Stärke ist ein pflanzlicher Reservestoff, der in Form von Stärkekörnern in Speicherorganen von Pflanzen (Körner, Knollen, Wurzeln oder Mark) angereichert wird. Stärke wird sowohl im Lebensmittel - als auch im technischen Bereich in breitem Umfang eingesetzt. Die landwirtschaftliche Erzeugung von stärkehaltigen Rohstoffen erfolgt in Deutschland durch den Anbau von Kartoffel, Weizen und Körnermais. In der Zukunft könnten die Markerbse und Neuzüchtungen mit sehr hohem Amylose- ("Amylo-Mais") oder Amylopektinanteil (z. B. Amylose-freie Kartoffel) Bedeutung erlangen, da sich hierdurch verarbeitungs- und anwendungstechnische Vorteile ergeben. Hinsichtlich der Verwendung werden drei wesentliche Produktlinien unterschieden - native Stärke (Papier, Pappe, Leime, Kleber, Gipskartonplatten, Textilverarbeitung, Kosmetika), - modifizierte Stärke (Lacke, Streichfarben, Bindemittel (Quellstärken), kationische Stärken, Papier, Pappe, Tabletten, Stärkeether und -ester) etc. sowie - Verzuckerungsprodukte (Tenside, Sorbit, Kunststoffe, Vitamin C, Alkohole, Biotechnologie).
Biokraftstoffe werden aus Biomasse hergestellt und dienen als Kraftstoffe (Treibstoffe) für Verbrennungsmotoren. Der Kraftstoffsektor als Bereich nachwachsender Rohstoffe wurde bis 2005 fast ausschließlich von Biodiesel bestritten. Im Rahmen des EU-Aktionsprogramms Biotreibstoffe mit Richtwerten für Mindestanteile von Biokraftstoffen sowie der Richtlinie zur Steuerbefreiung/-reduzierung von biogenen Treibstoffen und -komponenten wird 2010 ein Absatz von 3,2 Mio. t in Deutschland angestrebt (5,75 % des Kraftstoffmarktes). Ziel des Aktionsprogramms ist die Minderung der Abhängigkeit von Rohstoffimporten für die Kraftstoffproduktion. Zusätzlich wird eine Minderung der CO2-Belastung angestrebt. Mit den Steigerungsraten im Verkehrsaufkommen besteht die Gefahr, dass die CO2-Einsparungen anderer Wirtschaftsbereiche überdeckt und die gestellten Ziele insgesamt nicht erreicht werden. Neben Kraftstoffen in reiner Form wurden mit Inkrafttreten des neuen Mineralölsteuergesetzes in Deutschland auch Anteile biogener Kraftstoffe in Mischungen mit fossilen Kraftstoffen von der Mineralölsteuer befreit. Damit sind auch Mischungen wirtschaftlich. Als Alternative zu fossilen Kraftstoffen kommen u. a. Pflanzenölmethylester, Pflanzenöl, Alkohol, Biogas und synthetische Kraftstoffe auf Biomassebasis in Frage, wobei reine Kraftstoffe oder Mischungen mit fossilen Kraftstoffen möglich sind.
Irreversible Schäden an Pflanzen bis hin zum Ausfall von ganzen Pflanzungen kann die Folge einer unkontrollierten Ausbreitung von Schadorganismen sein. Zur Erarbeitung von rechtzeitigen Prognosen und zum Stadtgebiet passenden Bekämpfungsstrategien, werden relevante tierische Schadorganismen im Stadtgebiet Berlin überwacht. Dazu werden für ein aussagekräftiges Monitoring Lockstoff- und Alkoholfallen, aber auch Lichtfallen eingesetzt und visuelle Bonituren an ausgewählten Standorten durchgeführt. Auffällige Veränderungen im Schaderregerauftreten werden somit frühzeitig erkannt und bei der Beratung berücksichtigt. Überwachung von Schaderregern im Stadtgebiet Berlin Auffällige Schaderreger in den letzten Jahren Methoden zur Überwachung Bild: Pflanzenschutzamt Berlin Buchsbaumzünsler Und plötzlich war der Buchsbaum kahl und abgefressen. Der Buchsbaumzünsler kann ganze Bestände vernichten. Weitere Informationen Bild: Pflanzenschutzamt Berlin Eichenprozessionsspinner Die Haare der Raupen des Eichenprozessionsspinners können zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Weitere Informationen Bild: Pflanzenschutzamt Berlin Frostspanner Löchrige Blätter und angeknabberte Knospen hinterlassen die Raupen des Frostspanners. Weitere Informationen Bild: Pflanzenschutzamt Berlin Kastanienminiermotte Die zugeflogene Kastanienminiermotte ist geblieben und kann durch das Laubsammeln reduziert werden. Weitere Informationen Bild: Pflanzenschutzamt Berlin Maulbeerschildlaus Dünnrindige Baumarten sind durch die Saugtätigkeit der Maulbeerschildlaus besonders betroffen. Weitere Informationen Bild: Pflanzenschutzamt Berlin Wollige Napfschildlaus Die wollige Napfschildlaus tritt zwar flächendeckend auf, führt aber nur zu geringen Saugschäden. Weitere Informationen Bild: Pflanzenschutzamt Berlin Apfelwickler Die Raupen des Apfelwicklers, landläufig meist als Maden bezeichnet, durchhöhlen den Apfel und hinterlassen braune Kotkrümmel. Weitere Informationen Bild: Pflanzenschutzamt Berlin Pflaumenwickler Gummiartige Tropfen an der Frucht sind meist Hinweise auf die Raupen des Pflaumenwicklers. Weitere Informationen Bild: Pflanzenschutzamt Berlin Großer Waldgärtner Abgeknickte Triebe, trockene Nadeln und verbräunte Kronen weisen auf den Befall mit dem Großen Waldgärtner hin. Weitere Informationen Bild: Pflanzenschutzamt Berlin Kupferstecher All gegenwärtig und besonders nach Trockenphasen schädigt der Kupferstecher an Nadelgehölzen. Weitere Informationen Bild: Pflanzenschutzamt Berlin Thuja- und Wacholderborkenkäfer Werden die Triebe von Thuja, Wacholder, Scheinzypressen und Co. braun