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Schadstoffe in Sportartikeln gefunden

<p>Im EU-LIFE Projekt AskREACH, an dem das UBA beteiligt ist, wurden Sportartikel auf Schadstoffe getestet. Elf Prozent der untersuchten Produkte enthielten sogenannte „besonders besorgniserregende Stoffe“ (= SVHCs = Substances of Very High Concern), in einer Konzentration über 0,1 Prozent. SVHCs können z.B. krebserregend, hormonell wirksam oder besonders kritisch für die Umwelt sein.</p><p>82 Proben aus 13 europäischen Ländern wurden auf sogenannte "besonders besorgniserregende Stoffe“ (= SVHCs = Substances of Very High Concern) untersucht. Darunter fallen z.B. manche Weichmacher, Flammschutzmittel, Schwermetalle oder Alkylphenole. Getestet wurden Produkte wie Gymnastikbälle, Yogamatten, Hanteln, Springseile, Schwimmutensilien, Wasserflaschen oder Gymnastikschuhe.</p><p>Elf Prozent der untersuchten Produkte enthielten "besonders besorgniserregende Stoffe“ in einer Konzentration über 0,1%, wodurch sie unter die Auskunftspflicht gemäß der europäischen Chemikalienverordnung ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/r?tag=REACH#alphabar">REACH</a>⁠ fallen: Firmen müssen Verbraucherinnen und Verbraucher auf Anfrage über das Vorhandensein dieser Stoffe in ihren Produkten informieren.</p><p>Sieben getestete Produkte enthielten die Weichmacher ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/d?tag=DEHP#alphabar">DEHP</a>⁠ oder DIBP. Verbraucherprodukte, die diese Stoffe in Konzentrationen über 0,1% enthalten, dürfen seit Juli 2020 in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden. DIBP wurde in einer Konzentration von 41 % in einem Pilates-Ball und 35 % in einem Trainings-Ball gefunden. DIBP ist ein besonders besorgniserregender ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/s?tag=Stoff#alphabar">Stoff</a>⁠, weil es die Fortpflanzung beeinträchtigen und schädlich auf das Hormonsystem wirken kann. Weichmacher wie DIBP können aus den Erzeugnissen ausdünsten und in den menschlichen Körper gelangen. In einem Springseil wurden 2,6% kurzkettige Chlorparaffine gefunden, eine Stoffgruppe, die nur in Konzentrationen bis max. 0,15% in Erzeugnissen erlaubt ist. Ein Allergen, das als SVHC gilt, wurde in einer Konzentration über 0,1% in einem Tennisball und in einer Yogamatte gemessen. Die Testergebnisse werden den zuständigen Überwachungsbehörden zur Verfügung gestellt.</p><p>Keine der Firmen, bei denen die Produkte gekauft wurden, kam ihrer Auskunftspflicht gemäß <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/reach-chemikalien-reach">REACH</a> angemessen nach. Viele Unternehmen sind sich dieser Pflicht noch nicht ausreichend bewusst. Auch die von REACH vorgeschriebene Informationsweitergabe innerhalb der Lieferkette funktioniert bisher oft nur unzureichend. Im Projekt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/chemikalien-reach/askreach">AskREACH</a> arbeitet das Umweltbundesamt mit Partnern aus zahlreichen Ländern daran, die REACH Auskunftspflichten bei Firmen und in der Bevölkerung bekannter zu machen. Das Ziel: die Kommunikation über SVHCs in Verbraucherprodukten verbessern.</p><p>App für Verbraucherinnen und Verbraucher: Scan4Chem</p><p>Mit der App <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/chemikalien-reach/reach-fuer-verbraucherinnen-verbraucher/scan4chem-smartphone-app">Scan4Chem</a> können Verbraucher und Verbraucherinnen Barcodes von Produkten scannen und mit wenigen Klicks eine Informationsanfrage an den Produktanbieter senden. Produktanbieter können die Anfragen einzeln beantworten oder ihre Informationen in die AskREACH Datenbank eingeben, so dass sie zukünftig in der App sofort zur Verfügung stehen. Der Erfolg der App hängt von der Mitwirkung der Verbraucherinnen und Verbraucher ab: Je mehr Anfragen über die App verschickt werden, desto eher werden Produktanbieter die Datenbank mit Informationen füllen und die App wird komfortabler. Die App funktioniert auch im Online-Handel.</p><p>Was können Hersteller und Händler tun?</p>

