gain insight into soil C cycling. Aims: The objectives of our contribution are (1) to quantify the response of DOM leaching to increasing atmospheric CO2 and (2) to trace the input of recent photosynthates (root exudates, litter) into dissolved organic carbon (DOC) of mature forests. Methods: We are collecting soil solutions under the litter layer and at 5 and 15 cm depth along three transects from un-treated trees to CO2-erniched trees (at 30 locations). We measure concentrations DOC, DON, hydrophobic/hydrophilics, phenolics and d13C signatures. In a lab study, we measured initial C mineralization and leaching rates of DOC, DON and biodegradable DOC from litter of eight tree species from the CO2 enrichment experiments in the deciduous forest and at the treeline. Results: In the field, DOC and DON concentrations were largely unaffected by elevated CO2. The laboratory study indicated that CO2 enrichment of forests can stimulate initial mineralization and leaching of C from litter by altering its quality, but these effects will be short-term and much smaller than any change in species composition (Hagedorn & Machwitz, 2007).

Cytologische, histologische, histochemische und biochemische Untersuchung der toxischen Wirkung sandoz-spezifischer Pestizide auf Aale, Cypriniden und ausgewaehlte Evertebraten

Das Projekt "Cytologische, histologische, histochemische und biochemische Untersuchung der toxischen Wirkung sandoz-spezifischer Pestizide auf Aale, Cypriniden und ausgewaehlte Evertebraten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Heidelberg, Zoologisches Institut I durchgeführt.

Der Einfluss von chronischer Bleiexposition auf kognitive Faehigkeiten

Das Projekt "Der Einfluss von chronischer Bleiexposition auf kognitive Faehigkeiten" wird vom Umweltbundesamt gefördert und von Universität Wien, Universitätsklinik für Innere Medizin IV, AKH, Abteilung Arbeitsmedizin durchgeführt. Folgende Fragestellungen sollen behandelt werden: Ueben bereits niedrige Bleibelastungen einen Einfluss auf die kognitive Leistungsfaehigkeit des Menschen aus? Wenn ja, welche kognitiven Faehigkeiten sind davon betroffen? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Belastungsparametern (BPb, Blei im Harn, Koproporphyrine, EPP, Delta-ALA-D, ALA-U, HVA, Beta-NAG, Betatief2 Mikroglobulin, Mikroalbumin, TWA, IBL) und den Testergebnissen? Sind aeltere Probanden anfaelliger gegenueber den Effekten chronischer Bleiexposition? Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede? Kann die Hypothese, dass chronische Exposition einen staerkeren Einfluss auf visomotorische Faehigkeiten (Reaktionszeit, Handgeschicklichkeit) und akute Exposition einen staerkeren Einfluss auf das verbale Gedaechtnis hat, bestaetigt werden? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Homovanillinsaeure im Harn, ein Dopaminmetabolit (Dopamin ist ein Neurotransmitter, der mit motorischen Faehigkeiten zusammenhaengt) und visomotorischen Testergebnissen?

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