und trocken sind oftmals Thuja- oder Wacholderborkenkäfer die Verursacher. Weitere Informationen Bild: Pflanzenschutzamt Berlin Ungleicher Holzbohrer Geschwächte und gestresste Laubgehölze werden häufig durch den Ungleichen Holzbohrer besiedelt. Weitere Informationen Visuelle Bonituren werden zur Einschätzung aktueller Schaderreger zu Hilfe genommen. Entweder werden die Fraßschäden in Schadensstufen eingeteilt oder das Auftreten der Schaderreger selbst wird bewertet. Je nach Schwerpunkt erfolgen kurzfristige bzw. einmalige Aufnahmen, wie sie u.a. schon beim Auftreten der Birnbaumprachtkäfer, Eichenzwerglaus, Ulmenschildlaus, Andromedanetzwanze und auch den Pilzerkrankungen Birnengitterrost, Echter Mehltau an Kastanie erfolgt sind. Als langfristige Bonitur wurde seit dem erstmaligen Auftreten der Wolligen Napfschildlaus ( Pulvinaria regalis ) im Jahr 2000 die weitere Ausbreitung gezielt überwacht. Erste flächige visuelle Bonituren erfolgten von 2002 bis 2021. Leimringe können immer dort zum Einsatz kommen, wo Schaderreger am Stamm hinauf klettern/kriechen, wie Raupen, Käfer und viele andere. Als klassischer Schädling in Obstanlagen, aber auch durch seinen Lochfraß an Laubbäumen in städtischen Anlagen auffallend, wird der Frostspanner schon seit Jahrzehnten überwacht. Die Bedeutung des Kleinen Frostspanners ( Operophtera brumata ) ist im Berliner Stadtgebiet eher abnehmend, schwankt jährlich je nach Witterung des Jahres. Nach dem Erstauftreten der Kastanienminiermotte ( Cameraria ohridella ) 1999 in Berlin waren im Jahr 2002 alle Kastanien im Stadtgebiet sehr stark befallen. Ab 2003 wurden zur Überwachung des Flugverlaufs Lockstofffallen eingesetzt. Schon seit 1993 wird im Stadtwald der Nonnenfalter ( Lymantria dispar ) überwacht. Im urbanen Grün befinden sich sehr viele Obstgehölze mit ihren speziellen Schädlingen. Die beiden Hauptschädlinge Apfelwickler ( Cydia pomonella ) und Pflaumenwickler ( Cydia funebrana ) werden seit 2005 überwacht. Mit den steigenden Jahresdurchschnittstemperaturen wurden auch Weinbauschädlinge wie der Bekreutzte Traubenwickler Lobesia botrana im Stadtgebiet auffällig. Die Kontrolle findet seit 2011 statt. Die extremen Wetterverhältnisse ab 2002 haben zu auffälligen Schäden durch Borkenkäfer geführt. Stellvertretend werden deshalb ab 2004 der Kupferstecher ( Pityogenes chalcographus ) und der Ungleiche Holzbohrer ( Xyleborus dispar ) überwacht, letzterer mittels Alkohol. Neue Schädlinge wie der Buchsbaumzünsler ( Cydalima perspectabilis ), der seit 2017 flächig im Stadtgebiet auftritt und zu großen Ausfällen an Buchsbaumbeständen führt, werden zur Feststellung optimaler Kontroll- und Behandlungszeiten überwacht.
Die Polizeimeldungen von Mittwoch: Fahren unterdem Einfluss von Alkohol Halle (S.), Franz-List-Bogen – Der Fahrer eines Kleintransporters Ford Transit wurde gestern gegen 23:45 Uhr einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass der 35-jährige Fahrer aus Rumänien unter dem Einfluss von Alkohol fuhr (0,99 ‰). Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Verkehrsunfall: Fehler beim Fahrstreifenwechsel A9 - Der Fahrer (37 Jahre aus Menden/ Nordrhein-Westfalen) eines Pkw BMW fuhr am 11.02.2025 gegen 14:45 Uhr an der Anschlussstelle Leipzig-West auf die Autobahn 9 in Richtung München auf und sortierte sich zunächst auf den rechten von drei Fahrstreifen ein. Beim Wechsel auf den mittleren Fahrstreifen übersah dieser einen Pkw Skoda, es kam zur seitlichen Kollision. Dabei entstand Sachschaden von ca. 4.500,- Euro. Ladungsdiebstahl A38, Parkplatz Saaletal – Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wird davon ausgegangen, das unbekannte Täter die Plane eines auf dem Parkplatz Saaletal stehenden Lkw aufgeschlitzt und Teile seiner Ladung (Batterieen) entwendet haben. Der Schaden wird auf etwa 90.000,- Euro beziffert. Eine Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet und am Tatort Spuren gesichert. Hier einige Tipps und Hinweise der Autobahnpolizei zur Vermeidung von Ladungsdiebstahl: Polizeiinspektion Halle (Saale) Zentraler Verkehrs- und Autobahndienst Zentrale Aufgaben Langendorfer Straße 49 06667 Weißenfels Tel: (03443) 349 204 E-Mail: za.zvad.pi-hal@polizei.sachsen-anhalt.de
Verdacht des Fahrens unter Drogen (Halberstadt) - Geschwindigkeitsmessungen auf der B81 (Oberharz am Brocken OT Hasselfelde) - Radfahrer mit 1,59 Promille unterwegs (Thale) - Brand zweier Abfallbehälter (Gemeinde Nordharz OT Wasserleben) Verdacht des Fahrens unter Drogen Halberstadt – Am 06. Februar 2025 kontrollierten Polizeibeamte im Rahmen ihrer Streifentätigkeit gegen 18:30 Uhr einen PKW VW in der Straße Hoher Weg. Im Zuge der Verkehrskontrolle begründete sich der Verdacht, dass der 29-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein durchgeführter Drogentest reagierte positiv auf Amphetamin. Nach eigenen Angaben habe der Fahrer letztmalig vor zwei Tagen Amphetamin konsumiert. Die Polizeibeamten ordneten eine Blutprobenentnahme an und untersagten dem Fahrer die Weiterfahrt. Sollte sich der Verdacht im Ergebnis der Blutuntersuchungen