Akkumulation und Freisetzung organischer Schadstoffe bei suspendierten Partikeln (Mikroplastik)

Viele anthropogene Schadstoffe werden durch Partikel in der Umwelt verbreitet. Bei organischen Schadstoffen sind vor allem organische oder kohlige Partikel relevant (Ruß, Kohlen, organische Kolloide, etc.). In letzter Zeit wurde das verbreitete Auftreten von Mikroplastik-Partikeln bekannt. Betroffen sind besonders Flüsse, die abwasserbeeinflusst sind, und man kann annehmen, dass Mikroplastikpartikel sich wie Passivsammler im Abwasser beladen und damit ein hohes Potential in der Verbreitung von Schadstoffen haben. Ziel des Projektes ist es, die Stoffübertragungsmechanismen abwasserbürtiger Stoffe für verschiedene Plastikpartikel (Polyethylen, Polystyrol, Polyamid-Fasern) zu identifizieren und zu quantifizieren. Das Stoffspektrum beinhaltet Organophosphor-Flammschutzmittel (TCPP), Alkyl-phenole, Desinfektionsmittel (Triclosan) und Transformationsprodukte (Methyltriclosan) sowie polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe. Da Mikroplastikpartikel eine einheitliche Zusammensetzung und Geometrie haben, können die Ergebnisse der Sorptions-/Desorptionsstudien auch helfen, die Aufnahme und Freisetzung von Schadstoffen von suspendierten Sedimenten in Flüssen besser zu verstehen.

CANDECT - Cluster-Nanofaserverbund Membranen für schnelle Ultraspuren Detektion von Wasserverunreinigungen, Teilvorhaben: KIT

Ziel von CANDECT ist die Entwicklung von neuen Materialien und deren Integration in Sensoren, die eine kostengünstige und schnelle Vorort-Überwachung der Wasserqualität auch im ländlichen Raum oder in Entwicklungsländern ermöglichen soll. Auslese- und Steuerungsprozesse werden durch kleinelektronische Komponenten wie Smartphones bewältigt. Die technologische Kernkomponente ist die gezielte Einbindung von eigens entwickelten Clusterverbindungen (IIT Madras) in speziell hergestellten Fasermaterialien. Dadurch wird ein preiswertes Sensormaterial generiert, das insbesondere Schwermetallionen im Ultraspurenbereich nachweisbar macht. Integral ist die Weiterentwicklung der Materialien, um weitere Schadstoffe wie Arsen in gleicher analytischer Präzision zu detektieren. Parallel wird die Technologie auf bisher schwierig zu messende Schadstoffe wie Chromate, eine selektierte Auswahl von Pestiziden und Alkylphenolen auf Machbarkeitsstufe ausgeweitet.

CANDECT - Cluster-Nanofaserverbund Membranen für schnelle Ultraspuren Detektion von Wasserverunreinigungen, Teilprojekt: Ingenieurbüro FADER Umweltanalytik (CANDECT)

Ziel von CANDECT ist die Entwicklung von neuen Materialien und deren Integration in Sensoren, die eine kostengünstige und schnelle Vorort-Überwachung der Wasserqualität auch im ländlichen Raum oder in Entwicklungsländern ermöglichen soll. Auslese- und Steuerungsprozesse werden durch kleinelektronische Komponenten wie Smartphones bewältigt. Die technologische Kernkomponente ist die gezielte Einbindung von eigens entwickelten Clusterverbindungen (vom IIT Madras) in speziell hergestellten Fasermaterialien. Dadurch wird ein preiswertes Sensormaterial generiert, das insbesondere Schwermetallionen im Ultraspurenbereich nachweisbar macht. Integraler Schwerpunkt ist die Weiterentwicklung der Materialien, um weitere Schadstoffe wie Arsen in gleicher analytische Präzision zu detektieren. Parallel wird die Technologie auf bisher schwierig zu messende Schadstoffe wie Chromate, eine selektierte Auswahl von Pestiziden und Alkylphenolen auf Machbarkeitsstufe ausgeweitet. Das Vorhaben wird in folgende Arbeitsabschnitte aufgeteilt, die das zeitliche und ergebnisorientierte Erreichen der Ziele garantieren soll (siehe ausführliche Beschreibung): 1. Cluster-Materialentwicklung für As, Cr, F, Pestizide & Alkylphenole (IIT); Faser-Composite Auswahl und Methodenentwicklung (IIT); Bauelementdesign & -Integration (INR) 2. Cluster Charakterisierung & Re-Design (IIT,KIT); Schadstoffidentifikation, Nachweisgrenzbestimmung (KIT,FAD,INR); Realwasseruntersuchung, Identifikation von Matrixverbindungen, Validation (FAD,KIT) 3. Entwicklung von Composite-Fasermembranen (KIT,IIT); Sensormaterial-Charakterisierung (KIT,IIT); Verifizierung der Sensorempfindlichkeit (INR) 4. Statische Adsorptionstest Sensorik im Labor (KIT,IIT); Dynamische Filtrationstests des Sensors (KIT); Störungsabschätzung des Sensors mit Realwassermatrix (KIT,IIT); Optimierung Sensordesign nach Laborvorgaben (INR) 5. Feldtest der Sensoren in ausgewählten internationalen Gebieten (FAD;INR) 6. Technologietransfer zum Markt (INR,FAD).