bestätigen, muss der 29-Jährige mit einem Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot rechnen. Die Polizei warnt … … eindringlich vor dem Fahren unter dem Einfluss von Drogen und anderen berauschenden Mitteln. Der Konsum von Drogen beeinträchtigt nicht nur die eigene Fahrtüchtigkeit, sondern gefährdet auch das Leben und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Bereits geringe Mengen von Substanzen wie Amphetamin können zu erheblichen Einschränkungen der Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit und nicht selten zu Fehleinschätzungen der Verkehrssituation und sogar zum Kontrollverlust über das Fahrzeug führen – mit fatalen Folgen. Wer unter Drogeneinfluss am Steuer erwischt wird, riskiert nicht nur den Verlust der Fahrerlaubnis. Im Falle eines Unfalls kann auch der Versicherungsschutz erlöschen. Schützen Sie Ihre Gesundheit und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, indem Sie auf den Konsum von Drogen und anderen berauschenden Mitteln verzichten! Weiterführende Informationen erhalten Sie unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/drogen/drogen-im-strassenverkehr/ Geschwindigkeitsmessungen auf der B81 Oberharz am Brocken OT Hasselfelde – Am 06. Februar 2025 führten Beamte in der Zeit von etwa 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr Geschwindigkeitskontrollen auf der Bundesstraße 81 auf Höhe der Harzköhlerei Stemberghaus durch. Hierbei überschritten 8 Fahrzeugführer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Davon fallen drei Verstöße in den Bereich des Verwarngeldes. Fünf Verstöße liegen im Bußgeldbereich. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 97 km/h. Nach Abzug der Toleranz fuhr der Fahrzeugführer eines PKW Opel mit Nordhäuser Kennzeichen somit 24 km/h zu schnell. Dieser muss mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt rechnen. Radfahrer mit 1,59 Promille unterwegs Thale – Am späten Abend des 06. Februars 2025 kontrollierten Beamte gegen 22:45 Uhr einen Radfahrer in der Neinstedter Straße, welcher im Verdacht steht, unter dem Einfluss von Alkohol gefahren zu sein. Zeugen alarmierten die Polizei, da sie den Radfahrer mit auffallend unsicherer Fahrweise beobachteten. Ein im Rahmen der Verkehrskontrolle durchgeführter Atemalkoholtest bei dem betreffenden Radfahrer ergab einen Wert von 1,59 Promille. Die Beamten ordneten die Entnahme einer Blutprobe an und untersagten dem 34-Jährigen die Weiterfahrt. Des Weiteren leiteten sie ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr ein. Brand zweier Abfallbehälter Gemeinde Nordharz OT Wasserleben - Am 07. Februar 2025 kam es im Zeitraum von 03:30 Uhr bis 03:45 Uhr in der Straße Am Graben aus bislang ungeklärter Ursache zum Brand zweier Abfallbehälter. Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand nahmen Zeugen den Brand wahr und wählten den Notruf. Dank sofortigen Löscheinsatzes wurde das Übergreifen des Feuers auf eine nahegelegene Scheune verhindert. Es entstand ein Sachschaden von circa 1.000 Euro. Personen verletzten sich nicht. Eingesetzte Polizeibeamte sicherten Spuren, beschlagnahmten den Brandort und leiteten Brandursachenermittlungen ein . S achdienliche Hinweise zum Brand erbittet das Polizeirevier Harz in Halberstadt unter der Telefonnummer 03941/674-293 oder online über das elektronische Polizeirevier: https://polizei.sachsen-anhalt.de/das-sind-wir/polizei-interaktiv/e-revier/hinweis-geben . Impressum: Polizeiinspektion Magdeburg Polizeirevier Harz Pressebeauftragter Plantage 3 38820 Halberstadt Tel: 03941/674 - 204 Fax: 03941/674 - 130 Mail: presse.prev-hz@polizei.sachsen-anhalt.de
Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss (Harzgerode) - Kirchenfenster beschädigt – Zeugen gesucht (Wernigerode) Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss Harzgerode – Am 01. Januar 2025 ereignete sich gegen 17:30 Uhr auf der Landesstraße 235 zwischen Stolberg und Harzgerode ein Verkehrsunfall, bei dem ein 20-jähriger Fahrer leichte Verletzungen erlitt. Nach aktuellem Ermittlungsstand steht der Mann im Verdacht, unter Alkoholeinfluss gefahren zu sein. Der 20-jährige Fahrer des PKW Ford befuhr die Landesstraße 235 aus Richtung Stolberg in Richtung Harzgerode. Am Abzweig zur Kreisstraße 1357, in Richtung Dankerode, beabsichtigte er nach rechts abzubiegen. Dabei verlor er aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam auf einem angrenzenden Feld auf dem Dach liegend zum Stillstand. Der Fahrer verletzte sich leicht und wurde in weiterer Folge durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus transportiert. Während der Unfallaufnahme begründete sich der Verdacht, dass der 20-Jährige unter Alkoholeinfluss fuhr. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,64 Promille. Daraufhin ordneten die eingesetzten Polizeibeamten eine Blutprobenentnahme an und beschlagnahmten den Führerschein des 20-Jährigen. Der PKW Ford war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Gegen den Fahrer wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Die Polizei warnt… …in diesem Zusammenhang vor den Gefahren des Alkoholkonsums im Straßenverkehr. Bereits geringe Mengen Alkohol können die Wahrnehmung, Reaktionszeit und Koordination erheblich beeinträchtigen, wodurch das Unfallrisiko deutlich steigt. Die Polizei rät dringend: Verzichten Sie auf den Konsum von Alkohol, wenn Sie ein Fahrzeug führen, sei es ein Auto, ein Fahrrad oder ein anderes Verkehrsmittel. Schützen Sie sich und andere, indem Sie nur nüchtern am Straßenverkehr teilnehmen. Kirchenfenster beschädigt – Zeugen gesucht Wernigerode – Im Zeitraum vom 31. Dezember 2024, 18:20 Uhr, bis zum 01. Januar 2025, 16:00 Uhr, beschädigten bislang unbekannte Täter das Fenster einer Kirche in der Friedrichstraße mittels unbekanntem Gegenstand. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 500 Euro. Sachdienliche Hinweise zur Tat erbittet das Polizeirevier Harz in Halberstadt unter der Telefonnummer 03941/674-293 oder online über das elektronische Polizeirevier: https://polizei.sachsen-anhalt.de/das-sind-wir/polizei-interaktiv/e-revier/hinweis-geben . Impressum: Polizeiinspektion Magdeburg Polizeirevier Harz Pressebeauftragter Plantage 3 38820 Halberstadt Tel: 03941/674 - 204 Fax: 03941/674 - 130 Mail: presse.prev-hz@polizei.sachsen-anhalt.de
Die Firma hat mit Datum vom 09.10.2024 die Erteilung einer Genehmigung nach § 16 Bundes-Immissionsschutzgesetz zur wesentlichen Änderung der Anlage zur Herstellung von Alkoholen beantragt. Der Genehmigungsantrag umfasst im Wesentlichen folgende Änderungen: • Betrieb der bestehenden und bislang für den Notbetrieb genehmigten Hochfackel als Nebeneinrichtung gem. Nr. 8.1.3 des Anhangs 1 der 4. BImSchV zur Abfackelung von brennbaren Abgasen aus der Alkoholchemie, • Erweiterung der Betriebszeiten für die Tätigkeiten des Ein- und Auslagerns einschließlich des dazu erforderlichen Gabelstaplerverkehrs im bestehenden Fass- und Palettenlagers auf die Nachtzeit von 22:00 bis 06:00 Uhr, • Stilllegung des Hochdruckdampfkessels HDK1.
Streumittel: Umweltschonend gegen Glätte ohne Salz Welche Umweltwirkungen haben andere Auftau- und Flugzeugenteisungsmittel? HarnstoffDie Anwendung von Harnstoff als chloridfreiem Enteisungsmittel führt zu einer unerwünschten Düngung von Gewässern und Böden. Harnstoff sollte daher nicht als Enteisungsmittel verwendet werden.Mehrwertige, gering flüchtige Alkohole und EtherWassermischbare Polyalkohole mit geringer Flüchtigkeit (zum Beispiel Propylenglykol oder Diethylenglykol sowie ihre Etherverbindungen) werden regelmäßi… weiterlesen Welche Umweltwirkungen haben andere Auftau- und Flugzeugenteisungsmittel? HarnstoffDie Anwendung von Harnstoff als chloridfreiem Enteisungsmittel führt zu einer unerwünschten Düngung von Gewässern und Böden. Harnstoff sollte daher nicht als Enteisungsmittel verwendet werden.Mehrwertige, gering flüchtige Alkohole und EtherWassermischbare Polyalkohole mit geringer Flüchtigkeit (zum Beispiel Propylenglykol oder Diethylenglykol sowie ihre Etherverbindungen) werden regelmäßi… weiterlesen Wie sind alternative Streumittel aus Umweltsicht zu bewerten? Abstumpfende Mittel schmelzen das Eis nicht ab, sondern erhöhen die Griffigkeit, indem sie sich mit der Glätteschicht verzahnen. Für diesen Zweck werden vor allem gebrochene Gesteine („Splitt“, Spezialsande) eingesetzt, die nach dem Abtauen mit dem Straßenkehricht eingesammelt und weiterverwendet oder entsorgt werden. Sofern der Schwermetallgehalt gering ist, führt der Einsatz von Splitt kaum zu B… weiterlesen Wie sind alternative Streumittel aus Umweltsicht zu bewerten? Abstumpfende Mittel schmelzen das Eis nicht ab, sondern erhöhen die Griffigkeit, indem sie sich mit der Glätteschicht verzahnen. Für diesen Zweck werden vor allem gebrochene Gesteine („Splitt“, Spezialsande) eingesetzt, die nach dem Abtauen mit dem Straßenkehricht eingesammelt und weiterverwendet oder entsorgt werden. Sofern der Schwermetallgehalt gering ist, führt der Einsatz von Splitt kaum zu B… weiterlesen Erhöht der Einsatz von Streusalzen und abstumpfenden Streumitteln die Feinstaubbelastung? Der Streumittel-Einsatz auf Fahrbahnen macht sich in schneereichen Wintern auch in der Staubbelastung der Luft bemerkbar: Streusalzlösungen und Partikel werden von der Fahrbahnoberfläche in die Luft aufgewirbelt. Abstumpfende Mittel können durch die dynamischen Belastungen des Verkehrs zerkleinert und teilweise auf Feinkorngröße (PM10, PM2,5) zermahlen werden. Die gesetzlichen Vorgaben der Europäi… weiterlesen Erhöht der Einsatz von Streusalzen und abstumpfenden Streumitteln die Feinstaubbelastung? Der Streumittel-Einsatz auf Fahrbahnen macht sich in schneereichen Wintern auch in der Staubbelastung der Luft bemerkbar: Streusalzlösungen und Partikel werden von der Fahrbahnoberfläche in die Luft aufgewirbelt. Abstumpfende Mittel können durch die dynamischen Belastungen des Verkehrs zerkleinert und teilweise auf Feinkorngröße (PM10, PM2,5) zermahlen werden. Die gesetzlichen Vorgaben der Europäi… weiterlesen Wie wird Streusalz im staatlichen und kommunalen Winterdienst verwendet? Das wichtigste Instrument des