Umweltprobenbank Nr. 3002: 4-tertiär-Octylphenol / Muskulatur / Koblenz (km 590,3)

Anzahl der Proben: 6 Gemessener Parameter: Alkylphenol mit einem C8-Alkyl-Rest Probenart: Muskulatur Bei der Muskulatur handelt es sich um den essbaren Teil des Fisches, über den eine direkte Verbindung zur Nahrungskette des Menschen besteht. Probenahmegebiet: Koblenz (km 590,3) Mittelrhein oberhalb der Moselmündung in Koblenz am Deutschen Eck

Umweltprobenbank Nr. 2982: 4-Nonylphenol / Muskulatur / Saar, Staustufe Rehlingen

Anzahl der Proben: 9 Gemessener Parameter: Alkylphenol mit einem C9-Alkyl-Rest Probenart: Muskulatur Bei der Muskulatur handelt es sich um den essbaren Teil des Fisches, über den eine direkte Verbindung zur Nahrungskette des Menschen besteht. Probenahmegebiet: Saar, Staustufe Rehlingen Die Saar beim Austritt aus dem Saarländischen Verdichtungsraum

Umweltprobenbank Nr. 3004: 4-tertiär-Octylphenol / Muskulatur / Saar, Staustufe Güdingen

Anzahl der Proben: 9 Gemessener Parameter: Alkylphenol mit einem C8-Alkyl-Rest Probenart: Muskulatur Bei der Muskulatur handelt es sich um den essbaren Teil des Fisches, über den eine direkte Verbindung zur Nahrungskette des Menschen besteht. Probenahmegebiet: Saar, Staustufe Güdingen Die Saar beim Eintritt in den Saarländischen Verdichtungsraum

Umweltprobenbank Nr. 2981: 4-Nonylphenol / Muskulatur / Saar, Staustufe Güdingen

Anzahl der Proben: 9 Gemessener Parameter: Alkylphenol mit einem C9-Alkyl-Rest Probenart: Muskulatur Bei der Muskulatur handelt es sich um den essbaren Teil des Fisches, über den eine direkte Verbindung zur Nahrungskette des Menschen besteht. Probenahmegebiet: Saar, Staustufe Güdingen Die Saar beim Eintritt in den Saarländischen Verdichtungsraum

Umweltprobenbank Nr. 3005: 4-tertiär-Octylphenol / Muskulatur / Saar, Staustufe Rehlingen

Anzahl der Proben: 9 Gemessener Parameter: Alkylphenol mit einem C8-Alkyl-Rest Probenart: Muskulatur Bei der Muskulatur handelt es sich um den essbaren Teil des Fisches, über den eine direkte Verbindung zur Nahrungskette des Menschen besteht. Probenahmegebiet: Saar, Staustufe Rehlingen Die Saar beim Austritt aus dem Saarländischen Verdichtungsraum

Umweltprobenbank Nr. 2986: 4-Nonylphenol / Weichkörper / Königshafen

Anzahl der Proben: 9 Gemessener Parameter: Alkylphenol mit einem C9-Alkyl-Rest Probenart: Weichkörper Im Weichkörper der Muschel werden die aus dem Wasser filtrierten Stoffe angereichert. Er besteht überwiegend aus Muskeln und inneren Organen. Probenahmegebiet: Königshafen Bucht im Norden der Insel Sylt

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