Winterdienstes ist und bleibt die mechanische Räumung. Je nach den Umgebungsbedingungen und Anforderungen wird die Räumung durch den Einsatz von Streumitteln ergänzt. Der staatliche und kommunale Winterdienst sollte „differenziert“ erfolgen, d. h. je nach Witterung, den spezifischen Straßenverhältnissen und der umgebenden Vegetation sollte entschieden… weiterlesen Wie wird Streusalz im staatlichen und kommunalen Winterdienst verwendet? Das wichtigste Instrument des Winterdienstes ist und bleibt die mechanische Räumung. Je nach den Umgebungsbedingungen und Anforderungen wird die Räumung durch den Einsatz von Streumitteln ergänzt. Der staatliche und kommunale Winterdienst sollte „differenziert“ erfolgen, d. h. je nach Witterung, den spezifischen Straßenverhältnissen und der umgebenden Vegetation sollte entschieden… weiterlesen Zu welchen Schäden führt Streusalz in Gewässern? Grundwasser Durch die Versickerung gelangt das salzhaltige Schmelzwasser in das Grundwasser. Grundwasser-Messstellen in der Nähe großer Straßen weisen daher häufig erhöhte Konzentrationen insbesondere von Chlorid auf. Der Grenzwert der Trinkwasserverordnung (250 mg/L) wird aber in der Regel deutlich unterschritten. Da Grundwasser nur sehr langsam erneuert wird und unsere wichtigste Trinkwasserquel… weiterlesen Zu welchen Schäden führt Streusalz in Gewässern? Grundwasser Durch die Versickerung gelangt das salzhaltige Schmelzwasser in das Grundwasser. Grundwasser-Messstellen in der Nähe großer Straßen weisen daher häufig erhöhte Konzentrationen insbesondere von Chlorid auf. Der Grenzwert der Trinkwasserverordnung (250 mg/L) wird aber in der Regel deutlich unterschritten. Da Grundwasser nur sehr langsam erneuert wird und unsere wichtigste Trinkwasserquel… weiterlesen Wie Sie klimafreundlich gegen Glätte auf Gehwegen vorgehen Befreien Sie den Gehweg möglichst schnell mit Schippe oder Besen vom Schnee. Verwenden Sie salzfreie abstumpfende Streumittel wie Sand, Splitt oder Granulat (im Handel am Blauen Engel erkennbar). Gewusst wie Der Einsatz von Streusalz ist für Bäume und andere Pflanzen, Tiere, Gewässer, Fahrzeuge und Bauwerke (insbesondere Beton) sehr schädlich. Die Beseitigung oder Eindämmung der Schäden verursachen jährlich hohe Kosten. Mit Schippe und Besen den Schnee zügig entfernen: Je länger man mit dem Schneeschippen wartet, desto eher ist der Schnee schon festgetreten und oft mit Schippe oder Besen nicht mehr richtig zu entfernen. An diesen Stellen bilden sich schnell Vereisungen. Zeitnahes Schneeschippen nach dem Schneefall hat deshalb zwei Vorteile: Zum einen erfüllen Sie damit Ihre gesetzliche Räumungspflicht, die meist eine Räumung bis spätestens 7 Uhr werktags vorsieht. Zum anderen machen Sie damit in den meisten Fällen den zusätzlichen Einsatz von Streumitteln überflüssig. Streumittel wie Sand, Splitt oder Granulat verwenden: Die Verwendung von Streusalz ist in den meisten Kommunen verboten und mit einem Bußgeld belegt. Nach der Schneeräumung verbliebene Glätte sollte deshalb mit abstumpfenden Mitteln (zum Beispiel Splitt, Granulat oder Sand) bestreut werden. Achten Sie beim Einkauf auf den Blauen Engel für salzfreie Streumittel . Energieintensiv hergestellte Streumittel (zum Beispiel Blähton) sollten Sie hingegen nur sparsam einsetzen. Nur bei hartnäckigen Vereisungen und an Gefahrenstellen (zum Beispiel Treppen), ist in einigen Kommunen die sparsame Verwendung von Streusalz erlaubt. Die genauen verbindlichen Vorschriften beziehungsweise Empfehlungen für den privaten Winterdienst erfragen Sie bitte bei Ihrer Gemeinde. Was Sie noch tun können: Fegen Sie nach der Schneeschmelze den ausgestreuten Splitt zusammen und verwenden Sie ihn beim nächsten Schneefall wieder. Bei Haustieren kann längeres Laufen auf mit Streusalz behandeltem Untergrund zu Entzündungen der Pfoten führen. Meiden Sie deshalb mit Ihren Haustieren möglichst solche Flächen. Hintergrund Umweltsituation: Beim Streuen auf innerörtlichen Straßen mit Regen- oder Mischwasserkanalisation fließt das Streusalz mit dem Schmelzwasser in das Kanalsystem ab. Nach Durchlaufen der Kläranlage gelangt es in Bäche oder Flüsse. Es kann auch direkt mit Schmutzwasser in Oberflächengewässer eingeleitet werden. Das passiert auch bei Überlastung der Mischwasserkanalisation. Auf überregionalen Straßen dringt im Mittel etwa die Hälfte des Salzes über die Luft (mit verspritztem Schnee oder Wasser) in die Straßenrandböden ein. Der Rest kommt mit dem Schmelzwasser in die Straßenentwässerung und wird – wie die übrigen Abwässer – entweder versickert oder über Rückhalte- beziehungsweise Filterbecken in Oberflächengewässer eingeleitet. Streusalz kann am Straßenrand wachsende Pflanzen schädigen. Gelangt das Salz mit verspritztem Schnee oder Wasser direkt auf die Pflanzen, kommt es zu Kontaktschäden (zum Beispiel Verätzungen der Pflanze). Noch entscheidender: Das mit dem Schmelzwasser versickerte Streusalz kann sich in Straßenrandböden über viele Jahre anreichern. Schäden an der Vegetation zeigen sich daher oft erst zeitverzögert. Bei einem überhöhten Salzgehalt im Boden werden wichtige Nährstoffe verstärkt ausgewaschen und die Aufnahme von Nährstoffen und Wasser durch die Pflanzen erschwert. Feinwurzeln von Bäumen sterben ab, so dass die lebenswichtige Symbiose mit Bodenpilzen (Mykorrhiza) leidet. Es kommt zu mangelnder Wasserver¬sorgung und zu Nährstoffungleichgewichten. Bei Laubbäumen führt dies zu Aufhellungen an den Blatträndern im Frühsommer, die sich zunehmend zur Blattmitte ausdehnen und braun verfärben, Blattrandnekrosen sowie zu vorzeitigem Laubfall. Langfristig führt eine solche Mangelversorgung zu einer verstärkten Anfälligkeit der Pflanzen gegenüber Krankheiten und zu ihrem vorzeitigen Absterben. Die Schäden sind im Allgemeinen umso gravierender, je näher die Pflanzen an den Straßen und Wegen stehen. Besonders betroffen sind daher zum Beispiel Pflanzen an Fußwegen oder in Alleen. Da Alleenbaumarten wie Ahorn, Linde und Rosskastanie zudem salzempfindlich sind, sind sie besonders gefährdet. Neben Schäden an der Vegetation können hohe Salzgehalte die Stabilität des Bodens beeinträchtigen (Verschlämmung) und Bodenlebewesen schädigen. Die Salze greifen daneben auch Materialien zum Beispiel von Fahrzeugen und Bauwerken an. Betonbauwerke leiden wegen der korrosiven Wirkung der Salze auf die darin enthaltene Eisenbewährung. Auch bei Ziegelbauwerken können Zersetzungen auftreten. Das ist besonders bei Baudenkmälern problematisch, weil das Salz nach dem Eindringen nicht mehr aus dem Mauerwerk entfernt werden kann. Gesetzeslage: In vielen Gemeinden ist der private Einsatz von Streusalz explizit verboten und mit einem Bußgeld verbunden. Ausnahmen betreffen meist Treppen und andere kritische Bereiche. Eine einheitliche Regelung auf Bundes- oder Länderebene existiert hingegen nicht. Marktbeobachtung: Als "Streusalz" (auch Auftausalz oder Tausalz) werden Salze bezeichnet, die zur Verhinderung von Eisbildung oder zum Auftauen von Eis und Schnee auf Straßen und Gehwegen ausgebracht werden. Überwiegend wird als Streusalz "technisches" Natriumchlorid (NaCl, "Kochsalz", jedoch nicht in zum Verzehr geeigneter Qualität), daneben auch Calcium- und Magnesiumchlorid oder andere Salze verwendet. Außerdem enthält Streusalz geringe Mengen an natürlichen Begleitstoffen und künstlichen Zusätzen (zum Beispiel Rieselhilfsstoff). Der wirksame Temperaturbereich von Streusalz reicht bei NaCl bis etwa minus 10 °C und bei CaCl2 bis minus 20 °C. Die Menge des in Deutschland jährlich auf Verkehrswegen ausgebrachten Streusalzes hängt stark von der Witterung ab. In den letzten zehn Jahren wurden in Deutschland im Mittel jährlich etwa 1,5 Millionen Tonnen Streusalz gestreut. In harten Wintern kann die Menge auf über vier Millionen Tonnen steigen. Quelle: Öko-Institut (2004): Ökobilanz des Winterdienstes in den Städten München und Nürnberg.
14 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt (Heimburg) - Radfahrer schwer verletzt (Osterwieck) - Fahrzeugbrand (Quedlinburg) - Diebstahl von Kupferkabeln (Wernigerode) - Verkehrsunfall mit Personenschaden (Wernigerode) 14 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt Heimburg – Am 19. Dezember 2024 führten Beamte in der Zeit von 12:30 Uhr bis 17:00 Uhr Geschwindigkeitskontrollen an der Kreuzung der Landstraßen 85 und 84 sowie der Auffahrt zur Autobahn 36, am sogenannten „Heimburger Berg“ durch. Hierbei überschritten 14 Fahrzeugführer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 89 km/h. Nach Abzug der Toleranz fuhr die Fahrzeugführerin eines PKW Dacia mit Harzer Kennzeichen somit 36 km/h zu schnell. Diese muss mit einem Bußgeld von 200 Euro sowie einem Punkt rechnen. Beim überwachten Bereich handelt es sich um einen Unfallschwerpunkt. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit reduzierten die zuständigen Behörden in Vergangenheit u. a. die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h auf 50 km/h. Vor diesem Hintergrund kontrolliert das Polizeirevier Harz regelmäßig die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Die Polizei appelliert… …in diesem Zusammenhang an alle Verkehrsteilnehmer, die geltenden Verkehrsvorschriften zu beachten, die eigene Fahrweise und das Tempo der jeweiligen Verkehrssituation anzupassen und so aktiv zur Steigerung der Verkehrssicherheit aller beizutragen. Radfahrer schwer verletzt Osterwieck - Am 19. Dezember 2024 ereignete sich gegen 18:00 Uhr in der Florian-Geyer-Straße ein Verkehrsunfall, bei dem sich ein 29-jähriger Radfahrer schwer verletzte. Nach aktuellem Ermittlungsstand befuhr der Mann die Florian-Geyer-Straße, als er aus bislang ungeklärter Ursache einen haltenden PKW übersah und auf diesen auffuhr. Durch den Aufprall stürzte der Radfahrer zu Boden und zog sich schwere Verletzungen zu. Anschließend entfernte sich der Mann von der Unfallstelle um Hilfe zu holen. Die zwischenzeitlich alarmierten Polizeibeamten trafen vor Ort ein und stellten den Radfahrer mit Hilfe von Zeugenhinweisen kurze Zeit später im Nahbereich fest. Während der Verkehrsunfallaufnahme ergab ein Atemalkoholtest bei dem Mann einen Wert von 0,84 Promille. Aufgrund des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ordneten die Beamten die Entnahme einer Blutprobe an und leiteten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein. Rettungskräfte transportierten den 29-Jährigen in ein Krankenhaus. Die Polizei weist… …in diesem Zusammenhang auf die Gefahren des Alkoholkonsums im Straßenverkehr hin. Bereits geringe Mengen Alkohol können die Wahrnehmung, Reaktionszeit und Koordination erheblich beeinträchtigen, wodurch das Unfallrisiko deutlich steigt. Dies gilt nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Radfahrer, die ebenfalls Teil des Straßenverkehrs sind und sich an die gesetzlichen Promillegrenzen halten müssen. Alkoholisierte Verkehrsteilnehmer gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Die Polizei rät dringend: Verzichten Sie auf den Konsum von Alkohol, wenn Sie ein Fahrzeug führen, sei es ein Auto, ein Fahrrad oder ein anderes Verkehrsmittel. Schützen Sie sich und andere, indem Sie nur nüchtern am Straßenverkehr teilnehmen. Fahrzeugbrand Quedlinburg – Am 19. Dezember 2024 geriet ein PKW, welcher auf einem Feldweg namens Feldmark links der Bode abgeparkt stand, in Brand. Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand nahmen Zeugen gegen 19:45 Uhr das brennende Fahrzeug wahr und wählten den Notruf. Das Feuer zerstörte den PKW vollständig. Es entstand ein Sachschaden von circa 50.000 Euro. Personen verletzten sich nicht. Eingesetzte Beamte beschlagnahmten den Brandort und leiteten Ermittlungen zur Brandursache ein. Sachdienliche Hinweise zum Brand erbittet das Polizeirevier Harz in Halberstadt unter der Telefonnummer 03941/674-293 oder online über das elektronische Polizeirevier: https://polizei.sachsen-anhalt.de/das-sind-wir/polizei-interaktiv/e-revier/hinweis-geben . Diebstahl von Kupferkabeln Wernigerode - Am 18. Dezember 2024 entwendeten bislang unbekannte Täter gegen 21:10 Uhr mehrere tausend Meter Kabel von einem Firmengrundstück in der Straße Im Altenröder Felde. Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand verschafften sich die Täter zunächst gewaltsam Zutritt zum umfriedeten Gelände und brachen dort mehrere Container auf. Hieraus entwendeten diese insgesamt etwa 5000 Meter Kupferkabel. Der Abtransport des Diebesguts, dessen Wert auf circa 20.000 Euro geschätzt wird, erfolgte mit mindestens einem Fahrzeug. Polizeibeamte sicherten Spuren und leiteten Ermittlungen wegen Diebstahls in besonders schwerem Fall ein. Sachdienliche Hinweise zur Tat, tatverdächtigen Personen, auffälligen Fahrzeugen und/oder zum Verbleib des Diebesguts erbittet das Polizeirevier Harz in Halberstadt unter der Telefonnummer 03941/674-293 oder online über das elektronische Polizeirevier: https://polizei.sachsen-anhalt.de/das-sind-wir/polizei-interaktiv/e-revier/hinweis-geben . Verkehrsunfall mit Personenschaden Wernigerode - Am 20. Dezember 2024 ereignete sich gegen 07:00 Uhr in der Johann-Sebastian-Bach-Straße ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Nach aktuellem Erkenntnisstand befuhr ein 50-jähriger Fahrer eines Mercedes-Transporters die Marktstraße aus Richtung Marktplatz und bog nach links in die Johann-Sebastian-Bach-Straße ein. Dabei übersah er ein Kind, das zeitgleich den dortigen Fußgängerüberweg fußläufig überquerte. Das Fahrzeug touchierte das Kind, welches daraufhin zu Boden fiel und leichte Verletzungen erlitt. Rettungskräfte versorgten das Kind vor Ort. Es kam zu keinem Sachschaden. Impressum: Polizeiinspektion Magdeburg Polizeirevier Harz Pressebeauftragter Plantage 3 38820 Halberstadt Tel: 03941/674 - 204 Fax: 03941/674 - 130 Mail: presse.prev-hz@polizei.sachsen-anhalt.de
Die Meldungen aus dem Zuständigkeitsbereich vom Samstagvormittag: Stadtgebiet Halle (Saale) Straßenbahnhaltestellen beschädigt In den südlichen Stadtteilen wurde nach derzeitigem Stand die Verglasung von insgesamt 10 Haltestellenbereichen der HAVAG beschädigt, indem man dort jeweils ein Schriftzug aufbrachte. Dabei nutzen die oder der derzeit noch unbekannte Täter eine Flüssigkeit, welche nach erster Einschätzung der Berufsfeuerwehr eine hochtoxische säureartige Substanz beinhaltete. Ein Kontakt mit dieser Substanz kann zu Gesundheitsschädigungen führen. Deshalb wurde seitens der HAVAG im Zusammenwirken mit den Kräften der Feuerwehr die beschädigten Haltestellen kurzzeitig abgesperrt und die Verglasung entfernt. Nach bisherigem Stand kamen keine Personen zu Schaden. Auch ein Schaden für die Umwelt wird derzeit ausgeschlossen. Der Tatzeitraum könnte bereits bis zum 22.11.2024 zurückliegen. Betroffen waren bis zu 15 Glasscheiben. Zu einer politischen Motivation gibt es derzeit keine Erkenntnisse. Der entstandene Schaden wird in 5-stelligem Bereich geschätzt. Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen zum genauen Inhalt der Substanz und zur Ergreifung der Täter eingeleitet. Verkehrsunfälle Am Freitag ereignete sich gegen 14.20 Uhr an der Kreuzung Paul-Suhr-Straße / Ecke Moskauer Straße ein Verkehrsunfall, an welchem zwei Pkw beteiligt waren. Nach ersten Erkenntnissen lag hier ein Vorfahrtsverstoß vor. An der Unfallstelle kam auch der Rettungsdienst zum Einsatz und behandelte kurzzeitig einen der Fahrzeuginsassen. Er wies im Ergebnis keine akuten Verletzungen auf, weshalb es beim Unfall mit Sachschaden blieb. An der Unfallstelle kam es wegen der Einsatzmaßnahmen bis gegen 15.05 Uhr zu Behinderungen. Gegen 20.00 Uhr kollidierte in der Bernburger Straße an der Ampelanlage auf Höhe des Mühlwegs ein Pkw mit einem Radfahrer. Die Pkw-Fahrerin fuhr auf dem Mühlweg in Richtung Karl-Liebknecht-Straße und der Radfahrer auf der Bernburger Straße in Richtung Geiststraße. Durch den Zusammenstoß stürzte der 18-jährige Radfahrer und zog sich eine Kopfverletzung zu. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ob hier einer der Beteiligten ein Rotlichtverstoß begangen hat, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Gegen 0.15 Uhr stürzte ein 22-jähriger Radfahrer in der Ludwig-Wucherer-Straße und verletzte sich dabei schwer. Nach ersten Erkenntnissen war niemand weiter an dem Sturz beteiligt. Der Mann wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Da er offensichtlich zuvor Alkohol konsumiert hatte, wird gegen ihn wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt. Saalekreis Einbruch in Mehrfamilienhaus Merseburg – Im Verlauf der letzten Woche wurden aus einem Mehrfamilienhaus in der Lassallestraße aus acht unbewohnten Wohnungen und aus dem Kellerbereich eine große Menge Kupferkabel abmontiert und entwendet. Die Täter öffneten dazu gewaltsam die Türen zu den Wohnungen bzw. zum Kellerbereich. Der Vorfall wurde am Freitagmittag entdeckt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 40.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Tätern aufgenommen, diese dauern an. Burgenlandkreis Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang Zeitz / OT Theißen – Am Freitagabend betrat in der Ortslage Theißen ein 86-jähriger Mann kurz nach 17.00 Uhr unvermittelt die Fahrbahn und wollte die Zeitzer Straße überqueren. Eine 47-jährige Pkw-Fahrerin, welche in Richtung Zeitz unterwegs war, versuchte noch dem Mann auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht verhindern. Der Mann wurde vom Pkw erfasst und erlag noch an der Unfallstelle im Rettungswagen seinen Verletzungen. Die Pkw-Fahrerin erlitt einen Schock und wurde ebenfalls vom Rettungsdienst behandelt. Die Unfallstelle musste bis in die späten Abendstunden gesperrt werden. Die Ermittlungen hat der Zentrale Verkehrs- und Autobahndienst der Polizeiinspektion Halle (Saale) übernommen. Vor Ort wurde eine qualifizierte Unfallaufnahme durchgeführt, bei welcher unter anderem eine Drohne zum Einsatz kam. Die Untersuchungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Vertuschungsversuch einer Alkoholfahrt? Teuchern – Ein Pkw war am Freitag gegen 22.45 Uhr auf der B87 aus Teuchern kommend in Richtung Wethau unterwegs. Ca. einen Kilometer vor der Ortschaft Wethau verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab. Die Fahrt endete im Straßengraben vor einem Baum. Ein 37-Jähirger verließ zunächst die Unfallstelle, kam kurz darauf zurück und behauptete, dass eine andere Person gefahren und er lediglich der Beifahrer gewesen sei. Eine Atemalkoholkontrolle ergab bei ihm einen Wert von über 1,4 Promille. Die Gesamtumstände und Zeugenaussagen ergeben den dringenden Verdacht, dass der 37-Jährige selbst gefahren sein könnte. Gegen ihn wurden entsprechende Ermittlungen eingeleitet werden. Der Mann wies leichte Verletzungen auf, sein Pkw musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Der Schaden am Pkw wird auf 20.000 Euro geschätzt. Mansfeld-Südharz Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen Sangerhausen – Am Samstagmorgen kam es gegen 01.30 Uhr im Bereich „An der Gonna“ zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen mindestens acht Personen, welche in Tätlichkeiten zwischen einigen der Beteiligten endete. Im Zuge der Auseinandersetzung sei zudem eine 29-Jährige durch einen 21-Jährigen sexuell belästigt worden, indem er sie unsittlich am Oberkörper berührt habe. Ernsthaft verletzt wurde niemand. Die alarmierten Polizeibeamten konnten die Situation beruhigen, nahm die Identität aller angetroffenen Beteiligten auf und leiteten Ermittlungen zu den genauen Umständen der Auseinandersetzung und den jeweiligen Tatbeteiligungen ein. Polizeiinspektion Halle (Saale) Pressestelle Merseburger Straße 06 06110 Halle (Saale) Tel: (0345) 224 1204 Fax: (0345) 224 111 1088 E-Mail: presse.pi-hal@polizei.sachsen-anhalt.de
Origin | Count |
---|---|
Bund | 601 |
Land | 234 |
Type | Count |
---|---|
Chemische Verbindung | 164 |
Förderprogramm | 363 |
Text | 281 |
Umweltprüfung | 4 |
unbekannt | 19 |
License | Count |
---|---|
geschlossen | 425 |
offen | 395 |
unbekannt | 11 |
Language | Count |
---|---|
Deutsch | 796 |
Englisch | 55 |
Resource type | Count |
---|---|
Archiv | 7 |
Bild | 1 |
Datei | 9 |
Dokument | 28 |
Keine | 676 |
Webseite | 136 |
Topic | Count |
---|---|
Boden | 408 |
Lebewesen & Lebensräume | 567 |
Luft | 390 |
Mensch & Umwelt | 831 |
Wasser | 290 |
Weitere | 597 |